{"id":32710,"date":"2021-06-03T10:53:01","date_gmt":"2021-06-03T07:53:01","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=32710"},"modified":"2021-06-03T10:53:01","modified_gmt":"2021-06-03T07:53:01","slug":"140-jahre-roemisch-katholische-pfarrkirche-in-tschakowa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/140-jahre-roemisch-katholische-pfarrkirche-in-tschakowa\/","title":{"rendered":"140 Jahre r\u00f6misch-katholische Pfarrkirche in Tschakowa"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-32696 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-1024x671.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-1024x671.jpg\" alt=\"\" width=\"443\" height=\"290\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27443%27%20height%3D%27290%27%20viewBox%3D%270%200%20443%20290%27%3E%3Crect%20width%3D%27443%27%20height%3D%27290%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-200x131.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-300x197.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-400x262.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-600x393.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-768x503.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-800x524.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-1024x671.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-1200x787.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2-1-1536x1007.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/a>Am Sonntag, dem 30. Mai 2021, um 11.30 Uhr wurde in Tschakowa das Kirchweihfest der r\u00f6misch-katholischen Pfarrkirche gefeiert. Zugleich wurden 140 Jahre seit der Fertigstellung des jetzigen Gotteshauses, der der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht ist, markiert. Das Hochamt konzelebrierten die Seelsorger Elem\u00e9r P\u00e1ntya, emeritierter Pfarrer zu Kischnineu am Kreisch \u2013 als Hauptzelebrant \u2013 zusammen mit Msgr. Gy\u00f6rgy K\u00f3bor, emeritierter Generalvikar und em. Pfarrer von Tschakowa, mit Domherr Nikola Lau\u0161, Kanzleidirektor des Bistums Temeswar und mit mit dem aktuellen Pfarrer von Tschakowa, Dorin Gyula Filip, Dechant und Ehrendomherr.<br \/>\nDer musikalische Rahmen des Gottesdienstes wurde von Herr Robert Bajkai-F\u00e1bi\u00e1n, Domorganist und von Frau Ildiko Babenko, Sopran gesichert.<br \/>\nIn seiner Predigt, in ungarischer Sprache, sprach Pfr. Elem\u00e9r P\u00e1ntya \u00fcber das Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, \u00fcber die drei g\u00f6ttlichen Personen, \u00fcber die Pr\u00e4senz des Leben- und Kraft-Spendenden dreieinigen Gottes in zahlreichen Situationen unseres Lebens, \u00fcber die Begleitung, die Kraft und \u00fcber den Sinn, des christlichen Glaubens und des menschlichen Lebens, die uns vom Sch\u00f6pfer geschenkt werden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-32699 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-1024x685.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"516\" height=\"345\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27516%27%20height%3D%27345%27%20viewBox%3D%270%200%20516%20345%27%3E%3Crect%20width%3D%27516%27%20height%3D%27345%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-200x134.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-300x201.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-400x268.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-600x402.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-768x514.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-800x536.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-1200x803.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-1536x1028.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 516px) 100vw, 516px\" \/><\/a>Der emeritierte Generalvikar, Msgr. Gy\u00f6rgy K\u00f3bor, sprach in seiner Predigt, auf Deutsch, \u00fcber verschiedene historische Elementen aus der Vergangenheit der Kirche und der Kirchengemeinde, Details, die sowohl einen historischen Wert, als auch einen tiefen spirituellen, gemeinschaftlichen Charakter haben. Pfr. K\u00f3bor sprach \u00fcber die imense Zahl der Bauziegeln, die zur Errichtung des Gotteshauses benutzt wurden, \u00fcber die Art und Weise wie man diese besorgte, aber auch \u00fcber das heute, noch vor unseren Augen stehende Resultat. Ferner, erw\u00e4hnte Pfr. K\u00f3bor sp\u00e4tere Renovierungen, die in seiner Amtszeit, w\u00e4hrend der kommunistischen Zeit durchgef\u00fchrt wurden. Ordinarius substitutus Msgr. Konrad Kernweiss, ein geb\u00fcrtiger Tschakowaer, lobte den Pfarrer f\u00fcr die Erneuerung der steinernen Kirche, aber auch die Erneuerung des gemeinschaftlichen Geistes der Lokalgemeinde, die durch den Renovierungsprojekt wiedergest\u00e4rkt wurde und die ein festeres Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl, eine neue Koh\u00e4sion bekam. Die Implizierung aller Mitglieder, nach M\u00f6glichkeiten und Kr\u00e4ften, bewirkte mehr als nur eine Renovierung des Sakralbaus. Die Pfarrgemeinde freute sich im Laufe der Zeit auch \u00fcber die Primizfeiern, die aus der Gemeinde stammen. Pfr. K\u00f3bor erz\u00e4hlte, wie der Kirchenhof der Ort war, der die Gemeinschaftsfeier, nach der Primizmesse von Pfr. Palfi, gerettet hat. Die kommunistischen Beh\u00f6rden, obwohl sie diese Feier urspr\u00fcnglich genehmigten, wollten es im letzten Augenblick verhindern und verbieten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-32702 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-1024x685.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27512%27%20height%3D%27342%27%20viewBox%3D%270%200%20512%20342%27%3E%3Crect%20width%3D%27512%27%20height%3D%27342%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-200x134.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-300x201.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-400x268.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-600x402.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-768x514.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-800x536.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-1200x803.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/3-1536x1028.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a>Domkapitular Nikola Lau\u0161 sprach die Predigt auf Rum\u00e4nisch. Er fing mit einem Zitat aus dem Psalm 139, Vers 17: \u00abWie schwierig sind f\u00fcr mich, o Gott, deine Gedanken, \/ wie gewaltig ist ihre Zahl!\u00bb \u201e &#8211; So sprach K\u00f6nig David zum Sch\u00f6pfer des Universums. Wenn wir \u00fcber das heutige Hochfest meditieren, \u00fcber die Allerheiligste Dreifaltigkeit, k\u00f6nnen wir dasselbe sagen. Die Dreifaltigkeit bedeutete f\u00fcr uns Gl\u00e4ubigen schon immer ein Geheimnis, ein Mysterium. Wir wissen aber, dass das Wert unseres Glaubens nicht darin besteht, alles zu verstehen, sondern vom ganzen Herzen zu glauben.\u201c Ferner, \u00e4u\u00dferte sich der Prediger: \u201eIch glaube, dass wir manchmal nicht allzulange alles analysieren, sondern eher das was Gott uns auff\u00f6rdert zu erf\u00fcllen und konkret zu leben brauchen. Und das, nicht weil wir alles verstehen w\u00fcrden, sondern weil wir einfach Gott vertrauen, weil wir Ihn lieben und weil wir Ihm dienen m\u00f6chten. Weniger Worte und mehr Beteiligung. Weniger Worte und mehr Liebe und Implizierung. Weniger Fragen und mehr Glaube und Bescheidenheit.\u201c<br \/>\n\u00dcber den Hauptaltar wurde ein sch\u00f6ner Jubil\u00e4umskranz gehangen, der die Nummer 140 zeigte und aus wei\u00dfen und gelben Blumen, umrahmt von gr\u00fcnen Laub bestand \u2013 die Farben des Hl. Stuhls und die Symbole der lebendigen christlichen und menschlichen Gemeinschaft.<br \/>\nAn der Hl. Messe nahm auch Herr Petru Filip, B\u00fcrgermeister der Stadt Tschakowa, Herr Iovan-Zoran Davidovici, stellvertr. B\u00fcrgermeister, Mitglieder des Lokalrats, Vertreter des Theoretischen Gymnasiums \u201eAlexandru Mocioni\u201c, aber auch zahlreiche Kinder und Jugendlichen in Volkstracht teil. Auch sie und auch die anwesenden Gl\u00e4ubigen respektierten die bestehenden sanit\u00e4ren Normen, hielten die physische Distanz ein und trugen Mund- und Nasenschutzmasken. Allen sprach Pfr. Filip, am Ende der Eucharistiefeier, seinen verbindlichsten Dank, sowohl f\u00fcr ihre Anwesenheit, als auch f\u00fcr die Beteiligung an den Vorbereitungen aus.<br \/>\nDie Trachtenpaare kammen zusammen in der Kirche, vor der Hl. Messe rein und boten danach, vor dem Gotteshaus, eine kurze Tanzauff\u00fchrung an. Der Aufmarsch zum Hauptplatz und zum B\u00fcrgermeisteramt wurde von der Blasmusikkapelle von Rekasch musikalisch begleitet. Am Hauptplatz, bei der bereits mehr als zweihundert Jahre alten Mariens\u00e4ule wurde erneut eine Tanzauff\u00fchrung angeboten. Am Ende folgten Gruppenfotos mit den Vertretern der Lokalverwaltung und mit den Jugendlichen.<\/p>\n<p>Dr. Claudiu C\u0103lin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag, dem 30. Mai 2021, um 11.30 Uhr wurde in Tschakowa das Kirchweihfest der r\u00f6misch-katholischen Pfarrkirche gefeiert. 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