{"id":42148,"date":"2022-05-24T12:48:25","date_gmt":"2022-05-24T09:48:25","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=42148"},"modified":"2022-05-25T07:22:32","modified_gmt":"2022-05-25T04:22:32","slug":"zoltan-toman-doktoratsverteidigung-in-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/zoltan-toman-doktoratsverteidigung-in-rom\/","title":{"rendered":"Zolt\u00e1n Toman: Doktoratsverteidigung in Rom"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-42139 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-1024x768.jpeg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"426\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27567%27%20height%3D%27426%27%20viewBox%3D%270%200%20567%20426%27%3E%3Crect%20width%3D%27567%27%20height%3D%27426%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-200x150.jpeg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-400x300.jpeg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-600x450.jpeg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-800x600.jpeg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.50-2-1536x1152.jpeg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a>Am Montag, den 23 Mai, um 9.00 Uhr, wird in der Aula Paolo VI der Lateranuniversit\u00e4t in Rom die Verteidigung der Doktorarbeit mit den Titel: Le relazioni concordatarie della Romania con la Santa Sede des jungen Priesters der Di\u00f6zese Temeswar, Zolt\u00e1n Toman, stattfinden. Als Moderator fungiert Prof. Dr. Antonello Blasi. Korrelatoren: Prof. Dr. Matteo Nacci und Prof. Dr. Msgr. Natale Loda. Mit dem Segen des Temeswarer Di\u00f6zesanbischofs Josef Csaba P\u00e1l, studierte Kaplan Zolt\u00e1n Toman zwischen 2019-2022 an der Pontificia Universita Lateranense (P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t von Lateran) und wurde in der Gemeinschaft des P\u00e4pstlichen Instituts und Priesterkollegs Santa Maria dell\u2019Anima aufgenommen. (Diese Einrichtung bietet Priestern aus dem deutschsprachigen Raum bzw. den L\u00e4ndern des ehemaligen Heiligen R\u00f6mischen Reiches Deutscher Nation Unterkunft und Gemeinschaft w\u00e4hrend des Studiums).<br \/>\nBei der Verteidigung der These nahmen Erzbischof Miguel Maury Buend\u00eda, Apostolischer Nuntius in Rum\u00e4nien und in der Republik Moldau, Bischofs Franz Peter Tebartz van Elst, vom Dikasterium fur die Neue Evangelisierung.<br \/>\nZolt\u00e1n Toman w\u00e4hlte sich als Studienfachrichtung Kirchenrecht (Diritto Canonico), speziell Konkordatsrecht, internationales Recht mit Akzente zum Thema Beziehungen zwischen Staat und Kirche.<br \/>\nEinen herzlichen Gl\u00fcckwunsch, lieber Zolt\u00e1n Toman, f\u00fcr Deine unerm\u00fcdliche langj\u00e4hrige Arbeit, f\u00fcr die Promovierung zum Doktor des Kirchenrechts und\u00a0 f\u00fcr die Ehre die Du dadurch der Di\u00f6zese und dem Banat bringst! Wir alle, w\u00fcnschen Dir Gottes reichen Segen und viel Freude in all Deinen Tagen!<br \/>\nIm Lichte der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils bedient sich die Kirche Christi in der Welt der Instrumente und Mittel, die ihr zur Verf\u00fcgung stehen, um ihre Sendung f\u00fcr den ganzheitlichen Fortschritt der Gesellschaft und jedes Menschen zu erf\u00fcllen. In diesem Sinne arbeitet sie mit den zivilen Beh\u00f6rden zusammen, um ihre Mission in jedem Winkel der Erde effizienter zu gestalten. Eines dieser Instrumente sind die bilateralen und multilateralen Vertr\u00e4ge, die der Heilige Stuhl, das zentrale Leitungsorgan der Kirche, mit Staaten oder anderen V\u00f6lkerrechtssubjekten schlie\u00dft. Durch die Instrumente der Schlichtung, d.h. durch die Unterzeichnung von Vertr\u00e4gen oder den Beitritt zu Konventionen, ist der Heilige Stuhl in seiner Eigenschaft als V\u00f6lkerrechtssubjekt in der internationalen Gemeinschaft pr\u00e4sent, um seine Mission unter konkreten Umst\u00e4nden zu erf\u00fcllen, indem er die Dynamik des Prozesses der Friedensf\u00f6rderung, des Br\u00fcckenbaus zwischen den Nationen, des Schutzes der Menschenw\u00fcrde und der Bek\u00e4mpfung der Armut verst\u00e4rkt. Ihre wesentliche Aufgabe ist es, gesetzliche Regelungen zu erwirken, die ihr die Freiheit zur Aus\u00fcbung ihrer T\u00e4tigkeit garantieren, und das Gleiche f\u00fcr andere Religionen zu erreichen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-42142 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-1024x768.jpeg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"519\" height=\"389\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27519%27%20height%3D%27389%27%20viewBox%3D%270%200%20519%20389%27%3E%3Crect%20width%3D%27519%27%20height%3D%27389%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-200x150.jpeg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-400x300.jpeg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-600x450.jpeg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-800x600.jpeg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WhatsApp-Image-2022-05-23-at-12.02.51-2-1536x1152.jpeg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 519px) 100vw, 519px\" \/><\/a>Die p\u00e4pstliche Diplomatie, durch die der Heilige Stuhl die genannten Instrumente erm\u00f6glicht, wird von den P\u00e4psten als &#8222;die Kunst der Geduld&#8220;, &#8222;die Kunst, Frieden zu schaffen&#8220; und &#8222;die Kunst der Hoffnung&#8220; bezeichnet. In diesem Sinne umfasst die vorliegende Untersuchung die Analyse des konkreten Instruments der diplomatischen T\u00e4tigkeit des Heiligen Stuhls, des Konkordats. Im ersten Kapitel der Doktorarbeit von Zolt\u00e1n Toman werden die grundlegenden Prinzipien und Konzepte untersucht, die die Konkordatst\u00e4tigkeit des Heiligen Stuhls untermauern und definieren. Der Author schl\u00e4gt vor, die Position des Heiligen Stuhls in der internationalen Gemeinschaft zu bestimmen, indem er mit der Identifizierung der konstitutiven Elemente seiner internationalen Subjektivit\u00e4t begint. Dann werden die Elemente der kanonischen Ordnung identifiziert und hervorgehoben, die es erlauben, die Normen der internationalen Ordnung zu unterbrechen und sie in ihre innere Ordnung einzubeziehen. Der Author f\u00e4hrt mit der Analyse der Elemente und Prinzipien fort, die von allen Subjekten auf der Ebene der internationalen Gemeinschaft anerkannt werden und an denen der Heilige Stuhl seine paktische T\u00e4tigkeit ausrichtet. Es wird gleichzeitig vorgeschlagen, die Untersuchung fortzusetzen, indem die juristischen Elemente der Konkordate analysiert und verschiedene Theorien zur Auslegung des vertraglichen Charakters der Konkordate vorgestellt werden, die die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und den Staaten oder anderen V\u00f6lkerrechtssubjekten bestimmen. Zum besseren Verst\u00e4ndnis der Dynamik der paktuellen T\u00e4tigkeit des Heiligen Stuhls pr\u00e4sentiert Zolt\u00e1n Toman die Entwicklung der Konkordate im Laufe der Geschichte. In diesem ersten Kapitel werden auch die spezifischen Regeln der Konkordate erl\u00e4utert, da diese selbst die Struktur und den Aufbau echter internationaler Vertr\u00e4ge aufweisen. Nach der Analyse der Grunds\u00e4tze und spezifischen Elemente der Paktt\u00e4tigkeit des Heiligen Stuhls f\u00e4hrt der Doktorand mit der Darstellung und Analyse der konstitutiven Prinzipien einer guten Zusammenarbeit zwischen Kirche und Staat fort, die die Leitlinien bei der Abfassung von Vertr\u00e4gen darstellen, seien es Konkordate, Abkommen, Konventionen, <em>modus vivendi<\/em> oder andere Formen diplomatischer Dokumente. Im letzten Abschnitt des ersten Kapitels sollen die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil geschlossenen Vereinbarungen analysiert werden. In Anbetracht der betr\u00e4chtlichen Zahl der geschlossenen Abkommen beschr\u00e4nkt sich die vorliegende Untersuchung auf die Analyse der nachkonziliaren europ\u00e4ischen Abkommen. In dieser letzten Phase des ersten Kapitels betrachtet der Author die Texte der Vereinbarungen unter Bezugnahme auf die Acta Apostolicae Sedis und das Enchiridion der Konkordate. F\u00fcr die nachfolgenden Abkommen des Jahres 2000 verwendet der Author die Sammlung von Konkordatstexten des Autors J. T. Mart\u00edn de Agar, Collection of Concordats, B\u00e4nde I und II. Diese Themen, die Toman im ersten Kapitel behandelte, sind in der Tat auf verschiedene Weise untersucht worden, was zu einer umfangreichen Literatur in diesem Bereich des V\u00f6lkerrechts und des Konkordatsrechts gef\u00fchrt hat. Der Kandidat hat nicht die Absicht, etwas Neues zu sagen, sondern h\u00e4lt es f\u00fcr angebracht, diese grundlegenden Konzepte der Konkordatst\u00e4tigkeit des Heiligen Stuhls vorzustellen, um das Verst\u00e4ndnis des in der vorliegenden Untersuchung besprochenen Themas zu erleichtern. Trotz der Aufmerksamkeit, die der vergleichenden Analyse der Abkommen und der immer wiederkehrenden gemischten Angelegenheiten gewidmet wurde, beschr\u00e4nkt sich die gro\u00dfe Zahl der abgeschlossenen Abkommen auf eine allgemeine Behandlung des Themas.<br \/>\nIm zweiten Kapitel beginnt der Author mit der Darstellung des f\u00fcr die Untersuchung gew\u00e4hlten Themas: die Konkordatst\u00e4tigkeit des Heiligen Stuhls mit Rum\u00e4nien. Nach einer kurzen Beschreibung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden V\u00f6lkerrechtssubjekten im Laufe der Geschichte, wird die Wiederbelebung der diplomatischen Aktivit\u00e4ten zwischen den beiden Einheiten nach der Gr\u00fcndung des modernen rum\u00e4nischen Staates, nach dem Ersten Weltkrieg analysiert. Die Priorit\u00e4t der diplomatischen Beziehungen lag in der Festlegung des Konkordats, das die Grundlagen f\u00fcr die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem neuen Staat schaffen sollte, der in religi\u00f6ser, ethnischer und kultureller Hinsicht sehr komplex und durch eine gewisse Instabilit\u00e4t der politischen Klasse in der Zwischenkriegszeit gekennzeichnet war, was die Verhandlungen verz\u00f6gerte. Die Konkordatsverhandlungen sind in vier Phasen gegliedert, die den Zeitr\u00e4umen entsprechen, in denen sie stattgefunden haben. Die wichtigste Quelle f\u00fcr die diplomatischen Aktivit\u00e4ten im Zusammenhang mit den Konkordatsverhandlungen von 1927 und dem Abkommen von 1932 sind die Dokumente im Archiv der Sektion f\u00fcr die Beziehungen zu den Staaten aus der Zeit von 1920 bis 1952, die die Pontifikate von Benedikt XV, Pius XI und Pius XII abdecken. Das <em>Novum<\/em> im Bereich der kanonischen und historischen Erforschung des Konkordats von 1927 ist die umfassende Darstellung <em>aller Entw\u00fcrfe des Konkordats<\/em>, die vom Heiligen Stuhl, der rum\u00e4nischen Regierung, dem griechisch-katholischen Episkopat, den ungarischsprachigen lateinischen Bisch\u00f6fen und den Laien Siebenb\u00fcrgens erarbeitet wurden. Zolt\u00e1n Toman h\u00e4ngt die vollst\u00e4ndigen Texte dieser Entw\u00fcrfe hinzu.<br \/>\nDas dritte Kapitel der Doktorarbeit ist ganz dem Konkordat selbst gewidmet. Anschlie\u00dfend wird jeder Artikel des Konkordats analysiert, um die Gemeinsamkeiten mit den Konkordatsnormen der verschiedenen Konkordate aufzuzeigen, die zeitgleich mit dem Konkordat, das Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist, gelten. Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit. Die gew\u00e4hlte Methode besteht darin, dem Text der Konkordatsbestimmungen selbst mehr Raum zu geben.<br \/>\nIm vierten Kapitel wird der <em>Status Catholicus Transilvaniensis<\/em> als eine besondere kirchliche Einrichtung der Kirche vorgestellt. Es werden die historischen Meilensteine vorgestellt, beginnend mit der Darstellung der Bedingungen f\u00fcr die Gr\u00fcndung des <em>Status<\/em> und endend mit seiner Umwandlung in ein beratendes Organ der Di\u00f6zese Siebenb\u00fcrgen, sp\u00e4ter Di\u00f6zese Alba Iulia genannt. Es werden die Beziehungen dieser kirchlichen Institution zum Heiligen Stuhl und zur rum\u00e4nischen Regierung untersucht, um dann die Umst\u00e4nde darzustellen, die zur Unterzeichnung des Abkommens von 1932 f\u00fchrten, das den rechtlichen Status des Status regelte.<br \/>\nIm letzten Kapitel, dem f\u00fcnften, werden die Umst\u00e4nde analysiert, die 1948 zur einseitigen K\u00fcndigung des Konkordats durch die kommunistische Regierung gef\u00fchrt haben. F\u00fcr die Beschreibung dieser Umst\u00e4nde st\u00fctzt sich der Author auf die oben erw\u00e4hnten Dokumente des Archivs der II. Abteilung des Staatssekretariats des Heiligen Stuhls, in Rom. Diese Abteilung besch\u00e4ftigt sich mit den Beziehungen mit den Staaten. Einige, wenige Archivalien stammen auch aus dem Di\u00f6zesanarchiv des Bistums Temeswar. Es wurden die Berichte und Verbalnoten des Apostolischen Nuntius, die Antworten der rum\u00e4nischen Regierung und die Chiffren des Heiligen Stuhls, die die an den Nuntius gerichteten Anweisungen \u00fcber das Vorgehen unter den gegebenen Umst\u00e4nden enthalten gepr\u00fcft. Im zweiten Teil des f\u00fcnften Kapitels wird die aktuelle Situation der katholischen Kirche in Rum\u00e4nien dargestellt. Um die Beziehungen zwischen der Kirche und den staatlichen Beh\u00f6rden in Rum\u00e4nien zu skizzieren, wird die geltende Gesetzgebung vorgestellt, die bestimmte Bereiche und Angelegenheiten des kirchlichen Lebens regelt. Das Kapitel wird mit einer Darstellung der noch offenen Fragen abgeschlossen, die entweder durch ein Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem rum\u00e4nischen Staat oder durch Protokolle oder Vereinbarungen zwischen der rum\u00e4nischen Bischofskonferenz und der rum\u00e4nischen Regierung gel\u00f6st werden m\u00fcssen. Der Ziel der These ist es, L\u00f6sungen anzubieten, insbesondere im Bereich der R\u00fcckgabe von kirchlichem Eigentum, das vom kommunistischen Regime konfisziert wurde, und dabei einige Modelle von Abkommen zu verwenden, die der Heilige Stuhl mit Staaten des ehemaligen kommunistischen Blocks abgeschlossen hat. Die Breite des Themas erlaubt es, einen allgemeinen Blick auf das Thema zu werfen und l\u00e4sst die M\u00f6glichkeit offen, dass Interessierte weitere Studien durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Thema des Konkordats von 1927, der Vereinbarung von 1932 und der noch offenen Fragen in den Beziehungen zwischen Staat und Kirche in Rum\u00e4nien wurde in der Absicht gew\u00e4hlt, nicht ersch\u00f6pfend zu sein, sondern einen einfachen und bescheidenen Beitrag zur Entwicklung des Konkordatsrechts und des Kirchenrechts selbst in der Zeit zu leisten, in der wir voriges Jahr 100 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Rum\u00e4nien gefeiert haben. Die Konkordatspraxis des Heiligen Stuhls mit Rum\u00e4nien hilft \u00fcber die kanonische Forschung hinaus, die Art und Weise zu verstehen, wie der Heilige Stuhl in der Welt handelt, um seine Mission zu erf\u00fcllen, indem er auf das Instrument des Konkordats zur\u00fcckgreift und es mit &#8222;Geduld&#8220; ausf\u00fchrt, w\u00e4hrend er dem Geist des Evangeliums und der Lehre des Herrn treu bleibt.<\/p>\n<p>Dr. Claudiu C\u0103lin, Archivar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag, den 23 Mai, um 9.00 Uhr, wird in der Aula Paolo VI der Lateranuniversit\u00e4t in Rom die Verteidigung der Doktorarbeit mit den Titel: Le relazioni concordatarie della Romania con la Santa Sede des jungen Priesters der Di\u00f6zese Temeswar, Zolt\u00e1n Toman, stattfinden. Als Moderator fungiert Prof. Dr. Antonello Blasi. 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