Altbischof Martin Roos beging 20. Jubiläum seiner Konsekration Feier im Bischöflichen Ordinariat des Bistums Temeswar

Zwanzig Jahre, seitdem Dr. h. c. Martin Roos zum Temeswarer Bischof konsekriert worden ist, sind am Mittwoch, dem 28. August, am Sitz des Römisch-Katholischen Bistums Temeswar gefeiert worden. An dem Bischofsjubiläum beteiligten sich zahlreiche Gäste, darunter der amtierende Bischof der Diözese Temeswar, Josef Csaba Pál, und der Bischof von Großwardein und vormals Generalvikar in Temeswar, László Böcskei. Mehrere katholische Priester aus dem Banat, Schwestern und Patres der Kongregationen, die in der Diözese Temeswar aktiv sind, aber auch einige Mitarbeiter des bischöflichen Ordinariats waren bei dem Empfang dabei und gratulierten dem emeritierten Bischof zum Jubiläum.
Bischof Josef Csaba Pál überreichte dem Jubilar einen Korb mit 21 Rosen, 20 weiß und eine davon gelb, und zählte, punktuell, 20 Verdienste von Altbischof Martin Roos auf, wofür ihm die Geistlichen, die Gläubigen und er selbst besonders dankbar seien. Die gelbe Rose sei ein Symbol für alle anderen Dienste, die Martin Roos im Laufe seiner Zeit als Bischof geleistet habe. Der Großwardeiner Bischof László Böcskei erwähnte andere Aspekte aus dem Leben von Altbischof Martin Roos, beginnend mit den Studienjahren am Theologieseminar in Karlsburg, über seine Tätigkeit in Stimpfach, in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, und bis hin zu jenem Tag, an dem er zum Bischof von Temeswar ernannt wurde – es war der 24. Juni 1999 und zugleich auch der Tag, an dem der Vater des Geistlichen verstarb. Der emeritierte Bischof Martin Roos bedankte sich bei seinen Vorrednern und betonte unter anderem, dass all die Kranken, Senioren und alle Gläubigen, die den Priestern in den Pfarreien nahe stehen, stets einen Platz in seinen Gebeten finden.
Martin Roos erblickte am 17. Oktober 1942 in Knees/ Satchinez das Licht der Welt und wurde am 28. August 1999, am Tag des Heiligen Augustin, durch den damaligen apostolischen Nuntius, Dr. Jean-Claude Perisset, zum Oberhirten der Temeswarer Diözese geweiht. Im Laufe seiner Tätigkeit als Bischof von Temeswar weihte er selbst 32 Männer zu Priestern, konsekrierte zwei Bischöfe und segnete mehrere Kapellen und Kirchen im Banat. In seine Amtszeit fallen die Generalüberholung der Wallfahrtskirche und des Klosterkomplexes Maria Radna im Kreis Arad und der Beginn der Sanierungsarbeiten an der Sankt-Georgs-Kathedrale in der Stadt an der Bega. Einen besonderen Verdienst hat Dr. h. c. Martin Roos bei der Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen Diözese Tschanad/ Cenad, heute Diözese Temeswar.
Text: Raluca Nelepcu nach Infos von Claudiu Călin/ www.gerhardus.ro
Foto: Claudiu Călin
(erschienen in: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 27. Jahrgang/ Nr. 6673, Bukarest, Freitag, 30. August 2019)

2019-08-30T11:24:28+03:00 2019. August 30 - 11:22|Kategorien: Nachrichten|