{"id":17102,"date":"2019-05-29T13:19:19","date_gmt":"2019-05-29T10:19:19","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=17102"},"modified":"2019-05-29T13:21:35","modified_gmt":"2019-05-29T10:21:35","slug":"wohin-der-liebe-gott-mich-schickt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wohin-der-liebe-gott-mich-schickt\/","title":{"rendered":"\u2026 wohin der liebe Gott mich schickt"},"content":{"rendered":"<div class=\"detailContent container-fluid\">\n<div class=\"row\">\n<p class=\"detailText col-sm-12\"><em style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"color: #000000;\">Von Temeswar \u00fcber Wien nach Manila: Adrian Hafner beginnt bei den Salvatorianern am 15. Juni 2019 offiziell sein Noviziat auf den Philippinen.<br \/>\n<\/span><\/em>Adrian Hafner ist eigentlich von Beruf Jurist. Eigentlich ein sch\u00f6ner Beruf, wie er in einem fr\u00fcheren Gespr\u00e4ch schon erz\u00e4hlte. Dennoch fehlte ihm etwas in seinem Leben. Am 1. Juli 2018 trat er offiziell bei den Salvatorianern in Temeswar als Kandidat ein. Der Kontakt mit den Salvatorianern war schon immer gegeben; Adrian wuchs in der in der N\u00e4he des Klosters in Elisabethstadt auf. Mit P. Istv\u00e1n Barazsuly ging er auch zw\u00f6lf Jahre lang zur Jugendgruppe der Pfarre \u2013 eine Freundschaft, die bis heute anh\u00e4lt. Seine Kandidatur verbrachte er halb in Margareten am Moos und halb in Wien. Ziel war es, Deutsch zu lernen, denn trotz seiner deutschen Abstammung konnte der 29j\u00e4hrige kein Wort Deutsch.<br \/>\n<i>Adrian, wie lange warst du in Margarethen bzw. Wien?<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Insgesamt war ich acht Monate lang in \u00d6sterreich. In der Zeit habe ich einen Deutschkurs besucht, die Sprache gelernt und auch einige Pr\u00fcfungen erfolgreich abgelegt.<br \/>\n<i>Kompliment, du sprichst ausgezeichnet Deutsch.<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Danke sch\u00f6n. Am Montag [27.5.] habe ich am Vormittag die letzte Pr\u00fcfung, und am Nachmittag gleich fahre ich schon nach Rum\u00e4nien. Dort bleibe ich ein paar Tage, verabschiede mich sozusagen von meinen Freunden. Und am Freitag fliege ich auf die Philippinnen. Das wird eine lange Reise: Von Temeswar \u00fcber Budapest nach Helsinki. Von dort geht\u2019s dann nach Hongkong und letztendlich nach Manila.<br \/>\n<i>Was erwartet dich auf den Philippinen?<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Auf den Philippinen ist unser Noviziatshaus. Und am 15. Juni 2019, am Vorabend des Geburtstags von P. Franziskus Jordan, beginnt dann auch offiziell mein Noviziat. Ich werde ein Jahr auf den Philippinen bleiben. Was mich da erwartet, wei\u00df ich noch nicht ganz genau. Aber ich freue mich schon darauf, denn es beginnt ein neuer Lebensabschnitt f\u00fcr mich; ein Lebensabschnitt, den ich schon lange herbeigesehnt habe. Es wird alles anders.<br \/>\n<i>Bist du nerv\u00f6s?<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Ein wenig. Nerv\u00f6s sein geh\u00f6rt dazu; aber das war ich auch, als ich von Temeswar nach Wien kam. Sagen wir: Freudig gespannt.<br \/>\n<i>Was sagen deine Eltern und deine Freunde dazu?<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Sie freuen sich f\u00fcr mich. Mein Vater ist ja schon vor einiger Zeit gestorben, und meine Mutter lebt schon l\u00e4ngere Zeit in Spanien. Am Anfang hatte sie schon Bedenken wegen der gro\u00dfen Entfernung. Aber jetzt freut sich f\u00fcr mich. Und sie wird mich auf den Philippinen besuchen.<br \/>\n<i>Wirst du P. Josef Wilfing auch treffen?<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Auf alle F\u00e4lle. Am Anfang ist mein Novizenmeister auf Urlaub, das hei\u00dft, die ersten zwei Monate werden wir Novizen von P. Josef betreuen. Ich kenne ihn nat\u00fcrlich gut aus Temeswar, und ich freue mich, ihn wiederzusehen. Er symbolisiert f\u00fcr mich ein St\u00fcckchen Heimat in der Fremde.<br \/>\n<i>Wei\u00dft du schon, was du nach deiner Noviziatszeit machen wirst?<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Ja, ich werde nach Rom gehen und Theologie studieren. Da warten noch gro\u00dfe Herausforderungen auf mich \u2013 und da meine ich nicht nur das Studium an sich. Ich muss noch Italienisch lernen; das hei\u00dft, ich werde damit schon in Manila beginnen.<br \/>\n<i>Und wie geht\u2019s dann weiter?<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Wenn ich es mir aussuchen k\u00f6nnte, dann w\u00fcrde ich gerne nach Temeswar zur\u00fcckkehren und dort als Seelsorger arbeiten. Das ist meine Heimatstadt, dort kenne ich die Pfarre in- und auswendig. Ich kenne dort die Menschen und ich wei\u00df, wie ich mit ihnen reden muss. Aber ich lasse mich \u00fcberraschen, wohin mich der liebe Gott schicken wird.<br \/>\n<i>Adrian, viel Gl\u00fcck f\u00fcr deinen weiteren Lebensweg. Und danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch. Sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn du uns ab und zu von deinem Noviziat berichten w\u00fcrdest.<br \/>\n<\/i><b>Adrian:<\/b> Das mache ich gerne.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Robert Sonnleitner<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.salvatorianer.at\/site\/de\/home\/aktuelles\/article\/1522.html\">http:\/\/www.salvatorianer.at\/site\/de\/home\/aktuelles\/article\/1522.html<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Temeswar \u00fcber Wien nach Manila: Adrian Hafner beginnt bei den Salvatorianern am 15. Juni 2019 offiziell sein Noviziat auf den Philippinen. Adrian Hafner ist eigentlich von Beruf Jurist. Eigentlich ein sch\u00f6ner Beruf, wie er in einem fr\u00fcheren Gespr\u00e4ch schon erz\u00e4hlte. Dennoch fehlte ihm etwas in seinem Leben. Am 1. 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