{"id":77019,"date":"2025-08-03T15:40:15","date_gmt":"2025-08-03T12:40:15","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=77019"},"modified":"2025-08-03T15:42:52","modified_gmt":"2025-08-03T12:42:52","slug":"papst-leo-xiv-an-jugendliche-unsere-hoffnung-ist-jesus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/papst-leo-xiv-an-jugendliche-unsere-hoffnung-ist-jesus\/","title":{"rendered":"Papst Leo XIV. an Jugendliche: Unsere Hoffnung ist Jesus"},"content":{"rendered":"<p>Wahre Hoffnung und Erf\u00fcllung finden wir nicht in irdischen Dingen, sondern in der Begegnung mit Jesus. Nur er befreit uns aus dem Abgrund der Sinnlosigkeit, der Langeweile und der Mittelm\u00e4\u00dfigkeit und ruft uns zu einem Leben in Liebe, Hingabe und Heiligkeit. Daran erinnerte Leo XIV. die jungen Menschen bei der Abschlussmesse ihrer Heilig-Jahr-Feier, die er diesen Sonntag auf dem Freigel\u00e4nde von Tor Vergata gefeiert hat.<\/p>\n<p><b><i>Silvia Kritzenberger &#8211; Vatikanstadt<\/i><\/b><\/p>\n<p>Mit einer feierlichen Freiluftmesse ist die Heilig-Jahr-Feier der Jugendlichen in Rom ausgeklungen. Zum Abschluss ihres gro\u00dfen Glaubensfestes waren mehr als eine Million junger Menschen auf das einst wenig beachtete Peripherie-Gel\u00e4nde gekommen, wo der heilige Papst Johannes Paul II. am Weltjugendtag des Jahrs 2000 den zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Gottesdienst in der Geschichte Roms gefeiert hat.<br \/>\nAusgehend von dem biblischen Bild der Emmaus-J\u00fcnger, die nach dem Tod Jesu entt\u00e4uscht und hoffnungslos Jerusalem verlassen, lud der Papst seine jungen Zuh\u00f6rer ein, \u00fcber \u201edie Begegnung mit dem Auferstandenen\u201c nachzudenken, \u201edie unser Leben ver\u00e4ndert, unsere Empfindungen, Sehns\u00fcchte und Gedanken erhellt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Verg\u00e4nglichkeit des Lebens&#8230;<\/strong><br \/>\nMit Blick auf die Lesung aus dem Buch <i>Kohelet<\/i>: \u201eAlles ist Windhauch\u201c, erinnerte das Kirchenoberhaupt an die Verg\u00e4nglichkeit des Lebens, betonte aber auch, dass wir nicht f\u00fcr ein bequemes Leben gemacht seien, in dem alles selbstverst\u00e4ndlich ist, sondern f\u00fcr eines, \u201edas sich in der Liebe immer wieder erneuert.\u201c<br \/>\n\u201eUnd so streben wir best\u00e4ndig nach einem \u201eMehr\u201c, das uns keine geschaffene Wirklichkeit geben kann; wir versp\u00fcren einen so gro\u00dfen und brennenden Durst, dass kein Getr\u00e4nk dieser Welt ihn stillen kann. T\u00e4uschen wir angesichts dessen unser Herz nicht, indem wir versuchen, den Durst mit nutzlosen Ersatzmitteln zu stillen!\u201c, brachte Papst Leo das Dilemma vieler junger Menschen unserer Zeit auf den Punkt, die den Sinn des Lebens im Konsum suchen.<br \/>\nDen Kirchenvater Augustinus zitierend erinnerte Leo \u2013 der erste Papst aus dem Augustinerorden \u2013 seine jungen Zuh\u00f6rer daran, dass wahre Hoffnung nicht in irdischen Dingen liege, sondern allein in dem, der alles erschaffen hat: Gott selbst.<\/p>\n<p><strong>Daher der folgende Denkansto\u00df des Papstes:<\/strong><br \/>\n\u201eEs gibt in unserem Herzen eine wichtige Frage, ein Bed\u00fcrfnis nach Wahrheit, das wir nicht ignorieren k\u00f6nnen und das uns dazu bringt, uns zu fragen: Was ist wirklich Gl\u00fcck? Was ist der echte Geschmack des Lebens? Was befreit uns aus den S\u00fcmpfen der Sinnlosigkeit, der Langeweile, der Mittelm\u00e4\u00dfigkeit?\u201c.<br \/>\nViele junge Menschen h\u00e4tten in diesen Tagen in Rom durch Begegnungen, Gespr\u00e4che, Kunst, Musik und das Sakrament der Vers\u00f6hnung tiefgehende Erfahrungen gemacht. Und darin liege bereits eine wichtige Antwort, so der Pontifex weiter:<br \/>\n\u201eDie F\u00fclle unseres Daseins h\u00e4ngt weder davon ab, was wir ansammeln, noch davon, \u2026, was wir besitzen &#8230; Sie h\u00e4ngt vielmehr davon ab, was wir mit Freude annehmen und teilen k\u00f6nnen \u2026 Kaufen, anh\u00e4ufen, konsumieren reicht nicht aus. Wir m\u00fcssen unsere Augen erheben, nach oben schauen, auf \u00bbdas, was oben ist\u00ab \u2026, um zu erkennen, dass alles in der Welt nur insofern Sinn hat, als es dazu dient, uns mit Gott und unseren Br\u00fcdern und Schwestern in Liebe zu vereinen und in uns eine Gesinnung voll an \u201eErbarmen, G\u00fcte, Demut, Milde, Geduld\u00bb, Vergebung und Frieden wachsen lassen, wie die von Christus.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Sehnsucht, aus dem Leben etwas Gro\u00dfes zu machen<\/strong><br \/>\nSchon beim unvergessenen Weltjugendtag 2000 habe Johannes Paul II. die jungen Menschen daran erinnert, dass unsere Hoffnung Jesus sei, weil er \u201ein euch etwas entfacht: die Sehnsucht, aus eurem Leben etwas Gro\u00dfes zu machen; \u2026 euch selbst und die Gesellschaft besser zu machen, damit sie menschlicher und geschwisterlicher werde\u201c, zitierte Leo seinen heiligen Vorg\u00e4nger.<br \/>\nAbschlie\u00dfend rief der Papst die jungen Menschen dazu auf, durch Gebet, Eucharistie, Beichte und konkrete N\u00e4chstenliebe die Freundschaft mit Christus zu pflegen \u2013 und verwies auf zwei jung gestorbene Selige, die genau diesen Weg gegangen sind und kurz vor der Heiligsprechung stehen: Pier Giorgio Frassati und Carlo Acutis.<br \/>\nDie jungen Menschen vertraute er dem Schutz Mariens, der \u201eJungfrau der Hoffnung\u201c, an:<br \/>\n\u201eM\u00f6get ihr mit ihrer Hilfe in den n\u00e4chsten Tagen, wenn ihr in eure L\u00e4nder in allen Teilen der Welt zur\u00fcckkehrt, weiterhin mit Freude auf den Spuren des Erl\u00f6sers wandeln und alle, denen ihr begegnet, mit eurer Begeisterung und dem Zeugnis eures Glaubens anstecken!,\u201c so der abschlie\u00dfende Wunsch von Papst Leo.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2025-08\/papst-leo-xiv-abschlussmesse-jugend-heiliges-jahr.html\">www.vaticannews.va\/de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahre Hoffnung und Erf\u00fcllung finden wir nicht in irdischen Dingen, sondern in der Begegnung mit Jesus. 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