{"id":35286,"date":"2021-09-23T11:54:11","date_gmt":"2021-09-23T08:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=35286"},"modified":"2021-09-23T11:54:11","modified_gmt":"2021-09-23T08:54:11","slug":"das-burnout-syndrom-als-thema-der-dekanatssitzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/das-burnout-syndrom-als-thema-der-dekanatssitzung\/","title":{"rendered":"Das Burnout-Syndrom als Thema der Dekanatssitzung"},"content":{"rendered":"<p>Dekanatsitzungen sind ein wichtiger Faktor und eine M\u00f6glichkeit zur St\u00e4rkung der Priestergemeinschaft in einem bestimmten Teil der Di\u00f6zese, insbesondere von Priestern, die in benachbarten Pfarreien t\u00e4tig sind, in einem Dekanat. An dem Treffen von 21. September, das von der r\u00f6misch-katholischen Pfarrei Tschakowa und von Dorin Gyula Filip, dem \u00f6rtlichen Pfarrer, organisiert wurde, nahmen Priester aus zwei Dekanaten unserer Di\u00f6zese teil: Detta und Temeswar. Diesmal w\u00e4hlte Pfarrer Filip ein Thema, das nicht nur interessant oder unerwartet, sondern auch recht aktuell ist, dem sich sowohl Gl\u00e4ubige als auch Priester stellen k\u00f6nnen: das <em>Burnout-Syndrom<\/em>, also das Syndrom der beruflichen Ersch\u00f6pfung. Im Allgemeinen glauben Psychologen, dass die f\u00fcr Ersch\u00f6pfung charakteristischen Symptome insbesondere bei Menschen auftreten, deren Beruf ein hohes Ma\u00df an Verantwortung und h\u00e4ufigen Interaktionen mit Menschen wie \u00c4rzten, Lehrern, Priestern und sogar Psychotherapeuten mit sich bringt. W\u00e4hrend des Treffens wurde dieses Thema aus der Sicht eines Arztes, genauer gesagt von <a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-large wp-image-35278 aligncenter\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-1024x635.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-1024x635.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"635\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271024%27%20height%3D%27635%27%20viewBox%3D%270%200%201024%20635%27%3E%3Crect%20width%3D%271024%27%20height%3D%27635%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-200x124.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-300x186.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-400x248.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-600x372.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-768x476.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-800x496.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-1024x635.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-1200x744.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4-1536x953.jpg 1536w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-4.jpg 1857w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>Dr. Liliana Abrudan, aber auch aus der Sicht eines Priesters, P. Claudiu Mikl\u00f3s SJ aus Klausenburg, erkl\u00e4rt.<br \/>\nAus dem Vortrag von Dr. Abrudan konnten die Anwesenden erfahren, dass berufliches Burnout ein langsamer und langwieriger Prozess ist, der mehrere Jahre dauern kann. Betroffen sein k\u00f6nnen Menschen, die dauerhaften beruflichen Belastungen ausgesetzt sind, ambitionierte Menschen, die sich aus Durchsetzungswillen oder aus Leidenschaft \u00fcberm\u00e4\u00dfig am Arbeitsplatz engagieren, h\u00e4ufig \u00dcberstunden machen und andere pers\u00f6nliche Lebensbereiche vernachl\u00e4ssigen. Gleichzeitig kann dieses Syndrom beispielsweise bei Menschen auftreten, die ein krankes Familienmitglied pflegen, das f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit st\u00e4ndige Aufsicht ben\u00f6tigt.<br \/>\nDer Jesuitenpater Claudiu Mikl\u00f3s sprach neben dem Ersch\u00f6pfungssyndrom auch \u00fcber die Arbeitssucht, also was es hei\u00dft, ein Workaholic zu sein, bzw. \u00fcber das Syndrom des <em>barmherzigen Samariters<\/em> (\u00dcberbeteiligung).<br \/>\nAm Ende der Powerpoint-Pr\u00e4sentation listete P. Claudiu Mikl\u00f3s einige Faktoren und praktische Mittel auf, um Ersch\u00f6pfung zu vermeiden, zum Beispiel: Lebensstil und Gebetsmangel \/ Meditiere t\u00e4glich f\u00fcr diejenigen, f\u00fcr die du arbeitest!; Stress am Arbeitsplatz \/ Aufschub vermeiden!; Perfektionismus oder &#8222;Angst auf den Fersen&#8220;\/ Sei kreativ und vergiss das Hobby nicht!; Negative Emotionen \/ Um Hilfe bitten: Gebet und Freundschaft!; <em>Haroshi<\/em> oder die t\u00f6dliche Arbeitskultur \/ Pausen: nicht unbedingt lang und h\u00e4ufig&#8230;; Sesshaftigkeit \/ Bewegung und Sport: Sei ein Athlet, kein Kotelett!; Zwanghaftes Essen und Junkfood \/ Essen Sie gesund und kochen Sie, wenn Sie k\u00f6nnen!; Schlafmangel \/ Schlafen Sie gut!;Die Sitzung des Dekans endete mit einem Gebet und einer br\u00fcderlichen Agape.<\/p>\n<p>Presseb\u00fcro der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dekanatsitzungen sind ein wichtiger Faktor und eine M\u00f6glichkeit zur St\u00e4rkung der Priestergemeinschaft in einem bestimmten Teil der Di\u00f6zese, insbesondere von Priestern, die in benachbarten Pfarreien t\u00e4tig sind, in einem Dekanat. 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