{"id":33779,"date":"2021-07-31T16:30:36","date_gmt":"2021-07-31T13:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=33779"},"modified":"2021-07-31T16:30:36","modified_gmt":"2021-07-31T13:30:36","slug":"auf-einem-gemeinsamen-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/auf-einem-gemeinsamen-weg\/","title":{"rendered":"Auf einem gemeinsamen Weg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Patriarch Bartholom\u00e4us I von Konstantinopel wird am 11. September d.J. eine Rede, am Kossuth-Platz in Budapest, halten, vor der Kerzenprozession, dem spektakul\u00e4rsten Event des Internationalen Eucharistischen Kongresses.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-33771 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-1024x601.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-1024x601.jpg\" alt=\"\" width=\"393\" height=\"231\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27393%27%20height%3D%27231%27%20viewBox%3D%270%200%20393%20231%27%3E%3Crect%20width%3D%27393%27%20height%3D%27231%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-200x117.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-300x176.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-400x235.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-600x352.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-768x451.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-800x469.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-1024x601.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz-1200x704.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bartolomeiosz.jpg 1500w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/a>Die auf der Insel Imbros lebende Gemeinde kannte den Jungen, der dem \u00f6rtlichen Priester als Ministrant half als Dimitrios Archondanis. Sp\u00e4ter wurde er Patriarch Bartholom\u00e4us I. von Konstantinopel&#8230;<br \/>\nIn der Kirche, im Zentrum des Dorfes, die dem Heiligen Georg geweiht ist, sowie in den Kapellen, in den abgelegenen Teilen der Insel war Dimitros mit dem jungen Priester und Geistlichen, Pater Astoster unterwegs. Auf den schmalen Bergpfaden, im Regen, im Wind, auf einem Esel, von Gemeinde zu Gemeinde reisend, war der Junge f\u00fcr den Transport der heiligen Gef\u00e4\u00dfe, der Messkelche verantwortlich. Es kam oft vor, dass der Priester die Glocke l\u00e4utete und nur die beiden in der Kapelle anwesend waren.<br \/>\nDie Website orthodoxszemle.org erinnerte an das Zeugnis des Patriarchen, in dem er als die wichtigste Erfahrung seines Lebens die Erkenntnis erw\u00e4hnte, dass &#8222;wir sind geschaffen &#8211; unser Leben haben wir von einem anderen erhalten, schlie\u00dflich von Gott (&#8222;alles stammt von Ihm&#8220;). In der Liturgie erfahren wir besonders die Gegenwart Gottes und unsere Berufung, in Gott zu leben (\u201ealles durch ihn\u201c). Die Eucharistie bedeutet wort-w\u00f6rtlich &#8222;Danksagung&#8220;, in der das Leben Gott sucht (&#8222;alles Ihm&#8220;). Seine Motivation bei der Wahl der Priesterberufung bestand darin, die geheimnisvolle Gegenwart Gottes in der Liturgie immer wieder zu erleben. In seiner Weltanschauung ist das F\u00fchlen, Verstehen, Leben und Gewissen des Christen, der in der wahren Gegenwart Gottes lebt, gegenw\u00e4rtig.<br \/>\nBartholom\u00e4us I. wird oft als &#8222;gr\u00fcner Patriarch&#8220; bezeichnet, der viel f\u00fcr die orthodoxe Einheit, den \u00f6kumenischen Dialog und den Umweltschutz tut. Er spricht sieben Sprachen: Griechisch, T\u00fcrkisch, Italienisch, Deutsch, Franz\u00f6sisch, Englisch und Latein. \u201eDie Einheit der \u00f6stlichen und westlichen Christen ist eine heilige Sache\u201c, sagte der Patriarch. F\u00fcr Bartholom\u00e4us I. ist klar, dass die Orthodoxie zu Europa geh\u00f6rt, was wir &#8222;westliche Zivilisation&#8220; nennen. Die Orthodoxie ist keine separate \u00f6stliche christliche Zivilisation in einem vereinten Europa.<br \/>\nDieses Jahr, am 20. August, j\u00e4hrt sich das 21. Jubil\u00e4um, seitdem die Ostkirche den ungarischen K\u00f6nig Stephanus als Heiliger anerkannt hat und ihn seitdem als solchen verehrte. Diesem Heiligen gelang es, eine alte Trennung von 1054 zu \u00fcberbr\u00fccken, als Patriarch Bartholom\u00e4us I. von Konstantinopel, ihn, den ersten K\u00f6nig des Hauses \u00c1rp\u00e1d, am 20. August 2000 &#8211; und mit ihm &#8211; den ersten aus Konstantinopel gesandten Missionsbischof der Ungarn, den Hl. Hierotheos, der Kirchen und Kl\u00f6ster gr\u00fcndete und Sarolta, die Mutter von K\u00f6nig Stephan taufte, zu Heiligen der orthodoxen Kirche proklamierte.<br \/>\nDer Patriarch las vor der Hl.-Stephans-Basilika in Budapest, w\u00e4hrend einer feierlichen Heiligen Messe, die Bulle der orthodoxen Kirche, die den Gr\u00fcndungsk\u00f6nig des ungarischen Staates, den Hl. Stephan, f\u00fcr heiliggesprochen erkl\u00e4rte. Die Geste des orthodoxen Patriarchen war au\u00dfergew\u00f6hnlich, denn seit dem Gro\u00dfen Schisma von 1054 ist es nicht mehr vorgekommen, dass die orthodoxe Kirche einen Heiligen der r\u00f6misch-katholischen Kirche heiliggesprochen hat. In Anerkennung dieser Geste erhielt der Patriarch das Gro\u00dfkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn und den Titel des Ehrendoktors der Katholischen Universit\u00e4t P\u00e1zm\u00e1ny P\u00e9ter.<br \/>\nDas \u00d6kumenische Patriarchat von Konstantinopel genie\u00dft unter den f\u00fcnfzehn unabh\u00e4ngigen orthodoxen Kirchen einen Ehrenrang. Die dem Patriarchen von Antiochia unterstellte Kirche von Byzanz wurde 330 unabh\u00e4ngig und bald die zweitwichtigste Kirche nach Rom. Ihre Oberfl\u00e4che ist viel kleiner als urspr\u00fcnglich, umfasst jetzt die T\u00fcrkei, Nordgriechenland und einige griechische Mittelmeerinseln. Zu diesem Patriarchat geh\u00f6ren auch griechische Gemeinden, die in der Diaspora leben, beispielsweise die in Ungarn lebenden Griechen und die ungarischsprachigen orthodoxe Gemeinden mit byzantinischer Tradition. Zum Zeitpunkt der ungarischen Volksz\u00e4hlung 2011 erkl\u00e4rten sich 1.701 Menschen als orthodox.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.iec2020.hu\/hu\/hirek-sajto\/kozos-uton\">www.iec2020.hu<\/a><\/p>\n<p><em>Photo: <\/em><a href=\"https:\/\/www.parlament.hu\/-\/nemzetkozi-es-hazai-epiteszeti-dijakat-kapott-a-kossuth-ter-rekonstrukcioja\">www.parlament.hu<\/a><em>,<\/em><a href=\"https:\/\/www.iec2020.hu\/hu\/hirek-sajto\/kozos-uton\">www.iec2020.hu<\/a><em>,<\/em>Asszonyi Eszter (reformatus.hu)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Patriarch Bartholom\u00e4us I von Konstantinopel wird am 11. September d.J. eine Rede, am Kossuth-Platz in Budapest, halten, vor der Kerzenprozession, dem spektakul\u00e4rsten Event des Internationalen Eucharistischen Kongresses. Die auf der Insel Imbros lebende Gemeinde kannte den Jungen, der dem \u00f6rtlichen Priester als Ministrant half als Dimitrios Archondanis. 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