{"id":47935,"date":"2022-09-29T18:15:27","date_gmt":"2022-09-29T15:15:27","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=47935"},"modified":"2022-10-01T18:15:48","modified_gmt":"2022-10-01T15:15:48","slug":"reschitza-245-jahre-seit-der-segnung-des-ersten-katholischen-gotteshauses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/reschitza-245-jahre-seit-der-segnung-des-ersten-katholischen-gotteshauses\/","title":{"rendered":"Reschitza \u2013 245 Jahre seit der Segnung des ersten katholischen Gotteshauses"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwoch, dem 28. September 2022 um 19:00 Uhr feierte die R\u00f6misch-Katholische \u201eMaria Schnee\u201c-Pfarrkirche Reschitza den 245. Jahrestag der Weihe des hiesigen ersten r\u00f6misch-katholischen Gotteshauses. Die Festmesse wurde in zwei Sprachen von Pfr. Veniamin P\u0103lie (r\u00f6misch-katholischer Erzdechant des Banater Berglands, Reschitza) und von Pfr. Viorel Costinar (griechisch-katholischer Pfarrer in T\u00e2rnova) zelebriert. Die musikalische Umrahmung des Hochamtes sichterte der Chor der Pfarrei \u201eHarmonia Sacra\u201c unter der Leitung des Dirigenten Georg Col\u021ba. An der Orgel: Christine Maria Surdu und Patrick Paulescu.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Dr. Claudiu Sergiu C\u0103lin, Archivar der r\u00f6misch-katholischen Di\u00f6zese Temeswar, ist die fr\u00fche Geschichte der Reschitzaer katholischen Gemeinde durch mehrere Schl\u00fcsselmomente gekennzeichnet:<\/p>\n<p>&#8211; 29. Juni 1770: Es wird eine Liste der ersten 81 Seelen (50 M\u00e4nner, 12 Frauen, 14 Kinder und 5 Bedienstete) erstellt, katholische Gl\u00e4ubigen, die sich in Reschitza (Montan-Reschitza, wie dieser Teil der Stadt manchmal heute noch genannt wird) aufhielten, noch bevor die ersten Industrieanlagen gebaut wurden. Die \u00fcberwiegende Mehrheit waren Deutsche, aber auch einige Tschechen, Ungarn und Rum\u00e4nen sind darunter verzeichnet;<\/p>\n<p>&#8211; 6. Juli 1770: Die Bergverwaltung von Orawitza bittet Bischof Franz Anton Engl zu Wagrain, einen der Franziskanerpater aus Karaschowa nach Reschitza kommen zu lassen, um hier an Sonn- und Feiertagen die Messe f\u00fcr die katholischen Gl\u00e4ubigen zu feiern;<\/p>\n<p>&#8211; 3. Juli 1771: Pater Michael Grozdich, Franziskaner und Pfarradministrator der Pfarrei Karaschowa, segnet die ersten beiden Hoch\u00f6fen f\u00fcr Eisenerz und vermerkt dies in der Matrikel von Karaschowa, im Band der Taufen, Eheschlie\u00dfungen und Beerdigungen f\u00fcr die Jahre 1758 bis 1773 enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>&#8211; 1772: Die r\u00f6misch-katholische Pfarrei Reschitza wird gegr\u00fcndet. Ihr erster Pfarrer ist der Di\u00f6zesanpriester Adam Pilzbach, der bis 1776 hier bleibt und dann nach Dognatschka ernannt wird.<\/p>\n<p>&#8211; Im Jahr 1776 erkennt der \u00c4rar (kaiserlich-k\u00f6nigliche Finanzverwaltung) die Gr\u00fcndung der Pfarrei offiziell an, weshalb dieses Jahr manchmal als Beginn der katholischen Seelsorge in Reschitza erscheint. Sicher ist, dass die Franziskaner von Karaschowa zwischen 1770 und 1772 die Gl\u00e4ubigen der jungen Filiale Reschitza betreuten. Im Jahr 1770 wurde der katholische Friedhof (heute Friedhof Nr. 2 &#8211; 3) eingeweiht.<\/p>\n<p>&#8211; 28. September 1777: Die erste r\u00f6misch-katholische Kirche in Reschitza wird eingeweiht. Von Anfang an hatte sie den gleichen Patrozinium, wie bis heute: Maria Schnee. Zelebrant der Einweihung war Joseph Ermon, Pfarrer von Boc\u0219a, der vom damaligen Generalvikar zu diesem Zweck delegiert wurde. Die Teilnehmer waren: Adam Pilzbach, Pfarrer von Dognatschka, und Franz Som(m)er, Pfarrer von Reschitza, unter Beteiligung der gesamten Gemeinde. Zusammen mit der Kirche wurden das Pfarrhaus und eine zweiklassige Schule gebaut (zwischen 1776 und 1777), die alle nebeneinander lagen.<\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar, nach einem Bericht von Erwin Josef \u021aigla<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch, dem 28. September 2022 um 19:00 Uhr feierte die R\u00f6misch-Katholische \u201eMaria Schnee\u201c-Pfarrkirche Reschitza den 245. Jahrestag der Weihe des hiesigen ersten r\u00f6misch-katholischen Gotteshauses. Die Festmesse wurde in zwei Sprachen von Pfr. Veniamin P\u0103lie (r\u00f6misch-katholischer Erzdechant des Banater Berglands, Reschitza) und von Pfr. Viorel Costinar (griechisch-katholischer Pfarrer in T\u00e2rnova) zelebriert. 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