03.06.2023
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Anfang 2008 wurde auf Initiative und mit Mitteln der Heimatortsgemeinschaft (HOG) Großjetscha eine Gedenktafel für die Großjetschaer Opfer der Russlanddeportation beim Eingang in die Heimatkirche angebracht. Eine zweite Gedenktafel ließ die HOG 2017, anlässlich der 250-Jahr-Feier der Ansiedlung unseres Heimatortes anfertigen. Sie wurde am Kreuz vor dem Kircheneingang angebracht und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten enthüllt und gesegnet. Nun hat der HOG-Vorstand beschlossen, eine weitere Gedenktafel mit den Namen und Herkunftsorten der Großjetschaer Erstansiedler anfertigen zu lassen und im Eingangsbereich der Kirche anzubringen. Vorstandsmitglied Helmut Reiter wird die Tafel anbringen. Das Projekt wurde von der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm Dr. Swantje Volkmann finanziell gefördert. Bei mehreren Gesprächen mit dem für die Großjetschaer Katholiken zuständigen Seelsorger Daniel Pozsonyi, Pfarrer in Hatzfeld, und mit dem Archivar der Diözese Temeswar Dr. Claudiu Călin wurde die Initiative der HOG Großjetscha zur Anbringung dieser Tafel von allen Seiten gutgeheißen und bei einem Vor-Ort-Termin mit Pfarrer Pozsonyi dafür eine adäquate Stelle gefunden.

Die feierliche Enthüllung und Segnungder Tafel finden im Rahmen einer kirchlichen Feier am Samstag, dem 3. Juni, um 9.30 Uhr statt, gefolgt von einem kulturellen Rahmenprogramm, das von der Trachtengruppe des Kreisverbandes Singen, in der mehrere Aktive mit Großjetschaer Wurzeln mitwirken, und mit Unterstützung der Jugendgruppe „Banater Schwabenkinder“ des Kreisverbandes Rastatt gestaltet wird.