{"id":77738,"date":"2025-08-19T17:20:58","date_gmt":"2025-08-19T14:20:58","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=77738"},"modified":"2025-08-22T17:26:49","modified_gmt":"2025-08-22T14:26:49","slug":"unter-der-obhut-schutzheiliger-hl-bernhard-von-clairvaux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/unter-der-obhut-schutzheiliger-hl-bernhard-von-clairvaux\/","title":{"rendered":"Unter der Obhut Schutzheiliger \u2013 Hl. Bernhard von Clairvaux"},"content":{"rendered":"<p>Im Ungarischen Katholischen Lexikon sowie im Deutschen lesen wir \u00fcber den Begriff \u201eSchutzheiliger\u201c folgendes: \u201eSchutzpatron, Patron, Patronin: ein von einem Volk, einer Di\u00f6zese, einer Ortschaft oder einer amtlichen Person mit Zustimmung des Heiligen Stuhls als himmlischer Besch\u00fctzer gew\u00e4hlter Heiliger. Bei Kirchen ist es der Titularheilige, zu dessen Ehren der Hauptaltar geweiht ist und unter dessen Schutz das betreffende Kloster oder die betreffende Siedlung oder Einrichtung gew\u00f6hnlich steht\u201c. Und der Titel einer Kirche (lateinisch:\u00a0<em>titulus ecclesiae<\/em>) ist \u201eeine g\u00f6ttliche oder irdische Person (Heiliger), zu deren Ehren eine Kirche geweiht oder benannt ist. Neben dieser Person kann der Titel der Kirche auch das g\u00f6ttliche Geheimnis sein, das zu ihr geh\u00f6rt\u201c.<\/p>\n<p><em>Memorare, O piissima Virgo Maria,<\/em><br \/>\n<em>a saeculo non esse auditum, quemquam ad tua currentem praesidia,<\/em><br \/>\n<em>tua implorantem auxilia, tua petentem suffragia,<\/em><br \/>\n<em>esse derelictum. Ego tali animatus confidentia,<\/em><br \/>\n<em>ad te, Virgo Virginum, Mater, curro,<\/em><br \/>\n<em>ad te venio, coram te gemens peccator assisto.<\/em><br \/>\n<em>Noli, Mater Verbi, verba mea despicere;<\/em><br \/>\n<em>sed audi propitia et exaudi. <\/em>Amen.<\/p>\n<p><em>\u201eGedenke, g\u00fctigste Jungfrau Maria, <\/em><br \/>\n<em>es ist von Ewigkeit nicht geh\u00f6rt, dass jemand, der zu Dir seine Zuflucht nahm, <\/em><br \/>\n<em>deinen Beistand anrief, um deine F\u00fcrsprache flehte, <\/em><br \/>\n<em>von dir verlassen worden sei. <\/em><br \/>\n<em>Von diesem Vertrauen beseelt, eile ich zu dir, Jungfrau der Jungfrauen; <\/em><br \/>\n<em>Mutter, zu Dir komme ich; vor Dir stehe ich seufzend als S\u00fcnder. <\/em><br \/>\n<em>O verschm\u00e4he nicht meine Worte, du Mutter des Wortes, <\/em><br \/>\n<em>sondern h\u00f6re mich gn\u00e4dig an\u00a0 und erh\u00f6re mich. Amen<\/em>!<\/p>\n<p>Dieses sch\u00f6ne Gebet geh\u00f6rt zu den bekanntesten, die dem heiligen Bernhard von Clairvaux zugeschrieben werden \u2013 einem Zisterzienserabt, Kirchenlehrer und geistlichen Patron der Kirche in Russberg\/Banat. Den verf\u00fcgbaren Dokumenten und Informationen zufolge scheint diese Gemeinde keine direkte Verbindung zum Zisterzienserorden gehabt zu haben, und der Grund, warum die Kirche dem heiligen Bernhard geweiht wurde, wird nicht ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt. Der heilige Bernhard wird in der katholischen Kirche am 20. August gefeiert.<br \/>\nBei der Generalaudienz am 21. Oktober 2009 auf dem Petersplatz widmete Papst Benedikt XVI. seine <a href=\"https:\/\/www.archivioradiovaticana.va\/storico\/2012\/08\/19\/sf_bernard_omul\">Katechese<\/a> dem heiligen Bernhard und sagte: \u201eBernhard wurde 1090 in Frankreich, in Fontaines, in einer gro\u00dfen und wohlhabenden Familie geboren. Der junge Bernhard widmete sich dem Studium der sogenannten <em>freien K\u00fcnste<\/em> \u2013 insbesondere der Grammatik, Rhetorik und Dialektik \u2013 an der Schule der Chorherren der Kirche Saint-Vorles in Ch\u00e2tillon-sur-Seine. Seine Entscheidung, in das kl\u00f6sterliche Leben einzutreten, reifte langsam. Im Alter von etwa 20 Jahren trat er in C\u00eeteaux ein, eine neue monastische Gr\u00fcndung, die beweglicher war als die alten ehrw\u00fcrdigen Kl\u00f6ster jener Zeit und zugleich strenger in der Befolgung der evangelischen Tugenden. Einige Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 1115, wurde Bernhard von Stephan Harding, dem dritten Abt von C\u00eeteaux, ausgesandt, um das Kloster Clairvaux zu gr\u00fcnden. Dort konnte der junge Abt \u2013 er war erst 25 Jahre alt \u2013 seine eigene Vorstellung vom kl\u00f6sterlichen Leben weiterentwickeln und bem\u00fcht sich, sie in die Praxis umzusetzen. (&#8230;) F\u00fcr Bernhard besteht die wahre Erkenntnis Gottes in der pers\u00f6nlichen, tiefen Erfahrung von Jesus Christus und seiner Liebe.\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-large wp-image-77639 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-595x1024.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-595x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"595\" height=\"1024\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27595%27%20height%3D%271024%27%20viewBox%3D%270%200%20595%201024%27%3E%3Crect%20width%3D%27595%27%20height%3D%271024%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-174x300.jpg 174w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-200x344.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-400x689.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-595x1024.jpg 595w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-600x1033.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-768x1322.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-800x1377.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti-892x1536.jpg 892w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ti.jpg 919w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>\u201eDie katholischen Priester von Russberg und Ferdinandsberg stellen die Gr\u00fcndungen ihrer Ortschaften, aber auch die von Russkitza, schon vor dem Jahr 1787 unter dem Einsatz der Familien Hoffmann und Maderspach, die gemeinsam eine Bergbau- und Metallurgie-Gesellschaft mit Niederlassungen in den drei Ortschaften besa\u00dfen. Nicolae Cornean, der Historiker des Karansebescher orthodoxen Bistums ist der Meinung dass, die Ortschaft Russberg erst 1803 gegr\u00fcndet worden ist\u201c \u2013 ist auf der <a href=\"https:\/\/www.banater-berglanddeutsche.de\/\">Webseite des Heimatverbands der Banater Berglanddeutschen<\/a>, die heute in Deutschland leben, zu lesenn. Diese letzte Aussage finden wir auch beim Historiker Frigyes Pesty in seinem Werk <em>A Sz\u00f6r\u00e9nyi b\u00e1ns\u00e1g \u00e9s Sz\u00f6r\u00e9ny v\u00e1rmegye t\u00f6rt\u00e9nete<\/em> (\u201eDie Geschichte des Banats und des Komitats Severin\u201c): \u201eDiese Ortschaft entstand im Jahr 1803, als hier mit der Suche nach Bodensch\u00e4tzen (Erze) begonnen wurde. Im Interesse des Bergbaus hatten sich bis zum Jahr 1807 bereits 200 Einwohner hier angesiedelt. Gegenw\u00e4rtig (im Jahr 1878) gibt es in Rusca Montan\u0103 483 Hausbesitzerfamilien und 15 Bauernfamilien; die Gesamtbev\u00f6lkerung betr\u00e4gt 2736 Personen, \u00fcberwiegend Deutsche, aber auch Rum\u00e4nen, Ungarn und Slowaken. Es gibt auch tschechische Einwohner. In Russberg bestehen je eine r\u00f6misch-katholische und eine orthodoxe Pfarrei. Beide wurden im Jahr 1810 von der damaligen k\u00f6niglichen Bergwerkskasse gegr\u00fcndet. Das Bergbauunternehmen der Familien Hofmann und Maderspach, das in der Geschichte unserer nationalen Industrie als unvergessliche Erinnerung geblieben ist, gr\u00fcndete im Jahr 1825 eine Schule. Die deutsche Schule verf\u00fcgt \u00fcber drei Klassen und zwei Lehrer, die rum\u00e4nische Schule \u00fcber zwei Klassen und einen Lehrer. Die Kirche der rum\u00e4nischen Bev\u00f6lkerung wurde im Jahr 1857 durch Beitr\u00e4ge der Bewohner der Bergbausiedlung erbaut. Die r\u00f6misch-katholische Kirche befindet sich noch im Bau, im gotischen Stil, und wird eine der sch\u00f6nsten Kirchen der benachbarten Komitate sein. Die Kosten wurden durch freiwillige Spenden der Bewohner der Bergbausiedlung gedeckt.\u201c<br \/>\nDie Website <a href=\"http:\/\/www.banater-berglanddeutsche.de\">www.banater-berglanddeutsche.de<\/a> bietet weitere wertvolle Informationen \u00fcber die r\u00f6misch-katholische Kirche in Rusca Montan\u0103, ein historisches Denkmal, das unter dem Code LMI CS-II-m-B-11191 in die Liste der historischen Denkm\u00e4ler aufgenommen wurde: \u201eDie Kirche wurde 1850-1855\/ nach anderen Quellen 1857-1863\/ von der Gessellschaft \u201eEisen- und Gruben A.G.\u201c aus Kronstadt, am Platz einer anderen, \u00e4lteren erbaut. Das Schematismus von 1847 spricht schon im selben Jahr von einer dem hl. Bernhardt geweihte Kirche! Angeblich ist die im Jahr 1847 erw\u00e4hnte Kirche noch die alte, deren Baujahr wie Bauherr man nicht mehr kennt. 1887 fiel die neue Kirche teilweise den Flammen zum Opfer, wurde jedoch gleich wiedererbaut. Konsekriert wurde sie schon 1863 durch Bischof Alexander Bonnaz, der 1878 hierher \u2013 wegen seinem gesundheitlichen Zustand \u2013 auf Luftkur kam. Ihre Mauer bestehen vorwiegend aus Stein und weniger aus Bauziegel. Sie ist die einzige Kirche im Bistum Temeswar und im Banat die dem hl. Bernhard geweiht wurde. Bemahlt wurde die Kirche im Jahr 1900, von einem Wiener Maler, dem ein Russberger Gl\u00e4ubiger, Karl Tiefenbeck, bei den Arbeiten geholfen hat. Die Malerei ist bis heute relativ gut und sch\u00f6n erhalten. Das Gem\u00e4lde des Hauptaltars stellt den hl. Bernhard dar und wurde vom Maler Emil Hoffmann 1888 bemalt. Die Nebenalt\u00e4re zeigen die Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel, die hl. Barbara \u2013 Schutzpatronin der Bergleute \u2013 den hl. Florian \u2013 Schutzpatron des einstmaligen Russberger Hammerwerks \u2013 und den hl. Wendelin \u2013 Schutzpatron der Viehz\u00fcchter und der Tiere dar. Ein sehr interessantes Element, in der Kirche zu sehen, sind die Treppen, die von der Sakristei zur Kanzel und zum Oratorium f\u00fchren und in Spiralform, aus montierte Gu\u00dfeisenteile bestehen. Die Pfarrei wurde schon 1808 auf Initiative der K\u00f6niglichen Bergkammer gegr\u00fcndet. Seitdem und bis in die \u00b470er Jahren des 20. Jahrhunderts f\u00fchrte sie eigene Matrikeln. Die K\u00f6nigliche Bergkammer \u00fcbte dementsprechend bis 1817 auch die Patronatsrechte aus. In der Zeitspanne 1817-1827 wurde Russberg wieder der Pfarrei Karansebesch einverleibt. Ab 1827 erlangte die metallurgische Gesellschaft der Familien Hoffmann und Maderspach die Neuaktivierung der Pfarrei und \u00fcbte selber die Patronatsrechte noch gute Jahren von nun an aus.\u201c<br \/>\nDie lokale Tradition von Russberg \u2013 gest\u00fctzt durch einige Hinweise \u2013 berichtet, dass im Jahr 1849, nach der Niederschlagung der ungarischen Revolution, eine Gruppe von Revolution\u00e4ren unter der F\u00fchrung des damaligen Premierministers Bertalan Szemere versuchte, die k\u00f6niglichen Insignien Ungarns vor der \u00f6sterreichischen Verwaltung zu retten. Auf ihrem Weg nach Orschowa sollen sie durch Russberg gezogen sein und vermutlich eine Nacht dort verbracht haben, sowie eine weitere in Ferdinandsberg (heute O\u021belu Ro\u0219u). Es hei\u00dft, dass sie in Russberg von den Familien Hoffmann und Maderspach beherbergt wurden. In Ferdinandsberg wurden die Krone und die anderen k\u00f6niglichen Insignien angeblich im Brunnen (oder im Keller) der Villa der Familie Hoffmann versteckt. Sp\u00e4ter wurde der Brunnen mit einer Gedenktafel versehen, doch w\u00e4hrend des kommunistischen Regimes wurde diese zerst\u00f6rt und der Ort dem Erdboden gleichgemacht.<br \/>\nHeute schreibt die Gemeinschaft von Russberg weiterhin die Chronik ihrer Pfarrei und ihrer Kirche. Am 13. November 2024 wurde mit viel Hoffnung im Herzen eine Facebook-Seite ins Leben gerufen, die der Renovierung der r\u00f6misch-katholischen Kirche gewidmet ist. Nur ein halbes Jahr sp\u00e4ter verk\u00fcndete die kleine katholische Gemeinde mit Freude, dass die Renovierungsarbeiten an der Fassade und am Turm im Gange sind. Dank der Wohlt\u00e4ter wurden durch Spenden 82.000 RON gesammelt, zu denen die Gemeindeverwaltung von Russberg weitere 20.000 RON hinzuf\u00fcgte. Im Laufe des Jahres 2024 unterst\u00fctzte das B\u00fcrgermeisteramt, vertreten durch Herrn B\u00fcrgermeister Sergiu Toma, die Arbeiten mit zus\u00e4tzlichen 30.000 RON. Im Rahmen des Projekts wurden durch Kolping Concept und den Kolpingverband Rum\u00e4nien weitere Sponsoringmittel und Spenden in H\u00f6he von 30.000 RON gewonnen. Das Initiativkomitee bestand aus Pfarrer C\u0103lin Ciocian, Pfarrer von Ferdinandsberg, zu dessen Seelsorge auch die Filiale Russberg geh\u00f6rt, sowie aus Eduard Dobre, Emil Pribil, Ramona Iova, Gerda und Edmund Piess. Obwohl die Kirche auf den Bildern noch \u201eversteckt\u201c hinter dem Bauger\u00fcst erscheint, bleibt ihre architektonische Sch\u00f6nheit sichtbar. Damit best\u00e4tigt sich die Einsch\u00e4tzung des Historikers Frigyes Pesty, der dieses Gotteshaus als \u201eeine der sch\u00f6nsten Kirchen jener Gegend\u201c bezeichnete.<br \/>\nHier wirkte auch Pfarrer Nikolaus Schwarz, geboren am 28. Juli 1900 in Kreuzst\u00e4tten, heute im Kreis Arad (Cruceni), der im Jahr 1933 zum Pfarrer von Russberg ernannt wurde. Am 15. Januar 1945 \u201ewurde Pfarrer Nikolaus Schwarz, damals im 45. Lebensjahr, in Ru\u00dfberg festgehalten. Mit den aus Ru\u00dfberg und Ruskitza zusammengetriebenen Deutschen wur de er \u00fcber Ferdinandsberg und Karansebesch nach Lugosch gebracht, wo die Einwaggonierung erfolgte und die Fahrt ins Ungewisse begann. Endstation war Tschistjakowo im Donbass (heute Tores, Ost-Ukraine). Von dort wurde er im Juli 1945 in ein anderes Lager nach Stalino (heute Donezk) verlegt. Nach seiner Flucht Ende 1945 landete Pfarrer Schwarz in einem Kriegsgefangenenlager in Nikolajew (Mykolajiw), wo er acht Monate verbrachte. Im September 1946 kam er in ein Straflager in Dnjepropetrowsk (heute Dnipro), wo man ihn auf die Liste der krankheitshalber Heimkehrenden setzte. Die Entlassung erfolgte am 15. November in Frankfurt an der Oder. \u00dcber die englische und amerikanische Besatzungszone Deutschlands, \u00fcber \u00d6sterreich und Ungarn kehrte er zur\u00fcck nach Rum\u00e4nien. Am letzten Tag des Jahres 1946 kam Pfarrer Schwarz in Ru\u00dfberg an, wo er seine Mutter in die Arme schlie\u00dfen konnte und in \u201eseiner\u201c Kirche eine Danksagungsmesse (am Jahresende) feierte. Bis zu seinem Tod am 21. M\u00e4rz 1975 wirkte er als Seelsorger in dieser Pfarrei. Zwei Jahre zuvor konnte er sein Goldenes Priesterjubil\u00e4um feiern. Seine letzte Ruhest\u00e4tte fand Pfarrer Nikolaus Schwarz neben seiner Mutter auf dem Friedhof in Ru\u00dfberg\u201c \u2013 kann im Artikel \u00fcber Pfarrer Nikolaus Schwarz nachgelesen werden, der in der <em>Banater Post<\/em> vom 5. Februar 2021 ver\u00f6ffentlicht wurde.<br \/>\nAm Fu\u00dfe des Poiana-Rusc\u0103i-Gebirges, an der Grenze zu den Kreisen Hunedoara\/Eisenmarkt und Temesch gelegen, ist Russberg heute auch ein beliebtes Ziel f\u00fcr Touristen. Im Herbst 2020 wurde hier das Haus des Kolpingverbandes Rum\u00e4nien feierlich wiederer\u00f6ffnet und gesegnet \u2013 ein G\u00e4stezentrum mit 25 \u00dcbernachtungspl\u00e4tzen, Speisesaal, K\u00fcche und Seminarraum. Das Geb\u00e4ude, das heute dieses Zentrum beherbergt, war einst das Pfarrhaus, das nach dem Tod von Pfarrer Schwarz ver\u00e4u\u00dfert wurde, jedoch unmittelbar nach 1990 zur\u00fcckgekauft werden konnte.<br \/>\nIm Herzen des Banater Berglands ist Russberg nicht nur ein Punkt auf der Landkarte, sondern eine lebendige Gemeinschaft, H\u00fcterin des Glaubens und der w\u00fcrdevollen Erinnerung. Die r\u00f6misch-katholische Kirche, dem heiligen Bernhard geweiht, ist ein Symbol einer Geschichte, die von Leid, Hoffnung und Liebe gepr\u00e4gt ist. Durch die Restaurierungsbem\u00fchungen, das Gebet der Gemeinde und das Engagement all jener, die sich mit diesem Ort verbunden f\u00fchlen, wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Pfarrei geschrieben \u2013 ein Kapitel, das Generationen miteinander verbindet.<\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-77738 gallery-columns-2 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" 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Bei Kirchen ist es der Titularheilige, zu dessen Ehren der Hauptaltar geweiht ist und unter dessen Schutz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":77648,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[66],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77738"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=77738"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77738\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77739,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77738\/revisions\/77739"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/77648"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=77738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=77738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=77738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}