Am Mittwoch, dem 30. September 2020 ab 10.00 Uhr zelebrierte S.E. Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar ein Requiem, im Freiem, im Innenhof des Bischöflichen Ordinariats Temeswar, für den Seelenheil des verstorbenen Pfr. Virgil Fechetă, der vor fünf Jahren im Herrn entschlafen ist. An der Heiligen Messe nahmen die Eltern, die Schwester und der Bruder des verstorbenen Priesters – Schw. Lidia Fechetă FCJM und Pater Eugen Fechetă OFM teil.
Der im Herrn Entschlafene Priester war am 30. August 1973 in Eisenmarkt/ Hunedoara, in einer aus der Moldau/ Diözese Jassy stammenden Familie geboren. Studierte Theologie in Jassy und in Karlsburg – wo er für die Diözese Temeswar eingeschrieben war. Er wurde am 27. Juni 1998 durch Bischof Sebastian Kräuter in der Domkirche zu Temeswar zum Priester geweiht. In seinem relativ kurzen Leben und in seiner noch kürzeden Dienstzeit diente Pfarrer Virgil Fechetă in folgenden Gemeinden als römisch-katholischer Priester: 1998 – 1999 in Reschitza als Kaplan, 1999 – 2011 in Orawitza als Pfarradministrator, 2011 – 2012 in Sanktanna als Pfarradministrator und 2012 – 2015 in Slatina a.d. Temesch/Slatina Timiș als Pfarradministrator. Darüber hinaus war er Geistlicher Begleiter der charitativen Vinzenzvereinigungen in Rumänien und verantwortlich für die Missionswerke im Rahmen der Diözese. Während seiner Tätigkeit in Orawitz war Pfarrer Fechetă auch Sekretär des Dekanats Karasch, koordinierte aber auch das Programm des Wallfahrtsorts Maria Tschiklowa. Er starb vor fünf Jahren, am 30. September 2015, infolge einer schweren Krankheit, in Temeswar, und wurde in seiner Heimatstadt beigesetzt.
Im Rahmen des Requiems fasste der Diözesanbischof József Csaba Pál kurz das Leben von Pfarrer Virgil zusammen und belebte einige schöne Erinnerungen und Erfahrungen aus ihrer pastoralen Zusammenarbeit. In seiner Predigt veranschaulichte der Oberhirte die göttliche Gnade der Umkehr mit dem Leben des heiligen Hieronymus, dessen Möglichkeit uns allen gegeben wird. Pfr. Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, Pfarrer von Temeswar-Josefstadt und Bischofssekretär László Bakó, konzelebrierten ebenfalls bei der Hl. Messe. Ordensschwestern der beiden Temeswarer Franziskanerinnen-Kongregationen, sowie Ordensschwestern aus der Congregatio Jesu nahmen an den Requiem teil. Der Musikalische Teil des Requiems wurde von Emil Dumitresc, Kantor von Temeswar-Fabrikstadt und Patrick Păulescu, aus Reschitza, gestaltet.
R.I.P.
Text und Bild: Claudiu Călin