„Wenn wir aus der heiligen Messe genauso herauskommen, wie wir hineingegangen sind, dann stimmt etwas nicht“: mit diesen Worten leitet Papst Franziskus sein aktuelles monatliches Video für die Gebetsintentionen ein. Im Monat Juli geht es um Gebet „für ein Leben aus der Eucharistie“.

Jeweils Anfang des Monats werden die Videos veröffentlicht, die unter Verantwortung des weltweiten Gebetsnetzwerkes des Papstes produziert werden. Die Anliegen, für die der Papst zu Gebet einlädt, stehen jeweils schon im Vorjahr fest. In diesem Juli legt der Papst den Fokus auf die Eucharistie, die „Gegenwart Jesu“, die uns „zutiefst“ verwandele. „Jesus kommt, und das muss uns verwandeln“, unterstreicht Franziskus:

„Christus selbst ist es, der sich uns in der Eucharistie schenkt, der sich für uns hingibt, der uns auffordert zuzulassen, dass er Nahrung ist für unser Leben und Speise für das Leben unserer Brüder und Schwestern.“

Begegnung und Ansporn

Die Feier der Eucharistie sei „eine Begegnung mit dem auferstandenen Jesus und gleichzeitig ein Ansporn, uns der Welt zu öffnen, so wie er es uns gelehrt hat“, fährt Franziskus auf Spanisch in dem Video fort. Denn jedes Mal, „wenn wir an der Eucharistiefeier teilnehmen, kommt Jesus und gibt uns die Kraft zu lieben, wie er geliebt hat“, zeigt sich der Papst überzeugt. Es sei schließlich Jesus, der uns den Mut gebe, „auf die anderen zuzugehen, aus uns selbst herauszugehen und voller Liebe für andere offen zu sein“:

„Betenwirgemeinsam, dass Katholikinnen und Katholiken die Feier der Eucharistie zur Mitte ihres Lebens machen, welche die menschlichen Beziehungen in tiefer Weise wandelt und zur Begegnung mit Gott und allen ihren Schwestern und Brüdern öffnet“ schließt der Papst seine Videobotschaft. Dieser Satz wurde auch in dem Tweet aufgenommen, der zeitgleich mit der Veröffentlichung des Videos vom Account @pontifex in den verschiedenen Sprachen an die Follower des Papstes ging – versehen mit den Hashtags #Gebetsmeinung und #ClickToPray.

Quelle: www.vaticannews.va/de