{"id":62962,"date":"2024-04-06T11:02:38","date_gmt":"2024-04-06T08:02:38","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=62962"},"modified":"2024-04-06T11:02:38","modified_gmt":"2024-04-06T08:02:38","slug":"das-hochfest-der-verkuendigung-des-herrn-die-verkuendigung-der-geburt-christi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/das-hochfest-der-verkuendigung-des-herrn-die-verkuendigung-der-geburt-christi\/","title":{"rendered":"Das Hochfest der Verk\u00fcndigung des Herrn &#8211; die Verk\u00fcndigung der Geburt Christi"},"content":{"rendered":"<p>Im Kalender der r\u00f6misch-katholischen Kirche ist der 25. M\u00e4rz das Hochfest der Verk\u00fcndigung, das Fest der Verk\u00fcndigung der Geburt des Herrn, das an den Tag erinnert, an dem der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria verk\u00fcndete, dass sie auserw\u00e4hlt sei, die Mutter Jesu Christi, die Mutter des Erl\u00f6sers, zu werden. Da das Hochfest der Verk\u00fcndigung in diesem Jahr in die Karwoche fiel, wurde es auf den Montag unmittelbar nach der Osteroktav, d. h. den 8. April, verlegt. Diese Verlegung wird in allen Jahren vorgenommen, in denen dieses kalendarische Ph\u00e4nomen auftritt.<br \/>\nWarum wurde diese Verlegung vorgenommen?<br \/>\nDie Antwort finden wir in den Allgemeinen Normen des R\u00f6mischen Kalenders, die von Papst Paul VI. am 14. Februar 1969 mit dem Apostolischen Schreiben \u201eMysterii Paschalis&#8220; genehmigt wurden, und zwar in der Tabelle der liturgischen Tage.<br \/>\nIn der Konstitution \u00fcber die heilige Liturgie \u201eSacrosanctum concilium&#8220; kann man folgendes lesen: \u201eAls liebende Mutter h\u00e4lt die Kirche es f\u00fcr ihre Aufgabe, das Heilswerk ihres g\u00f6ttlichen Br\u00e4utigams an bestimmten Tagen das Jahr hindurch in heiligem Gedenken zu feiern. In jeder Woche begeht sie an dem Tag, den sie Herrentag genannt hat, das Ged\u00e4chtnis der Auferstehung des Herrn, und einmal im Jahr feiert sie diese Auferstehung zugleich mit dem seligen Leiden des Herrn an Ostern, ihrem h\u00f6chsten Fest. Im Kreislauf des Jahres entfaltet sie das ganze Mysterium Christi von der Menschwerdung und Geburt bis zur Himmelfahrt, zum Pfingsttag und zur Erwartung der seligen Hoffnung und der Ankunft des Herrn. Indem sie so die Mysterien der Erl\u00f6sung feiert, erschlie\u00dft sie die Reicht\u00fcmer der Machterweise und der Verdienste ihres Herrn, so da\u00df sie jederzeit gewisserma\u00dfen gegenw\u00e4rtig gemacht werden und die Gl\u00e4ubigen mit ihnen in Ber\u00fchrung kommen und mit der Gnade des Heiles erf\u00fcllt werden. (102).\u201d Laut Tabelle der liturgischen Tage r\u00e4umt die Kirche also dem \u00f6sterlichen Triduum und den Tagen der Karwoche absoluten Vorrang vor allen anderen Festen ein.<\/p>\n<p>TABELLE DER LITURGISCHEN TAGE in der Reihenfolge ihres Vorrangs<br \/>\n1. \u00d6sterliches Triduum des Leidens und der Auferstehung des Herrn.<br \/>\n2. Geburt Christi, Weihnachten, Epiphanie (Dreik\u00f6nigsfest), Christi Himmelfahrt und Pfingsten; die Sonntage im Advent, in der Fastenzeit und an Ostern; Aschermittwoch; die Feiertage der Karwoche von Montag bis einschlie\u00dflich Donnerstag; die Tage der Osteroktav.<br \/>\n3. Feste zu Ehren des Herrn, der Jungfrau Maria und der Heiligen, die im Allgemeinen R\u00f6mischen Kalender enthalten sind. Allerseelen, Gedenktag aller verstorbenen Gl\u00e4ubigen.<br \/>\n4. Eigene Hochfeste.<br \/>\na) Hochfest des Hauptpatrons des Ortes, der Stadt oder des Landes.<br \/>\nb) Fest der Konsekration und des Jahrestages der Konsekration der eigenen Kirche.<br \/>\nc) Hochfest des Titels der eigenen Kirche.<br \/>\nd) Hochfest des Titels, des Gr\u00fcnders oder des Hauptpatrons des Ordens oder der Kongregation.<\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kalender der r\u00f6misch-katholischen Kirche ist der 25. M\u00e4rz das Hochfest der Verk\u00fcndigung, das Fest der Verk\u00fcndigung der Geburt des Herrn, das an den Tag erinnert, an dem der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria verk\u00fcndete, dass sie auserw\u00e4hlt sei, die Mutter Jesu Christi, die Mutter des Erl\u00f6sers, zu werden. 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