{"id":49730,"date":"2022-11-22T10:53:20","date_gmt":"2022-11-22T08:53:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=49730"},"modified":"2022-11-22T10:53:20","modified_gmt":"2022-11-22T08:53:20","slug":"gott-tut-alles-zum-wohle-des-menschen-interview-mit-pfr-peter-pal-tamasko-domherr-anlaesslich-seines-50-jaehrigen-priesterjubilaeums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/gott-tut-alles-zum-wohle-des-menschen-interview-mit-pfr-peter-pal-tamasko-domherr-anlaesslich-seines-50-jaehrigen-priesterjubilaeums\/","title":{"rendered":"\u201eGott tut alles zum Wohle des Menschen\u201c &#8211; Interview mit Pfr. P\u00e9ter P\u00e1l Tam\u00e1sk\u00f3, Domherr, anl\u00e4sslich seines 50-j\u00e4hrigen Priesterjubil\u00e4ums"},"content":{"rendered":"<p>In dem hellen Raum, auf dem kleinen, aber praktischen Schreibtisch, der in der N\u00e4he des Fensters steht, befinden sich viele Zettel mit ordentlich und sorgf\u00e4ltig geschriebenen Notizen: Namen, Zitate, Kommentare oder n\u00fctzliche Informationen. &#8211;<em> \u201eIch h\u00f6re Radio und schreibe alles auf, was ich in den Sendungen interessant finde, denn die Worte fliegen, aber das Geschriebene bleibt und es hilft mir sp\u00e4ter, mich daran zu erinnern\u201c <\/em>&#8211; erkl\u00e4rt Pfr. i.R. P\u00e9ter P\u00e1l Tam\u00e1sk\u00f3, Domherr, die Existenz der Notizen und schiebt den Zeitungsstapel, auf dem Tisch, beiseite, um Platz f\u00fcr den Besucher zu machen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload  wp-image-49699 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-1024x547.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-1024x547.jpg\" alt=\"\" width=\"642\" height=\"343\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27642%27%20height%3D%27343%27%20viewBox%3D%270%200%20642%20343%27%3E%3Crect%20width%3D%27642%27%20height%3D%27343%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-200x107.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-300x160.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-400x214.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-600x320.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-768x410.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-800x427.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1-1024x547.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/12-1.jpg 1191w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 642px) 100vw, 642px\" \/><\/a>Wann immer er aufgrund von Versetzungen von einer Gemeinde in eine andere umziehen musste, f\u00fcllten B\u00fccher, Schallplatten, CDs und Zeitungen viel mehr Kartons als seine anderen pers\u00f6nlichen Besitzt\u00fcmer, und diejenigen, die ihm nahe standen, wussten, dass es lange dauerte, bis er f\u00fcr jeden Gegenstand einen Platz in seinem neuen Zuhause fand. Und wie es die Notizen auf seinem Schreibtisch zeigen, sind seine Liebe zur Kultur, seine Weltoffenheit und sein st\u00e4ndiger Wissensdurst noch immer grundlegende Eigenschaften von Professor Tam\u00e1sk\u00f3, der jetzt sein Goldenes Jubil\u00e4um, den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe, erreicht hat.<br \/>\nArad, Rom, Alba Iulia\/ Karlsburg, Temeswar &#8211; wichtige Stationen auf dem priesterlichen Weg, den der junge P\u00e9ter P\u00e1l Tam\u00e1sk\u00f3 Mitte der 1960er Jahre sich w\u00e4hlte. Er war Theologiestudent im vierten Jahr, als der Diener Gottes, \u00c1ron M\u00e1rton, Bischof von Siebenb\u00fcrgen, 1969 aus Rom mit vier Stipendien f\u00fcr Theologiestudenten aus Karlsburg zur\u00fcckkehrte. Zusammen mit L\u00e1szl\u00f3 Vencser, \u00c1rp\u00e1d Szab\u00f3 und Gy\u00f6rgy Jakubinyi reiste P\u00e9ter P\u00e1l Tam\u00e1sk\u00f3 in die Ewige Stadt, um sein Studium an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Kirchenrecht der renommierten P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t Gregoriana, kurz <em>Gregoriana<\/em> genannt, fortzusetzen. Die Priesterweihe empfing er am 10. Oktober 1972 in der Kirche St. Ignatius in Rom durch den Wiener Erzbischof Franz Kardinal K\u00f6nig. Er kehrte 1978 aus Rom zur\u00fcck und begann seine Lehrt\u00e4tigkeit am R\u00f6misch-Katholischen Theologischen Institut in Karlsburg, auch<em> Seminarium Incarnatae Sapientiae <\/em>genannt. Hier arbeitete P\u00e9ter P\u00e1l Tam\u00e1sk\u00f3 als Professor f\u00fcr Kirchenrecht und Liturgik. Nach mehr als zehn Jahren wurde er 1990 Mitglied des Di\u00f6zesangerichts des Bistums Temeswar und kehrte am 30. August 1992 in die Di\u00f6zese, in der Pfarrei Lugosch zur\u00fcck. Im selben Jahr wurde er als Pfarrer dieser Stadt und zum Ehrendomherr ernannt. Im August 2000 wurde er in die Pfarrei Neuarad versetzt, wo er auch die W\u00fcrde des Erzdechants des Erzdekanats an der Marosch \u00fcbernahm. Zwei Jahre sp\u00e4ter, am 19. Mai 2002, wurde er Mitglied des Temeswarer Domkapitels und bekleidete das Amt des <em>Canonicus Lector<\/em>. Im selben Jahr, am 24. Juli 2002, wurde er in die Pfarrgemeinde Temeswar II. Fabrikstadt berufen und wurde Seelsorger der Millenniumskirche, der gr\u00f6\u00dften Pfarrkirche der Stadt. In kurzer Zeit brachte er die italienische Gemeinde von Temeswar hier zusammen, und in der Kirche fanden mehrere Konzerte statt. Gleichzeitig nahm Kanonikus Tam\u00e1sk\u00f3 aktiv an den von der Di\u00f6zese Temeswar organisierten Fortbildungskursen f\u00fcr Laienmitarbeiter und Gl\u00e4ubige teil und hielt Vortr\u00e4ge. Er unterrichtete sowohl in Klassenzimmern als auch von der Kanzel aus oder wann immer er die Gelegenheit hatte, sein Wissen an j\u00fcngere Menschen oder Lernwillige weiterzugeben. F\u00fcr seine ehemaligen Studenten ist er immer noch &#8222;Herr Professor&#8220;, bei dem dank seines besonderen Humors auch Scherze und Heiterkeit erlaubt sind.<br \/>\nAnl\u00e4sslich des 50. Jahrestages seiner Priesterweihe haben wir P\u00e9ter P\u00e1l Tam\u00e1sk\u00f3 um ein Interview gebeten.<\/p>\n<p><em>&#8211; Vor der Priesterweihe w\u00e4hlen sich die jungen Theologiestudenten ein Motto. Wie kann man die Richtung, in die dieses Motto weist, ein Leben lang beibehalten und verfolgen?<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload  wp-image-49702 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001.jpg\" alt=\"\" width=\"694\" height=\"471\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27694%27%20height%3D%27471%27%20viewBox%3D%270%200%20694%20471%27%3E%3Crect%20width%3D%27694%27%20height%3D%27471%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001-200x136.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001-300x204.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001-400x272.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001-600x407.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON094_page-0001.jpg 766w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 694px) 100vw, 694px\" \/><\/a>&#8211; Als ich 1972 in Rom von Kardinal Franz K\u00f6nig zum Priester geweiht wurde, verwendete ich zwei Mottos auf den Einladungen und Heiligenbildchen, die ich an alle mir bekannten Menschen verschickte:<em> &#8222;Ich bin allen Menschen alles geworden&#8220;. <\/em>(1 Kor 9,22) und<em> &#8222;&#8230;ich wollte nichts anderes kennen als Jesus Christus, und den als Gekreuzigten.&#8220; <\/em>(1. Kor 2,2). Beide Zitate erschienen mir so aussagekr\u00e4ftig und passend, dass ich mich nicht nur f\u00fcr eines entscheiden konnte, sondern f\u00fcr beide. Denn, lasst uns der Reihe nach vorgehen:<em> Ich bin allen Menschen alles geworden &#8211; <\/em>das hei\u00dft, meine Mission ist f\u00fcr alle Menschen. Wenn wir etwas geben wollen, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst herausfinden, was andere am meisten brauchen &#8211; geistige Unterst\u00fctzung, Verst\u00e4ndnis, St\u00e4rkung im Glauben oder auch Informationen &#8211; und ihnen damit helfen. Der Priester muss wissen, was in seinem Umfeld und in der Welt geschieht. W\u00e4hrend meiner Studienzeit hatte ich die Gelegenheit, Menschen zu treffen, die mehr als nur Vorbilder waren: Bischof \u00c1ron M\u00e1rton, Papst Paul VI, Kardinal Franz K\u00f6nig, Kardinal Josef H\u00f6ffner&#8230; Ich bin schon allein f\u00fcr die Tatsache dankbar, dass ich sie kennen gelernt habe. Aber sie waren f\u00fcr mich da, sie haben mich mit ihren Gebeten und ihrer Freundschaft unterst\u00fctzt und mich in meinem Entschluss best\u00e4rkt: Ich will nur Christus, den Gekreuzigten, kennen lernen. Es ist wichtig, das Evangelium zu lehren, die Wahrheit zu kennen und weiterzugeben, sowohl von der Kanzel als auch im t\u00e4glichen Leben. So sind die beiden Mottos miteinander verbunden: in st\u00e4ndigem Kontakt mit den Menschen sein, ihnen zuh\u00f6ren und die Lehre Christi verk\u00fcnden.<\/p>\n<p><em>&#8211; Wie haben die Studienjahre in Rom Ihre sp\u00e4teren Aktivit\u00e4ten und Ihren Dienst beeinflusst?<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-large wp-image-49705 aligncenter\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-1024x768.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271024%27%20height%3D%27768%27%20viewBox%3D%270%200%201024%20768%27%3E%3Crect%20width%3D%271024%27%20height%3D%27768%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Capitlul-Catedral-al-Diecezei-de-Timisoara-in-anul-2001-1536x1152.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>&#8211; Als ich 1970, f\u00fcnf Jahre nach dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils, nach Rom kam, lebte Papst Paul VI. noch. Die lateinischen Konzilsdokumenten waren inzwischen ins Italienische \u00fcbersetzt worden, so dass dem Lernen im Geiste des Konzils nichts mehr im Wege stand. In Rom fanden wir eine moderne Kirche vor, was eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung gegen\u00fcber dem war, was wir zu Hause erlebt hatten. W\u00e4hrend meiner Uni-Kurse habe ich mir viele Notizen gemacht, und als ich als Professor am Theologischen Institut nach Hause zur\u00fcckkehrte, hatte ich gro\u00dfes Gl\u00fcck mit ihnen. Es gab nur wenig Material, vom Konzil, in ungarischer Sprache, Auslegungen und Erkl\u00e4rungen waren nicht vorhanden, so dass ich viel Zeit damit verbrachte, das f\u00fcr Theologiestudenten Wichtige vom Italienischen ins Ungarische zu \u00fcbersetzen. Da ich damals, in den sp\u00e4ten 1970er Jahren, kaum etwas von Computern geh\u00f6rt hatte, tippte ich das gesamte Material ab. Erst dann konnte ich sie unterrichten und die notwendigen Erkl\u00e4rungen hinzuf\u00fcgen. Als wir nach Hause zur\u00fcckkehrten, erhielten wir alle Unterst\u00fctzung, die wir brauchten, von der Kirchenleitung und von Bischof \u00c1ron M\u00e1rton. Allerdings hatte die Staatsmacht das religi\u00f6se Leben so sehr unterdr\u00fcckt, dass die neue Kirchenvision und die Ideen des Konzils die Priester kaum erreichten. Daher wurde die Aufgabe gestellt, die Lehre des Konzils all jenen bekannt zu machen und zu vermitteln, die vor allem aufgrund dieser Umst\u00e4nde den Kontakt zur Kirche verloren hatten, wenig (oder gar keine) religi\u00f6se Kultur und keine Kenntnis des Christentums besa\u00dfen.<\/p>\n<p><em>&#8211; Hochw\u00fcrdiger Domkapitular, wo haben Sie Ihre Jubil\u00e4ums-Dankmesse gefeiert?<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-49708 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-1024x704.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-1024x704.jpg\" alt=\"\" width=\"486\" height=\"334\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27486%27%20height%3D%27334%27%20viewBox%3D%270%200%20486%20334%27%3E%3Crect%20width%3D%27486%27%20height%3D%27334%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-200x138.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-300x206.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-400x275.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-600x413.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-768x528.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-800x550.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-1024x704.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-1200x825.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001-1536x1056.jpg 1536w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON088_page-0001.jpg 1659w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 486px) 100vw, 486px\" \/><\/a>&#8211; Am Montag, den 31. Oktober, in der Erzbisch\u00f6flichen Kathedrale in Karlsburg! Der 31. Oktober ist das Fest des Seligen Todor Romzsa, griechisch-katholischer Bischof und M\u00e4rtyrer aus Mukatschewo, der am Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom und sp\u00e4ter am Collegium Russicum studiert hat. Wir haben seinen Gedenktag wegen des Russisch-Ukrainischen Krieges gew\u00e4hlt. Und warum Karlsburg? Vor allem wegen des Bischofs \u00c1ron M\u00e1rton. Zur Dankesmesse habe ich die ehemaligen Absolventen des Collegium Germanicum et Hungaricum eingeladen: Erzbischof Gergely Kov\u00e1cs, Spezialist f\u00fcr kanonischen Recht, den emeritierten Erzbischof Gy\u00f6rgy Jakubinyi und Weihbischof L\u00e1szl\u00f3 Kerekes.<\/p>\n<p><em>&#8211; Was waren Ihre sch\u00f6nsten Erinnerungen an die letzten f\u00fcnfzig Jahre?<\/em><br \/>\n&#8211; Ich denke gerne an all diese Jahre zur\u00fcck: an meine Zeit in Karlsburg als Professor und an meine Jahre als Pfarrer in den Kirchengemeinden. F\u00fcr die Di\u00f6zese da zu sein&#8230; das war mein Leben. Gott tut alles zum Wohle des Menschen. Ich denke dabei an die Art und Weise, wie Gott mein Leben geordnet hat, an die Art und Weise, wie er mich in verschiedene Gemeinden geschickt hat. Als ich die imposante Millenniumskirche betrat, kniete ich vor dem Hauptaltar nieder, auf dem die Gottesmutter abgebildet ist, und fragte: &#8222;Gott, was soll ich von nun an tun?&#8220; Gott hat mir nicht mit Worten geantwortet, aber er hat mich gef\u00fchrt. Und er hat immer Leute eingesetzt, die mich unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><em>&#8211; Hochw\u00fcrdiger Domkapitular, wie w\u00fcrden Sie die jungen Menschen von heute ermutigen, sich f\u00fcr die Priesterberufung zu entscheiden?<\/em><br \/>\n&#8211; Wenn ein junger Mann den Ruf Gottes h\u00f6rt, soll er ihm folgen! Er soll nicht zu viele Fragen stellen, er soll sich nicht sorgen, sondern Gott vertrauen. Er ist unser Gott, der uns in Jesus Christus als Freund und Bruder zur Seite steht und uns eine wunderbare Mutter, Maria, und einen Vater in der Person des heiligen Josef geschenkt hat.<\/p>\n<p><em>&#8211; Hochw\u00fcrdiger Pfr. Tam\u00e1sk\u00f3, ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Zeit und f\u00fcrs Interview!<\/em><br \/>\nx x x<br \/>\n<em>Anl\u00e4sslich des Priesterjubil\u00e4ums begl\u00fcckw\u00fcnschte Seine Exzellenz Josef Csaba P\u00e1l, Di\u00f6zesanbischof von Temeswar, Kanonikus P\u00e9ter P\u00e1l Tam\u00e1sk\u00f3 mit den folgenden Worten:<\/em><br \/>\nMein lieber Altarbruder und Jubilant!<br \/>\nW\u00e4hrend Sie nun dem Herrn mit einem Herzen voller Dankbarkeit f\u00fcr Ihre Berufung und f\u00fcr die Gnade der letzten f\u00fcnfzig Jahre priesterlichen Dienstes danken, schlie\u00dfen sich Ihnen die Priester und Gl\u00e4ubigen, die mit Ihnen feiern, die ganze Di\u00f6zese an und danken Ihnen f\u00fcr Ihren treuen und aufrichtigen Dienst: Ihre F\u00fcrsorge und Sorge f\u00fcr Jung und Alt, f\u00fcr die Kranken und Leidenden.<br \/>\nIch w\u00fcnsche Ihnen, dass der himmlische Vater, der uns zu seinem Dienst ruft, Ihr Lohn, Ihre Ermutigung und Ihr Trost sein m\u00f6ge.<\/p>\n<p>\u2020 Josef,<br \/>\nBischof<br \/>\nPressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-49730 gallery-columns-3 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"EPSON092_page-0001\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON092_page-0001.jpg'><img width=\"760\" height=\"672\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/EPSON092_page-0001.jpg\" 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class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"IMG_4552\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_4552.jpg'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_4552-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271964%27%20height%3D%271473%27%20viewBox%3D%270%200%201964%201473%27%3E%3Crect%20width%3D%271964%27%20height%3D%271473%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_4552-1024x768.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_4552-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_4552-300x225.jpg 300w, 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