{"id":29278,"date":"2020-12-11T14:03:59","date_gmt":"2020-12-11T12:03:59","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=29278"},"modified":"2020-12-11T14:03:59","modified_gmt":"2020-12-11T12:03:59","slug":"maria-radna-500-jahre-zuflucht-und-zuversicht-200-jahre-seit-der-konsekration-der-basilika-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/maria-radna-500-jahre-zuflucht-und-zuversicht-200-jahre-seit-der-konsekration-der-basilika-19\/","title":{"rendered":"MARIA RADNA \u2013  500 Jahre Zuflucht und Zuversicht, 200 Jahre seit der Konsekration der Basilika (19.)"},"content":{"rendered":"<p><em>Maria Radna feiert heuer ein doppeltes Jubil\u00e4um: 500 Jahre seit der Errichtung der ersten Kapelle im damaligen Weinberg, am Ort der jetzigen Wallfahrtskirche, aber auch 200 Jahre seit der Kosekrierung des Gotteshauses durch den Erzbischof von Gran\/Esztergom, durch den damaligen F\u00fcrstprimas Alexander Rudnay. Auch wenn die Gesundheitsvorschriften keine grossen Feierlichkeiten erlauben, kann der historische Moment nicht unmarkiert bleiben. <\/em><br \/>\n<em>Die Ereignisse der Vergangenheit werden in schriftlichen Chroniken aufbewahrt; Augenzeugen sprechen am authentischsten \u00fcber die j\u00fcngsten und gegenw\u00e4rtigen Ereignisse. Die n\u00e4chsten Seiten enthalten die Worte unterschiedlichen Menschen: Gottesdiener, \u00e4ltere Menschen, die an ihrer Religion festhalten, junge Menschen, die im Glauben aufwachsen, Bewahrer unserer gemeinsamer Feste und Pilger am jahrhundertealten Gnadenort von Maria-Radna.<\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-29261 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6.jpg\" alt=\"\" width=\"364\" height=\"490\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27364%27%20height%3D%27490%27%20viewBox%3D%270%200%20364%20490%27%3E%3Crect%20width%3D%27364%27%20height%3D%27490%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6-200x269.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6-223x300.jpg 223w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6-400x539.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6-600x808.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-6.jpg 713w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 364px) 100vw, 364px\" \/><\/a>Maria-Georgiana Ivanici stammt aus der Gemeinde Slatina-Timi\u0219 und studierte in Temeswar, wo sie seit mehreren Jahren arbeitet. Sie ist Mitglied der Pfarrgemeinde Temeswar-Josefstadt, singt im Kirchenchor und hilft bei verschiedenen charitativen, gemeinn\u00fctzigen Aktionen.<\/strong><\/p>\n<p>\u2013<em> Welche ist Ihre erste Kindheitserinnerung an diesen heiligen Ort? Mit wem sind Sie zum ersten Mal nach Radna gefahren?<\/em><br \/>\n\u2013 Das ist schon vor mehr als 20 Jahren passiert. Ich glaube, ich war 7 oder 8 Jahre alt. Ich war ein kleines M\u00e4dchen, das mit ihren Eltern, der \u00e4lteren Schwester und den lieben Gro\u00dfeltern reiste. Der Weg bis dahin schien so lang zu sein, dass es ein Zeichen daf\u00fcr war, dass wir auf einen sehr, sehr wichtigen Ort zusteuerten. Es ist die erste dieser unz\u00e4hligen, au\u00dfergew\u00f6hnlichen Erinnerungen an meiner Seelenkirche. Es geschieht anl\u00e4sslich des Festes &#8222;Mari\u00e4 Himmelfahrt&#8220;, wie wir es nennen (15. August). Auf dem ersten Blick sah das Kloster f\u00fcr mich wie ein Palast aus, mit \u00fcppigen Treppen, einem riesigen Raum, in dem eine bemerkenswerte Veranstaltung stattfand. Ich f\u00fchlte es jedoch mir sehr Nahe, weil es der Kirche in meinem Heimatdorf Slatina-Timi\u0219 sehr \u00e4hnlich ist. Nach dem Festgottesdienst (mit Hunderten von Menschen) war es sch\u00f6n, in dem rosa R\u00fcschenkleid das meine Mutter mir geschnitten und gen\u00e4ht hatte, die Treppe des &#8222;Palastes&#8220; hinunterzugehen und dann hinauf, zum H\u00fcgel hinter der Basilika zu gehen, um die &#8222;Tr\u00e4nen der Mutter Gottes&#8220; zu sammeln. Ich erlebte eine Geschichte&#8230; mit Legenden inklusive&#8230; Es wurde gesagt, dass die Beeren, die von den B\u00e4umen fielen, eigentlich diese Tr\u00e4nen waren, die von der heiligen Maria stammen, als Jesus am Kreuz gekreuzigt wurde. Und wer sie mit nach Hause nimmt und sie einnimmt, hat zu Hause gute Gesundheit und Wohlergehen.Andere liebe Erinnerungen, die ich habe und an die ich mich im Bezug auf meiner Heimatgemeinde erinnern m\u00f6chte, sind jene aus der Zeit, als wir mit dem Doppeldeckerzug unterwegs (f\u00fcr diejenigen, die sich noch erinnern), mit Dutzende von Pilgern, Kindern mit Eltern oder Gro\u00dfeltern aus Slatina-Timi\u0219 waren.Es gab Zeiten, in denen wir mindestens einen Tag zuvor nach Radna fuhren. Wir reisten mit Gep\u00e4ck, sitegen in Temeswar im n\u00e4chsten Zug um, haben das noch Zuhause vorbereitete Essen gegessen&#8230; Wir sangen, beteten den Rosenkranz und andere Gebete. Es war eine gro\u00dfe Ehre, diese Pilgerreise zu machen, und es gab wirklich ein Gemeinschaftsgef\u00fchl zwischen den Dorfbewohnern. Es gab Zeiten, in denen wir beim Gastgeber in Radna auf Matratzen schliefen, 15-20 Personen in einem Raum&#8230; Man kann diese sch\u00f6nen Zeiten nie vergessen, in denen es keinen Raum f\u00fcr Anspr\u00fcche gab, sondern nur pure Freude. Oder um sich an die Pilgerreise zu erinnern, bei der meine \u00e4ltere Schwester und ich unsere Gro\u00dfmutter verloren haben?! Ich denke, dass viele von uns diese Art von Kindheitsabenteuern w\u00e4hrend der Pilgerreisen hatten&#8230;\u00a0<strong>\u2013 <\/strong><em>Wann sind Sie zum ersten Mal alleine oder mit einer Gruppe junger Leute nach Radna gefahren\/ gegangen? Wie haben Sie sich Gef\u00fchlt in diesen Momenten?<\/em><strong>\u2013 <\/strong>Die erste Erfahrung mit einer Gruppe junger Menschen in Radna war im September 2017. Ich wusste jahrelang, dass junge Leute diese Fu\u00dfpilgerfahrt nach Maria Radna machen, aber in jedem der vergangenen Jahre erschien etwas &#8222;Wichtigeres&#8220; und ich ging nicht. 2017 habe ich mich dazu entschlossen. Wir standen fr\u00fch auf, versammelten uns alle um 6:00 Uhr Morgens vor der r\u00f6misch-katholischen Kathedrale (Domkirche) \u201eHl. Georg\u201c in Temeswar und nach einem Gebet im Dom gingen wir los. Die Frauen, die das Kreuz in ihren H\u00e4nden hielten, machten den Weg sozusagen frei. Ich war aufgeregt. Ich wusste nicht, was mich erwarten w\u00fcrde, aber es war wunderbar.<\/p>\n<p>\u2013 <em>Wie haben Sie sich gef\u00fchlt, als Sie unterwegs in den Gemeinden empfangen und aufgenommen wurden? Oder wenn Sie unterwegs in verschiedenen Orten, einschlie\u00dflich Kirchen geschlafen haben?<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-29267 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-1024x768.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"427\" height=\"321\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27427%27%20height%3D%27321%27%20viewBox%3D%270%200%20427%20321%27%3E%3Crect%20width%3D%27427%27%20height%3D%27321%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-4.jpg 1440w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><\/a>\u2013 Ich ging drei Jahre hintereinander nach Radna, angefangen mit September 2017 und in den folgenden Jahren, 2018 und 2019. Einmal, im Fr\u00fchjahr 2018, ging ich mit einer Freundin auf halbem Weg nach Radna, von Guttenbrunn. Wir trainierten f\u00fcr eine andere Wallfahrt au\u00dferhalb des Landes und entschieden uns f\u00fcr eine mindestens 30 km lange Rundreise nach Radna. Diese erste Pilgerreise 2017, hat mir viele Dinge gezeigt. Wie man aus Liebe vieles ertragen und sich nicht beschweren kann. Dann war ich mit einer Gruppe von Menschen zusammen, die sich \u2013 obwohl m\u00fcde, an den Beinen verletzt, mit Wunden und Blasen \u2013 sich nicht mindestens einmal beschwerten. Und f\u00fcr mich war es bemerkenswert. Warum?! Weil ich immer derjenige war, der sich beschwerte. Ich habe mich immer beschwert. Und als ich diese Leute sah, hatte ich das Gef\u00fchl, kein Recht zu haben ein Wort zu sagen. Ich habe sie sehr gesch\u00e4tzt und gelernt geduldig zu sein. Eine Lektion in kontinuierlicher Praxis. Aber die erste Pilgerreise hat mir noch etwas anderes beigebracht: Um einen 60 km langen Fu\u00dfmarsch zur\u00fcckzulegen, m\u00fcssen Sie sich im Voraus vorbereiten.Was das Treffen mit den Gemeinden auf dem Weg betrifft, kann ich sagen, dass es wie das Betreten einer Oase war. Am ersten Tag jeder Fu\u00dfwallfahrt warteten die Frauen aus Neusentesch und Bruckenau mit Essen, erfrischenden Getr\u00e4nken und Obst auf uns. Alle 10 km erhielt ich einen &#8222;Bonus&#8220; f\u00fcr das, was ich erreicht habe. Und jedes Jahr bereiteten sich die Frauen aus diesen Gemeinden darauf vor, Pilger in der Kirche und im Pfarrhaus aufzunehmen. Und sie waren gl\u00fccklich, ein paar Minuten zusammen mit uns im Gebet zu verbringen. 2019 wartete die orthodoxe Kirche in Fibi\u0219 darauf, dass wir vor ihrer Haust\u00fcr traten, das Glockengel\u00e4ut hat die Ankunft der Pilgergruppe ank\u00fcndigt. Wir wurden gebeten anzuhalten und wenigstens ein wenig zu singen. Die Gef\u00fchle, die Sie in solchen Momenten verf\u00fchren, sind unz\u00e4hlig: Freude, Dankbarkeit, Gl\u00fcck. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war der H\u00f6hepunkt des Jahres 2017, der Augenblick wo wir in Blumenthal ankamen. Wir haben die Nacht hier verbracht und in der Kirche geschlafen. Anfangs war es unvorstellbar&#8230; wie man in der Kirche neben dem Altar schl\u00e4ft?! Ich war in einem Zustand der Ekstase und Qual. Ich wusste nicht, ob es mir peinlich sein sollte oder musste gl\u00fccklich sein, in der Kirche schlafen zu d\u00fcrfen!Und f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag verst\u00e4rkten sich alle Gef\u00fchle&#8230; Sowohl die Gelenkschmerzen als auch die Freude, dass wir uns dem lang erwarteten Moment n\u00e4herten. Aber die Dinge geschehen allm\u00e4hlich, Schritt f\u00fcr Schritt. Zuerst die Ankunft bei Caritas Lippa&#8230; mit Lieder&#8230; eine Art Vorbereitung f\u00fcr die feierliche Hl. Messe in Radna und ein Fr\u00fchst\u00fcck, aus dem ich wieder zu Kr\u00e4ften kam. Und dann der Weg zum vorgenommenen Ziel. Die Basilika&#8230; Und hier, als wir die Treppen erreicht haben, gingen wir singend zum Altar, mit Lieder die der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet sind. Und die ganze Kirche schaute uns zu&#8230; Dies ist der Augenblick des H\u00f6hepunkts, in dem das Herz hart schl\u00e4gt, die Stimme zittert, die Freudentr\u00e4nen eindringen&#8230; Um diese Reise f\u00fcr die Seligste Jungfrau Maria zu machen&#8230;<\/p>\n<p>\u2013 <em>Im Laufe der Jahren haben Sie in Radna verschiedene Pilger und Gruppen von Gl\u00e4ubigen getroffen, die jeweils in ihrer eigenen Sprache sangen und beteten. In welcher Beziehung stehen Sie zu diesem Reichtum an Sprachen, musikalischen Sch\u00e4tzen und Gebeten, die hier gesprochen werden?<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-29270 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-509x1024.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-509x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"307\" height=\"618\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27307%27%20height%3D%27618%27%20viewBox%3D%270%200%20307%20618%27%3E%3Crect%20width%3D%27307%27%20height%3D%27618%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-149x300.jpg 149w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-200x402.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-400x805.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-509x1024.jpg 509w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-600x1207.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-763x1536.jpg 763w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-768x1545.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3-800x1609.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ivanici-3.jpg 1011w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 307px) 100vw, 307px\" \/><\/a>\u2013 W\u00e4hrend meiner Kindheit fuhren wir anl\u00e4sslich dee beiden gr\u00f6\u00dferen Marien-Feste, entweder im August oder im September nach Radna. Es war und ist ein &#8222;Fest der Sprache und Kultur&#8220;, aber auch der Fr\u00f6mmigkeit, die f\u00fcr jedes Volk spezifisch ist: Kroaten\/ Kraschow\u00e4ner, Bulgaren, Ungarn, Deutsche, Roma und Rum\u00e4nen, R\u00f6misch- oder Griechisch-Katholiken aus dem ganzen Land, vom Banat bis in der Moldau, dass sie alle zusammen kommen, um gemeinsam die Gottesmutter Maria zu feiern. Um ihre Tracht zu sehen, um ihre Lieder zu h\u00f6ren&#8230; wieder einmal merkt man, dass wir so unterschiedlich, aber immer noch so \u00e4hnlich sind. Es gibt etwas, das diesen Feiertag definiert, das Christen \u00fcberall vereint. Und Sie haben das Gef\u00fchl, dass jeder zur\u00fcck &#8222;zum Haus der Mutter&#8220; kommt.<\/p>\n<p>\u2013 <em>Die Atmosph\u00e4re der Wallfahrten nach Maria Radna ist eine besondere, manchmal sehr abwechslungsreiche. Welche ist die Begebenheit, die Ihnen in Erinnerung geblieben ist und die Sie am meisten beeindruckt hat?<\/em><br \/>\n\u2013 Jeder Moment den in Radna empfunden habe, von Jahr zu Jahr, in der Kindheit, in der Jugendzeit und als Erwachsener wurde anders erlebt. Aber ein Gef\u00fchl, das st\u00e4ndig pr\u00e4sent ist, ist die FREUDE.Ich erinnere mich jedoch an einen bestimmten Moment: das Hochfest Mari\u00e4 Himmelfahrt im August 2017. Ein paar Tage bevor ich in den Urlaub im Ausland ging, sagte ich meinen Freunden, dass ich am 14. August zuhause sein m\u00fcsste, weil ich nach Radna fahren will. Nat\u00fcrlich war die R\u00fcckfahrt unglaublich lang. Ich war sehr aufgeregt. Immer wieder tauchte eine Frage in meinem Kopf auf: &#8222;Werde ich rechtzeitig zur Messe nach Radna ankomen?&#8220; Und ich habe es geschafft&#8230; In diesem Moment wurde mir klar, wie gl\u00fccklich ich mich f\u00fchlte, wie gl\u00fccklich ich war, dass ich p\u00fcnktlich dorthin ankam.<\/p>\n<p>\u2013 <em>Was bedeutet f\u00fcr Sie Maria Radna?<\/em><br \/>\n\u2013 Einfach. Aus spiritueller Sicht ist es ein Ort der mir sehr Nahe steht. Der Ort, an den ich immer wieder gerne zur\u00fcckkehre, entweder im Sommer oder im Winter, um eine Pilgerreise zu unternehmen oder einfach nur an einer heiligen Messe teilzunehmen oder zumindest den Kreuzweg zu beten.<\/p>\n<p><em>\u2013 Das Presseb\u00fcro der Di\u00f6zese Temeswar bedankt sich herzlichst f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Radna feiert heuer ein doppeltes Jubil\u00e4um: 500 Jahre seit der Errichtung der ersten Kapelle im damaligen Weinberg, am Ort der jetzigen Wallfahrtskirche, aber auch 200 Jahre seit der Kosekrierung des Gotteshauses durch den Erzbischof von Gran\/Esztergom, durch den damaligen F\u00fcrstprimas Alexander Rudnay. 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