{"id":57140,"date":"2023-08-29T19:56:40","date_gmt":"2023-08-29T16:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=57140"},"modified":"2023-08-29T20:05:29","modified_gmt":"2023-08-29T17:05:29","slug":"ein-warmes-mittagessen-fuer-aeltere-menschen-in-not-senioren-suppenkueche-in-nadrag-feierte-20-jaehriges-bestehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/ein-warmes-mittagessen-fuer-aeltere-menschen-in-not-senioren-suppenkueche-in-nadrag-feierte-20-jaehriges-bestehen\/","title":{"rendered":"Ein warmes Mittagessen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen in Not. Senioren-Suppenk\u00fcche in Nadrag feierte 20-j\u00e4hriges Bestehen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nadrag\/N<\/strong><strong>\u0103<\/strong><strong>drag: Die Gemeinde am Fu\u00dfe des Poiana-Rusc\u0103i-Gebirges im Kreis Temesch\/Timi\u0219 ist heute ein beliebtes Wochenend-Ausflugsziel f\u00fcr jene, die dem Stadttrubel entkommen wollen. Die pittoreske Landschaft um Nadrag pr\u00e4gen sanfte H\u00fcgel, \u00fcppige W\u00e4lder und klare B\u00e4che. Zwar fallen den Besuchern kurz nach der Einfahrt ins Dorf die Ruinen des einstigen H\u00fcttenwerks \u201eCiocanul\u201c sofort negativ auf, und auch die paar Dutzend kommunistischen Wohnblocks, die einst die Arbeiterschaft beherbergten, die im H\u00fcttenwerk besch\u00e4ftigt war, sind kein sch\u00f6ner Anblick. Dagegen steuert aber \u2013 mit Erfolg \u2013 die Natur, die den Ort im Banater Bergland umgibt. Was trotzdem nicht viele wissen: In Nadrag ist die Bev\u00f6lkerung \u00fcberaltert. Die Mehrheit der Jungen hat die Ortschaft auf der Suche nach Arbeitspl\u00e4tzen verlassen. Zur\u00fcckgeblieben sind die Alten, f\u00fcr die ein Neuanfang woanders nicht denkbar gewesen w\u00e4re. Insgesamt etwa 2400 Menschen leben heute in der Gemeinde \u2013 um mehr als 450 weniger als vor zehn Jahren, wie das die Daten der Volksz\u00e4hlungen 2021 bzw. 2011 bezeugen.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_57126\" style=\"width: 890px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-57126\" decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-57126 size-full\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3.png\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3.png\" alt=\"\" width=\"880\" height=\"507\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27880%27%20height%3D%27507%27%20viewBox%3D%270%200%20880%20507%27%3E%3Crect%20width%3D%27880%27%20height%3D%27507%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3-200x115.png 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3-300x173.png 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3-400x230.png 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3-600x346.png 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3-768x442.png 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3-800x461.png 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/3.png 880w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-57126\" class=\"wp-caption-text\">Bernhard Balsliemke (r.) und Herbert Gr\u00fcn fuhren zum 20-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Senioren-Suppenk\u00fcche nach Nadrag. In der Sozialstation wurde ein Kaffeenachmittag f\u00fcr die beg\u00fcnstigten Senioren organisiert.<\/p><\/div>\n<p>Es war vor mehr als 20 Jahren, als Bernhard Balsliemke in Rum\u00e4nien auf Urlaub war und per Zufall auch nach Nadrag kam. In Begleitung des r\u00f6misch-katholischen Pfarrers Josef Hollschwandner lernte er damals die Not der Senioren kennen, die von heute auf morgen leben mussten, ohne so recht zu wissen, ob denn die niedrigen Renten, die sie monatlich bezogen, ausreichen w\u00fcrden, um sich das t\u00e4gliche Essen zu besorgen. Bedr\u00fcckend war auch die Einsamkeit vieler. Die Kinder und Enkel waren weggezogen, denn der einst florierende Industrieort bot ihnen nach der Wende von 1989, als das H\u00fcttenwerk, der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber im Ort, geschlossen wurde, keine Arbeitsm\u00f6glichkeiten mehr.<\/p>\n<p><strong>Aus 15 wurden 55<\/strong><br \/>\nBernhard Balsliemke erkannte die Not der Menschen und beschloss, zu helfen. So kam es, dass die Interessengemeinschaft \u201eHilfe f\u00fcr Nadrag\u201c in M\u00fcnster gegr\u00fcndet wurde und mit Hilfe des Caritasverbands der R\u00f6misch-Katholischen Di\u00f6zese Temeswar\/Timi\u0219oara eine Suppenk\u00fcche f\u00fcr Senioren ins Leben gerufen wurde. Am Anfang waren es 15 Senioren, die das Mittagessen aus der Sozialstation bekamen. Dank der Unterst\u00fctzung aus Deutschland konnte die Zahl der Empf\u00e4nger gesteigert werden, sodass es heute 55 alte Menschen sind, die von Montag bis Freitag ein warmes Mittagessen erhalten. In der Nadrager Sozialanstalt der Caritas Temeswar erhalten auch etwa 30 Dorfkinder t\u00e4glich ein warmes Mittagessen \u2013 dieses Projekt wird von der Caritas Graz unterst\u00fctzt. In diesem Jahr feierte die Senioren-Suppenk\u00fcche in Nadrag ihr 20-j\u00e4hriges Bestehen. Zu diesem Anlass reiste Bernhard Balsliemke \u2013 wie fast jedes Jahr \u2013 mit einigen Freunden nach Rum\u00e4nien, um sich das Projekt vor Ort anzusehen. \u201eWie ich das einsch\u00e4tze, ist die Not immer noch gro\u00df\u201c, sagt er. \u201eWir als Interessengemeinschaft sammeln Geld, das wir nach Temeswar schicken. Damit werden die Kosten f\u00fcr das Essen der Senioren in Nadrag beglichen\u201c, erkl\u00e4rt er. 190 Spender aus Deutschland unterst\u00fctzten voriges Jahr das Nadrager Sozialprojekt. Dass die Spendengelder heutzutage nicht mehr so einfach wie fr\u00fcher gesammelt werden k\u00f6nnen, ist klar. Allgemein hat die Spendenfreundlichkeit der Menschen nachgelassen, und das EU-Land Rum\u00e4nien gilt rein theoretisch als nicht mehr so arm wie einst. Doch die Situation vor Ort deckt nach wie vor gro\u00dfe Probleme auf. Viele rum\u00e4nische Orte sind immer noch verarmt und scheinen von der Politik ignoriert zu werden. So auch Nadrag, die kleine, malerische Ortschaft im Banater Bergland.<\/p>\n<div id=\"attachment_57129\" style=\"width: 590px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-57129\" decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-57129 size-full\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2.png\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2.png\" alt=\"\" width=\"580\" height=\"348\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27580%27%20height%3D%27348%27%20viewBox%3D%270%200%20580%20348%27%3E%3Crect%20width%3D%27580%27%20height%3D%27348%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2-200x120.png 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2-300x180.png 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2-400x240.png 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2.png 580w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-57129\" class=\"wp-caption-text\">Marius Hu\u021banu (r.) mit den Mitarbeitern und Unterst\u00fctzern der Suppenk\u00fcche. Er ist es, der einigen Empf\u00e4ngern bei egal welchem Wetter das Essen nach Hause liefert. Fotos (2): Raluca Nelepcu<\/p><\/div>\n<p><strong>Kleine oder gar keine Renten<\/strong><br \/>\nIn Nadrag leben weiterhin einige Senioren, deren Renten so niedrig sind, dass sie sich davon kaum das allt\u00e4gliche Essen leisten w\u00fcrden. Unter den 55 Menschen, die Essen von der Senioren-Suppenk\u00fcche der Caritas beziehen, gibt es auch an die f\u00fcnf, die weder Rente noch Sozialhilfe bekommen. F\u00fcr diese Menschen, wie auch f\u00fcr die alleinstehenden Senioren, ist das Essen von der Caritas-Suppenk\u00fcche eine sehr gro\u00dfe Hilfe. Das Mittagessen wird ihnen meist nach Hause geliefert, einige holen es selbst von der Sozialstation ab. Es gibt t\u00e4glich zwei G\u00e4nge \u2013 eine Suppe und einen zweiten Gang, dazu Brot. Einige der beg\u00fcnstigten Senioren essen nur einen Teil davon und bewahren den Rest furs\u00a0 Abendessen oder Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen auf. Ab und zu bekommen die Senioren \u2013 zus\u00e4tzlich zum Mittagessen \u2013 Konserven, S\u00fc\u00dfigkeiten oder andere Sachspenden. 36.000 Euro sammelte letztes Jahr die Interessengemeinschaft \u201eHilfe f\u00fcr Nadrag\u201c, um sie der Caritas zu \u00fcbergeben. Davon konnten die Kosten f\u00fcr den Betrieb der Senioren-Suppenk\u00fcche, die f\u00fcnf Mitarbeiter besch\u00e4ftigt, getragen werden. Vor Ort k\u00fcmmert sich Marius Hu\u021banu um den guten Lauf der Dinge. Er ist es, der auch einigen Empf\u00e4ngern das Essen nach Hause tr\u00e4gt \u2013 egal, ob es drau\u00dfen regnet oder bitterkalt ist.<\/p>\n<p><strong>Ein Umzug steht bevor<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_57132\" style=\"width: 590px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-57132\" decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-57132 size-full\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1.png\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1.png\" alt=\"\" width=\"580\" height=\"345\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27580%27%20height%3D%27345%27%20viewBox%3D%270%200%20580%20345%27%3E%3Crect%20width%3D%27580%27%20height%3D%27345%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-200x119.png 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-300x178.png 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-400x238.png 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1.png 580w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-57132\" class=\"wp-caption-text\">In das ehemalige, nun sanierte Rathausgeb\u00e4ude wird demn\u00e4chst die Caritas-Suppenk\u00fcche f\u00fcr Senioren ziehen. Fotos (2): Fritz Heudtla\u00df<\/p><\/div>\n<p>Die Nadrager Suppenk\u00fcche ist seit Beginn der T\u00e4tigkeit in einem Geb\u00e4ude des B\u00fcrgermeisteramts in Betrieb, wof\u00fcr die Caritas eine symbolische Miete von 10 Euro im Monat bezahlt. 15 Jahre lang wurde der Vertrag mit der Kommune immer wieder um ein zus\u00e4tzliches Jahr verl\u00e4ngert, bis vor f\u00fcnf Jahren die Nadrager Kommunalverwaltung beschloss, den Vertrag doch \u00fcber f\u00fcnf Jahre laufen zu lassen. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren wurde das Haus, in dem die Suppenk\u00fcche im Betrieb ist, saniert \u2013 rund 47.000 Euro flossen in das Vorhaben. \u201eVoriges Jahr ist aber das Thema aufgekommen, dass wir umziehen m\u00fcssen, weil in dem Geb\u00e4ude der Suppenk\u00fcche ein staatliches Behindertenheim eingerichtet werden sollte. In der Zwischenzeit wurde das alte Rathaus renoviert \u2013 dorthin soll nun unsere Einrichtung ziehen\u201c, sagt Caritas-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Herbert Gr\u00fcn. Eigentlich m\u00fcsste der Umzug gar nicht mehr vollzogen werden, denn in der Zwischenzeit wurde die Einrichtung des staatlichen Behindertenheims abgesagt. Doch die Nadrager Kommunalverwaltung besteht darauf, dass die Suppenk\u00fcche der Caritas in das einstige Rathaus zieht \u2013 das B\u00fcrgermeisteramt ist vor wenigen Jahren in ein nagelneues Geb\u00e4ude umgezogen. \u201eDie R\u00e4umlichkeiten sind zu 90 Prozent fertig. Wir m\u00fcssen uns jetzt die Genehmigungen daf\u00fcr einholen\u201c, sagt Herbert Gr\u00fcn. Der Umzug wird wohl in diesem Herbst stattfinden, informiert der Caritas-Leiter. \u201eIch komme mit wechselhaften Gef\u00fchlen hierher. Ich komme in ein Tal, das mir vertraut ist, und ich freue mich, wenn ich hierher komme. Doch wenn ich dann die Skelette der alten Industriegeb\u00e4ude sehe und feststellen muss, dass sich nichts getan hat, dann bin ich traurig und sauer zugleich\u201c, sagt Bernhard Balsliemke. Bei seinem j\u00fcngsten Besuch in Nadrag wurde in der Sozialstation ein Kaffeenachmittag mit einigen der Leute, die das Essen von der Suppenk\u00fcche beziehen, veranstaltet. Die Menschen unterhielten sich miteinander und verbrachten ein bisschen Zeit zusammen, bevor sie wieder in ihren von der Einsamkeit gepr\u00e4gten Alltag zur\u00fcckkehrten. Wenn auch niemand ihnen das Miteinander sichern kann, so ist zumindest eines sicher: Solange es Unterst\u00fctzung aus Deutschland gibt, bekommen sie ganz bestimmt ein warmes Mittagessen pro Tag. Daf\u00fcr sorgen die Interessengemeinschaft \u201eHilfe f\u00fcr Nadrag\u201c und die Caritas Temeswar.<\/p>\n<p>von Raluca Nelepcu<\/p>\n<p>Erschienen in: <strong><em>Allgemeine Deutsche Zeitung f\u00fcr Rum\u00e4nien<\/em><\/strong>, 31. Jahrgang\/Nr. 7643 Bukarest, Samstag, 19. August 2023, S. 7.<\/p>\n<p>Foto erste Seite: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/FederatiaCaritas\/photos\/a.1025354510853992\/1064253243630785\/\">www.facebook.com\/FederatiaCaritas<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nadrag\/N\u0103drag: Die Gemeinde am Fu\u00dfe des Poiana-Rusc\u0103i-Gebirges im Kreis Temesch\/Timi\u0219 ist heute ein beliebtes Wochenend-Ausflugsziel f\u00fcr jene, die dem Stadttrubel entkommen wollen. Die pittoreske Landschaft um Nadrag pr\u00e4gen sanfte H\u00fcgel, \u00fcppige W\u00e4lder und klare B\u00e4che. 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