{"id":28842,"date":"2020-11-10T14:20:43","date_gmt":"2020-11-10T12:20:43","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=28842"},"modified":"2020-11-10T14:24:32","modified_gmt":"2020-11-10T12:24:32","slug":"maria-radna-500-jahre-zuflucht-und-zuversicht-200-jahre-seit-der-konsekration-der-basilika-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/maria-radna-500-jahre-zuflucht-und-zuversicht-200-jahre-seit-der-konsekration-der-basilika-15\/","title":{"rendered":"MARIA RADNA \u2013  500 Jahre Zuflucht und Zuversicht,  200 Jahre seit der Konsekration der Basilika (15.)"},"content":{"rendered":"<p><em>Maria Radna feiert heuer ein doppeltes Jubil\u00e4um: 500 Jahre seit der Errichtung der ersten Kapelle im damaligen Weinberg, am Ort der jetzigen Wallfahrtskirche, aber auch 200 Jahre seit der Kosekrierung des Gotteshauses durch den Erzbischof von Gran\/Esztergom, durch den damaligen F\u00fcrstprimas Alexander Rudnay. Auch wenn die Gesundheitsvorschriften keine grossen Feierlichkeiten erlauben, kann der historische Moment nicht unmarkiert bleiben. <\/em><br \/>\n<em>Die Ereignisse der Vergangenheit werden in schriftlichen Chroniken aufbewahrt; Augenzeugen sprechen am authentischsten \u00fcber die j\u00fcngsten und gegenw\u00e4rtigen Ereignisse. Die n\u00e4chsten Seiten enthalten die Worte unterschiedlichen Menschen: Gottesdiener, \u00e4ltere Menschen, die an ihrer Religion festhalten, junge Menschen, die im Glauben aufwachsen, Bewahrer unserer gemeinsamer Feste und Pilger am jahrhundertealten Gnadenort von Maria-Radna.<\/em><br \/>\n<strong><em><br \/>\n<\/em><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/reinholz.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-28819 alignright\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27217%27%20height%3D%27300%27%20viewBox%3D%270%200%20217%20300%27%3E%3Crect%20width%3D%27217%27%20height%3D%27300%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/reinholz-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" \/><\/a>Der in Sanktanna geborene Domherr, Pfarrer Andreas Reinholz wurde 1975 von Bischof \u00c1ron M\u00e1rton, nach seinem Studiumsabschluss an der Theologischen Fakult\u00e4t in Karlsberg, zum Priester geweiht. Zwischen 1986-2003 war er Pfarrer in Temeswar-Josefstadt, danach Rektor des Wallfahrtortes Maria-Radna und Pfarrer der selben Pfarrei. Nach seinem Gest\u00e4ndnis, haben ihn zu Beginn und w\u00e4hrend seiner priesterlichen Laufbahn, drei proeminente kirchliche Pers\u00f6nlichkeiten \u2013 Bischof \u00c1ron M\u00e1rton, Erzbischof Dr. Adalbert Boros und der damalige Josefst\u00e4dter Pfarrer, P\u00e9ter P\u00e1zm\u00e1ny \u2013 durch ihre Beharrlichkeit, Ausdauer und durch ihr vorbildliches Glaubensbekenntnis stark beeinflusst und geholfen.<em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u2013<em> Domherr Reinholz, welche sind Ihre Kindheitserinnerungen vom Wallfahrtsort? Mit wem sind Sie zum ersten Mal nach Radna gegangen\/ gepilgert?<\/em><br \/>\n\u2013 Ich war nicht einmal sieben Jahre alt, im Sommer vor der ersten Klasse, da kam ich zum ersten Mal mit meinen Eltern, zu Fu\u00df, mit einer gro\u00dfen Prozession, nach Radna. Mein Vater war einer der Wallfahrtsorganisatoren (normalerweise organisierten dies drei oder vier M\u00e4nner). Er leitete eine Pilgergruppe. Selbst w\u00e4hrend der kommunistischen Diktatur kamen wir jedes Jahr nach Radna &#8211; niemand fragte uns etwas. Meistens wurde die Pilgerreise am Wochenende, kurz vor dem 23. August organisiert. Die M\u00e4nner, die alles organisierten und regelten, reisten pers\u00f6nlich zwei oder drei Monate zuvor nach Radna und sprachen mit den Franziskanerpatres, meist mit Pater Ernst Harnisch, wann wir am besten kommen k\u00f6nnten.<br \/>\nDamals gab es viele Pilger, zwischen 800-1200 Personen. Morgens, um halb vier Uhr, begann die Hl. Messe zu Hause, in Sanktanna, und um f\u00fcnf Uhr brachen wir auf, \u00fcber die Felder, in Richtung Radna. Mittags erreichten wir Gyorok, wo wir in die Kirche gingen, einige Lieder sangen (ich spielte bereits Orgel, da ich die Kantorenschule besuchte), gingen um den Altar herum und nach dem Mittagessen gingen wir weiter. Der Gyoroker Ortspfarrer, Franz Wachter, wartete immer auf uns, in der Kirche. Von 1957 bis zu meiner Priesterweihe (1975) nahm ich jedes Jahr an der Wallfahrt teil. Wir verlie\u00dfen Sanktanna immer am Freitagmorgen und erreichten am Abend Radna, wo wir bei Familien \u00fcbernachteten. Wir haben immer bei derselben deutschen Maxa-Familie geschlafen, sie wohnten hier gegen\u00fcber der Kirche; die Frau stammte aus Sanktanna. Sie wanderten sp\u00e4ter nach Deutschland aus.<br \/>\nDas waren sch\u00f6ne Zeiten. Ich erinnere mich, dass damals viele gleichaltrige Kinder von ihren Eltern nach Radna gebracht wurden. Uns wurde scherzhaft gesagt, dass es vor unserer Ankunft einen Ort geben w\u00fcrde, an dem wir in einer dicken Kette bei\u00dfen m\u00fcssten. Nat\u00fcrlich haben wir immer wieder gefragt, wann wir an der Kette angekommen werden&#8230; Unterwegs haben wir nat\u00fcrlich auch mitgebetet und gesungen. Die Prozession wurde in mehrere Gruppen eingeteilt. Jeder der organisierenden M\u00e4nner war f\u00fcr eine Gruppe verantwortlich: Es gab jemanden, der mit den M\u00e4nnern ging, ein anderer k\u00fcmmerte sich um uns, d.h. um die Kinder, jemand ging mit der Jugendgruppe und es gab auch eine Gruppe von Frauen, die die Prozession schlossen. Es gab solche, die den ganzen Weg fasteten, nichts a\u00dfen, nicht einmal Wasser tranken. Andere brachten heilige Bilder, Votivbilder, als Zeichen ihrer Dankbarkeit an Unserer Liebe Frau. Heute gibt es in Radna mehr als achtzig Votiv-Bilder von Santanna.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-28822 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-300x201.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27201%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20201%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27201%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-200x134.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-300x201.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-400x268.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-600x402.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-768x514.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-800x536.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-1200x803.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-2-1536x1028.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach dem Gymnasium habe ich die Kantorenschule in Karlsburg besucht. Ich war in der neunten Klasse, als ich meinen Gro\u00dfvater in Deutschland bat, mir eine Schreibmaschine zu bringen. Und er hat es gebracht. Er hat es sogar zum Zollamt in Arad geschafft, wo er es hinterlassen musste, bis wir die Zollgeb\u00fchren daf\u00fcr bezahlt hatten. Zuvor musste ich jedoch in einem Brief, an einer Zentralbeh\u00f6rde in Bukarest erkl\u00e4ren, wozu ich es brauchte. Mein Bruder schrieb den Brief in meinem Namen und erkl\u00e4rte, dass ich Theologiestudent in Karlsburg bin und die Maschine f\u00fcr den Studium brauche. Die Zollgeb\u00fchr war auch nicht billig, ich erinnere mich, dass es 1200-1300 Lei waren &#8211; zu dieser Zeit war es etwa ein Monatsgehalt. Ich hatte damals gro\u00dfe Angst, weil ich nicht dachte, dass es so viel Geld kosten w\u00fcrde, aber meine Eltern haben es f\u00fcr mich bezahlt. Ich benutzte die Schreibmaschine jedoch nicht nur w\u00e4hrend meines Studiums, sondern auch w\u00e4hrend der Vorbereitungen der Wallfahrten nach Radna. W\u00e4hrend der Ferienzeit begann ich, die Gebete und Lieder maschinell zu Vervielfachen, so dass es bis August reichlich Material gab, das alle Pilger erreichte und ich die Bl\u00e4tter verteilen konnte. Jetzt, wo ich mich daran erinnere, kann ich sagen, dass die meisten Priesterberufungen im Banat, zu dieser Zeit, der Muttergottes von Radna und den Wallfahrten von Radna zu verdanken sind. Im Laufe der Jahre haben viele meiner Kollegen und Klassenkameraden dies selbst gestanden. Am Theologischen Institut in Karlsburg gab es zu dieser Zeit zehn Priesterstudenten aus Sanktanna, und aus dem Banat waren es normalerweise, insgesammt f\u00fcnfundzwanzig oder drei\u00dfig. Dies beweist auch, dass die spirituelle Ausstrahlung Maria-Radnas einen gro\u00dfen Einfluss auf alle hatte. Viele meiner bereits in Deutschland lebenden ehemaligen Kollegen haben hier ihre silberne oder goldene Hl. Messe gefeiert.<br \/>\nAn den Pilgerfahrten nahmen \u2013 Samstags \u2013 die Blaskapelle und die Marienm\u00e4dchen, im wei\u00dfen Kleid, an der feierlichen Hl. Messe und an der Kreuzwegandacht teil. Nachmittags, nach der Sonntagsmesse verabschiedeten wir uns von Unserer Lieben Frau von Radna, vor der Lourdes-Kapelle, bzw. Grotte. Dann machten wir uns auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir in einen Zug stiegen und zur\u00fcck nach Hause fuhren. In Sanktanna, am Bahnhof, wurden wir von den daheimgebliebenen erwartet, etwa ein Paar Hunderte von Menschen. Zusammen mit ihnen marschierten wir wieder zur Ortskirche, wo wir an einer <em>Dank-Andacht<\/em> teilnahmen, die von unserem Pfarrer gefeiert wurde. Damit war die Pilgerreise beendet. F\u00fcr uns war die Wallfahrt nach Radna der H\u00f6hepunkt des Jahres, \u00fcber die Wochen zuvor und danach gesprochen wurde.<br \/>\nIch m\u00f6chte noch erz\u00e4hlen, dass ich bereits Theologiestudent im zweiten Jahr war, als ich allen meinen Kollegen einen Vortrag \u00fcber Radna halten musste. Ich wusste bereits im Sommer, dass ich irgendwann im Herbst an der Reihe sein werde. Einer meiner Kollegen hatte eine Kamera, die Farbfotos aufnehmen konnte und ein Tonbandger\u00e4t. Also, er kam mit mir nach Radna, machte den ganzen Weg Fotos und wir machten Dias aus den Fotos. Wir haben Radnaer Gebete und Lieder mit einem Tonbandger\u00e4t, als musikalischen Hintergrund f\u00fcr den Vortrag aufgenommen. Noch dazu, erhielt ich von Dr. Franz Kr\u00e4uter Quellenarbeiten mit historischen Daten. Von all dem konnte ich eine sehr umfassende, farbenfrohe und detaillierte Pr\u00e4sentation geben und meinen Szekler-Priesterkollegen zeigen, was Maria-Radna f\u00fcr uns bedeutet.<\/p>\n<p>\u2013<em> Wie haben Sie die Kirche wiedergesehen, als Pfarrer von Radna?<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-28825 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-300x225.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20225%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-1.jpg 1600w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u2013 Bischof Martin Roos schickte mich 2003 nach Radna. In diesem Jahr \u2013 vor mein Jahresurlaub wollte ich nach Deutschland im Urlaub reisen (was darin bestand, einen ehemaligen Klassenkameraden von mir in seiner dortigen Pfarrei w\u00e4hrend seines Urlaubs zu vertreten) &#8211; rief mich Bischof Roos an und sagte, dass die Zahl der Franziskanerm\u00f6nche Landesebene stark zur\u00fcckgegangen sei. Sie wollen sich ganz von Radna zur\u00fcckziehen und die \u00f6rtlichen Gl\u00e4ubigen ohne Ordenspriester zur\u00fccklassen. Laut Bishof w\u00e4re ich hier als Pfarrer geeignet, da ich aus dieser Region komme und auch gut Deutsch, Ungarisch und Rum\u00e4nisch spreche. Die Gl\u00e4ubigen von Temeswar-Josefstadt, die ich lange Zeit betreute, hatten es schwer, die Entscheidung zu akzeptieren und, ehrlich gesagt, verlie\u00df auch ich sie schweren Herzens. Aber da war ich erst dreiundf\u00fcnfzig Jahre alt und f\u00fchlte mich noch in dem Alter, in dem ich es wagte, mich einer neuen Herausforderung zu stellen, einem neuen Job. Ich habe diesen Auftrag als eine Ehre erlebt, da ich die Franziskaner immer gemocht habe. Ich f\u00fchrte auch die Gl\u00e4ubigen von Josefstadt, die Chormitglieder, die Erstkommunionskinder und die Jugendlichen mehrmals hierher, zelebrierte f\u00fcr sie die Hl. Messe, dann spielten wir Fu\u00dfball auf dem Platz hinter der Kirche oder gingen zur Burg von Schoimosch hinauf, machten einen Ausflug nach Moneasa oder Gyorok. Ich habe oft auch meine ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste hierher gebracht.<br \/>\nAls Pfarrer von Radna war es am Anfang sehr schwierig. Ich hatte nur eine kleine Zelle, die ich benutzen konnte; es damals keine leeren R\u00e4ume mehr. Mein Vorg\u00e4nger, Pater Ernst, wohnte ebenfalls, jahrzehntelang, in einem einzigen Raum. Zu diesem Zeitpunkt war das Klostergeb\u00e4ude noch nicht an die Kirche zur\u00fcckgegeben worden, nur ein ganz kleiner Teil geh\u00f6rte uns. Der Bau einer Holzkammer im Innenhof erforderte auch eine Sondergenehmigung des Direktors des Pflegeheimes, der im Klostergeb\u00e4ude funktionierte. Und in dem Teil, in dem sich die Pfarrei befand, war der Dach an mehreren Stellen undicht und musste dringend repariert werden. Das Pflegeheim war hier, nach 2003, noch drei Jahre in Betrieb. Wir haben das Geb\u00e4ude erst 2006 auf Papier zur\u00fcckbekommen, aber es dauerte noch ein weiteres Jahr, bis das Pflegeheim ganz aus dem Kloster auszog. In der Zwischenzeit haben mich die Leute, die hier arbeiteten, verflucht, weil sie wegen des Umzugs ihren Job verloren h\u00e4tten. Ich war schuld daran, dass sie sozusagen hier rausgeworfen wurden. Das fand ich unendlich ungerecht, da die Kirche nur ihr legitimes, altes Eigentum zur\u00fcck verlangt hatte, das sie vor Jahrhunderten erbaut hatte. Andererseits, viele der Gl\u00e4ubigen glaubten, dass die Franziskaner wegen mir Radna verlassen mussten \u2013 deswegen f\u00fcrchteten sie mich. Sie liebten den verstorbenen Pater Ernst sehr. Da niemand mir half, kochte ich anderthalb Jahre allein, nicht nur f\u00fcr mich selbst, sondern auch f\u00fcr den Theologiestudenten L\u00f3r\u00e1nd M\u00e1th\u00e9, der hier sein praktisches Jahr verbrachte. Und wir haben auch den Bereich um die Kirche und die Toiletten der Pilger gereinigt\u2026 Im damaligen Klostergeb\u00e4ude funktionierte nicht nur das Pflegeheim, sondern lebten auch junge Menschen, die aus ihren Waisenh\u00e4usern \u201eherausgewachsen\u201c waren. Viele von ihnen waren psychisch krank. Sie kamen zu uns, um zu betteln, sich dann eine Zigarette oder \u00c4hnliches zu kaufen. Wenn ich etwas einem gab, schickte er danach gleich auch die anderen zu mir. Mitten in der Nacht kamen Heimbetreuer, die sagten mir: &#8222;Domn &#8218;P\u0103rinte [Herr Pfarrer], komm, weil jemand hier wieder sterben will.&#8220; Und ich ging&#8230; Unabh\u00e4ngig von der Religion war ich der Pfarrer f\u00fcr alle.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-28828 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-300x225.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20225%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27225%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/6-1536x1152.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In der Zwischenzeit habe ich versucht Radna international bekannt zu machen. Ich habe regelm\u00e4\u00dfig an internationalen Begegnungen und Kongresse teilgenommen, die alle drei Jahre, f\u00fcr den Pfarrer der Pilgerst\u00e4tten organisiert wurden.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nachdem das Kloster ger\u00e4umt worden war, trat ein weiteres Problem auf: Wie k\u00f6nnen wir dieses riesige Geb\u00e4ude renovieren? Dann erfuhr ich, dass dies durch eine Ausschreibung der Europ\u00e4ischen Union gelingen k\u00f6nnte. Zusammen mit dem Bistum Temeswar haben wir Kontakt mit dem Hauptquartier der West-Entwicklungsregion (ADR Vest) in Temeswar aufgenommen, so dass wir 2015, letztendlich, das renovierte Kloster und die Kirche weihen konnten. Der Plan f\u00fcr das Gro\u00dfprojekt wurde vom deutschen Architekten Habenicht Herbert zusammen mit einer Gruppe von Temeswarer-Mitarbeitern entwickelt \u2013 dannach mehrmals adaptiert und neuentfalten. R\u00fcckblickend war alldies nicht einfach, aber es hat sich gelohnt. Jetzt [2020] im Fr\u00fchjahr dachte ich, es sei Zeit, mit der Renovierung des Kreuzwegs zu beginnen. Wir haben bereits Fachleute gefunden, die den Schaden und die erforderlichen Arbeiten bewerten. Ich sch\u00e4tze, es wird mindestens zwei Jahre dauern. Die Renovierung selbst dauert dann weitere zwei Jahre und ein weiteres Jahr, bis wir den letzten Schliff erhalten haben. Im Rahmen der Renovierung m\u00f6chte ich die Kapelle wiederaufbauen, die dem Hl. K\u00f6nig Stefanus gewidmet war. Sie wurde 1896 von der Freien K\u00f6niglichen Stadt Szeged erbaut und 1942 von Personen gesprengt, die von nationalistischen Gef\u00fchlen erhitzt und dann aus zweifelhaften Gr\u00fcnden von den Beh\u00f6rden abgerissen. Wenn alles gut geht, sind wir in f\u00fcnf Jahren damit fertig. Es ist egal, ob ich es erleben werde oder nicht&#8230; Ich gestehe, dass der Pfarrer nichts anderes als eine Schachfigur ist, \u00fcber die der gute Gott verf\u00fcgt und der ihn genau dort platziert, wo er ihn braucht.<\/p>\n<p>\u2013 <em>Was war Ihre sch\u00f6nste Erinnerung oder Erfahrung aus der letzten Zeit?<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-28834 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-300x199.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27199%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20199%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27199%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-200x132.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-300x199.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-400x265.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-568x376.jpg 568w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-600x397.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-768x508.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-800x529.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-1200x794.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/7-1536x1017.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u2013 Es gibt viele Erinnerungen und Erfahrungen, ich k\u00f6nnte im Moment keine davon hervorheben. Hier in Radna, wenn nicht t\u00e4glich, aber mindestens einmal pro Woche, haben wir eine Erfahrung, die uns auch spirituelle Aufladung gibt\u2026 Meine sch\u00f6nsten Erfahrungen h\u00e4ngen mit dem Glauben der Menschen zusammen. Es bewegt uns auch zu sehen, mit wie viel Glauben und Vertrauen Fremde, die wir noch nie in unserem Leben gesehen haben, beten k\u00f6nnen. Viele beichten und verbringen drei bis vier Stunden im Gebet, in der Kirche. Es gibt Menschen, die jahrelang um den Segen eines Kindes beten und dann, nachdem das Baby geboren wurde, es hierher bringen, um ihn\/sie taufen zu lassen. Es gab einen Vater, der nach der Geburt seiner kleinen Tochter (besser gesagt einige Jahre sp\u00e4ter) zur\u00fcckkam und hier ein heiliges Bild hinterlie\u00df. Auf der R\u00fcckseite des Bildes stand: <em>Er bat die Muttergottes, der Tochter auch eine Geschwister zu geben<\/em>. Eine andere Frau erholte sich, auf F\u00fcrsprache Unserer Lieben Frau von Radna, von einer schweren Krankheit. Eines Sommers kam ich von Temeswar nach Radna, nach Hause, und wollte abends die Kirche und die Lourdes-Kapelle schlie\u00dfen, als ich eine junge Frau sah, die schweigend bei letzterer betete. Als sie mich sah, fragte sie, ob ich hier arbeite. Ich sagte, ich sei der \u00f6rtliche Pfarrer. Die Frau erz\u00e4hlte mir, dass ihr Mann mit Krebs operiert wurde, aber die \u00c4rzte machten leider eine sehr zur\u00fcckhaltende Aussage \u00fcber seine Genesung. Sie bat jedoch die ganze Zeit um die Hilfe Unserer Lieben Frau. Als sie drei Monate nach der Operation zur Untersuchung zur\u00fcckkehrten, berichteten die \u00c4rzte, dass die Krankheit aus dem K\u00f6rper ihres Mannes verschwunden war. Seitdem sehe ich oft das Paar vor der Lourdes-Kapelle beten. Ein anderer \u00e4hnlicher Fall ereignete sich bei einer Person aus Neu-Arad, deren damals achtzehnj\u00e4hrige Tochter von dieser t\u00f6dlichen Krankheit angegriffen wurde. Der Tumor wurde entfernt und die junge Frau hat sich seitdem erholt. Der Vater dankte der Jungfrau, mit einer Marmortafel der Dankbarkeit, f\u00fcr ihre F\u00fcrsprache, die auch an der Wand der Lourdes-Grotte angebracht wurde.<\/p>\n<p>\u2013<em> Dann k\u00fcmmern Sie sich Herr Pfarrer praktisch nicht nur um die Seelsorge der kleinen, hundert-Personen-starken Pfarrei von Radna, sondern auch um jeder, der die Kirche betritt, dies verlangt\u2026<\/em><br \/>\n\u2013 Da es nicht m\u00f6glich war, w\u00e4hrend der Corona-Epidemie, zu reisen, wurden viele Wallfahrten abgesagt. Aufgrund der Ausgangssperre konnten viele auch ihre Osterbeichte nicht durchf\u00fchren, deshalb sind sie bis in den letzten Wochen des Sommers hierher gekommen. F\u00fcr diejenigen von uns, die hier leben, ist es besonders gut, dass die Kirche und die Pfarrgemeinde nur durch einen Korridor verbunden sind. So sind wir immer in der N\u00e4he Unserer Lieben Frau.<br \/>\n<em>Das Gespr\u00e4ch wird hier vor\u00fcbergehend unterbrochen. Fremdenf\u00fchrer Feri Boda betritt den kleinen Raum, der als Pfarramtsb\u00fcro dient, und h\u00e4lt eine Brosch\u00fcre \u00fcber den Heiligtum in der Hand: \u2013 Herr Pfarrer, ein deutscher Mann bittet Sie, den Pfarrsiegel auf dem Umschlag zu dr\u00fccken. Er f\u00e4hrt nach Deutschland zur\u00fcck und will dort seinen Freunden zeigen, dass er hier war. &#8222;Aber die Tinte des Siegels ist blau und der Hintergrund des Fotos der Kirche ist ebenfalls blau. Es wird nicht sehr auffallen!&#8220; &#8211; der Pfarrer dreht die Brosch\u00fcrre in seiner Hand und dr\u00fcckt dann auf den runden Stempel, auf dem die Muttergottes, im Bild, zwischen den beiden T\u00fcrmen abgebildet ist.<\/em><em>\u00a0<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-medium wp-image-28831 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-300x200.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27300%27%20height%3D%27200%27%20viewBox%3D%270%200%20300%20200%27%3E%3Crect%20width%3D%27300%27%20height%3D%27200%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-200x133.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-300x200.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-400x267.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-568x376.jpg 568w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-600x400.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-768x512.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-800x533.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5-1536x1024.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u2013 Maria-Radna wird nicht nur von denen besucht, die in dieser Region geboren wurden\u201c, f\u00fcgt Domherr Andreas Reinholz hinzu. Wie gesagt, haben wir leider dieses Jahr nicht zu viele Besucher, aber aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen, kann ich ohne \u00dcbertreibung sagen: Pilger kommen aus fast der ganzen Welt hierher. Neben den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern kommen die meisten Touristen aus Kanada, den USA, Australien, Neuseeland, Argentinien und Vietnam. Aber wir haben letztes Jahr auch eine mexikanische Hochzeit in der Kirche gefeiert. Normalerweise wenden sich in einem Jahr mehr als drei\u00dfigtausend Touristen und etwa f\u00fcnfundvierzigtausend Pilger hierher. Im vergangenen Herbst trafen sich hier Botschafter aus f\u00fcnfzig L\u00e4ndern, von denen einige katholisch sind, und im vergangenen Jahr besuchten f\u00fcnf Mitglieder der damaligen rum\u00e4nischen Regierung die Kirche. Im Laufe der Jahren begr\u00fc\u00dften wir hier Dr. L\u00e1szl\u00f3 Cardinal Paskai, den verstorbenen Dr. Joachim Cardinal Meisner, emeritierter Erzbischof von K\u00f6ln, den Patriarchalvikar von Venedig Orlando Barbaro, mehrmals den Di\u00f6zesanbischof Endre Gyulay von Szeged-Csan\u00e1d, ferner dann Heinz Josef Algermissen, Di\u00f6zesanbischof von Fulda, und Dr. Gerhard Stanke, Theologieprofessor, den P\u00e4pstlichen Nuntius Dr. Jean-Claude Perisset, Weihbischof Gerhard Pieschl von Limburg, eine Gruppe von Vertretern der Internationalen Hilfsorganisation <em>Triumph des Herzens<\/em> und deren F\u00fchrer, P. Rolf-Philipp Sch\u00f6nenberger, Weihbischof J\u00f3zsef Tam\u00e1s, von Karlsburg, Vinko Cardinal Pulji\u0107, Ratko Cardinal Peri\u0107, Bischof von Mostar, den kroatischen Erzbischof Nikola Eterovi\u0107, heutiger Nuntius in Deutschland, Bischof L\u00e1szl\u00f3 N\u00e9met, von Grossbetschkerek, Dr. Reinhard Hauke, Weihbischof von Erfurt, L\u00e1szl\u00f3 Kiss-Rig\u00f3 Bischof von Szeged-Csan\u00e1d, Josip Cardinal Bozani\u0107, Erzbischof von Zagreb, P\u00e4pstlicher Nuntius Miguel Maury Buend\u00eda, Dr. Andr\u00e1s Veres, Bischof von Raab\/ Gy\u0151r, vor zwei Jahren Dr. P\u00e9ter Cardinal Erd\u0151, Erzbischof von Esztergom (Gran), Dr. Csaba Terny\u00e1k, Erzbischof von Eger, und letztes Jahr Tam\u00e1s Cyril Hortob\u00e1gyi, Erzabt von Martinsberg\/ Pannonhalma.<\/p>\n<p>\u2013<em> Was bedeutet Maria-Radna f\u00fcr Sie?<\/em><br \/>\n\u2013 Die schutzreiche und starke N\u00e4he der Gottesmutter Maria, unserer himmlischen Mutter!<br \/>\n<em><br \/>\n\u2013 Das Presseb\u00fcro der Di\u00f6zese Temeswar bedankt sich herzlichst f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Radna feiert heuer ein doppeltes Jubil\u00e4um: 500 Jahre seit der Errichtung der ersten Kapelle im damaligen Weinberg, am Ort der jetzigen Wallfahrtskirche, aber auch 200 Jahre seit der Kosekrierung des Gotteshauses durch den Erzbischof von Gran\/Esztergom, durch den damaligen F\u00fcrstprimas Alexander Rudnay. Auch wenn die Gesundheitsvorschriften keine grossen Feierlichkeiten erlauben, kann der historische Moment nicht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":28837,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[66],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28842"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28842"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28843,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28842\/revisions\/28843"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}