{"id":72195,"date":"2025-02-21T21:29:39","date_gmt":"2025-02-21T19:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=72195"},"modified":"2025-02-21T21:29:39","modified_gmt":"2025-02-21T19:29:39","slug":"genesung-des-papstes-franziskus-wird-zeit-brauchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/genesung-des-papstes-franziskus-wird-zeit-brauchen\/","title":{"rendered":"\u201eGenesung des Papstes Franziskus wird Zeit brauchen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Genesung von Papst Franziskus wird Zeit brauchen. Der 88-J\u00e4hrige ist noch \u201enicht au\u00dfer Gefahr\u201c, doch ist sein Gesundheitszustand \u201enicht unmittelbar lebensbedrohlich\u201c.<\/p>\n<p><b><i>Stefan von Kempis \u2013 Vatikanstadt<\/i><\/b><\/p>\n<p>Das sagte der Leiter des verantwortlichen \u00c4rzteteams, Sergio Alfieri, am Freitagabend bei einem Pressegespr\u00e4ch vor der r\u00f6mischen Gemelli-Klinik. Franziskus sei \u201eguter Stimmung und pr\u00e4sent\u201c, er verbringe viele Stunden au\u00dferhalb des Betts.\u00a0An diesem Freitag sei Franziskus \u201ein die Kapelle gegangen, um dort zwanzig Minuten zu beten\u201c, so der Mediziner weiter. Doch sei Franziskus angesichts seines Alters auf jeden Fall ein \u201efragiler Patient\u201c. \u201eDer Heilige Vater hat mir gesagt, dass er sich im Klaren dar\u00fcber sei, dass seine Lage ernst ist\u201c, so Alfieri.<br \/>\nAn eine Entlassung des Papstes aus dem Krankenhaus sei \u201ezumindest die ganze n\u00e4chste Woche \u00fcber\u201c nicht zu denken; generell sei es schwierig, in dieser Hinsicht Voraussagen zu treffen. Auch nach einer Entlassung aus der Klinik m\u00fcsse die Behandlung in Franziskus\u2018 Residenz, der Casa Santa Marta im Vatikan, fortgesetzt werden. Alfieri und sein Medizinerkollege Luigi Carbone hoben hervor, dass Franziskus gut auf die Therapien anspreche; er sei an keinerlei Apparat angeschlossen, sondern atme selbst\u00e4ndig. Der Papst leidet an einer polymikrobiellen Atemwegsinfektion mit verschiedenen Erregern sowie an einer beidseitigen Lungenentz\u00fcndung.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfte Gefahr: eine Sepsis<\/strong><br \/>\n\u201eWir m\u00fcssen uns nun darauf konzentrieren, die gegenw\u00e4rtige Phase zu \u00fcberwinden\u201c, so Carbone. Franziskus sei k\u00e4mpferisch, es sei nicht seine Art, \u201edas Handtuch zu werfen\u201c. \u00dcbrigens esse er \u201eregelm\u00e4\u00dfig mit gutem Appetit\u201c. Bislang sei es, wie Alfieri pr\u00e4zisierte, bei Franziskus nicht zu einer Sepsis gekommen. Hier liege die gr\u00f6\u00dfte Gefahr: \u201eWenn die Keime, die sich in der Lunge befinden, in den Blutkreislauf gelangen, besteht f\u00fcr jeden Patienten die Gefahr einer Sepsis. In diesem Alter w\u00e4re das t\u00f6dlich.\u201c<br \/>\nFranziskus liege daran, dass die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber seinen Gesundheitszustand informiert werde, ohne irgendetwas zu verschleiern, bekr\u00e4ftigten die \u00c4rzte. Dass es anders als im Fall Johannes Pauls II.\u2018 nach dem Attentat von 1981 keine Aufnahmen des Papstes im Krankenbett gebe, verteidigten sie unter Verweis auf seine Privatsph\u00e4re. Es obliege auch dem Papst selbst, dar\u00fcber zu entscheiden, ob und in welcher Form er am n\u00e4chsten Sonntag den \u201eEngel des Herrn\u201c beten wolle. Sie k\u00f6nnten ihm \u201eRatschl\u00e4ge geben\u201c, so Alfieri, doch die Entscheidung liege beim Papst.<\/p>\n<p><strong>Ein Dementi<\/strong><br \/>\nBereits vor dem Presse-Briefing hatte der Vatikan Meldungen des italienischen Fernsehens dementiert, denen zufolge sich der Papst am Donnerstag in der Klinik mit den Kardin\u00e4len Pietro Parolin und Gianfranco Ghirlanda getroffen habe. Ein solches Treffen habe nicht stattgefunden, so das Presseamt. Parolin ist Kardinalstaatssekret\u00e4r und als solcher engster Mitarbeiter des Papstes; der Kirchenrechtler und Jesuit Ghirlanda war Rektor der P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t Gregoriana.<br \/>\nAm Freitagmorgen hatte das vatikanische Presseamt mitgeteilt, dass die letzte Nacht f\u00fcr Franziskus gut verlaufen sei. Der Papst sei aufgestanden und habe gefr\u00fchst\u00fcckt, hie\u00df es weiter. Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hatte sich zuletzt leicht verbessert. Er sei fieberfrei, und seine h\u00e4modynamischen Werte seien stabil, teilte der Vatikan am Donnerstagabend mit. Der Papst arbeite im Krankenhaus auch, wie au\u00dferdem bekannt wurde.<\/p>\n<p><strong>Zum vierten Mal in der Gemelli-Klinik<\/strong><br \/>\nSeit Freitag vergangener Woche befindet sich Papst Franziskus in der Gemelli-Klinik. Es ist das vierte Mal, dass er in dem Krankenhaus im Norden Roms behandelt wird. Wie im Pressesaal zu erfahren war, habe man es mit Entz\u00fcndungsherden zu tun, nicht mit einer ausgedehnten Lungenentz\u00fcndung. Der Papst atme weiterhin selbstst\u00e4ndig, und Herz-Untersuchungen h\u00e4tten keine Auff\u00e4lligkeiten gezeigt.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2025-02\/papst-gesundheit-krank-gemelli-klinik-franziskus-aerzte-briefing.html\">www.vaticannews.va\/de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Genesung von Papst Franziskus wird Zeit brauchen. Der 88-J\u00e4hrige ist noch \u201enicht au\u00dfer Gefahr\u201c, doch ist sein Gesundheitszustand \u201enicht unmittelbar lebensbedrohlich\u201c. Stefan von Kempis \u2013 Vatikanstadt Das sagte der Leiter des verantwortlichen \u00c4rzteteams, Sergio Alfieri, am Freitagabend bei einem Pressegespr\u00e4ch vor der r\u00f6mischen Gemelli-Klinik. 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