{"id":76845,"date":"2025-07-25T17:11:45","date_gmt":"2025-07-25T14:11:45","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=76845"},"modified":"2025-08-16T16:44:25","modified_gmt":"2025-08-16T13:44:25","slug":"unter-der-obhut-schutzheiliger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/unter-der-obhut-schutzheiliger\/","title":{"rendered":"Unter der Obhut Schutzheiliger &#8211; Hl. Ignatius von Loyola"},"content":{"rendered":"<p>Im Ungarischen Katholischen Lexikon sowie im Deutschen lesen wir \u00fcber den Begriff \u201eSchutzheiliger\u201c folgendes: \u201eSchutzpatron, Patron, Patronin: ein von einem Volk, einer Di\u00f6zese, einer Ortschaft oder einer amtlichen Person mit Zustimmung des Heiligen Stuhls als himmlischer Besch\u00fctzer gew\u00e4hlter Heiliger. Bei Kirchen ist es der Titularheilige, zu dessen Ehren der Hauptaltar geweiht ist und unter dessen Schutz das betreffende Kloster oder die betreffende Siedlung oder Einrichtung gew\u00f6hnlich steht\u201c. Und der Titel einer Kirche (lateinisch: <em>titulus ecclesiae<\/em>) ist \u201eeine g\u00f6ttliche oder irdische Person (Heiliger), zu deren Ehren eine Kirche geweiht oder benannt ist. Neben dieser Person kann der Titel der Kirche auch das g\u00f6ttliche Geheimnis sein, das zu ihr geh\u00f6rt\u201c.<br \/>\nIn der Di\u00f6zese Temeswar ist der Schutzpatron der r\u00f6misch-katholischen Kirchen von Horia\/Neupanat (Kreis Arad) und Gr\u0103nicerii\/Tschawosch (Kreis Timi\u0219\/Temesch) der Heilige Ignatius von Loyola, Gr\u00fcnder des Jesuitenordens (<em>Societas Jesu<\/em>, S.J.). Keine dieser Gemeinden oder Kirchen hat jedoch irgendeine Verbindung zum Jesuitenorden. In beiden F\u00e4llen war der Taufname des Adeligen oder Grundbesitzers, der die Kirche errichtete, Ignatius, so dass der Heilige Ignatius von Loyola in erster Linie ihr pers\u00f6nlicher Schutzpatron war und dann auch zu jenem der Pfarrkirche wurde.<\/p>\n<p><strong>Neupanat<\/strong><br \/>\nDie Gemeinde Neupanat (heute Horia \/ fr\u00fcher Panatul Nou), Kreis Arad, ist heute eine Filiale der Pfarrei Vladimirescu\/Glogowatz und wird vom Pfarrer von Arad-Mic\u0103laca\/Mikelaka verwaltet. Die Kirche wurde vor 200 Jahren, im Jahr 1825, zu Ehren des Heiligen Ignatius von Loyola geweiht. Die Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten werden am 2. und 3. August dieses Jahres von der etwa 60 Mitglieder z\u00e4hlenden Kirchengemeinde organisiert, die sich aus ungarischen, rum\u00e4nischen, slowakischen und deutschen Gl\u00e4ubigen zusammensetzt, sowie aus der Gruppe der ehemaligen deutschsprachigen Einwohner, die sich im Laufe der Jahre in Deutschland niedergelassen haben und in einer Heimatortsgemeinschaft organisiert sind.<br \/>\nIm Di\u00f6zesanschematismus aus dem Jahr 1913 ist \u00fcber Neupanat Folgendes zu lesen: Die Pfarrei wird in den p\u00e4pstlichen Zehntlisten von 1333 erw\u00e4hnt; sie wurde unter der osmanischen Herrschaft zerst\u00f6rt und 1789 als lokale Kaplanei (<em>capellania localis<\/em>) wiedererrichtet; die ersten Matrikeln stammen aus diesem Jahr.<br \/>\nDie deutschen Siedler, die dem Ruf Kaiser Josephs II. und seiner Anwerber aus Frankfurt, Rothenburg am Neckar, Koblenz und Bonn folgten, trafen zwischen dem 28. Mai 1785 und etwa September desselben Jahres in Arad ein. Ende 1786 konnten sie endlich ihre neu errichteten H\u00e4user in \u201ePuszta Panath\u201c beziehen. Im Januar 1787 wurden weitere 56 Familien in Neupanat angesiedelt, und die letzten Siedler kamen im Herbst desselben Jahres. Nachzulesen ist dies auf der Website der <a href=\"http:\/\/www.neupanat.de\/index.php\"><em>Heimatortsgemeinschaft (HOG) Neupanat<\/em><\/a>, die von den inzwischen nach Deutschland ausgewanderten Bewohnern von Neupanat gegr\u00fcndet wurde. Der Internetauftritt erw\u00e4hnt auch, dass der Grundstein der Kirche 1819 von Graf Ignatius Gyulai gelegt wurde.<br \/>\nAls der Geistliche Georg Quesar von Persanova, der damalige Pfarrer von Neupanat, am 29. Januar 1825 starb, hinterlie\u00df er in seinem Testament die Summe von 1011 Gulden f\u00fcr die Fertigstellung der Kirche. Zus\u00e4tzlich zu dieser Summe wurden von jeder Familie 2 Gulden f\u00fcr denselben Zweck erhoben. Am 27. November 1825, dem ersten Adventssonntag, wurde die Kirche von Dechant Johann Nyeky, Pfarrer von Pecica\/Petschka, eingeweiht. Auf der Website wird auch berichtet, dass der Schutzpatron der Gemeinde Neupanat bis 1825 der Heilige Wendelin war. Das Gem\u00e4lde auf dem Hauptaltar, das den Hl. Ignatius von Loyola darstellt, wurde der Gemeinde von Graf Gyulai gestiftet, der es aus Wien brachte.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-76845 gallery-columns-2 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"Minolta DSC\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A.jpg'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%272534%27%20height%3D%271901%27%20viewBox%3D%270%200%202534%201901%27%3E%3Crect%20width%3D%272534%27%20height%3D%271901%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-1024x768.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-A-1536x1152.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"Minolta DSC\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen.jpg'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%272534%27%20height%3D%271901%27%20viewBox%3D%270%200%202534%201901%27%3E%3Crect%20width%3D%272534%27%20height%3D%271901%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-1024x768.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Horia-Aussen-1536x1152.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong>Tschawosch<\/strong><br \/>\nDie Ortschaft Gr\u0103nicerii (dt. Tschawosch \/ fr\u00fcher Ciavo\u0219) im Kreis Temesch ist heute eine Filiale der Pfarrei Otelek. Es wird im oben zitierten Di\u00f6zesanschematismus von 1913 als Siedlung im Komitat Torontal erw\u00e4hnt, die laut den Listen der p\u00e4pstlichen Dezimalen bereits zwischen 1333 und 1335 bestand. Die Pfarrei wurde im Jahr 1839 wiedererrichtet.<br \/>\nIn dem dem Komitat Torontal gewidmeten Band aus der Reihe \u201eKomitate und St\u00e4dte Ungarns\u201c, das von Samu Borovszky herausgegeben wurde, ist \u00fcber diesen Ort Folgendes zu lesen: \u201eEs ist eine gro\u00dfe Gemeinde am linken Ufer des Flusses Temesch. Sie hat 218 H\u00e4user und 1058 Einwohner, von denen die meisten deutschst\u00e4mmig und r\u00f6misch-katholisch sind. Es gibt ein Postamt und ein Telegrafenamt, aber der Bahnhof ist in Modosch [heute Ja\u0161a Tomi\u0107, Serbien] (&#8230;). Auch auf der Karte von Mercy (1723-1725) erscheint es als bewohnte Siedlung. Da die meisten serbischen Einwohner in der Milit\u00e4rgrenze des Banats zogen, kamen 1783 deutsche Familien an ihre Stelle (&#8230;). Im Jahre 1850 wurde das Gut in der N\u00e4he des Dorfes von dem Adligen Ignatius Cs\u00e1vossy gekauft. Im Jahr 1861, am Ostersonntag, zerst\u00f6rte ein gro\u00dfes Feuer das Dorf. Ignatius Cs\u00e1vossy gab damals wie auch w\u00e4hrend der D\u00fcrre und der Hungersnot von 1863-64 ein gl\u00e4nzendes Zeugnis der Aufopferung\u201c. Auch das Ungarische Katholische Lexikon erw\u00e4hnt, dass die \u00f6rtliche r\u00f6misch-katholische Kirche, die dem heiligen Ignatius von Loyola geweiht ist, im Jahr 1896 mit Unterst\u00fctzung des Grundbesitzers Ign\u00e1c Cs\u00e1vossy erbaut wurde \u2013 somit wird sie n\u00e4chstes Jahr 130 Jahre alt. Zu den Besonderheiten der Kirche z\u00e4hlen die wundersch\u00f6nen Buntglasfenster, die den heiligen Wolfgang, die selige K\u00f6nigin Gisela, den heiligen Bischof Adalbert, den heiligen Josef, die heilige Anna, den heiligen Antonius von Padua, die heilige Franziska und den heiligen Karl Borrom\u00e4us darstellen, die alten Kirchenfahnen sowie der Hauptaltar, der mit der Inschrift \u201eGeschenk des ehrenwerten Patronen Ign\u00e1cz Cs\u00e1vossy aus Cs\u00e1vos und Bobda im Jahr 1896\u201c versehen ist und das Reliefbild den Schutzpatron zeigt.<br \/>\nNach Angaben des in Hatzfeld geborenen \u00f6sterreichischen Schriftstellers Karl Kraushaar wurde das Dorf 1805 von Deutschen kolonisiert. Demselben Autor zufolge wurde das Dorf 1829 durch Deutsche \u201evergr\u00f6\u00dfert\u201c.<br \/>\nLaut der Website der <em>Heimatortsgemeinschaft (HOG) Tschawosch<\/em>, die von den nach Deutschland ausgewanderten Einwohnern von Tschawosch gegr\u00fcndet wurde, \u201ehatte Tschawosch 1827: 551 Einwohner, von denen 413 Katholiken und 4 Protestanten waren\u201c, d. h. wahrscheinlich deutscher Nationalit\u00e4t. Im November 1940 gab es 676 Einwohner mit deutscher Herkunft und Muttersprache. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten viele aus den russischen Arbeitslagern nicht mehr zur\u00fcck, wohin sie im Januar 1945 deportiert worden waren. Die rum\u00e4nischen kommunistischen Beh\u00f6rden deportierten 1951-1956 eine Gruppe von 60 Einwohner (51 Deutsche und 9 Serben) aus dem Dorf in den B\u0103r\u0103gan.<br \/>\nIm Laufe der Jahrzehnte verlor Tschawosch seinen Status als eigenst\u00e4ndige Pfarrei und wurde, der reihe nach, zur Filiale von Cruceni\/Kerestesch, Dolatz und schlie\u00dflich Otelek. Leider besteht die r\u00f6misch-katholische Gemeinde des Dorfes heute nur noch aus 7 Ungarn, und es gibt keine Deutschen mehr im Dorf.<\/p>\n<p>(Unser Dank gilt Pfarrer J\u00f3zsef Heinrich aus Otelek und Herrn P\u00e1l L\u00e1z\u00e1r, Mitglied der Gemeinde Cs\u00e1vos\/Tschawosch, die die Besichtigung der Kirche erm\u00f6glicht und den Mitarbeitenden des Presseb\u00fcros unseres Bistums wertvolle Informationen zur Verf\u00fcgung\u00a0gestellt\u00a0haben.)<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-76845 gallery-columns-2 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"20250724_131637\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250724_131637.jpg'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250724_131637-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271868%27%20height%3D%271401%27%20viewBox%3D%270%200%201868%201401%27%3E%3Crect%20width%3D%271868%27%20height%3D%271401%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250724_131637-1024x768.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250724_131637-200x150.jpg 200w, 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Spanien geboren. Im Alter von vierzehn Jahren erhielt er die Klerikertonsur, den ersten Schritt zum priesterlichen Leben. Da er jedoch keine Neigung zu einem solchen Leben hatte, legte er das Ritterschwert an und schlug eine milit\u00e4rische Laufbahn ein. W\u00e4hrend einer Schlacht zur Verteidigung der Stadt Pamplona (in Nordspanien) brach ihm eine Granate das Bein und bringt ihn sogar in Lebensgefahr (&#8230;). Als er vollst\u00e4ndig geheilt war, h\u00e4ngte er sein Schwert im Schrein Unserer Lieben Frau und Jungfrau Maria im Kloster von Monserrat an den Nagel und legte ein Keuschheitsgel\u00fcbde auf Lebenszeit ab (&#8230;). Mit dem Gedanken, von Gott die Gnade zu erlangen, den Weg zu kennen, den er im Leben gehen sollte, unternahm er eine Pilgerreise zu den Heiligen St\u00e4tten, ins Heilige Land, bettelte dem\u00fctig um das Lebensnotwendige und die Reise, wobei er die Beleidigungen, die er von einigen der Reisenden erhielt, gerne in Kauf nahm. Nach seiner R\u00fcckkehr wu\u00dfte er, was er zu tun hatte, und beginnt zu studieren, zun\u00e4chst in Barcelona, dann in Salamanca und schlie\u00dflich in Paris (&#8230;) Eine Gruppe von acht angesehenen, gut ausgebildeten jungen M\u00e4nnern, die von den apostolischen Idealen des Ignatius fasziniert sind, schart sich um ihn, und am 15. August 1534 legen sie gemeinsam ein Gel\u00fcbde ab, um den Glauben an Christus unter den Heiden zu verbreiten (&#8230;).Im Jahr 1540 genehmigte Papst Paul III. die von ihnen gegr\u00fcndete Gesellschaft, die sich <em>Gesellschaft Jesu<\/em> nannte, mit dem Motto: \u201eAd majorem Dei gloriam\u201c &#8211; \u201eZur gr\u00f6\u00dferen Ehre Gottes\u201c \u2013 hei\u00dft es auf der <a href=\"https:\/\/www.sfinticatolici.ro\/ignatiu-de-loyola\/\">Website f\u00fcr katholische Heilige<\/a>.<br \/>\nAnl\u00e4sslich seines Festes (31. Juli) gedenken wir ihm auch mit diesem Zitat: \u201eSelbst der rohe und unf\u00f6rmige Stumpf ahnt nicht, dass aus ihm eine Skulptur gemacht werden kann, die als Wunder der Kunst angesehen werden kann; aber der Bildhauer wei\u00df, was aus ihm gemacht werden kann: so dass viele, die nicht zu wissen scheinen, was es hei\u00dft, ein Christ zu sein, nicht sehen, dass sie in der Hand Gottes zu Heiligen gemacht werden k\u00f6nnten, wenn sie dieser k\u00fcnstlerischen Hand nicht widerstehen w\u00fcrden.\u201c (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ppek.hu\/konyvek\/Mocsy_Imre_Szikrak_Loyolai_Szent_Ignac_lelkebol_1.pdf\">www.ppek.hu<\/a>)<\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Ungarischen Katholischen Lexikon sowie im Deutschen lesen wir \u00fcber den Begriff \u201eSchutzheiliger\u201c folgendes: \u201eSchutzpatron, Patron, Patronin: ein von einem Volk, einer Di\u00f6zese, einer Ortschaft oder einer amtlichen Person mit Zustimmung des Heiligen Stuhls als himmlischer Besch\u00fctzer gew\u00e4hlter Heiliger. 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