{"id":69885,"date":"2024-11-23T22:52:05","date_gmt":"2024-11-23T20:52:05","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=69885"},"modified":"2024-11-23T22:52:05","modified_gmt":"2024-11-23T20:52:05","slug":"botschaft-von-papst-franziskus-zum-39-weltjugendtag-24-november-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/botschaft-von-papst-franziskus-zum-39-weltjugendtag-24-november-2024\/","title":{"rendered":"Botschaft von Papst Franziskus zum 39. Weltjugendtag &#8211; 24. November 2024"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eDie auf den Herrn hoffen, laufen und werden nicht m\u00fcde.\u201d (Vgl. Jes 40,31)<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Jugendliche!<\/p>\n<p>Letztes Jahr haben wir begonnen, auf das Heilige Jahr hin einen Weg der Hoffnung zu beschreiten, indem wir \u00fcber den paulinischen Ausdruck \u201eFreut euch in der Hoffnung\u201c (R\u00f6m 12,12) nachgedacht haben. Um uns auf die Heilig-Jahr-Wallfahrt 2025 vorzubereiten, lassen wir uns in diesem Jahr vom Propheten Jesaja inspirieren, der sagt: \u201eDie aber auf den Herrn hoffen, [&#8230;] gehen und werden nicht matt\u201c (Jes 40,31). Dieser Ausdruck stammt aus dem sogenannten Buch des Trostes (Jes 40\u201355), das das Ende des babylonischen Exils Israels und den Beginn einer neuen Phase der Hoffnung und der Neugeburt f\u00fcr das Gottesvolk ank\u00fcndigt, das dank eines neuen \u201eWeges\u201c, den der Herr seinen Kindern in der Geschichte er\u00f6ffnet (vgl. Jes 40,3), in seine Heimat zur\u00fcckkehren kann.<\/p>\n<p>Auch wir leben heute in Zeiten, die von dramatischen Zust\u00e4nden gepr\u00e4gt sind, die Verzweiflung hervorrufen und uns daran hindern, gelassen in die Zukunft zu blicken: die Trag\u00f6die des Krieges, die soziale Ungerechtigkeit, die Ungleichheit, der Hunger, die Ausbeutung des Menschen und der Sch\u00f6pfung. Den h\u00f6chsten Preis zahlt oft gerade ihr jungen Menschen, die ihr die Ungewissheit der Zukunft sp\u00fcrt und keine gesicherten Perspektiven f\u00fcr eure Tr\u00e4ume erkennt. So lauft ihr Gefahr, ohne Hoffnung zu leben und euch, gefangen in Langeweile und Schwermut, bisweilen von der Illusion der Grenz\u00fcberschreitung und destruktiver Handlungen mitrei\u00dfen zu lassen (vgl. Bulle Spes non confundit, 12). Deshalb, liebe Freunde, w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass auch euch, so wie es Israel in Babylon geschah, die Botschaft der Hoffnung erreicht: Auch heute noch er\u00f6ffnet euch der Herr einen Weg und l\u00e4dt euch ein, ihn mit Freude und Hoffnung zu beschreiten.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Die Pilgerschaft des Lebens und ihre Herausforderungen <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesaja prophezeit ein \u201eGehen ohne zu erm\u00fcden\u201c. Betrachten wir also diese beiden Aspekte: das Gehen und die M\u00fcdigkeit. Unser Leben ist eine Pilgerschaft, eine Reise, die uns \u00fcber uns selbst hinausf\u00fchrt, ein Unterwegssein auf der Suche nach dem Gl\u00fcck; und das christliche Leben ist insbesondere eine Pilgerschaft zu Gott, unserem Heil und der F\u00fclle alles Guten. Die Ziele, Errungenschaften und Erfolge auf dem Weg lassen uns, wenn sie nur materiell bleiben, nach einem anf\u00e4nglichen Moment der Befriedigung immer noch hungrig zur\u00fcck und verlangen nach einem tieferen Sinn. Tats\u00e4chlich befriedigen sie unsere Seele nicht vollst\u00e4ndig, denn wir wurden von demjenigen geschaffen, der unendlich ist, und deshalb wohnt in uns die Sehnsucht nach Transzendenz, die st\u00e4ndige Unruhe nach der Erf\u00fcllung h\u00f6herer Ziele, nach einem \u201eMehr\u201c. Deshalb, und das habe ich euch schon oft gesagt, kann es f\u00fcr euch junge Leute nicht genug sein, \u201edas Leben vom Balkon aus zu betrachten\u201c.<\/p>\n<p>Es ist jedoch normal, dass wir, selbst wenn wir unsere Wege voller Enthusiasmus beginnen, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ein Gef\u00fchl der M\u00fcdigkeit empfinden. In manchen F\u00e4llen liegt die Ursache f\u00fcr Angst und innere M\u00fcdigkeit in dem gesellschaftlichen Druck, im Studium, im Beruf und im Privatleben bestimmte Erfolgsstandards erreichen zu m\u00fcssen. Das erzeugt Traurigkeit, denn wir leben in der Hektik eines leeren Aktivismus, der dazu f\u00fchrt, dass wir unsere Tage mit Tausend Dingen f\u00fcllen und trotzdem das Gef\u00fchl haben, nie genug zu tun und nie mithalten k\u00f6nnen. Diese M\u00fcdigkeit wird oft von Langeweile begleitet. Dabei handelt es sich um einen Zustand der Apathie und Unzufriedenheit, den all jene empfinden, die sich nicht auf den Weg machen, sich nicht entscheiden, keine Wahl treffen, keine Risiken eingehen und es vorziehen, in ihrer Komfortzone zu bleiben und in sich selbst verschlossen die Welt am Bildschirm zu betrachten und zu beurteilen, ohne sich jemals die H\u00e4nde mit Problemen, mit anderen, mit dem Leben \u201eschmutzig\u201c zu machen. Diese Art von M\u00fcdigkeit ist wie Zement, in dem unsere F\u00fc\u00dfe stecken, der irgendwann hart und schwer wird und uns l\u00e4hmt und daran hindert, voranzukommen. Mir ist die M\u00fcdigkeit derer, die unterwegs sind, lieber als die Langeweile derer, die stillstehen und keine Lust zum Gehen haben!<\/p>\n<p>Der Ausweg aus der M\u00fcdigkeit besteht paradoxerweise nicht darin, stehen zu bleiben und sich auszuruhen. Vielmehr muss man sich auf den Weg machen und zu einem Pilger der Hoffnung werden. Dies ist meine Einladung an euch: Macht euch voller Hoffnung auf den Weg! Die Hoffnung \u00fcberwindet alle M\u00fcdigkeit, jede Krise und jede Angst, und sie gibt uns eine starke Motivation weiterzumachen, denn sie ist ein Geschenk, das wir von Gott selbst empfangen: Er erf\u00fcllt unsere Zeit mit Sinn, er gibt uns Licht auf unserem Weg, er zeigt uns die Richtung und das Ziel des Lebens. Der Apostel Paulus verwendete das Bild von den Athleten im Stadion, die laufen, um den Siegespreis zu erhalten (vgl. 1 Kor 9,24). Diejenigen von euch, die schon einmal an einem sportlichen Wettkampf teilgenommen haben \u2013 nicht als Zuschauer, sondern als Teilnehmer \u2013 kennen die innere St\u00e4rke, die n\u00f6tig ist, um die Ziellinie zu erreichen. Die Hoffnung ist wahrhaft eine neue Kraft, die Gott uns verleiht und die uns bef\u00e4higt, den Wettkampf durchzuhalten. Sie gibt uns eine \u201eWeitsicht\u201c, die \u00fcber die Schwierigkeiten der Gegenwart hinausgeht und uns auf ein bestimmtes Ziel hinf\u00fchrt: die Gemeinschaft mit Gott und die F\u00fclle des ewigen Lebens. Wenn es ein sch\u00f6nes Ziel gibt, wenn das Leben nicht ins Leere l\u00e4uft, wenn nichts von dem, was ich tr\u00e4ume, plane und verwirkliche verloren geht, dann lohnt es sich, zu laufen und zu schwitzen, Schwierigkeiten auszuhalten und gegen die M\u00fcdigkeit anzuk\u00e4mpfen, denn die Belohnung am Ende ist wundersch\u00f6n!<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Pilger in der W\u00fcste<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf der Pilgerreise des Lebens gibt es unweigerlich Herausforderungen, denen man sich stellen muss. In fr\u00fcheren Zeiten musste man auf l\u00e4ngeren Pilgerreisen mit den verschiedenen Jahreszeiten und dem wechselnden Klima zurechtkommen; man durchquerte sch\u00f6ne Wiesen und k\u00fchle W\u00e4lder, aber auch schneebedeckte Berge und dr\u00fcckend hei\u00dfe W\u00fcsten. Auch f\u00fcr gl\u00e4ubige Menschen ist die Pilgerreise ihres Lebens und die Reise zu einem weit entfernten Ziel immer noch anstrengend, so wie die W\u00fcstenwanderung des Volkes Israel zum Gelobten Land.<\/p>\n<p>So ergeht es euch allen. Auch f\u00fcr diejenigen, die das Geschenk des Glaubens empfangen haben, gab es gl\u00fcckliche Momente, in denen Gott gegenw\u00e4rtig war und in denen ihr seine N\u00e4he gesp\u00fcrt habt, und andere Momente, in denen ihr eine W\u00fcstenerfahrung gemacht habt. Es kann vorkommen, dass auf den anf\u00e4nglichen Enthusiasmus im Studium oder in der Arbeit oder auf den Elan in der Christusnachfolge \u2013 sei es in der Ehe, im Priestertum oder im gottgeweihten Leben \u2013 Momente der Krise folgen, die das Leben wie einen schwierigen Weg durch die W\u00fcste erscheinen lassen. Diese Krisenzeiten sind jedoch keine verlorenen oder nutzlosen Zeiten, sondern sie k\u00f6nnen sich als wichtige Gelegenheiten zum Wachstum erweisen. Sie sind Zeiten der L\u00e4uterung der Hoffnung! In Krisen werden n\u00e4mlich viele falsche \u201eHoffnungen\u201c, die zu klein sind f\u00fcr unser Herz, zerschlagen; sie werden entlarvt und so bleiben wir ohne \u201eDrumherum\u201c bei uns selbst und bei den grundlegenden Fragen des Lebens, jenseits aller Illusionen. Und in diesem Moment kann sich jeder von uns fragen: Auf welche Hoffnungen gr\u00fcnde ich mein Leben? Sind sie wahr oder sind es Illusionen?<\/p>\n<p>In diesen Momenten l\u00e4sst uns der Herr nicht im Stich. Er steht uns v\u00e4terlich zur Seite und gibt uns immer das Brot, das uns wieder neue Kraft verleiht und uns wieder weitergehen l\u00e4sst. Erinnern wir uns daran, dass er dem Volk in der W\u00fcste Manna gab (vgl. Ex 16) und dem Propheten Elia, der m\u00fcde und entmutigt war, zweimal einen Laib Brot und Wasser, sodass er \u201evierzig Tage und vierzig N\u00e4chte bis zum Gottesberg Horeb\u201c gehen konnte (1 K\u00f6n 19,8). In diesen biblischen Geschichten hat der Glaube der Kirche Vorbilder f\u00fcr das kostbare Geschenk der Eucharistie gesehen, jenes echte Manna und jenes wahre Viatikum, das Gott uns gibt, um uns auf unserem Weg zu st\u00e4rken. Wie der selige Carlo Acutis sagte, ist die Eucharistie die Autobahn zum Himmel. Dieser junge Mann machte die Eucharistie zu seiner wichtigsten t\u00e4glichen Verabredung! Auf diese Weise eng mit dem Herrn verbunden, gehen wir und werden nicht m\u00fcde, denn er geht mit uns (vgl. Mt 28,20). Ich lade euch ein, das gro\u00dfe Geschenk der Eucharistie wiederzuentdecken!<\/p>\n<p>In den unvermeidlichen Momenten der M\u00fcdigkeit auf unserer Pilgerreise in dieser Welt sollten wir also lernen, wie Jesus und in Jesus zu ruhen. Er, der den J\u00fcngern r\u00e4t, sich nach der R\u00fcckkehr von ihrer Mission auszuruhen (vgl. Mk 6,31), wei\u00df um euer Bed\u00fcrfnis nach Ruhe f\u00fcr den K\u00f6rper, nach Zeit f\u00fcr Ablenkungen, f\u00fcr das Beisammensein mit Freunden, f\u00fcr Sport und auch f\u00fcr den Schlaf. Aber es gibt eine tiefere Ruhe, die Ruhe der Seele, die viele suchen und nur wenige finden, und die nur in Christus zu finden ist. Macht euch bewusst, dass alle innere M\u00fcdigkeit im Herrn Linderung finden kann, der zu euch sagt: \u201eKommt alle zu mir, die ihr m\u00fchselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.\u201c (Mt 11,28) Wenn euch auf eurem Weg M\u00fcdigkeit bef\u00e4llt, kehrt zu Jesus zur\u00fcck, lernt, in ihm zu ruhen und in ihm zu bleiben, denn die \u201eauf den Herrn hoffen, [&#8230;] gehen und werden nicht matt\u201c (Jes 40,31).<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Vom Touristen zum Pilger<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Liebe Jugendliche, ich lade euch ein, euch aufzumachen, um das Leben zu entdecken \u2013 auf den Spuren der Liebe, auf der Suche nach dem Antlitz Gottes. Aber ich empfehle euch Folgendes: Macht euch nicht als blo\u00dfe Touristen auf den Weg, sondern als Pilger. Ihr solltet nicht einfach nur oberfl\u00e4chlich durch die Orte des Lebens ziehen \u2013 ohne die Sch\u00f6nheit dessen zu erfassen, was euch begegnet, ohne die Bedeutung der gegangenen Wege zu entdecken \u2013, blo\u00df darauf aus, kurze Momente, fl\u00fcchtige Erfahrungen zu erhaschen, die sich in einem Selfie festhalten lassen. Der Tourist tut dies. Der Pilger hingegen taucht ganz in die Orte ein, denen er begegnet, er bringt sie zum Sprechen und macht sie zum Teil seiner Suche nach dem Gl\u00fcck. Die HeiligJahr-Wallfahrt will also zum Zeichen f\u00fcr die innere Reise werden, zu der wir alle aufgerufen sind, um das endg\u00fcltige Ziel zu erreichen.<\/p>\n<p>Mit dieser Haltung bereiten wir uns alle auf das Heilige Jahr vor. Ich hoffe, dass es vielen von euch m\u00f6glich sein wird, nach Rom zu pilgern, um die Heiligen Pforten zu durchschreiten. Jedenfalls werden alle auch in den Teilkirchen diese Wallfahrt machen k\u00f6nnen und dabei die vielen lokalen Gnadenorte wiederentdecken k\u00f6nnen, wo das heilige und gl\u00e4ubige Volk Gottes seinen Glauben und seine Fr\u00f6mmigkeit pflegt. Und ich hoffe, dass diese Pilgerreise anl\u00e4sslich des Heiligen Jahres f\u00fcr uns alle zu einem \u201eMoment der lebendigen und pers\u00f6nlichen Begegnung mit unserem Herrn Jesus Christus [wird, der die] ,T\u00fcr\u2018 zum Heil\u201c ist (Bulle Spes non confundit, 1). Ich ermutige euch, dabei drei Grundhaltungen einzunehmen: Dankbarkeit, damit euer Herz sich \u00f6ffnet zum Lobpreis f\u00fcr die empfangenen Gaben, allen voran die Gabe des Lebens; Suche, damit die Reise den best\u00e4ndigen Wunsch zum Ausdruck bringt, den Herrn zu suchen und den Durst des Herzens nicht auszul\u00f6schen; und schlie\u00dflich Reue, die uns hilft, in uns zu gehen, die falschen Wege und Entscheidungen zu erkennen, die wir manchmal treffen, und uns so zum Herrn und zum Licht seines Evangeliums bekehren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Ausgesandt als Pilger der Hoffnung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich gebe euch noch ein weiteres beherzigenswertes Bild mit auf euren Weg. Wenn man zum Petersdom in Rom kommt, \u00fcberquert man den Platz, der von den Kolonnaden des gro\u00dfen Architekten und Bildhauers Gian Lorenzo Bernini umgeben ist. Die S\u00e4uleng\u00e4nge sehen insgesamt wie eine gro\u00dfe Umarmung aus: Sie stellen die beiden offenen Arme der Kirche dar, unserer Mutter, die alle ihre Kinder willkommen hei\u00dft! In diesem kommenden Heiligen Jahr der Hoffnung lade ich euch alle ein, die Umarmung des barmherzigen Gottes zu erleben, seine Vergebung zu erfahren, den Nachlass all\u2018 unserer \u201einneren Schulden\u201c, wie es anl\u00e4sslich der biblischen Heiligen Jahre \u00fcblich war. Und solcherma\u00dfen von Gott angenommen und in ihm neu geboren, werdet auch ihr zu offenen Armen f\u00fcr viele eurer Freunde und Gleichaltrigen, die es n\u00f6tig haben, durch eure herzliche Offenheit f\u00fcr sie die Liebe Gottes des Vaters zu sp\u00fcren. Jeder von euch schenke \u201eauch nur ein L\u00e4cheln, eine Geste der Freundschaft, einen geschwisterlichen Blick, ein aufrichtiges Zuh\u00f6ren, einen kostenlosen Dienst [\u2026], in dem Wissen, dass dies im Geist Jesu f\u00fcr diejenigen, die es empfangen, zu einem fruchtbaren Samen der Hoffnung werden kann\u201c (ebd., 18). So m\u00f6get ihr zu unerm\u00fcdlichen Missionaren der Freude werden.<\/p>\n<p>Lasst uns auf unserem Weg mit den Augen des Glaubens aufblicken zu den Heiligen, die uns auf diesem Weg vorausgegangen sind, die das Ziel erreicht haben und uns ihr ermutigendes Zeugnis geben: \u201eIch habe den guten Kampf gek\u00e4mpft, den Lauf vollendet, die Treue bewahrt. Schon jetzt liegt f\u00fcr mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sein Erscheinen ersehnen\u201c (2 Tim 4,7-8). Das Beispiel der heiligen M\u00e4nner und Frauen spornt uns an und tr\u00e4gt uns.<\/p>\n<p>Habt Mut! Ich trage euch alle in meinem Herzen und vertraue den Weg eines jeden von euch der Jungfrau Maria an, damit ihr es \u2013 ihrem Beispiel folgend \u2013 versteht, geduldig und voller Zuversicht auf das zu warten, was ihr erhofft und weiter unterwegs zu bleiben als Pilger der Hoffnung und Liebe.<\/p>\n<p>Rom, St. Johannes im Lateran, 29. August 2024, Gedenktag der Enthauptung Johannes des T\u00e4ufers<\/p>\n<p>FRANZISKUS<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.dbk.de\/fileadmin\/redaktion\/diverse_downloads\/Botschaften\/2024-Botschaft-39.-Weltjugendtag.pdf\">www.dbk.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie auf den Herrn hoffen, laufen und werden nicht m\u00fcde.\u201d (Vgl. Jes 40,31) Liebe Jugendliche! 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