{"id":73693,"date":"2025-04-11T21:37:03","date_gmt":"2025-04-11T18:37:03","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=73693"},"modified":"2025-04-11T21:54:25","modified_gmt":"2025-04-11T18:54:25","slug":"millennium-csanadiense-1030-2030-jubilaeum-der-alten-dioezese-csanad-und-ihrer-nachfolgebistuemer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/millennium-csanadiense-1030-2030-jubilaeum-der-alten-dioezese-csanad-und-ihrer-nachfolgebistuemer\/","title":{"rendered":"MILLENNIUM CSANADIENSE 1030-2030 &#8211; Jubil\u00e4um der alten Di\u00f6zese Csan\u00e1d und ihrer Nachfolgebist\u00fcmer"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-large wp-image-73697 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1-295x1024.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1-295x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"295\" height=\"1024\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27295%27%20height%3D%271024%27%20viewBox%3D%270%200%20295%201024%27%3E%3Crect%20width%3D%27295%27%20height%3D%271024%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1-86x300.jpg 86w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1-200x694.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1-295x1024.jpg 295w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1-400x1388.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1-443x1536.jpg 443w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2053-1.jpg 529w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 295px) 100vw, 295px\" \/><\/a>Im Jahre 1030 gr\u00fcndete Stephan der Heilige, K\u00f6nig des damaligen Ungarn, im S\u00fcdosten seines Reiches an der Unteren Marosch ein neues Bistum, die <em>Ecclesia ad Marusium<\/em>, auch noch in den ersten Jahrhunderten <em>Episcopatus a praeterlabente fluvio Moresenensis<\/em>, genannt; erst sp\u00e4ter kam der Name <em>Csan\u00e1d<\/em> in Gebrauch. Die Gr\u00fcndung des alten Bistums Csan\u00e1d wird von den drei Nachfolgebist\u00fcmern, die heute auf dem Gebiet des ehemaligen Kirchensprengels im Laufe der Geschichte entsanden sind: die Di\u00f6zesen Temeswar, Szeged-Csan\u00e1d und Gro\u00df-Betschkerek gemeinsam gefeiert. Teil der Vorbereitungen auf das MILLENNIUM CSANADIENSE 1030-2030 ist auch die Ausstellung die jedes Jahr bis 2030, dem Jahr des Jubil\u00e4ums, einen historischen Abschnitt, der Vergangenheit und Gegenwart des alten Bistums pr\u00e4sentiert, vor Augen f\u00fchrt.<br \/>\nBez\u00fcglich der Organisation und \u00fcber Details zur Jubil\u00e4umsausstellung sprachen wir mit S.E. Dr. h.c. Martin Roos, emeritierter Bischof von Temeswar und Koordinator des Vorbereitungsteams.<\/p>\n<p>\u2013<strong><em> Herr Bischof, wie hat die Organisation der Jubil\u00e4umsausstellung begonnen, welche waren die ersten Schritte?<\/em><\/strong><br \/>\n\u2013 Wir haben 2020 das 990. Jahr in aller Stille und Bescheidenheit begangen. Damals aber haben wir bereit begonnen, entsprechendes Material zu sammeln, zu ordnen und auszuw\u00e4hlen. Das war nicht ganz einfach, zumal sich eine Menge an geeigneten Exponaten angesammelt hatte, eine begrenzte Auswahl zu treffen, da der Raum wie auch die technischen M\u00f6glichkeiten uns sehr eingeengt haben. Nach langer Erw\u00e4gung haben wir uns auf 26 Themen festgelegt. Die Ausstellung bietet daher nicht eine zusammenh\u00e4ngende Darstellung der Vergangenheit unseres Bistums, sondern lediglich wichtige Schwerpunkte.<\/p>\n<p>\u2013<strong><em> Welche ist die Bedeutung und Botschaft der Ausstellungsreihe?<\/em><\/strong><br \/>\n\u2013 Ein Millennium ist nicht ein schnell vorr\u00fcbergehendes Eveniment, nachdem wir alle wieder in den alten Trott des Alltags versinken d\u00fcrfen. Ein Jahrtausend verpflichtet und soll einen neuen Anfang auf unserem Glaubensweg darstellen, einen neuen gemeinsamen Glaubensweg, der die drei Schwesterdi\u00f6zesen, die aus dem alten Mutterbistums Csan\u00e1d hervorgegangen sind, enger als bisher zusammenf\u00fchrt und vertrauensvoll auf einem neuen Weg in die Zukunft voranschreiten lassen. Das Leitwort f\u00fcr die kommenden Jahre sei daher das Gebet Christi, unseres Herrn, der in den letzten Stunden seines irdischen Lebensweges den Vater um die Einheit der Seinen angefleht hat: <em>Ut unum sint\/Ut omnes unum sint<\/em>, nach dem Johannesevangelium (17,11, 21).<br \/>\nDieses Leitwort Christi verpflichtet Bisch\u00f6fe wie Priester vor allem und allen anderen. Lasset uns daf\u00fcr sorgen, dass wir als Hirten wie als Presbyterium unserer Di\u00f6zesen miteinander in n\u00e4heren Kontakt kommen und wieder zu einer eintr\u00e4chtigen Gemeinschaft zusammenwachsen, die das gemeinsame Presbyterium unseres geteilten Bistums darstellt in unserem priesterlichen Leben und Wirken, in unserem Zusammenstehen und F\u00fcreinander-Sorgen. Die Teilung unserer alten Di\u00f6zese hat in erster Linie unsere damaligen Mitbr\u00fcder, die Priester, hart getroffen und tiefe Wunden geschlagen, sowohl nach 1923 wie auch in sp\u00e4teren Zeiten, allen voran den damaligen Bischof, Dr. Julius Glattfelder.<br \/>\nWir Priester von heute sind f\u00fcr unsere Gl\u00e4ubigen da, die wir zu f\u00fchren, zu leiten und auf ihrem Glaubensweg zu begleiten haben. Sorgen wir daher in den kommenden f\u00fcnf kurzen Jahren daf\u00fcr, dass unsere Pfarreien \u00fcber die Landesgrenzen hinweg wieder zueinander finden und bewusst gemeinsam unseren Weg des Glaubens von nun an weitergehen k\u00f6nnen. Gott wird uns zur gegebenen Zeit Wege zeigen, die enger zueinander f\u00fchren. Wir m\u00fcssen nur hellh\u00f6rig und wach bleiben, damit wir die einzelnen Gelegenheiten und Anl\u00e4sse nicht vers\u00e4umen.<br \/>\nEin solches Jahrtausend verpflichtet und entl\u00e4sst keinen aus der Verantwortung, weder einen Bischof, noch den Priester, Kaplan, Pfarrer oder Diakon. Jeder von uns ist gefordert und wird durch die Gnade Gottes auch gef\u00f6rdert. \u00dcbernehmen wir daher bereitwillig und voll des Heiligen Geistes die auf uns zukommende Verantwortung und beginnen wir sowohl innerhalb unseres eigenen Bistums wie auch in gemeinsamer Anstrengung die Feier und Durchf\u00fchrung dieses \u00a0MILLENNIUMS\u00a0 CSANADIENSE\u00a0 zum Segen unserer drei Schwesterdi\u00f6zesen wahrnehmen. Erstmals treffen sich die Gl\u00e4ubigen aus den drei Schwesterdi\u00f6zesen am Festtag des hl. Gerhard zu Csan\u00e1d, zu einem Pontifikalamt, zelebriert von L\u00e1szl\u00f3 Kardinal N\u00e9met SVD, dem Erzbischof und Metropoliten von Belgrad. Kardinal N\u00e9met h\u00e4lt auch die Predigt in Ungarisch und Deutsch. Dazu haben wir erstmals auch die drei Apostolischen Nuntien aus Ungarn, Rum\u00e4nien und Serbien eingeladen, wie auch die drei Metropoliten von Bukarest, Blasendorf\/Blaj und Kalocsa. Die Einladung an alle steht.<\/p>\n<p>\u2013<strong><em> Wie sieht das Programm der Ausstellung aus?<br \/>\n<\/em><\/strong>\u2013 Als erster Schritt in dieser Richtung haben wir diese Wanderausstellung vorbereitet, die wir zun\u00e4chst in der Kathedrale zum hl. Georg in Temeswar am Mittwoch, dem 14. Mai 2025, 11 Uhr, er\u00f6ffnen werden. Dazu ergeht heute schon herzliche Einladung an die drei Bisch\u00f6fe, an die drei Nuntien in Ungarn, Rum\u00e4nien und Serbien, an die zust\u00e4ndigen Metropoliten und alle Mitbr\u00fcder unserer drei Di\u00f6zesen. Diese Ausstellung wird ab Mitte Juli 2025, und ab 1. Oktober 2025 auch in Szegedin und Gro\u00dfbetschkerek zu sehen sein. Dass auch die Hierarchen der anderen Konfessionen dazu eingeladen werden, halten wir f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p><strong><em>&#8211; Welche Institutionen haben das Ausstellungsmaterial zur Verf\u00fcgung gestellt?<\/em><\/strong><br \/>\nUnser verbindlicher Dank gilt allen Personen und Institutionen, aus deren Eigentum wir Exponate in dieser Ausstellung zeigen d\u00fcrfen: Archivum Secretum Vaticanum, Bibliotheca Apostolica Vaticana, Budapest &#8211; Magyar Nemzeti M\u00fazeum, Orsz\u00e1gos Lev\u00e9lt\u00e1r, Orsz\u00e1gos Sz\u00e9ch\u00e9nyi K\u00f6nyvt\u00e1r, M\u00fcnchen &#8211; Bayerische Staatsbibliothek, Oradea &#8211; Biblioteca Episcopiei Romano-Catolice, Palatul Episcopal, Szeged &#8211; Magyar Nemzeti M\u00fazeum, Timi\u0219oara &#8211; Biblioteca Episcopiei Romano-Catolice, Muzeul Na\u021bional al Banatului, Venezia &#8211; Biblioteca Marciana, Wien &#8211; Heeresgeschichtliches Muzeum, Zagreb &#8211; Biblioteka Prvostolne Crkve, Nacionalni Muzej.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-73703 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-926x1024.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-926x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"537\" height=\"594\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27537%27%20height%3D%27594%27%20viewBox%3D%270%200%20537%20594%27%3E%3Crect%20width%3D%27537%27%20height%3D%27594%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-200x221.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-271x300.jpg 271w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-400x443.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-600x664.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-768x850.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-800x885.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-926x1024.jpg 926w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-1200x1328.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1-1388x1536.jpg 1388w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2050-1.jpg 1628w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><\/a>\u2013<strong><em> Was geh\u00f6rt noch zu den Vorbereitungen?<\/em><\/strong><br \/>\n\u2013 Wer an einem festlichen Ereignis teilnehmen will, legt auch ein Fest-Kleid an, denn in der allt\u00e4glichen Montur kann man nicht feiern. Zu einem Fest ohne Festkleidung zu erscheinen, ist ungeh\u00f6rig und zeugt von einer schlechten Erziehung. Deswegen legen sich vor allen die drei Kathedralen der Schwesterdi\u00f6zesen von Szeged-Csan\u00e1d, Gro\u00dfbetschkerek und Temeswar, ebenso die Bisch\u00f6flichen Ordinariate geb\u00fchrende Festkleider an. Ihnen folgen die Pfarrkirchen, Pfarrh\u00e4user, die katholischen Institutionen wie Schulen, Kinderg\u00e4rten, Caritas-Stellen und alle kirchlichen Einrichtungen, auch s\u00e4mtliche kirchlichen Geb\u00e4uden, gleich welcher Art, legen in den drei Di\u00f6zesen \u201eFestkleider\u201c an.<br \/>\nDiese unsere Festkleider bestehen zun\u00e4chst in einer langen, frei herabh\u00e4ngenden, roten Fahne (Banner) mit dem Leitmotiv MILLENNIUM CSANADIENSE 1030-2030. Auf der Fahne erscheint erstmals in der \u00d6ffentlichkeit ein neugeschaffenes, gemeinsame Wappen. Die Fahne ist in verschiedenen L\u00e4ngen zu haben und kann \u00fcber die Bisch\u00f6flichen Kanzleien des jeweiligen Ordinariats bestellt werden.<br \/>\nDas gemeinsame Wappen der drei Di\u00f6zesen ist zun\u00e4chst als Vorschlag gedacht. Eine erste Deutung sei hier kurz versucht: Das intakte Rund zeigt auf das integre Ganze der alten Di\u00f6zese Csan\u00e1d, die dreigeteilte Fl\u00e4che deutet auf die durch die schmerzliche Zerst\u00fcckelung der alten Di\u00f6zese entstandenen, heute drei selbst\u00e4ndigen Bist\u00fcmer hin.<br \/>\nDas rechte, vom Betrachter her gesehen das linke Feld, der vornehmste Platz im Schild, zeigt auf rotem Grund das silberne Kreuz vom Sarkophag des Heiligen in der Pfarrkirche zu Csan\u00e1d. Das Rot weist auf das Martyrium Gerhards hin, das silberne Kreuz auf Christus und die Person des Heiligen, der seinem Herrn im Tode gefolgt ist.<br \/>\nDas linke Feld, vom Betrachter hergesehen, das rechte Feld: Auf blauem Grund, der Farbe der Gottesmutter, liegt als Zeichen der bisch\u00f6flichen W\u00fcrde und Verantwortung, der goldene Hirtenstab. Unter dem bewussten Schutz der Gottesmutter f\u00fchrte Bischof Gerhard sein Hirtenamt, unter dem Schutz der Gottesmutter stehe auch die Amtsf\u00fchrung unserer heutigen Bisch\u00f6fe.<br \/>\nDurch das Gr\u00fcn des unteren Feldes, Zeichen des pannonischen Tieflandes und unserer Banater Tiefebene, schl\u00e4ngeln sich die Wasser der Marosch dahin, dargestellt durch das wellige blaue Band. \u201eA Maros vize folyik cs\u00f6ndesen\u201c, hei\u00dft es in einem bodenst\u00e4ndigen ungarischen Volkslied, das Wasser der Marosch flie\u00dft gem\u00e4chlich \u2013 in der Tiefebene schon tr\u00e4ge \u2013 dahin.<\/p>\n<p>\u2013<strong><em> Das Jubil\u00e4um wird aber auch durch ein eigens daf\u00fcr entworfene Plakat angek\u00fcndigt, nicht wahr? Und ein w\u00fcrdiges, bleibendes Erinnerungsst\u00fcck ist ebenfalls in Vorbereitung?<\/em><\/strong><br \/>\n\u2013 Neben der freih\u00e4ngenden Fahne bieten wir ein Plakat in zwei Gr\u00f6\u00dfen an, das die Kunde und Botschaft des Jubil\u00e4ums in unseren Pfarreien ebenso wie unter unsere Leute, aber auch in die \u00d6ffentlichkeit, in der wir als Christen und Katholiken leben, hineintrage. Das Plakat ist mit dem gemeinsamen Wappen der drei Bist\u00fcmer wie durch die Leitworte\u00a0 MILLENNIUM CSANADIENSE\u00a0 1030-2030\u00a0 ausgezeichnet, wobei hier der Hirtenstab des Bischofs Falkenstein, gefertigt in Wien 1732, der \u00e4lteste aus der Schatzkammer des Domes und wohl der sch\u00f6nste, was Proportion, Kunstfertigkeit und edle Gestaltung betreffen, wohl der edelste Hirtenstab, den wir haben. Der Stab ist vergoldetes Silber, belegt mit Akanthusbl\u00e4ttern und Amethysten, Perlen und Edelsteinen.<br \/>\nDas Plakat ist durch sein vornehmes Rot, durch seine edle Anordnung und Gestaltung, eine Sch\u00f6pfung von Zsolt Vakon, dem Kanzler des Bisch\u00f6flichen Ordinariats zu Gro\u00dfwardein. Zsolt hat im Auftrag seines Bischofs L\u00e1szl\u00f3, uns seine hervorragenden Fachkenntnisse in Design bereitwillig zur Verf\u00fcgung gestellt. Ihm geb\u00fchrt daher unser besonderer Dank, unsere hohe Anerkennung. Ohne ihn, w\u00e4re manches nicht so zustande gekommen, wie es vollendet vor uns steht.<br \/>\nDazu kommen, eigens f\u00fcr das Millennium angefertigte Gedenkm\u00fcnzen, die Meister Thomas Szab\u00f3 in Szegedin, seines Zeichens M\u00fcnzgestalter und gleichzeitig Pr\u00e4gemeister, angefertigt hat.<br \/>\nAuf der Recto ist das gemeinsame Wappen der drei Di\u00f6zesen, wie wir es beschrieben haben, zu sehen. Die Umschrift lautet oben MILLENNIUM CSANADIENSE 1030-2030; unten aber: UT UNUM SINT.<br \/>\nAuf dem Verso stehen, von einem gr\u00fcnen Kranz unterfangen die beiden Jahreszahlen des Jubil\u00e4ums mit der Umschrift oben: JUBILAEUM COMMUNE CSANADIENSE, unten: TRIUM ECCLESIARUM AD MARUSIUM.<br \/>\nDie M\u00fcnze bieten wir in zwei Ausf\u00fchrungen an, in Silber und in Bronze, Durchmesser 42,5 mm, Gewicht 33,6 g. Die Silberm\u00fcnze kann in rotem Etui, mit entsprechendem CERTIFICATE bezogen werden. Bestellungen nehmen, wie auch in den obigen F\u00e4llen, die Bisch\u00f6flichen Kanzleien ab sofort entgegen.<br \/>\nMit diesen Emblemen wollen wir den Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten unserer drei Bist\u00fcmer ein \u00e4u\u00dferes Gesicht, entsprechende W\u00fcrde und einen Ausdruck verleihen, der unserer pers\u00f6nlichen wie unserer gemeinsamen \u00dcberzeugung entspricht, die uns in unseren Bem\u00fchungen bisher getragenen und best\u00e4rkt haben. Es soll ein Ausdruck sein, der von dem, was in unseren Herzen lebendig ist, Zeugnis geben, ohne \u00e4u\u00dferes Getue und Zwang, aber in W\u00fcrde und Wahrhaftigkeit, in Tatkraft und Glaubw\u00fcrdigkeit.<br \/>\nWas bleibt uns als Priestern zum Schluss anderes \u00fcbrig, als zu w\u00fcnschen, dass diese Jahre der Vorbereitung als auch das Jubil\u00e4um selber dazu beitragen m\u00f6gen, dass Klerus und Volk Gottes aus diesen drei Bist\u00fcmern je n\u00e4her wieder zu einander finden und zu einer einzigen Herde unter dem einzigen Hirten zusammenwachsen m\u00f6gen, wie dies die beiden Heiligen, Stephan und Gerhard, die am Anfang dieser heute geteilten, in drei Schwesterdi\u00f6zesen, in drei verschiedenen L\u00e4ndern lebenden Bist\u00fcmern stehen. M\u00f6gen die kommenden Jahre und unser pers\u00f6nliches Engagement mit dazu beitragen, dass unsere Bist\u00fcmer in Haupt und Gliedern, \u201etam in Capite, quam in membris\u201c erneuert, gest\u00e4rkt und mit neuem Mut in die n\u00e4chsten tausend Jahre schreiten m\u00f6gen. Das walte Gott der Dreieine, auf die F\u00fcrsprache der Seligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, sowie der beiden Heiligen vom Anfang unserer Mutterdi\u00f6zese Csan\u00e1d und all unserer Schutzpatrone.<\/p>\n<p>\u2013 <strong><em>Eure Exzellenz, herzlichen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch! Ihnen, Gottes Segen und viel Kraft weiterhin! M\u00f6ge Gott dieses umfangreiche Projekt unserer drei Schwesterdi\u00f6zesen segnen!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahre 1030 gr\u00fcndete Stephan der Heilige, K\u00f6nig des damaligen Ungarn, im S\u00fcdosten seines Reiches an der Unteren Marosch ein neues Bistum, die Ecclesia ad Marusium, auch noch in den ersten Jahrhunderten Episcopatus a praeterlabente fluvio Moresenensis, genannt; erst sp\u00e4ter kam der Name Csan\u00e1d in Gebrauch. 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