{"id":27927,"date":"2020-09-29T12:02:45","date_gmt":"2020-09-29T09:02:45","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=27927"},"modified":"2020-09-29T12:02:45","modified_gmt":"2020-09-29T09:02:45","slug":"maria-radna-500-jahre-zuflucht-und-zuversicht-200-jahre-seit-der-konsekration-der-basilika-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/maria-radna-500-jahre-zuflucht-und-zuversicht-200-jahre-seit-der-konsekration-der-basilika-11\/","title":{"rendered":"MARIA RADNA &#8211; 500 Jahre Zuflucht und Zuversicht, 200 Jahre seit der Konsekration der Basilika (11.)"},"content":{"rendered":"<p><em>Maria Radna feiert heuer ein doppeltes Jubil\u00e4um: 500 Jahre seit der Errichtung der ersten Kapelle im damaligen Weinberg, am Ort der jetzigen Wallfahrtskirche, aber auch 200 Jahre seit der Kosekrierung des Gotteshauses durch den Erzbischof von Gran\/Esztergom, durch den damaligen F\u00fcrstprimas Alexander Rudnay. Auch wenn die Gesundheitsvorschriften keine grossen Feierlichkeiten erlauben, kann der historische Moment nicht unmarkiert bleiben. <\/em><br \/>\n<em>Die Ereignisse der Vergangenheit werden in schriftlichen Chroniken aufbewahrt; Augenzeugen sprechen am authentischsten \u00fcber die j\u00fcngsten und gegenw\u00e4rtigen Ereignisse. Die n\u00e4chsten Seiten enthalten die Worte unterschiedlichen Menschen: Gottesdiener, \u00e4ltere Menschen, die an ihrer Religion festhalten, junge Menschen, die im Glauben aufwachsen, Bewahrer unserer gemeinsamer Feste und Pilger am jahrhundertealten Gnadenort von Maria-Radna.<\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-27909 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-250x300.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-250x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"300\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27250%27%20height%3D%27300%27%20viewBox%3D%270%200%20250%20300%27%3E%3Crect%20width%3D%27250%27%20height%3D%27300%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-200x240.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-250x300.jpg 250w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-400x479.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-600x719.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-768x920.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-800x958.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-855x1024.jpg 855w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-1200x1437.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre-1282x1536.jpg 1282w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/portre.jpg 1461w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Pfarrer J\u00e1nos Kapor, geboren in Tschakowa, ist seit dem 1. September 2020 Pfarrer von<\/strong> <strong>Kischineu a.d. Kreisch und Schimonydorf<\/strong><strong>. Seine erste Station war aber die Pfarrgemeinde Temeswar-Josefstadt, wo er als Kaplan arbeitete. Zwischen 1998 und 2000 war er Direktor des R\u00f6misch-Katholischen Lyzeums Gerhardinum und Di\u00f6zesanjugendseelsorger, von 2000 bis 2008 war er Pfarrer von Mailat, bzw. ab September 2008 Pfarrer der Millenniumskirche in Temeswar-Fabrikstadt.<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>&#8211; Welche sind Ihre ersten Erinnerungen an den Wallfahrtsort Maria Radna, Herr Pfarrer? <\/em><em>Mit wem sind Sie zuerst nach Radna gegangen\/ gefahren?<\/em><\/strong><br \/>\n&#8211; Als Kind nahm ich zuerst an einer Pilgerreise nach Radna teil. Ich war in der f\u00fcnften oder sechsten Klasse, als der Pfarrer unserer Gemeinde, Gy\u00f6rgy K\u00f3bor, einen kleinen Autounfall hatte, sich den Bein brach und mich bat, die Mai-Andacht der Jungfrau Maria in der Kirche zu leiten. Es war das erste Mal, dass ich der Muttergottes n\u00e4her kam und so&#8230; st\u00e4rkte sich meine Ehrfurcht vor Maria! Pfarrer K\u00f3bor organisierte j\u00e4hrlich eine Wallfahrt nach Radna f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen von Tschakowa. Damals, in den Jahren der kommunistischen Diktatur, war dies politisch nicht einfach, andererseits ben\u00f6tigte man mehr Busse, da wir doch noch recht viele waren. Da es offiziell nicht m\u00f6glich war, ein Fahrzeug f\u00fcr die Pilgerreise anzufordern, wurde in dem Antrag immer angegeben, dass wir einen Ausflug zum Denkmal der Schlacht von Paulisch (1944) machen. Am Ende sind wir immer in Maria-Radna gelandet. Die damaligen Tschakowaer pilgerten im Juli, am Tag der Hl. Anna, nach Radna. In jenen Tagen hatte jede Siedlung ihren eigenen Pilgertag. Sp\u00e4ter, als unser Pfarrer auch die Seelsorge der Pfarrei Satu Iosif \u00fcbernahm, organisierte er auf die gleiche Weise eine Wallfahrt f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen dieser Gemeinde. Wir sind immer mit dem Bus gefahren. Als junger Theologiestudent habe ich einmal versucht, zu Fu\u00df nach Radna zu gelangen, aber ich hatte nicht damit gerechnet, an einem einzigen Tag 90 Kilometer nicht laufen zu k\u00f6nnen. Ich habe zwei Drittel des Weges zur\u00fcckgelegt, aber der gute Gott hat daf\u00fcr gesorgt, dass ich gesund und in Sicherheit in Radna angekommen bin.<\/p>\n<p><strong><em>&#8211; Wie haben Sie sich gef\u00fchlt, als Sie als Theologiestudent die Wallfahrtskirche wieder sahen?<\/em><\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-27915 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-300x225.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20225%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5397-1536x1152.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>&#8211; In unserer Di\u00f6zese hat es eine lange Tradition gegeben, dass an wichtigen Feiertagen wie Mari\u00e4 Himmelfahrt oder Mari\u00e4 Geburt, wenn viele Pilger nach Radna kommen, die Seminaristen den Franziskanern von dort halfen. Wir haben normalerweise am Tisch geholfen oder einfach gereinigt. Dies bot uns auch die M\u00f6glichkeit an, mehrere Tage am Wallfahrtsort zu verbringen. Als ich Theologiestudent war (in meinem Fall von 1983 bis 1988), haben wir uns an diesen Feiertagen vielen meiner Di\u00f6zesankollegen aus Temeswar angeschlossen. Ich traf dort regelm\u00e4\u00dfig Adalbert J\u00e4ger, den derzeitigen Pfarrer von Temeswar VI Fratelia, L\u00e1szl\u00f3 Wonerth, den derzeitigen Pfarrer in Lugosch, oder S.E. L\u00e1szl\u00f3 B\u00f6cskei, den derzeitigen Di\u00f6zesanbischof von Gro\u00dfwardein. Wir haben im Oratorium, oberhalb der Sakristei, geschlafen. Damals war Pater Ernst (Franz Harnisch) Guardian des Klosters in Radna. Diese Anl\u00e4sse erwiesen sich als starke Verbindung, und im Laufe der Zeit wurde meine Beziehung zum Wallfahrtsort, zur Muttergottes und zum Franziskanerpater noch enger.Als Diakon hatte ich vor einem dieser Feste das Privileg, den silbernen monumentalen Rahmen der Marienikone zu reinigen, der das Gnadenbild schm\u00fcckt. Es war eine bleibende Erfahrung, dem Gnadenbild so nahe zu kommen. Jedoch war es eine noch gr\u00f6\u00dfere Erfahrung den Pilgern, die die Kirche am 8. September bei der Hl. Messe f\u00fcllten, auch als Priester predigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-27912 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-300x225.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20225%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5353-1536x1152.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ich erinnere mich auch lebhaft an die Pilgerfahrten der Gl\u00e4ubiger aus Jahrmarkt. Ich konnte den Anblick nicht einmal vergessen: zweihundert bis dreihundert Gl\u00e4ubige, drei\u00dfig bis vierzig Mitglieder Blaskapellen, die zur Kirche auf Marienlieder marschierten. Bereits am Abend des 14. August kamen sie in Radna an, um am n\u00e4chsten Tag an der Hl. Messe teilzunehmen. Zu dieser Zeit hatten wir Seminaristen ein herausragendes Vorbild in Person von Papst Johannes Paul II., der inzwischen heiliggeprochen wurde. Obwohl wir damals wenig Informationen \u00fcber sein Leben erhielten, sammelten wir wieder die Nachrichten \u00fcber ihn. Dies f\u00fchrte mich dazu, vor meiner Priesterweihe, das bekannte <em>Totus tuus<\/em> von Papst Johannes Paul II. als Motto zu w\u00e4hlen. Ich m\u00f6chte auch zwei Gedanken dazu anf\u00fchren: der heilige Bernard von Clairvaux schrieb, da\u00df je mehr man die Jungfrau Maria ehrt, desto mehr w\u00e4chst die Herrlichkeit ihres Heiligen Sohnes. Und Papst Johannes Paul II. formulierte es so: \u201eAls meine priesterliche Berufung Gestalt annahm, \u00e4nderte sich meine Sicht der Ehrfurcht vor Maria in gewisser Weise. Bis dahin war ich \u00fcberzeugt, dass Maria uns zu Christus f\u00fchren w\u00fcrde, aber dann wurde mir klar, dass Christus uns auch zu seiner Mutter f\u00fchren w\u00fcrde.\u201c Dies macht die Botschaft dieses Spruchs noch deutlicher. Als Kaplan ging ich in die Gemeinde Temeswar- Josefstadt, in der auch Erzbischof B\u00e9la Boros lebte. Ihn zu treffen war f\u00fcr mich entscheidend und ich lernte nicht nur viel von ihm, sondern stellte auch fest, dass kein einziger Tag verging, ohne den Rosenkranz in den H\u00e4nden des Erzbischofs zu sehen. Wir waren auch mehrmals in einem Jahr zusammen in Radna. Zur\u00fcck zu den Pilgerreisen nach Maria-Radna: Ich bin nicht der einzige, der erkl\u00e4rt, dass bei solchen Gelegenheiten nicht nur unsere Beziehung zu Unserer Lieben Frau immer st\u00e4rker wurde, sondern unsere Berufung eine ganz andere, tiefere Bedeutung erhielt. Unsere Liebe Frau sagt uns immer wieder: \u201eTut, was mein Sohn euch sagt.\u201c Deshalb besuche ich diesen Ort seit Jahren, Jahrzehnten, ein Ort wo ich tiefer in die Berufung eintauchen kann, die mir gegeben wurde.<\/p>\n<p><strong>&#8211;<\/strong> <strong><em>Sie sind auch durch einen spirituellen <\/em><\/strong><strong><em>Liebesb\u00fcndnis<\/em><\/strong> <strong><em>mit Unserer Lieben Frau verbunden&#8230;<\/em><\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-27918 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-300x225.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20225%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_5400-1536x1152.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>&#8211; Ja. Ich habe vor Jahren die <em>Sch\u00f6nst\u00e4tter Apostolische Bewegung<\/em> kennengelernt, als die ersten Schwestern in Temeswar kamen. Bischof Sebastian Kr\u00e4uter suchte einen Ansprechpartner aus unserer Di\u00f6zese, der den Marienschwestern bei der Organisierung ihrer Aktionen hilft. Weil der Bischof wusste, dass ich einen besonderen Respekt vor Unserer Lieben Frau hatte, dachte er, ich w\u00e4re die geeignete Person f\u00fcr diese Aufgabe. Ein Merkmal der Spiritualit\u00e4t der Gemeinschaften (f\u00fcr Priester und Laien, M\u00e4nner, Frauen, Familien und Jugendlichen) aus denen die Sch\u00f6nstatt-Bewegung besteht, ist die Verehrung Mariens. Dies wird durch den Liebesbund mit Unserer Lieben Frau, der tiefes Engagement bedeutet, sowie das Motto der Bewegung weiter unterstrichen: <em>Nichts ohne dich, nichts ohne uns<\/em>. Der Liebesbund mit der Jungfrau Maria war mir wichtig, weil er die Anf\u00e4nge noch weiter vertiefte. Durch den Liebesbund habe ich die M\u00f6glichkeit, jeden Tag zu sagen: Ich widme Ihm mein ganzes Wesen. Als wir viele Jahre lang mit den Schwestern im Caritas-Haus in Lippa ein Sommer-Camp f\u00fcr M\u00e4dchen aus verschiedenen Di\u00f6zesen des Landes organisierten, die sich der Bewegung anschlie\u00dfen wollten, gingen wir immer nach Maria Radna, um dort den Liebesbund mit der Jungfrau Maria zu schliessen. Dank dieser Ferien-Camps sind die Schwestern von Sch\u00f6nstatt heute noch in der Di\u00f6zese Temeswar aktiv: Schwester M. B\u00f6be Tari, Schwester Erika-Maria Bukovics, Schwester M\u00e1ria Be\u00e1ta Horv\u00e1th. Insgesamt sieben junge M\u00e4dchen aus Siebenb\u00fcrgen, Sathmar, dem Kreis Arad und dem Banat schlossen sich der Kongregation der Schwestern von Sch\u00f6nstatt an.<\/p>\n<p><strong><em>&#8211; Was bedeutet f\u00fcr Sie Maria-Radna?<\/em><\/strong><br \/>\n&#8211; Spirituelle Aufladung! Wenn ich dorthin fahre, halte ich immer vor der Wallfahrtkirche an, auch wenn ich es nur f\u00fcr kurze Zeit schaffe, dort zu sein. Ein paar Minuten vor dem Gnadenbild sind f\u00fcr mich eine Kraft-Quelle. Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Kirchen meiner fr\u00fcheren Stationen, d.h. die Kirchen von Josefstadt, Mailat, Fabrikstadt und jetzt Schimonydorf, unter dem Schutz Unserer Lieben Frau gestellt wurden und ihre Patrozinien mit verschiedene Marienfeste verbunden ist. Ich habe das Gef\u00fchl, dass die Muttergottes mich mein ganzes Leben lang begleitet.<\/p>\n<p><strong><em>&#8211; Hochw\u00fcrdiger Herr Pfarrer, vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Radna feiert heuer ein doppeltes Jubil\u00e4um: 500 Jahre seit der Errichtung der ersten Kapelle im damaligen Weinberg, am Ort der jetzigen Wallfahrtskirche, aber auch 200 Jahre seit der Kosekrierung des Gotteshauses durch den Erzbischof von Gran\/Esztergom, durch den damaligen F\u00fcrstprimas Alexander Rudnay. 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