{"id":22850,"date":"2020-02-18T13:11:41","date_gmt":"2020-02-18T11:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=22850"},"modified":"2020-02-18T13:11:41","modified_gmt":"2020-02-18T11:11:41","slug":"tschanad-ort-mit-tausendjaehriger-glaubensgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/tschanad-ort-mit-tausendjaehriger-glaubensgeschichte\/","title":{"rendered":"Tschanad: Ort mit tausendj\u00e4hriger Glaubensgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><em>Erstellt von<\/em> Walter Ton\u0163a<br \/>\n<em>10.02.2020<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_03_05-02-2020_Roos_Tschanad_cabf03f75c.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-22851 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_03_05-02-2020_Roos_Tschanad_cabf03f75c-206x300.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_03_05-02-2020_Roos_Tschanad_cabf03f75c-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27206%27%20height%3D%27300%27%20viewBox%3D%270%200%20206%20300%27%3E%3Crect%20width%3D%27206%27%20height%3D%27300%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_03_05-02-2020_Roos_Tschanad_cabf03f75c-200x292.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_03_05-02-2020_Roos_Tschanad_cabf03f75c-206x300.jpg 206w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_03_05-02-2020_Roos_Tschanad_cabf03f75c-400x584.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_03_05-02-2020_Roos_Tschanad_cabf03f75c.jpg 411w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/a>Unter den Kirchenhistorikern des Bistums Tschanad\/Temeswar ist Altbischof Martin Roos zweifelsohne der herausragendste. Seine unerm\u00fcdliche Forschungs- und Publikationst\u00e4tigkeit findet ihren Niederschlag in einer ganzen Reihe gewichtiger B\u00fccher, allen voran das monumentale Werk \u201eErbe und Auftrag. Momente aus der Vergangenheit der Di\u00f6zese Csan\u00e1d und ihrer Nachfolgebist\u00fcmer\u201c, von dem seit 2009 f\u00fcnf B\u00e4nde zur Geschichte der alten Di\u00f6zese Csan\u00e1d von 1030 bis 1914 mit einem Gesamtumfang von 3388 Seiten erschienen sind. Hinzu kommen die Monografie \u201eGerhard von Csan\u00e1d. Gestalt eines Bischofs der fr\u00fchen ungarischen Kirche (2017, 375 Seiten) sowie die Herausgabe der \u201eDeliberatio supra Hymnum trium puerorum\u201c, des bekanntesten und zugleich einzigen vollst\u00e4ndig erhaltenen Werkes des heiligen Gerhard, in einer Faksimileedition (2018), die zweib\u00e4ndige Dokumentation \u201eMaria-Radna. Ein Wallfahrtsort im S\u00fcdosten Europas\u201c (1998 und 2004, 902 Seiten) sowie die Quellenedition \u201eProvidentia Augustorum. Unter der Obhut des Kaisers. Dokumente zu den Anf\u00e4ngen des Temescher Banats 1716-1739\u201c (2018, 534 Seiten).<br \/>\nVerglichen mit diesen umfangreichen B\u00e4nden nimmt sich das zuletzt publizierte Werk von Martin Roos eher bescheiden aus, was aber nicht hei\u00dfen mag, dass es weniger bedeutsam ist. Es handelt sich um die Brosch\u00fcre \u201eMorisena. Tschanad \/ Csan\u00e1d \/ Cenad \/ \u010canad. Christlicher Glaube zwischen Ost und West\u201c, die auch in einer ungarischen Fassung vorliegt. Format, Bindeart und Umfang (12 x 17 Zentimeter, broschiert, 40 Seiten) sind durch die Tatsache bedingt, dass die Publikation in der Reihe \u201eDie Kleinen Kunstf\u00fchrer\u201c des Regensburger Verlags Schnell &amp; Steiner erschienen ist. Die Kunstf\u00fchrer liefern einen fundierten \u00dcberblick \u00fcber einzelne Kirchen, Kl\u00f6ster, Schl\u00f6sser, Burgen, Kunstlandschaften, St\u00e4dte und Museen im abendl\u00e4ndischen Kulturraum und bilden als Sammlung, so steht es auf der Homepage des Verlags, \u201eeine reich illustrierte topographische Bibliothek der Kunstsch\u00e4tze Europas\u201c. Mit inzwischen mehr als 2900 erschienenen Titeln ist die 1934 begr\u00fcndete Reihe die umfassendste Kunstf\u00fchrerreihe in Europa. Im Jahr 2015 war in dieser renommierten Reihe bereits ein Kunstf\u00fchrer zur Wallfahrtskirche und dem ehemaligen Benediktinerkloster Maria Radna in sieben Sprachen erschienen.<br \/>\nWodurch rechtfertigt sich die Aufnahme einer der Banater Gemeinde Tschanad gewidmeten Publikation in diese traditionsreiche Reihe, mag sich der eine oder andere, mit der Geschichte des Banats und der alten Di\u00f6zese Tschanad weniger vertraute Leser fragen, zumal sich diese 4000-Einwohner-Gemeinde auf den ersten Blick von anderen vergleichbaren Orten dieses Landstrichs kaum abhebt. Die Antwort auf die Frage liefert der Autor selbst: \u201e(\u2026) mit Morisena\/ Csan\u00e1d kann es keine andere Ortschaft des gesamten Banats und dar\u00fcber hinaus in den drei Schwesterdi\u00f6zesen, die inzwischen aus dem alten Bistum Csan\u00e1d \u2013 unter dem politischen Druck der Zeiten \u2013 hervorgegangen sind, aufnehmen. Csan\u00e1d verdient es auf jeden Fall, dass man es mehr ins Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit r\u00fcckt und ihm jene Bedeutung neidlos zukommen l\u00e4sst, die ihm auch aufgrund seiner hervorragend dokumentierten historischen Vergangenheit \u2013 unabh\u00e4ngig von Sprache, Volkszugeh\u00f6rigkeit oder Konfession \u2013 schon l\u00e4ngstens geb\u00fchrt.\u201c Csan\u00e1d sei, ist an anderer Stelle zu lesen, \u201eweit und breit die einzige Ortschaft, die eine tausendj\u00e4hrige Glaubens- und Kulturgeschichte in hervorragender Weise sowohl in schriftlichen Dokumenten wie auch in steinernen Denkm\u00e4lern belegbar aufzuweisen hat\u201c.<br \/>\nCsan\u00e1d, am linken Ufer der Marosch gelegen, diente von 1030 bis 1551, als es in die H\u00e4nde der Osmanen gefallen ist, als Bischofs- und Komitatssitz. Die Bedeutung des Ortes in kirchlicher, kultureller, politischer, urbaner und milit\u00e4rischer Hinsicht beschr\u00e4nkte sich auf die ersten f\u00fcnf Jahrhunderte seiner tausendj\u00e4hrigen Geschichte. Martin Roos nimmt jedoch nicht nur diese Zeitspanne in den Blick, sondern skizziert die gesamte, in vielerlei Hinsicht wechselhafte Geschichte des Ortes, der bis heute ein multiethnisches und multikonfessionelles Gepr\u00e4ge aufweist. Sinnf\u00e4lliger Ausdruck dieser Buntheit ist zum einen der Titel des B\u00fcchleins, der neben der antiken Bezeichnung Morisena f\u00fcr das auf der Gemarkung der Gemeinde liegende r\u00f6mische castrum auf die verschiedensprachigen Ortsbezeichnungen hinweist, zum anderen das auf der vorderen Umschlagseite abgebildete Kirchenensemble. Das verbindende Element und gleichzeitig Kontinuit\u00e4tslinie \u00fcber die Jahrhunderte und V\u00f6lkerschaften hinweg, die hier lebten und leben, ist der christliche Glaube in seiner \u00f6stlichen und westlichen Ausformung. Auch das kommt bereits im Untertitel zum Ausdruck.<br \/>\nAls vorz\u00fcglichem Kenner der Banater Geschichte und versiertem Autor gelingt es Martin Roos, die Glaubens- und Kulturgeschichte der Ortschaft \u00fcber ein Jahrtausend konzis und verst\u00e4ndlich, strukturiert und koh\u00e4rent darzustellen. Die Ausgestaltung des F\u00fchrers mit brillanten aktuellen Bildern des Architekten Mihai Botescu, historischen Fotos und Faksimiles, Pl\u00e4nen und einer Karte der Di\u00f6zese Csan\u00e1d tr\u00e4gt dazu bei, dass Text und Illustration eine symbiotische Einheit bilden.<br \/>\n\u00dcber die Zeit vor der Gr\u00fcndung des Bistums zu Morisena\/Marosv\u00e1r durch K\u00f6nig Stephan den Heiligen von Ungarn im Jahre 1030 erf\u00e4hrt der Leser nur, dass \u201edie arch\u00e4ologischen Wurzeln der Ortschaft weit in das Dunkel der Vorzeit zur\u00fcckreichen\u201c, dass sich die mittelalterliche Festung auf einem alten r\u00f6mischen castrum erhob und dass Morisena die Residenz des Landesf\u00fcrsten Achtum war. Die Gegend sei unter byzantinischem Einfluss gestanden, zumal Achtum um das Jahr 1000 zu Widin nach byzantinischem Ritus getauft worden war und griechische M\u00f6nche in Morisena ansiedelte, f\u00fcr die er ein Kloster errichtete.<br \/>\nIn jeweils kurzen Abschnitten geht der Autor auf Bischof Gerhard, den ersten Oberhirten des neu errichteten Bistums, auf die Bistumsgeschichte selbst sowie auf die Festung und Stadt Csan\u00e1d ein. Mit Gerhard sei \u201eneben dem katholischen Glauben christlich-abendl\u00e4ndische Kultur und Bildung in diese Gegend S\u00fcdosteuropas\u201c gekommen. Zusammen mit einer Gruppe von Benediktinern habe er die Grundstruktur zu dem neuen Bistum gelegt, Pfarreien gegr\u00fcndet, Kirchen gebaut. In Csan\u00e1d selbst seien kirchlich-kulturelle Institutionen wie Domkapitel, Schreibstube, Glaubw\u00fcrdiger Ort (das damalige \u00f6ffentliche Notariat), Domschule und Kloster geschaffen und die Kathedrale gebaut worden. Alt-bischof Roos beschreibt den heiligen Gerhard (\u2020 1046) als einen \u201eMann des Wortes wie der Schrift\u201c. Sein philosophisch-theologisches Werk \u201eDeliberatio\u201c sei \u201edie erste und auf Jahrhunderte hinaus die einzige Arbeit dieser Art im gesamten pannonisch-s\u00fcdosteurop\u00e4ischen Raum\u201c gewesen.<br \/>\nDie Stadt Csan\u00e1d entwickelte sich zu einer der bedeutendsten St\u00e4dte im S\u00fcdosten Ungarns: \u201eHier stiegen K\u00f6nige und Heerf\u00fchrer ab, hier hielt man Reichstage ab und hier rief der hl. Johannes von Capestrano in seinen feurigen Predigten zur Verteidigung Europas gegen die muslimischen T\u00fcrken auf.\u201c Angesichts der immer bedrohlicher werdenden T\u00fcrkengefahr lie\u00dfen der Bischof und das Domkapitel Csan\u00e1d 1459 befestigen. Nachdem Festung und Stadt 1551 in die H\u00e4nde der t\u00fcrkischen Osmanen gefallen waren, endete das bisch\u00f6fliche Csan\u00e1d und es \u201efolgte ein lang andauernder Niedergang, der anderthalb Jahrhunderte w\u00e4hren sollte und fast das gesamte katholische Glaubensleben zum Erliegen brachte\u201c. Aufschluss \u00fcber die Bev\u00f6lkerung der Stadt und die Festungsbesatzung in der zweiten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts geben die vom Autor angef\u00fchrten Ergebnisse der Konskriptionen von 1567 und 1679, die jeweils 80 Haushalte verzeichnen.<br \/>\n1685 in habsburgischen Besitz gekommen, besiegelte der Friede von Karlowitz (1699) endg\u00fcltig das Schicksal des mittelalterlichen Csan\u00e1d. Da die Marosch damals Staatsgrenze wurde, mussten links und rechts des Flusses die Festungen geschleift und die Geb\u00e4ude aus Stein abgerissen werden. An diesen Arbeiten war auch der italienische Ingenieur Luigi Ferdinando Marsigli beteiligt, der unter anderem Zeichnungen von der Festung Csan\u00e1d und ihren Steinbauten anfertigte, die sich bis heute in der Universit\u00e4tsbibliothek zu Bologna erhalten haben. Das eindrucksvolle, von dem Piaristenpater, Sprachforscher und Universit\u00e4tsprofessor Nikolaus R\u00e9vai 1778 geschaffene Klagelied auf die Ruinen von Csan\u00e1d findet sich in freier \u00dcbersetzung auf der vorderen Umschlagklappe. \u201eDie Tr\u00fcmmer der mittelalterlichen Geb\u00e4ude von Csan\u00e1d liegen heute im Boden des historischen Zentrums der Ortschaft verstreut und ragen noch zum Teil auch daraus hervor\u201c, so der Autor.<br \/>\nAb Seite 17 widmet sich die Brosch\u00fcre der Geschichte Tschanads \u201ein neuerer Zeit\u201c, das hei\u00dft ab 1716\/18, als Temeswar und das Banat an den Kaiser fielen. Die Ortschaft b\u00fc\u00dfte ihre vorosmanische Stellung als Bischofsresidenz zugunsten der Banater Hauptstadt Temeswar ein, doch \u201eauch Tschanad wurde nicht ganz aufgegeben\u201c. Bischof Adalbert von Falkenstein sorgte sich \u2013 wie der auf der r\u00fcckw\u00e4rtigen Umschlagklappe abgedruckte Erlass der Banater Landesadministration an den Mauteinnehmer zu Csan\u00e1d von 1736 zeigt \u2013 um die mittelalterlichen Ruinen und hinterlie\u00df in seinem Testament 3000 Gulden zum Bau einer neuen Pfarrkirche. Diese wurde 1741 errichtet und war \u201enicht gerade bescheiden\u201c. Noch stattlicher fiel der durch Bischof Alexander Bonnaz finanzierte Neubau der heutigen Pfarrkirche in den Jahren 1868-1870 aus. Der damalige Pfarrer Friedrich Killer \u201everfolgte das Ausheben der Fundamente mit besonderer Sorgfalt und barg dabei manchen arch\u00e4ologischen Fund, so den Steinsarkophag aus dem 11. Jahrhundert oder das Baptisterium aus der Anfangszeit der Christianisierung dieser Gegend\u201c.<br \/>\nDas ethnische und konfessionelle Bild der Ortschaft war und ist vielf\u00e4ltig. Darauf deutet allein schon die Kapitel\u00fcberschrift \u201eVerschiedene V\u00f6lker \u2013 verschiedene Konfessionen\u201c hin. Neben den Serben und den Rum\u00e4nen \u2013 Ungarn gab es zun\u00e4chst kaum \u2013 lie\u00dfen sich hier bereits 1745 die ersten deutschen Familien nieder, der Gro\u00dfteil kam jedoch erst w\u00e4hrend der sp\u00e4ttheresianischen Ansiedlung in den Jahren 1764-1768. Infolgedessen entstanden zwei eigenst\u00e4ndige Gemeinden: Deutsch-Tschanad und Raitzisch-Tschanad, die sp\u00e4ter zusammengelegt werden sollten. Die Serben und die Rum\u00e4nen, beide orthodoxen Glaubens, bildeten bis in die zweite H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts eine einzige Kirchengemeinde. Sie erbauten sich 1773 eine Kirche im Bauernbarock, die das urspr\u00fcngliche einfache Gotteshaus ersetzte. Nach der Trennung von den Serben errichtete die rum\u00e4nisch-orthodoxe Gemeinde 1888 eine eigene Pfarrkirche. 1911 kam mit der griechisch-katholischen Kirche ein weiterer Sakralbau dazu.<br \/>\nDer Autor streift die Geschichte des Ortes bis in die Gegenwart, geht etwas n\u00e4her auf die Geschichte von Deutsch-Tschanad ein, das einst \u00fcber 3000 Seelen z\u00e4hlte und seine deutsche Bev\u00f6lkerung nach und nach \u201efast bis auf den letzten Mann verloren hat\u201c, und bezieht auch die n\u00f6rdlich der Marosch liegende Ortschaft Ungarisch-Tschanad (Magyarcsan\u00e1d) in die Betrachtung mit ein.<br \/>\nNach der Wende gewann Tschanad in religi\u00f6ser Hinsicht an Bedeutung: Zum einen entwickelte es sich zum Wallfahrtsort, zu dem am 24. September, dem Hochfest des hl. Gerhard, Gl\u00e4ubige aus den drei aus der alten Di\u00f6zese Csan\u00e1d hervorgegangenen Bist\u00fcmern Temeswar, Szeged-Csan\u00e1d und Gro\u00dfbetschkerek pilgern. Vorgesehen sei auch, so Altbischof Roos, die Errichtung eines interdi\u00f6zesanen Pilgerzentrums \u201eSankt Gerhard\u201c (Entwurf auf Seite 34). Zum anderen entstand hier ein orthodoxes Nonnenkloster namens \u201eM\u0103n\u0103stirea Morisena\u201c.<br \/>\nAngesichts seiner Bedeutung, die vom Autor zum Schluss noch einmal herausgestrichen wird, verdiene es Csan\u00e1d, wie eingangs zitiert, \u201edass es mehr ins Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit r\u00fcckt\u201c. Dazu hat Altbischof Martin Roos selbst mit der vorliegenden, in einem deutschen Verlag und in einer renommierten Kunstf\u00fchrer-Reihe erschienenen Publikation einen wichtigen Beitrag geleistet.<br \/>\n<em>Martin Roos: Morisena. Tschanad \/ Csan\u00e1d \/ Cenad \/ \u010canad. Christlicher Glaube zwischen Ost und West. Regensburg: Schnell &amp; Steiner, 2019. 40 Seiten. <\/em>ISBN<em> 978-3-7954-7165-1. Preis: 3,50 Euro (Schnell, Kleine Kunstf\u00fchrer Nr. 2921).<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.banater-schwaben.org\/nachrichten\/kultur\/details\/2933-tschanad-ort-mit-tausendjaehriger-glaubensgeschichte\/\">https:\/\/www.banater-schwaben.org\/nachrichten\/kultur\/details\/2933-tschanad-ort-mit-tausendjaehriger-glaubensgeschichte\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstellt von Walter Ton\u0163a 10.02.2020 Unter den Kirchenhistorikern des Bistums Tschanad\/Temeswar ist Altbischof Martin Roos zweifelsohne der herausragendste. Seine unerm\u00fcdliche Forschungs- und Publikationst\u00e4tigkeit findet ihren Niederschlag in einer ganzen Reihe gewichtiger B\u00fccher, allen voran das monumentale Werk \u201eErbe und Auftrag. 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