{"id":68479,"date":"2024-10-07T17:24:07","date_gmt":"2024-10-07T14:24:07","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=68479"},"modified":"2024-10-07T17:24:48","modified_gmt":"2024-10-07T14:24:48","slug":"papst-franziskus-kuendigt-21-neue-kardinaele-fuer-8-dezember-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/papst-franziskus-kuendigt-21-neue-kardinaele-fuer-8-dezember-an\/","title":{"rendered":"Papst Franziskus k\u00fcndigt 21 neue Kardin\u00e4le f\u00fcr 8. Dezember an"},"content":{"rendered":"<p>Papst Franziskus hat f\u00fcr den 8. Dezember ein Konsistorium einberufen, um 21 neue Kardin\u00e4le zu kreieren. Das gab er an diesem Sonntag beim Mittagsgebet bekannt. Unter den neuen Kardin\u00e4len sind zehn geb\u00fcrtige Europ\u00e4er, darunter der Erzbischof von Teheran-Isfahan in Iran (ein Belgier), aber auch einige Kurienmitarbeiter und der Exerzitienleiter der Synode, P. Timothy Radcliffe.<\/p>\n<p>Dies sind die neuen Kardin\u00e4le:<\/p>\n<p>1. Angelo\u00a0<b>ACERBI<\/b>, Apostolischer Nuntius, geb. 1925. Der Italiener stand seit 1956 bis zu seinem Ruhestand im Dienst der vatikanischen Diplomatie. Als Nuntius in Kolumbien wurde er mehrere Wochen lang von Rebellen als Geisel festgehalten. Er ist der einzige der neuen Kardin\u00e4le, der wegen \u00dcberschreitens der Altersgrenze nach jetzigem Stand nicht an einem Konklave teilnehmen darf; nach seiner Kreierung wird er der \u00e4lteste lebende Kardinal sein.<\/p>\n<p>2. Carlos Gustavo\u00a0<b>CASTILLO MATTASOGLIO<\/b>, Erzbischof von Lima (Peru). Geboren 1950. Vor seiner Ernennung zum Erzbischof der Hauptstadt 2019 wirkte er u.a. an der P\u00e4pstlichen Katholischen Universit\u00e4t von Peru.<\/p>\n<p>3. Vicente\u00a0<b>BOKALIC IGLIC<\/b>\u00a0C.M., Erzbischof von Santiago del Estero (Primas von Argentinien). Geboren 1952. Der Lazzaristenpater war ab 2010 Weihbischof von Buenos Aires; der heutige Papst Franziskus war damals Erzbischof der Hauptstadt. Schon 2013 hatte Franziskus ihn zum Bischof von Santiago del Estero gemacht und dann das Bistum am 22. Juli 2024 in den Rang einer Primatialerzdi\u00f6zese erhoben, so dass der Ehrentitel Primas nicht mehr Buones Aires, sondern mit\u00a0Santiago del Estero verbunden ist.<\/p>\n<p>4. Luis Gerardo\u00a0<b>CABRERA HERRERA<\/b>, O.F.M., Erzbischof von Guayaquil (Ecuador). Geboren 1955. Der Franziskaner wurde 2009 Erzbischof von Cuenca, 2015 wechselte er an seinen heutigen Bischofssitz. Von 2011-14 war er Vizepr\u00e4sident der Bischofskonferenz seines Landes.<\/p>\n<p>5. Fernando Natalio\u00a0<b>CHOMAL\u00cd GARIB<\/b>, Erzbischof von Santiago de Cile (Chile). Geboren 1957. Der studierte Ingenieur ist seit 1991 Priester. 2006 wurde er Weihbischof der Hauptstadt, seit 2011 ist er ihr Erzbischof.<\/p>\n<p>6. Tarcisio Isao\u00a0<b>KIKUCHI<\/b>, S.V.D., Erzbischof von Tokyo (Japan). Geboren 1958. Der Steyler Missionar hat u.a. in Australien studiert und in Ghana als Seelsorger gewirkt. Franziskus machte ihn 2017 zum Erzbischof der japanischen Hauptstadt.<\/p>\n<p>7. Pablo Virgilio\u00a0<b>SIONGCO DAVID<\/b>, Bischof von Kalookan (Philippinen). Geboren 1959. Der Bibelwissenschaftler hat u.a. in Belgien und Jerusalem studiert. Benedikt XVI. ernannte ihn 2006 zum Bischof.<\/p>\n<p>8. Ladislav\u00a0<b>NEMET<\/b>, S.V.D., Erzbischof von Belgrad (Serbien). Geboren 1956. Der Steyler Missionar hat auf den Philippinen seelsorglich gearbeitet und hat in Polen, \u00d6sterreich und Kroatien Theologie unterrichtet.<\/p>\n<p>9. Jaime\u00a0<b>SPENGLER<\/b>, O.F.M., Erzbischof von Porto Alegre (Brasilien). Geboren 1960 in Blumenau, wo viele deutschst\u00e4mmige Brasilianer zu Hause sind. Der Franziskaner hat u.a. in Jerusalem studiert und ist seit 2011 Bischof.<\/p>\n<p>10. Ignace\u00a0<b>BESSI DOGBO<\/b>, Erzbischof von Abidjan (Elfenbeink\u00fcste). Geboren 1961. Er hat u.a. am Biblicum in Rom studiert und viel pastorale Erfahrung gesammelt. Von 2017-23 war er Vorsitzender der Bischofskonferenz seines Landes.<\/p>\n<p>11. Jean-Paul\u00a0<b>VESCO<\/b>, O.P., Erzbischof von Alger (Algerien). Geboren 1962 in Lyon (Frankreich). Vesco hat zun\u00e4chst als Anwalt in Lyon gearbeitet, bis er sich entschloss, in den Dominikanerorden einzutreten. Seit 2002 lebt er in Algerien. 2012 wurde er Bischof von Oran, zehn Jahre sp\u00e4ter versetzte ihn Franziskus in die Hauptstadt.<\/p>\n<p>12. Paskalis Bruno\u00a0<b>SYUKUR<\/b>, O.F.M., Bischof von Bogor (Indonesien). Geboren 1962 auf der Insel Flores, die eine christliche Bev\u00f6lkerungsmehrheit hat. Der Franziskaner hat viel seelsorgerliche Erfahrung gesammelt und f\u00fcr seinen Orden zeitweise auch in Rom gearbeitet.<\/p>\n<p>13. Dominique Joseph\u00a0<b>MATHIEU<\/b>, O.F.M. Conv., Erzbischof von Teheran-Isfahan (Iran). Geboren 1963 in Arlon (Belgien). F\u00fcr seinen Orden \u2013 auch er stammt, wie viele der neuen Kardin\u00e4le, aus der Ordensfamilie des hl. Franz von Assisi \u2013 ging er 2013 in den Libanon; seit 2021 ist er Erzbischof im Iran.<\/p>\n<p>14. Roberto\u00a0<b>REPOLE<\/b>, Erzbischof von Turin (Italia). Geboren 1967. Er ist schon mit elf Jahren ins Vor-Seminar eingetreten, hat u.a. an der r\u00f6mischen Gregoriana-Universit\u00e4t studiert und in Turin katholische Dogmatik gelehrt. 2022 machte ihn Papst Franziskus zum Erzbischof der Stadt.<\/p>\n<p>15. Baldassare\u00a0<b>REINA<\/b>, Weihbischof von Rom, ab heute Generalvikar f\u00fcr die Di\u00f6zese Rom. Geboren 1970. Der geb\u00fcrtige Sizilianer wurde 2022 Weihbischof in der Hauptstadt; zuvor wirkte er im Erzbistum Agrigent.<\/p>\n<p>16. Francis\u00a0<b>LEO<\/b>, Erzbischof von Toronto (Kanada). Geboren 1971 in Montr\u00e9al. Er hat u.a. in Dayton (USA) studiert und stand einige Jahre im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls. Von 2015-21 war er Generalsekret\u00e4r der kanadischen Bischofskonferenz.<\/p>\n<p>17. Rolandas\u00a0<b>MAKRICKAS<\/b>, Erzpriester-Koadiutor der P\u00e4pstlichen Basilika Santa Maria Maggiore. Geboren 1972. Der Litauer studierte Kirchengeschichte und stand lange im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls.<\/p>\n<p>18. Mykola\u00a0<b>BYCHOK<\/b>, C.Ss.R., Bischof der Eparchie Saints Peter and Paul of Melbourne der Ukrainer. Geboren 1980: Damit ist der Ukrainer der J\u00fcngste der neuen Kardin\u00e4le, sowie des Kardinalskollegiums \u00fcberhaupt. Der Redemptorist studierte u.a. in Polen und wirkte als Seelsorger im russischen Prokopyevsk sowie in den USA. 2020 wurde er Bischof im australischen Melbourne.<\/p>\n<p>19. Timothy Peter Joseph\u00a0<b>RADCLIFFE<\/b>, OP, Theologe. Geboren 1945 in London (Gro\u00dfbritannien). Der Dominikaner hat in Oxford und Paris studiert. Von 1992 bis 2001 stand er an der Spitze seines Ordens. Er ist ein gesuchter Exerzitienmeister, der auch die geistlichen Einkehrtage zu Beginn der Vollversammlungen der Weltsynode 2023 und 2024 geleitet hat.<\/p>\n<p>20. Fabio\u00a0<b>BAGGIO<\/b>, C.S., Untersekret\u00e4r des Dikasteriums f\u00fcr ganzheitliche Entwicklung. Geboren 1965. Der Italiener hat in Chile und Argentinien gearbeitet; 2016 holte ihn Papst Franziskus, der ihn von Buenos Aires her kannte, an den Vatikan.<\/p>\n<p>21. George Jacob\u00a0<b>KOOVAKAD<\/b>, P\u00e4pstlicher Reisemarschall. Geboren 1973. Der Inder ist 2006 in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls eingetreten; nach zahlreichen Stationen im Ausland, darunter im Iran, arbeitete er ab 2020 im vatikanischen Staatssekretariat. 2021 betraute ihn Franziskus mit der Organisation seiner Auslandsreisen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2024-10\/papst-franziskus-kardinaele-konsistorium-8-dezember-angelus.html\">www.vaticannews.va\/de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Papst Franziskus hat f\u00fcr den 8. Dezember ein Konsistorium einberufen, um 21 neue Kardin\u00e4le zu kreieren. Das gab er an diesem Sonntag beim Mittagsgebet bekannt. Unter den neuen Kardin\u00e4len sind zehn geb\u00fcrtige Europ\u00e4er, darunter der Erzbischof von Teheran-Isfahan in Iran (ein Belgier), aber auch einige Kurienmitarbeiter und der Exerzitienleiter der Synode, P. Timothy Radcliffe. 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