{"id":53131,"date":"2023-03-04T18:36:00","date_gmt":"2023-03-04T16:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=53131"},"modified":"2023-03-04T18:36:00","modified_gmt":"2023-03-04T16:36:00","slug":"bete-nur-weiter-auch-deine-mutter-kommt-eines-tages","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/bete-nur-weiter-auch-deine-mutter-kommt-eines-tages\/","title":{"rendered":"\u201eBete nur weiter, auch deine Mutter kommt eines Tages\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em>Zu: <\/em><strong>\u201eDeportarea germanilor din Banat \u00een Uniunea Sovietic\u0103. O prezentare a perspectivei copiilor lor prin relat\u0103ri (re)povestite\u201c<\/strong><\/p>\n<p>von Raluca Nelepcu<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload  wp-image-53116 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-755x1024.jpeg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-755x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"631\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27465%27%20height%3D%27631%27%20viewBox%3D%270%200%20465%20631%27%3E%3Crect%20width%3D%27465%27%20height%3D%27631%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-200x271.jpeg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-221x300.jpeg 221w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-400x543.jpeg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-600x814.jpeg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-755x1024.jpeg 755w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-768x1042.jpeg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-800x1085.jpeg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.jpeg 836w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 465px) 100vw, 465px\" \/><\/a>\u201eSowohl ich, als auch die anderen Kinder der Deportierten haben laut geweint und nach unseren M\u00fcttern gerufen, Mama, Mama!, w\u00e4hrend alle M\u00fctter den Namen ihrer Kinder riefen, als Antwort auf das Weinen der Kinder\u201c. So beschreibt Regina Gutekunst, geborene Imhof, aus Blumenthal\/Ma\u0219loc, den Augenblick, als ihre Mutter zur Zwangsarbeit in die ehemalige Sowjetunion verschleppt wird. Die kleine Regina ist nicht einmal drei Jahre alt, als man sie von ihrer Mutter trennt \u2013den Moment schildert ihr sp\u00e4ter die Gro\u00dfmutter, die auf sie aufpasst. Es scheint einer Prozession gleich, als die jungen Frauen und M\u00e4nner Richtung Alioscher Flurkreuz zu Fu\u00df marschieren, w\u00e4hrend im Dorf die Glocken l\u00e4uten und die Hunde bellen \u2013 nur sind es diesmal keine Pilger, die es nach Maria Radna, dem Gnadenort im Kreis Arad, zieht, sondern M\u00fctter und V\u00e4ter, junge Menschen, die gegen ihren Willen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert werden. Sie sollen f\u00fcr einen Fehler bezahlen, den sie nicht begangen haben. Nur die Kinder und die Alten bleiben zur\u00fcck, die jungen Deutschen werden in die Ferne verschleppt, von wo sie, krank und schwach, nach jahrelanger schwerster Arbeit, wieder nach Hause zur\u00fcckkehren. Insgesamt 70.000 Deutsche aus Rum\u00e4nien (davon rund 33.000 Banater Schwaben) wurden im Januar 1945 aufgrund ethnischer Kriterien zur Zwangsarbeit in die UdSSR verschleppt \u2013 etwa 9000 Menschen \u00fcberlebten die Deportation nicht.<\/em><br \/>\nEs gibt wohl kaum eine Mutter auf dieser Welt, deren Herz beim Lesen des Buches \u201eDeportarea germanilor din Banat \u00een Uniunea Sovietic\u0103. O prezentare a perspectivei copiilor lor prin relat\u0103ri (re)povestite\u201c unber\u00fchrt bleibt. F\u00fcr sensiblere Gem\u00fcter geht die Lekt\u00fcre mit vielen Tr\u00e4nen einher, denn die Lebensgeschichten, die in dem Band zum Ausdruck kommen, sind endlos traurig. Hauptthema des Ende 2022 im \u201eCosmopolitan Art\u201c-Verlag Temeswar\/ Timi\u0219oara erschienenen Buches in rum\u00e4nischer Sprache ist die Deportation der Banater Deutschen in die ehemalige Sowjetunion, so wie sie von den Kindern der Deportierten erlebt wurde oder wie sie es erz\u00e4hlt bekommen haben. Herausgeber des Bandes sind drei Gr\u00fcndungsmitglieder der Aktionsgruppe \u201eBanat\u201c, Albert Bohn, Werner Kremm und Anton Sterbling, der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland, Peter-Dietmar Leber, und der Chefredakteur der \u201eBanater Post\u201c, Walter Ton\u021ba. F\u00fcr die rum\u00e4nische \u00dcbersetzung zeichnen die Geschwister Sigrid Kuhn und Werner Kremm verantwortlich, wobei Werner Kremm eine umfangreiche Dokumentation zusammenstellen konnte, die die Erlebnisberichte erg\u00e4nzt und f\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis der historischen Ereignisse sorgt. Dass die \u00dcbersetzung eines solchen Bandes keine leichte Arbeit war und auch keine Seele unber\u00fchrt l\u00e4sst, das best\u00e4tigt ADZ-Redakteur Werner Kremm: \u201eIch konnte nur einzwei Geschichten pro Tag \u00fcbersetzen\u201c. Das Buch ist eine ins Rum\u00e4nisch \u00fcbertragene und erg\u00e4nzte Fassung der beiden B\u00e4nde, die in deutscher Sprache von der Landsmannschaft der Banater Schwaben 2021 und 2022 ver\u00f6ffentlicht worden sind. Der rum\u00e4nischsprachige Band wurde Ende Januar im Adam-M\u00fcller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar anl\u00e4sslich des 78. Jahrestags seit dem Beginn der Russlandverschleppung der Rum\u00e4niendeutschen vorgestellt.<br \/>\nPeter-Dietmar Leber, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben, reiste daf\u00fcr eigens aus Deutschland an und bezog sich in seiner Rede auf das erste Treffen der ehemaligen Deportierten 1995, als erstmals dieses Thema in Deutschland \u00f6ffentlich diskutiert wurde. Im Banat soll viel fr\u00fcher dar\u00fcber gesprochen worden sein, so Peter-Dietmar Leber. \u201eDie Menschheit hat doch nichts daraus gelernt\u201c, sagte der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben bitter im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in der Welt. Die Idee zu einem solchen Band liegt nur wenige Jahre zur\u00fcck. Es war am 12. Januar 2019, als in M\u00fcnchen, bei einer Gedenkveranstaltung der Landsmannschaft der Banater Schwaben zum 74. Jahrestag seit dem Beginn der Deportation der Rum\u00e4niendeutschen in die ehemalige Sowjetunion erstmals der Gedanke aufkam, die Verschleppung und ihre Folgen aus der Sicht der Kinder der Deportierten zu erfassen. Bei dem Treffen waren nur wenig ehemalige Deportierte dabei, daf\u00fcr aber viele ihrer Kinder. Der aus Arad stammende Schriftsteller Albert Bohn, selbst ein Sohn von Verschleppten, unterbreitete den Vorschlag \u2013 seine Familiengeschichte ist ebenfalls in dem Buch nachzulesen. Nach einer Ank\u00fcndigung in der \u201eBanater Post\u201c in M\u00fcnchen und in der ADZ, Berichte einzusenden, konnten sage und schreibe 117 solche gesammelt und in der ersten Ausgabe ber\u00fccksichtigt werden. Die Kinder der ehemaligen Deportierten mussten in ihren Berichten einige Fragen in einem Leitfragebogen beantworten. Eine zweite, erg\u00e4nzte deutsche Ausgabe folgte, wobei 2022 noch umfangreichere in rum\u00e4nischer Sprache erschien. Manche Berichte sind recht knapp verfasst, andere setzen sich intensiver mit dem Thema auseinander und erz\u00e4hlen detailliert sowohl von Ereignissen, als auch von Emotionen \u2013 und man w\u00fcrde als Leser meinen, es tut allen immer noch unheimlich weh, wenn sie sich an die schweren Kindheitsjahre ohne die Mutter\/den Vater zur\u00fcckerinnern. Da muss man sich doch einig sein: Kein Kind sollte jemals so etwas durchmachen. Eine Analyse der psychologischen Auswirkungen der Deportation auf das Leben der R\u00fcckkehrer und deren Familien w\u00e4re vielleicht ein weiteres Vorhaben, dem man k\u00fcnftig mehr Aufmerksamkeit schenken k\u00f6nnte, betonte Werner Kremm bei der Buchpr\u00e4sentation. 741 Seiten umfasst der dritte, nun rum\u00e4nischsprachige Band mit Deportationsgeschichten, die die Kinder der einst Verschleppten erz\u00e4hlen. Gemeinsamkeiten zwischen den Erz\u00e4hlberichten gibt es viele. So zum Beispiel erinnern sich viele Nachfahren der Deportierten, wie abends gemeinsam mit den Gro\u00dfeltern gebetet wurde, damit die Eltern wieder nach Hause zur\u00fcckkehren. \u201eWer nicht an Gott glaubt, der kann die W\u00fcrde und Rechte der Menschen nicht verteidigen\u201c, hatte Ignaz Bernhard Fischer, der Vorsitzende des Vereins der ehemaligen Russlanddeportierten, bei der Buchvorstellung in Temeswar gesagt. Der Glaube an Gott scheint eine Konstante im Leben der Deportierten und deren Familien gewesen zu sein. Sehr \u00e4hnlich trugen sich auch die Momente des Wiedersehens zu, als die Kinder die eigene Mutter nach f\u00fcnf Jahren nicht mehr erkannten. Einen solchen Augenblick hat der banatschw\u00e4bische Maler Franz Ferch auf einem \u00d6lbild mit dem Titel \u201eKennst mich nimmer?\u201c festgehalten \u2013 das Bild ist im Buch auf Seite 51 abgebildet. \u00dcber die abenteuerliche Reise vieler Deportierten nach Hause, aber auch \u00fcber das Leben nach der Deportation, wo die Mutter oder der Vater ein Leben lang unter den w\u00e4hrend der Zwangsarbeit erlittenen gesundheitlichen Sch\u00e4den zu leiden haben, berichten viele der Deportiertenkinder. Einige von ihnen haben ihre Eltern nie wiedergesehen. Fast alle erz\u00e4hlen davon, dass das Thema der Deportation nach der R\u00fcckkehr aus Russland im engen Familienkreis kein Tabuthema war. Wie wichtig die Gro\u00dfeltern waren, die nach zwei Kriegen nun pl\u00f6tzlich zu Mutter und Vater f\u00fcr ihre Enkelkinder wurden, das kommt ebenfalls in dem Buch zum Ausdruck. Die Berichte werden durch verschiedene Ausweise der Russlandverschleppten erg\u00e4nzt. Der Band in rum\u00e4nischer Sprache umfasst zum Schluss eine umfangreiche Dokumentation. Der Soziologe Anton Sterbling verfasst eine wissenschaftliche Analyse der gesammelten Berichte, und hebt dabei hervor: \u201eHistorische Katastrophen und politische Verbrechen, durch wen auch immer verschuldet und zu verantworten, haben nicht selten schwerwiegende und langfristige Auswirkungen, deren zeitliche und sachliche Reichweite man oft gar nicht angemessen beurteilen und absch\u00e4tzen kann. Sie treffen zudem nicht selten individuell und im subjektiven Sinne schuldlose Menschen, die daf\u00fcr mitunter auch noch in der Generationenfolge in kollektive Haftung genommen werden\u201c. Zwei weitere Mitglieder der Aktionsgruppe \u201eBanat\u201c, Johann Lippet und William Totok, kommen ebenfalls in dem Buch zu Wort. W\u00e4hrend Johann Lippet ganz pers\u00f6nlich \u00fcber die Deportation seiner Eltern berichtet, bezieht sich William Totok auf die Behandlung dieses Themas in den Medien und dessen Besprechung in Schriftstellerkreisen w\u00e4hrend des Kommunismus. Ausz\u00fcge aus Securitate-Akten, aus denen die Auseinandersetzung von Zeitungsredakteuren oder Schriftstellern wie etwa Nikolaus Berwanger, Ludwig Schwartz oder Johann Lippet mit dem Thema der Deportation hervorgeht, sind ebenfalls in dem Band abgedruckt. Zus\u00e4tzliche Dokumentation wurde vom Archivar der Di\u00f6zese Temeswar, Dr. Claudiu C\u0103lin, zur Verf\u00fcgung gestellt. So beispielsweise ein Memorandum des r\u00f6misch-katholischen Pfarrers Josef Kleitsch aus Orschowa\/Or\u0219ova, der die rum\u00e4nischen Beh\u00f6rden auf die verzweifelte Situation der verbliebenen Glaubensgemeinschaft aufmerksam zu machen versucht und darum bittet, dass die Deportierten wieder nach Hause zur\u00fcckgeholt werden \u2013 nat\u00fcrlich bleibt der Wunsch des Pfarrers eine Utopie. Regina Gutekunst aus Blumenthal, deren Bericht in dem Band auf Seite 208 zu lesen ist, konnte ihre Mutter wieder in ihre Arme schlie\u00dfen. 1949 kehrte die Frau nach f\u00fcnfj\u00e4hriger Schwerstarbeit in Sibirien wieder nach Blumenthal zur\u00fcck. Ihren Vater hat Regina jedoch nie kennengelernt: Er starb im Zweiten Weltkrieg am 30. Dezember 1944 auf dem Gebiet von Luxemburg. Dies ist nur eine tragische Lebensgeschichte, die man im Band nachlesen kann. \u00dcber das Thema der Russlanddeportation der Rum\u00e4niendeutschen wird in der rum\u00e4nischen \u00d6ffentlichkeit nach wie vor viel zu wenig diskutiert. Einen zus\u00e4tzlichen Anlass dazu, sich verst\u00e4rkt damit auseinanderzusetzen, bietet nun das Buch \u201eDeportarea germanilor din Banat \u00een Uniunea Sovietic\u0103. O prezentare a perspectivei copiilor lor prin relat\u0103ri (re)povestite\u201c.<\/p>\n<p>Erschienen in <em>Allgemeine Deutsche Zeitung f\u00fcr Rum\u00e4nien<\/em>, 31. Jahrgang\/Nr. 7528 <strong>Bukarest, Freitag, 24. Februar 2023<\/strong>, S. 10<br \/>\nRedaktionelle Bearbeitung: Claudiu C\u0103lin, Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-53131 gallery-columns-2 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"2\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2.jpeg'><img width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-1024x576.jpeg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271816%27%20height%3D%271021%27%20viewBox%3D%270%200%201816%201021%27%3E%3Crect%20width%3D%271816%27%20height%3D%271021%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-1024x576.jpeg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-200x112.jpeg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-300x169.jpeg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-400x225.jpeg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-600x337.jpeg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-768x432.jpeg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-800x450.jpeg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-1200x675.jpeg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2.jpeg 1816w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"3\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3.jpeg'><img width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1024x576.jpeg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271816%27%20height%3D%271021%27%20viewBox%3D%270%200%201816%201021%27%3E%3Crect%20width%3D%271816%27%20height%3D%271021%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1024x576.jpeg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-200x112.jpeg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-300x169.jpeg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-400x225.jpeg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-600x337.jpeg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-768x432.jpeg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-800x450.jpeg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1200x675.jpeg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3.jpeg 1816w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu: \u201eDeportarea germanilor din Banat \u00een Uniunea Sovietic\u0103. 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