{"id":76492,"date":"2025-07-14T19:15:15","date_gmt":"2025-07-14T16:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=76492"},"modified":"2025-07-14T19:15:15","modified_gmt":"2025-07-14T16:15:15","slug":"gruenes-licht-fuer-marienverehrung-am-berg-zvir-in-der-slowakei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/gruenes-licht-fuer-marienverehrung-am-berg-zvir-in-der-slowakei\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Marienverehrung am Berg Zvir in der Slowakei"},"content":{"rendered":"<p class=\"article__subTitle\">In einem Schreiben des Dikasteriums f\u00fcr die Glaubenslehre an den griechisch-katholischen Erzbischof von Pre\u0161ov werden die zahlreichen geistlichen Fr\u00fcchte der mutma\u00dflichen Marienerscheinungen anerkannt, die zwischen 1990 und 1995 nahe dem kleinen Ort Litmanov\u00e1 stattgefunden haben sollen.<\/p>\n<div>\n<p><i>Vatican News<\/i><\/p>\n<p>Das Dikasterium f\u00fcr die Glaubenslehre hat sich zu einer weiteren mutma\u00dflichen Marienerscheinung ge\u00e4u\u00dfert. Dank der im vergangenen Jahr ver\u00f6ffentlichten neuen Normen konnte es nun eine positive Stellungnahme (nihil obstat) abgeben. Dabei bewertete es die geistlichen Fr\u00fcchte im Zusammenhang mit den angeblichen Marienerscheinungen, die zwischen 1990 und 1995 in Litmanov\u00e1 am Berg Zvir in der Slowakei stattgefunden haben sollen. Das Schreiben von Kardinalpr\u00e4fekt V\u00edctor Manuel Fern\u00e1ndez ist an den Erzbischof von Pre\u0161ov f\u00fcr die Katholiken des byzantinischen Ritus, Jon\u00e1\u0161 Jozef Maxim, gerichtet.<br \/>\nDas Dikasterium ist somit der Bitte des Bischofs nachgekommen, der auf die unz\u00e4hligen \u201eaufrichtigen und tiefen Beichten\u201c und Bekehrungen hinweist und die \u201evielen geistlichen Fr\u00fcchte\u201c f\u00fcr die Pilger w\u00fcrdigt, die den Ort auch Jahrzehnte nach dem mutma\u00dflichen Ph\u00e4nomen noch besuchen. Die analysierten Botschaften enthielten \u201ewertvolle Aufrufe zur Umkehr\u201c, stellt Kardinal Fernandez fest, der <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_ddf_doc_20250704_lettera-esperienza-litmanova_it.html\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener\">in seinem Schreiben einige davon zitiert<\/a>: \u201eLasst zu, dass Jesus euch befreit\u2026 Und erlaubt nicht, dass euer Feind eure Freiheit einschr\u00e4nkt, f\u00fcr die Jesus so viel Blut vergossen hat.\u201c Die Madonna selbst stelle sich als \u201egl\u00fccklich\u201c vor und lade ein, den wahren Weg zum Gl\u00fcck darin zu finden, sich als bedingungslos geliebt zu erkennen: \u201eIch liebe euch so, wie ihr seid\u2026 Ich m\u00f6chte, dass ihr gl\u00fccklich seid, aber diese Welt wird euch nicht gl\u00fccklich machen.\u201c<\/p>\n<p><b>Neue Normen \u00fcber angebliche \u00fcbernat\u00fcrliche Ph\u00e4nomene<\/b><br \/>\nMehrere Botschaften ermutigten die Menschen, indem sie zeigen, dass der Weg des Evangeliums nicht kompliziert sei: \u201eDer Herr will euch immer einfacher\u201c, so eines der weiteren Zitate. Freude und Frieden im Herrn zu finden, bef\u00e4hige zur Zeugenschaft und zur Verbreitung des Friedens, unterstreicht Fern\u00e1ndez. Die Erscheinungen forderten auch eine Antwort und Beteiligung an der Initiative des Herrn, indem man Christus nachahme, der sich aus Liebe hingibt. Die Liebe zu unseren Br\u00fcdern und Schwestern werde zur Synthese unserer Antwort und unserer Erf\u00fcllung.<br \/>\nIn dem Schreiben stellt Kardinal Fern\u00e1ndez weiter fest, dass eine begrenzte Anzahl an Botschaften Passagen mit \u201eeinigen Unklarheiten und wenig klaren Aspekten\u201c enthalte, aber unter Ber\u00fccksichtigung des bereits 2011 vorgelegten Berichts der Lehrkommission angenommen werde, dass diese auf die innere Interpretation der angeblichen Seherinnen zur\u00fcckzuf\u00fchren seien. Diese wenigen Botschaften seien keine echten \u201eLocutiones\u201c (w\u00f6rtliche Mitteilungen), sondern innere Erfahrungen, bei denen die Betroffenen versuchen, das Erlebte in Worte zu fassen \u2013 was zwangsl\u00e4ufig ungenau bleibe. Aus diesem Grund wird der Bischof gebeten, eine Sammlung zu ver\u00f6ffentlichen, \u201edie jene wenigen Aussagen ausschlie\u00dft, die zu Verwirrung f\u00fchren oder den Glauben der Einfachen ersch\u00fcttern k\u00f6nnten\u201c.<\/p>\n<p><strong>Keine Anerkennung der \u00fcbernat\u00fcrlichen Echtheit<\/strong><br \/>\nDas Dikasterium betont in diesem Zusammenhang wie bereits bei anderen Feststellungen, dass das <i>nihil obstat<\/i>\u00a0keine Anerkennung der \u00fcbernat\u00fcrlichen Echtheit der angeblichen Erscheinungen bedeutet, aber \u201ees dennoch die Genehmigung eines \u00f6ffentlichen Kultes und die Mitteilung an die Gl\u00e4ubigen erlaubt, dass sie sich \u2013 wenn sie es m\u00f6chten \u2013 dieser geistlichen Initiative ohne Bedenken anschlie\u00dfen k\u00f6nnen\u201c.<br \/>\nDie mutma\u00dflichen Erscheinungen begannen am 5. August 1990, drei Kilometer von Litmanov\u00e1 entfernt, einem kleinen Dorf mit byzantinisch-katholischer Tradition in den Bergen im Norden der Slowakei. Drei Kinder waren betroffen: Ivetka Korc\u00e1kov\u00e1 (11 Jahre), Katka Ceselkov\u00e1 (12 Jahre) und Mitko Ceselka (9 Jahre). Die Jungfrau Maria stellte sich ihnen unter dem Titel \u201eUnbefleckte Reinheit\u201c vor.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2025-07\/vatikan-glaubensdikasterium-marienverehrung-berg-zvir-slowakei.html\">www.vaticannews.va\/de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Schreiben des Dikasteriums f\u00fcr die Glaubenslehre an den griechisch-katholischen Erzbischof von Pre\u0161ov werden die zahlreichen geistlichen Fr\u00fcchte der mutma\u00dflichen Marienerscheinungen anerkannt, die zwischen 1990 und 1995 nahe dem kleinen Ort Litmanov\u00e1 stattgefunden haben sollen. 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