Die Jugendlichen der Pfarrgemeinde Pankota hätten im vergangenen Jahr das heilige Sakrament der Firmung empfangen sollen, doch der Tag der Freude wurde zu einem Tag der Trauer: Der Pfarrer der Gemeinde verstarb plötzlich. Daher wurde der Empfang von Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, und dem neuen Pfarrer auf den 19. August dieses Jahres verschoben. Vor der Heiligen Messe traf sich der Diözesanbischof mit den 16 Firmlingen, um mit ihnen über Themen wie z.B. die Praktizierung des Glaubens und das christliche Leben zu sprechen.
Zu Beginn der Messe wurde der Diözesanoberhirte von Pfr. Daniel Lunic, dem örtlichen Pfarrer, mit folgenden Worten begrüßt: „Im Namen der Gläubigen heiße ich Sie willkommen! Für die Firmkandidaten aus Pankota, Galscha, Hellburg/Willagosch und Lippa ist heute der Pfingsttag, der Tag, an dem sie den Heiligen Geist im Heiligen Sakrament der Firmung empfangen werden. Es ist ein besonderer Tag in ihrem Leben, den sie sicher nicht vergessen werden.“ Der Diözesanseelsorger wurde von zwei Gemeindemitgliedern auf Deutsch und Ungarisch begrüßt. Bei der Messe, um 10.30 Uhr, konzelebrierten der hochw. Herr Petar Stoianovici, Pfarrer von Schilindia, der hochw. Herr Ion Cădărean, Pfarrer von Lippa und Neudorf und der hochw. Herr Daniel Lunic, Pfarrer von Giorok und Pankota. Für die musikalische Umrahmung der Heiligen Messe sorgte in lobenswerter Weise der Kirchenchor.
In seiner Begrüßung teilte der Bischof einige Gedanken aus seiner Begegnung mit den Jugendlichen, vor der Messe, mit: „Als ich sie fragte, was sie im christlichen Leben für wichtig halten, gaben sie mir einige reife Antworten: glauben, beten, an der Heiligen Messe teilnehmen, zur Heiligen Kommunion gehen, den Nächsten lieben. Durch diese Antworten zeigen sie bereits ihre Reife im Glauben.“
In seiner Predigt betonte der Diözesanbischof: „Durch die Heilige Firmung wird der Heilige Geist zu uns kommen.Und wenn der Heilige Geist zu uns kommt, will er nicht allein gelassen werden. Wir dürfen ihn nicht in den Keller der Seele sperren, denn er ist keine Sache, kein Objekt.Er ist eine Person, und wir müssen eine persönliche Beziehung zu ihm aufbauen. Er will das. Und nur dann erfüllt sich die Gnade, die Hilfe, die wir von ihm erhalten, wenn wir beginnen, mit ihm zusammenzuarbeiten. Eine Beziehung braucht Zeit. Es ist wichtig, dass wir jeden Tag ein wenig Zeit finden, um mit Ihm zu sprechen.“
Nach der Erneuerung des Taufversprechens und dem Glaubensbekenntnis traten die Kandidaten in Begleitung ihres Paten oder ihrer Patin vor den Diözesanbischof, um ihre Stirn mit dem Heiligen Chrisam zu salben, begleitet von den Worten: „Empfange das Siegel der Gabe des Heiligen Geistes.“
Am Ende der feierlichen Hl. Messe richteten die gefirmten Jugendlichen Worte des Dankes an den Diözesanbischof für die Eucharistiefeier und die Spendung der Heiligen Firmung, und der Bischof erteilte allen Anwesenden seinen Segen.

Pressestelle der
Diözese Temeswar