{"id":82424,"date":"2026-01-16T22:50:09","date_gmt":"2026-01-16T20:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=82424"},"modified":"2026-01-19T22:50:26","modified_gmt":"2026-01-19T20:50:26","slug":"die-verschleppung-in-die-udssr-im-januar-1945-erinnerung-an-ein-gemeinschaftliches-drama-das-nicht-vergessen-werden-darf-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/die-verschleppung-in-die-udssr-im-januar-1945-erinnerung-an-ein-gemeinschaftliches-drama-das-nicht-vergessen-werden-darf-2\/","title":{"rendered":"Die Verschleppung in die UdSSR im Januar 1945 \u2013 Erinnerung an ein gemeinschaftliches Drama, das nicht vergessen werden darf (2)"},"content":{"rendered":"<p>Einige Monate vor dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa (9. Mai 1945) unterzeichnete am 16. Dezember 1944 Josef Wissarionowitsch Stalin, Generalsekret\u00e4r der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, den Erlass Nr. 7161 des Staatsverteidigungskomitees der Sowjetunion mit folgendem Inhalt:<br \/>\nDas Staatsberteidigungskomitee der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken beschlie\u00dft:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Mobilisierung und Internierung zur Arbeitsleistung in der UdSSR aller arbeitsf\u00e4higen Deutschen \u2013 M\u00e4nner zwischen 17 und 45 Jahren und Frauen zwischen 18 und 30 Jahren \u2013, die sich in den von der Roten Armee befreiten Gebieten Rum\u00e4niens, Jugoslawiens, Ungarns, Bulgariens und der Tschechoslowakei befinden. Es wird festgelegt, dass die Mobilisierung sowohl f\u00fcr Deutsche mit deutscher oder ungarischer Staatsangeh\u00f6rigkeit als auch f\u00fcr Deutsche mit rum\u00e4nischer, jugoslawischer, bulgarischer oder tschechoslowakischer Staatsangeh\u00f6rigkeit gilt.<\/li>\n<li>Die Koordinierung der Mobilisierung wird dem NKWD der UdSSR (Gen. Berija) \u00fcbertragen. (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.revistamemoria.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Decretul-7161.pdf\">www.revistamemoria.ro<\/a>)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese Entscheidung wurde General Nicolae R\u0103descu, dem Pr\u00e4sidenten des Ministerrats Rum\u00e4niens, durch den Befehl Nr. 031 vom 6. Januar 1945 (auch bekannt als \u201eMitteilung Nr. 031\u201c) der Alliierten Kontrollkommission (AKK) \u00fcbermittelt, dem Verwaltungsorgan des von den Alliierten M\u00e4chten besetzten Deutschlands.<br \/>\nZugleich verpflichtete gem\u00e4\u00df Artikel 2 des Waffenstillstandsabkommens vom 12. September 1944, ver\u00f6ffentlicht im Amtsblatt Nr. 219 vom 22. September 1944, das zwischen der rum\u00e4nischen Regierung einerseits und den Regierungen der Sowjetunion, des Vereinigten K\u00f6nigreichs und der Vereinigten Staaten von Amerika andererseits geschlossen wurde, \u201edie rum\u00e4nische Regierung und das Oberkommando Rum\u00e4niens, Ma\u00dfnahmen zur Entwaffnung und Internierung der deutschen und ungarischen Streitkr\u00e4fte auf rum\u00e4nischem Gebiet sowie zur Internierung der Staatsangeh\u00f6rigen der beiden genannten Staaten zu ergreifen, die dort ihren Wohnsitz haben (siehe Anhang zu Art. 2).\u201c Der dort erw\u00e4hnte Anhang pr\u00e4zisiert, dass \u201edie in Artikel 2 des Abkommens vorgesehenen Ma\u00dfnahmen zur Internierung deutscher und ungarischer Staatsangeh\u00f6riger, die sich derzeit auf rum\u00e4nischem Gebiet befinden, nicht auf Staatsangeh\u00f6rige j\u00fcdischer Herkunft dieser L\u00e4nder angewendet werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Deportationen vom Januar 1945 im Ged\u00e4chtnis der Diplomatischen Archive<\/strong><br \/>\nAuf der <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/arhivelediplomaticeMAE\/posts\/pfbid0SDBg3fTbk4DdJwq8evr4Za5SgiEgnB937pxmNT3gJTJEDfrfkC9zgDhPXkhACzzyl\">Facebook-Seite der Diplomatischen Archive des Au\u00dfenministeriums<\/a> wurde am 10. Januar 2024 unter diesem Titel eine Zusammenfassung der tragischen Ereignisse des Winters 1945 sowie eine Reihe digitalisierter Dokumente aus dem Bestand dieser Institution ver\u00f6ffentlicht \u2013 eine wichtige und \u00e4u\u00dferst n\u00fctzliche Quelle f\u00fcr alle Interessierten. Aus diesem Material zitieren wir im Folgenden einige Ausz\u00fcge. (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/arhivelediplomaticeMAE\/posts\/pfbid0SDBg3fTbk4DdJwq8evr4Za5SgiEgnB937pxmNT3gJTJEDfrfkC9zgDhPXkhACzzyl\">Diplomatische Archive des Au\u00dfenministeriums | Facebook<\/a>)<br \/>\nAuf Grundlage der oben genannten Dokumente begann die \u201eMobilisierung und Internierung zur Arbeitsleistung in der UdSSR aller arbeitsf\u00e4higen Deutschen\u201c Mitte Januar, im Zeitraum vom 10. bis 20. Januar 1945.<br \/>\n\u201eDer telefonische Befehl zur Festnahme der B\u00fcrger wurde am Abend des 10. Januar 1945 an die Polizeibeh\u00f6rden in den Ortschaften Craiova, Temeswar, Karlsburg (Alba Iulia), Hermannstadt, Pite\u0219ti, Bukarest, Gala\u021bi und Constan\u021ba \u00fcbermittelt. Die ersten Festnahmen und Deportationen fanden bereits in der Nacht vom 10. auf den 11. Januar 1945 in den gro\u00dfen St\u00e4dten und in den Ortschaften Westrom\u00e4niens (den grenznahesten Gebieten) unter Aufsicht sowjetischer Agenten statt.\u201c<br \/>\nDie Deportierten hatten das Recht, ein Paket von 20 Kilogramm (Kleidung, pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde, Lebensmittel usw.) mitzunehmen, doch wurden sie h\u00e4ufig auf der Stra\u00dfe oder aus ihren Wohnungen abgeholt, ohne die M\u00f6glichkeit, ein solches \u201ePaket\u201c vorzubereiten. Dies wirkte sich erheblich auf ihren sp\u00e4teren Gesundheitszustand aus. Man sch\u00e4tzt, dass von den etwa 80.000 bis 100.000 Personen aus Rum\u00e4nien \u2013 \u00fcberwiegend Deutsche \u2013 rund 20\u201330 % aufgrund der harten Arbeitsbedingungen in den Regionen Donezk und Ural der ehemaligen Sowjetunion ums Leben kamen.<br \/>\nDie ersten R\u00fcckf\u00fchrungen begannen 1946, die Mehrheit der \u00fcberlebenden Deportierten kehrte jedoch erst Anfang der 1950er Jahre zur\u00fcck.<br \/>\nHier sei auch erw\u00e4hnt, dass die erste Deportationswelle bereits Ende August 1944 begonnen hatte, als die Rote Armee auf rum\u00e4nisches Gebiet vorr\u00fcckte und arbeitsf\u00e4hige Zivilisten systematisch verhaftet und in die Sowjetunion gebracht wurden. Besonders betroffen waren Angeh\u00f6rige der deutschen Minderheit, doch unter den Verhafteten befanden sich auch Rum\u00e4nen, Juden, Ungarn, Polen, Tschechen und Serben.<\/p>\n<p><strong>Dokumente aus dem Archiv des Nationalen Rates f\u00fcr das Studium der Securitate\u2011Archive (CNSAS)<\/strong><br \/>\nIm Jahr 2016 organisierte der Nationale Rat f\u00fcr das Studium der Securitate\u2011Archive die Ausstellung mit dem Titel <em>MIT DEM GESICHT, HINTER DEM STACHELDRAHT\u2026<\/em> Die Deportation der deutschen Volkszugeh\u00f6rigen in die UdSSR \u2013 eine dokumentarische Geschichte. Aus dem Material dieser Ausstellung geht hervor, dass:<br \/>\n&#8211; Die rum\u00e4nische Regierung am 13. Januar 1945 offiziell gegen die Deportationen protestierte, indem sie in einer Note erkl\u00e4rte, dass sie den vom sowjetischen Kommando geforderten Ma\u00dfnahmen nicht zustimmen k\u00f6nne, jedoch \u201edurch die von ihr unterzeichneten Vertr\u00e4ge, durch das Bewusstsein ihrer Verantwortung und durch die Waffenstillstandskonvention selbst gebunden ist\u201c.<br \/>\nDie tats\u00e4chliche Lage wurde zudem auch von den amerikanischen und britischen Vertretern in der Alliierten Kontrollkommission akzeptiert.<br \/>\n&#8211; Aufgrund der Proteste seitens der rum\u00e4nischen Beh\u00f6rden und f\u00fchrender Politiker wurden am 8. Januar 1945 Ausnahmen erwirkt f\u00fcr deutsche Frauen, die mit rum\u00e4nischen M\u00e4nnern verheiratet waren, f\u00fcr Kinder aus Mischehen (rum\u00e4nischer Vater, deutsche Mutter), f\u00fcr Invalide, Arbeitsunf\u00e4hige sowie f\u00fcr schwerkranke, v\u00f6llig transportunf\u00e4hige Personen.<br \/>\nAm 10. Januar wurden diese Ausnahmen erweitert und galten nun auch f\u00fcr Fabrikarbeiter und Fachkr\u00e4fte, f\u00fcr Rum\u00e4ninnen, die mit deutschen M\u00e4nnern verheiratet waren, f\u00fcr Ordensfrauen\/Nonnen, f\u00fcr staatenlose Deutsche aus dem Altreich sowie f\u00fcr jene, die vor 1916 ins Land gekommen waren, famili\u00e4re Bindungen zu bekannten rum\u00e4nischen Familien hatten oder bedeutendes Kapital ins Land gebracht hatten, indem sie Industrien oder Handelsunternehmen gr\u00fcndeten, die dem Staat hohe Einnahmen verschafft hatten.<br \/>\nAm 18. Januar 1945 wurden schlie\u00dflich auch Ordensm\u00e4nner\/M\u00f6nche von der Deportation ausgenommen, und sp\u00e4ter kamen weitere Ausnahmen hinzu f\u00fcr rum\u00e4nische Staatsb\u00fcrger deutscher Herkunft, sowohl M\u00e4nner als auch Frauen, die mit Rum\u00e4nen, Juden, Serben, Ungarn usw. verheiratet waren (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.cnsas.ro\/documente\/evenimente\/Deportarea%20germanilor%20in%20URSS%201945.pdf\">www.cnsas.ro<\/a>)<\/p>\n<p><strong>\u201eDie Nationalit\u00e4t als Schuld\u2026\u201c<\/strong><br \/>\nZur\u00fcck zum Thema <em>Deportation 1945<\/em>: Trotz der erlangten Ausnahmen wurden zwischen dem 14. und 16. Januar 1945 <strong>etwa 33.000 Banater Schwaben und Berglanddeutschen<\/strong> aus ihren H\u00e4usern abgeholt. (Heinrich Freihoffer: <em>Das Banat und die Banater Schwaben. Band 2: Der Leidensweg der Banater Schwaben im zwanzigsten Jahrhundert<\/em>)<br \/>\nDaniel Seiberling schreibt in seinem Band <em>Die Nationalit\u00e4t als Schuld. Die Deportation der Deutschen aus Rum\u00e4nien in die UdSSR<\/em> (S. 8) in Bezug auf die im Parteiblatt \u201eSc\u00e2nteia\u201c erschienene Meldung Folgendes:<br \/>\n\u201e\u00abDie Pr\u00e4sidentschaft des Ministerrats teilt mit: Da verschiedene unbegr\u00fcndete Ger\u00fcchte im Umlauf sind, wird der Bev\u00f6lkerung deutscher ethnischer Herkunft Folgendes bekanntgegeben: Auf Befehl des Hohen Sowjetischen Kommandos werden zur \u00dcberf\u00fchrung an jene Orte, an denen Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigt werden, folgende Kategorien von B\u00fcrgern deutscher ethnischer Herkunft abgeholt: M\u00e4nner im Alter von 16 bis 45 Jahren. Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren, ausgenommen jene, die Kinder unter einem Jahr haben. Nachdem sie an den Bestimmungsorten angekommen sind, werden die Familien benachrichtigt und erm\u00e4chtigt, ihnen zu schreiben und Pakete zu schicken. Die Abholung hat vorl\u00e4ufigen Charakter, da es sich um f\u00fcr die Kriegsbed\u00fcrfnisse notwendige Arbeit handelt.\u00bb Diese kurze Meldung auf Seite 5 der Parteizeitung \u201eSc\u00e2nteia\u201c vom 18. Januar 1945 bildet die Grundlage f\u00fcr die Deportation von 70.000\u201375.000 Deutschen in die UdSSR in den Jahren 1945 bis 1949. So begannen im Januar 1945 gemischte rum\u00e4nisch-sowjetische Patrouillen mit den Verhaftungen, auf der Grundlage von Listen, die von den rum\u00e4nischen Beh\u00f6rden erstellt werden sollten.<br \/>\nNach der \u2013 oft n\u00e4chtlichen \u2013 Festnahme der Siebenb\u00fcrger Sachsen, der Banater Schwaben, der Deutschen aus dem Banater Bergland und der Sathmarer Schwaben wurden diese wochenlang in Viehwaggons zu den sowjetischen Kohlengruben und Industriezentren transportiert, wo sie zur Zwangsarbeit unter \u00e4u\u00dferst mangelhaften Bedingungen hinsichtlich Hygiene und Ern\u00e4hrung gezwungen wurden. Niemand wusste, wie lange die Deportation dauern w\u00fcrde oder ob sie jemals zur\u00fcckkehren w\u00fcrden. Etwa 15 % \u00fcberlebten diese Tortur nicht.<\/p>\n<p><strong>Ethnie: ANDERE<\/strong><br \/>\nDie Facebook\u2011Seite \u2026 \u2013 <em>Diplomatische Archive des Au\u00dfenministeriums<\/em> \u2013 weist au\u00dferdem darauf hin, dass, da ein gro\u00dfer Teil der jungen deutschen M\u00e4nner in Rum\u00e4nien zum \u00fcberwiegenden Teil in die deutsche Armee eingezogen worden war, viele Jugendliche oder \u00e4ltere Menschen sowie zahlreiche Frauen abgeholt wurden.<br \/>\nIn einigen F\u00e4llen wurden auch Juden, Ungarn, Polen, Tschechen oder Serben, aber auch Rum\u00e4nen festgenommen, nur weil ihr Name oder ihr \u00e4u\u00dferes Erscheinungsbild \u201edeutsch\u201c wirkte.<br \/>\nEbenso wurden jene Personen serbischer, slowakischer, ungarischer usw. Herkunft deportiert, die w\u00e4hrend des Krieges aus politischen oder administrativen Gr\u00fcnden ihre Zugeh\u00f6rigkeit zur deutschen Volksgruppe erkl\u00e4rt hatten.<br \/>\nIn der <a href=\"http:\/\/www.cnsas.ro\/egd.html\">Liste der als Deutsche deportierten Personen<\/a>, die auf der <a href=\"http:\/\/www.cnsas.ro\/\">Website des Nationalen Rates f\u00fcr das Studium der Securitate\u2011Archive (CNSAS)<\/a> zug\u00e4nglich ist, findet sich bei zahlreichen Namen in der Rubrik <em>ETHNIE<\/em> der Eintrag: <em>ANDERE<\/em>, also nicht <em>DEUTSCH<\/em>. Zum Beispiel:<\/p>\n<p>Acsan Mihail Franz, geboren am 22.05.1902 in Johanisfeld\/ Kreis Temesch<br \/>\nAdam Catarina, geboren am 17.04.1924 in Cruceni (Kreuzst\u00e4tten)\/ Kreis Arad<br \/>\nAdam Ecaterina, geboren am 15.01.1926 in Komlosch (Alt-Sanktanna)\/ Kreis Arad<br \/>\nAdam Elisabeta, geboren am 10.02.1921 in Cruceni (Kreuzst\u00e4tten)\/ Kreis Arad<br \/>\nAdamovici Ana, geboren am 00.00.1922, Geburtsort fehlt, wohnhaft in Lipova\/Lippa \/ Kreis Temesch<br \/>\nAntis Antoniu, geboren am 01.05.1900 in Dolatz\/ Kreis Temesch<br \/>\nArdelean Ana, geboren am 29.06.1923 in Glogowatz\/ Kreis Arad<br \/>\nArvai Elisabeta, geboren am 06.10.1927 im Kreis Arad<br \/>\nBeatzowtzki Feri (oder Biazofscky Francisc), \u201e22 Jahre alt, Friseur, ledig \/\u2026\/ war zur Arbeit in der UdSSR, danach in Deutschland, von wo er heimlich in die Gemeinde V\u0103liug\/Franzdorf, Kreis Karasch, zur\u00fcckkehrte\u201c \u2013 Angaben aus dem Jahr 1949<br \/>\nCovaci Ianos, geboren am 25.03.1919 in Covaci\/Kowatschi\/ Kreis Temesch, Geburtsdatum unleserlich<br \/>\nIvanovici Hermina, wohnhaft in der Gemeinde Ogradena, Kreis Severin \u2013 Angaben aus dem Jahr 1947<br \/>\nKoteles Ecaterina, geboren am 04.08.1927 in Komlosch (Alt-Sanktanna)\/ Kreis Arad<br \/>\nKovacs Matei, geboren am 18.05.1926, Landwirt, wohnhaft in Tomnatic (Triebswetter), Kreis Temesch\u2011Torontal, abgeholt am 14.01.1945<br \/>\nLugosi Olga, \u201e22 Jahre alt, aus Reschitza geb\u00fcrtig, derzeit in Reschitza, war zur Arbeit in der UdSSR, kam heimlich aus Deutschland zur\u00fcck\u201c \u2013 Angaben aus dem Jahr 1949<br \/>\nVatav Alexandru, geboren am 08.02.1928, in die UdSSR deportiert aufgrund einer Verwechslung: seine Mutter heiratete 1945 einen Deutschen, weshalb man annahm, er sei dessen Sohn.<\/p>\n<p>In dieser Liste erscheinen auch Personen, die in den Nachbarl\u00e4ndern geboren wurden und einer anderen Ethnie angeh\u00f6rten, zum Beispiel:<br \/>\nFikkert Karol, geboren am 03.08.1901 in B\u00e9k\u00e9s\/ Ungarn<br \/>\nFirnaiss Helena, geboren am 24.03.1926 in Feh\u00e9rgyarmat\/ Ungarn<br \/>\nFuchs Ioan, geboren am 12.02.1907 in Osjeck\/ Jugoslawien<\/p>\n<p><strong>Schwaben, Sachsen und andere Ethnien<\/strong><br \/>\nEine weitere sehr umfassende, ausf\u00fchrliche und streng dokumentierte Studie, die sich mit der Deportation der zivilen B\u00fcrger deutscher, aber auch anderer Nationalit\u00e4t aus Rum\u00e4nien befasst, ist die Arbeit von Dr. Ilie Schipor mit dem Titel: <em>Die Deportation der Deutschen aus Rum\u00e4nien in die ehemalige UdSSR. Russische archivische Belege<\/em>. In der Einleitung erw\u00e4hnt der Autor:<br \/>\n\u201eZehn Jahre lang (August 2009 \u2013 August 2019, ein Jahrzehnt, in dem ich als Minister\u2011Berater an der Botschaft Rum\u00e4niens in Moskau t\u00e4tig war) hatte ich die Chance, wenn nicht sogar das Privileg, in einigen der wichtigsten russischen Archivinstitutionen zu forschen: im Staatsarchiv der Russischen F\u00f6deration (GARF \u2013 \u0413\u043e\u0441\u0443\u0434\u0430\u0440\u0441\u0442\u0432\u0435\u043d\u043d\u044b\u0439 \u0430\u0440\u0445\u0438\u0432 \u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u0439\u0441\u043a\u043e\u0439 \u0424\u0435\u0434\u0435\u0440\u0430\u0446\u0438\u0438\/\u0413\u0410 \u0420\u0424), im Russischen Staatlichen Milit\u00e4rarchiv (RGVA \u2013 \u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u0439\u0441\u043a\u0438\u0439 \u0413\u043e\u0441\u0443\u0434\u0430\u0440\u0441\u0442\u0432\u0435\u043d\u043d\u044b\u0439 \u0412\u043e\u0435\u043d\u043d\u044b\u0439 \u0410\u0440\u0445\u0438\u0432\/\u0420\u0413\u0412\u0410), im Russischen Staatlichen Milit\u00e4rhistorischen Archiv (RGVIA \u2013 \u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u0439\u0441\u043a\u0438\u0439 \u0433\u043e\u0441\u0443\u0434\u0430\u0440\u0441\u0442\u0432\u0435\u043d\u043d\u044b\u0439 \u0432\u043e\u0435\u043d\u043d\u043e\u2011\u0438\u0441\u0442\u043e\u0440\u0438\u0447\u0435\u0441\u043a\u0438\u0439 \u0430\u0440\u0445\u0438\u0432\/\u0420\u0413\u0412\u0418\u0410), im Russischen Staatlichen Wirtschaftsarchiv (RGAE \u2013 \u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u0439\u0441\u043a\u0438\u0439 \u0433\u043e\u0441\u0443\u0434\u0430\u0440\u0441\u0442\u0432\u0435\u043d\u043d\u044b\u0439 \u0430\u0440\u0445\u0438\u0432 \u044d\u043a\u043e\u043d\u043e\u043c\u0438\u043a\u0438\/\u0420\u0413\u0410\u042d), im Russischen Staatlichen Archiv f\u00fcr Sozial\u2011Politische Geschichte (RGASPI \u2013 \u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u0439\u0441\u043a\u0438\u0439 \u0433\u043e\u0441\u0443\u0434\u0430\u0440\u0441\u0442\u0432\u0435\u043d\u043d\u044b\u0439 \u0430\u0440\u0445\u0438\u0432 \u0441\u043e\u0446\u0438\u0430\u043b\u044c\u043d\u043e\u2011\u043f\u043e\u043b\u0438\u0442\u0438\u0447\u0435\u0441\u043a\u043e\u0439 \u0438\u0441\u0442\u043e\u0440\u0438\u0438\/\u0420\u0413\u0410\u0421\u041f\u0418), im Zentralarchiv des Sicherheitsdienstes der Russischen F\u00f6deration (ZA FSB \u2013 \u0426\u0435\u043d\u0442\u0440\u0430\u043b\u044c\u043d\u044b\u0439 \u0430\u0440\u0445\u0438\u0432 \u0424\u0421\u0411 \u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u0438\/\u0426\u0410 \u0424\u0421\u0411), im Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen F\u00f6deration (ZA MO \u2013 \u0426\u0435\u043d\u0442\u0440\u0430\u043b\u044c\u043d\u044b\u0439 \u0430\u0440\u0445\u0438\u0432 \u041c\u0438\u043d\u0438\u0441\u0442\u0435\u0440\u0441\u0442\u0432\u0430 \u043e\u0431\u043e\u0440\u043e\u043d\u044b \u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u0439\u0441\u043a\u043e\u0439 \u0424\u0435\u0434\u0435\u0440\u0430\u0446\u0438\u0438\/\u0426\u0410 \u041c\u041e \u0420\u0424) usw.\u201c<br \/>\nBez\u00fcglich der Deportierten anderer Ethnien wird in dieser Studie Folgendes erw\u00e4hnt:<\/p>\n<p>&#8211; \u201eAnna Frambach aus Temeswar, C\u00e2mpina\u2011Stra\u00dfe Nr. 22, ersuchte am 16. Januar 1945 schriftlich den Polizeichef von Temeswar, ihr zu gestatten, \u00abzusammen mit meinem Ehemann Frambach Iosif und meinen beiden T\u00f6chtern, die vom russischen Kommando festgehalten werden, abzureisen, da es keinen Sinn hat, dass ich allein zu Hause bleibe, und ich lieber mit meiner Familie gehen m\u00f6chte\u00bb. Kommissar Dasc\u0103lu vom II. Polizeikommissariat der Stadt Temeswar schrieb und best\u00e4tigte mit seiner Unterschrift folgende Resolution (direkt oben links auf dem Schreiben vermerkt): 16. Januar 1945. \u00abDem Ersuchen wird stattgegeben, da sie von niemandem gezwungen wird.\u00bb<br \/>\nInfolgedessen finden sich die vier Familienmitglieder auf einer der 60 Waggonlisten des Transportes Nr. 47.652 wieder, mit dem 1.641 Deutsche aus Temeswar (824 M\u00e4nner und 817 Frauen) in die UdSSR deportiert wurden. (\u2026) Zwei weitere Temeswarer, ungarischer Herkunft und mit Deutschen verheiratet, beantragten am selben Tag, gemeinsam mit ihren Ehefrauen in den Waggonzug des Transportes Nr. 47.652 aufgenommen zu werden. Alexandru Varga (geboren 1912) und Robert Csiszmadia (geboren 1913), beide wohnhaft in der Lini\u0219tii\u2011Stra\u00dfe Nr. 2, baten darum, zusammen mit ihren Ehefrauen Varga Otilia (geb. Telkov, 1915) bzw. Csiszmadia Maria (geb. Petri) abreisen zu d\u00fcrfen. Da beide Antr\u00e4ge vom selben Polizeikommissar Dasc\u0103lu genehmigt wurden, wurden die beiden rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger \u2013 die nicht der Deportation unterlagen, da sie nicht deutscher, sondern ungarischer Herkunft waren \u2013 in die Waggontabellen eingetragen (an Stelle anderer Personen, deren Namen gestrichen wurden). Diese Tabellen bildeten die Dokumente, mit denen sie ihr Schicksal in die H\u00e4nde der sowjetischen Delegierten \u2013 und durch diese in die Verf\u00fcgungsmacht des willk\u00fcrlichen Systems der UdSSR \u2013 legten.\u201c<\/p>\n<p>&#8211; \u201eDer italienische Vizekonsul in Temeswar meldete am 25. Januar 1945, dass der italienische Staatsangeh\u00f6rige Smaniotto Ernesto, ethnischer Italiener, Sohn von Bartalomeo und Teresa, geboren am 31. Januar 1905 in Reschitza, \u201evon sowjetischen Truppen abgeholt wurde, da er mit einem Deutschen verwechselt worden war\u201c, weshalb seine Freilassung beantragt wurde\u201c.<\/p>\n<p>&#8211; \u201eAm selben Tag \u00fcbermittelte der Leiter der Britischen Milit\u00e4rmission (unter Nr. 422\/12. Januar 1945) General Winogradow die Vorl\u00e4ufige Liste der in Deutschland, \u00d6sterreich und Ungarn geborenen Zivilpersonen mit britischer Staatsangeh\u00f6rigkeit sowie die Liste der rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger deutscher, ungarischer und \u00f6sterreichischer Herkunft. In den beiden Dokumenten wurden 22 Personen namentlich aufgef\u00fchrt, f\u00fcr die eine Ausnahme von der unmittelbar bevorstehenden Deportation beantragt wurde.\u201c<\/p>\n<p>&#8211; \u201eDie Franz\u00f6sische Gesandtschaft in Bukarest intervenierte am 12., 13. und 17. Januar 1945, zun\u00e4chst f\u00fcr Rainer Biemel (geboren 1910 in Kronstadt, der jedoch mehrere Jahre in Frankreich lebte, in Toulouse unterrichtete und \u2013 bis 1940 \u2013 Beamter im Informationsministerium war) und dessen Tochter Ana Maria (geboren am 24. Juni 1936 in Saint\u2011Ouen, franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrgerin)\u201c. Anschlie\u00dfend setzte sich die Gesandschaft ein f\u00fcr \u0218tefan Hintz (Leiter der Remontestation des Jockey\u2011Clubs, der \u201erum\u00e4nischer Staatsb\u00fcrger franz\u00f6sischer und nicht deutscher Herkunft ist\u201c und dennoch \u201eam 12. Januar aus seiner Wohnung in der Isp\u0103\u0219oiu\u2011Stra\u00dfe Nr. 10 verhaftet und zur Polizeistation Nr. 22 in Bukarest gebracht wurde, woraufhin er in einen Zug verladen wurde, um zur Arbeit in die UdSSR gebracht zu werden\u201c), sowie f\u00fcr Alfred Weber (geboren am 12. Januar 1902 in Gala\u021bi, der \u201eals Franzose gef\u00fchrt wird\u201c).\u201c<\/p>\n<p>&#8211; \u201eDas Zentralkomitee der Vereinigung der Rum\u00e4nischen Juden (mit Sitz in Bukarest, Calea C\u0103l\u0103ra\u0219ilor Nr. 27) ersuchte General Winogradow \u2013 mit Schreiben Nr. 95 vom 13. Januar 1945 \u2013 um die Freilassung von 11 j\u00fcdischen Personen, die von den NKWD\u2011Organen festgehalten wurden. Die Vereinigung der Armenier in Rum\u00e4nien (die auf Grundlage der \u201eGenehmigung Nr. 2.124 vom 25. Januar 1919 des Hohen Innenministeriums\u201c t\u00e4tig war) beantragte mit Schreiben Nr. 2.781 vom 15. Januar 1945, dass Hermina Minasian, Ehefrau eines Juden, wohnhaft in Pite\u0219ti, Br\u00e2ncoveanu\u2011Stra\u00dfe Nr. 31, von der Deportation ausgenommen werde.\u201c<\/p>\n<p>&#8211; \u201eDie Tschechoslowakische Kolonie (mit Sitz in Bukarest, Matei\u2011Basarab\u2011Stra\u00dfe Nr. 1) beantragte mit den Schreiben Nr. 1.431 vom 13. Januar und Nr. 1.432 vom 17. Januar 1945 die Befreiung von Otto Matu\u0219tik und Ivan Koke\u0219 von der Deportation.\u201c<\/p>\n<p>&#8211; \u201eDie Mitteilung von Generalleutnant M. S. Krivenko, Leiter der Direktion f\u00fcr Kriegsgefangenenangelegenheiten und internierte Zivilpersonen, \u00fcber die Zahl der in den Lagern des MWD der UdSSR internierten rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger \u2013 9. Januar 1947. (&#8230;)<\/p>\n<p>1. Gesamtzahl der in die UdSSR verbrachten (deportierten) Personen \u2013 66.318<\/p>\n<p>2. Aus den Registern ausgeschieden (im Zeitraum Januar 1945 \u2013 1. Dezember 1946) \u2013 21.657 Personen, davon:<\/p>\n<ul>\n<li>freigelassen und repatriiert \u2013 17.862 Personen<\/li>\n<li>verstorben \u2013 3.795 Personen<\/li>\n<\/ul>\n<p>3. Inhaftierte zum 1. Dezember 1946 \u2013 44.661 Personen<\/p>\n<p>Die internierten rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger geh\u00f6rten folgenden Nationalit\u00e4ten bzw. Ethnien an:<\/p>\n<ul>\n<li>deutsch \u2013 40.963 Personen<\/li>\n<li>rum\u00e4nisch \u2013 1.842 Personen<\/li>\n<li>ungarisch \u2013 1.480 Personen<\/li>\n<li>tschechoslowakisch \u2013 187 Personen<\/li>\n<li>polnisch \u2013 63 Personen<\/li>\n<li>j\u00fcdisch \u2013 30 Personen<\/li>\n<li>\u00f6sterreichisch \u2013 56 Personen<\/li>\n<li>andere \u2013 40 Personen.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Schlussfolgerungen<\/strong><br \/>\nDie vorgelegten Dokumente \u2013 aus diplomatischen Archiven, Best\u00e4nden des CNSAS und russischen Archiven \u2013 zeichnen ein koh\u00e4rentes und unumst\u00f6\u00dfliches Bild eines der dramatischsten Kapitel, das die Zivilbev\u00f6lkerung Rum\u00e4niens in den Jahren 1944\u20131945 erlebt hat.<br \/>\nDie Deportation der Deutschen sowie der zahlreichen rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger anderer Nationalit\u00e4ten war nicht das Ergebnis spontaner Ma\u00dfnahmen, sondern die Folge eines strengen administrativen Mechanismus, der mit der Beteiligung der lokalen Beh\u00f6rden umgesetzt wurde.<br \/>\nDie Analyse der Deportationslisten und der diplomatischen Interventionen zeigt, dass das ethnische Kriterium, obwohl als einziges und objektives dargestellt, in der Praxis willk\u00fcrlich angewandt wurde. Zahlreiche Personen wurden aufgrund ihres Namens, administrativer Verwechslungen oder ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu Mischehen abgeholt.<br \/>\nIn anderen F\u00e4llen baten Menschen, die von den sowjetischen Ma\u00dfnahmen nicht betroffen gewesen w\u00e4ren, freiwillig darum, ihren Familien zu folgen \u2013 ein Umstand, der die tief menschliche und zugleich tragische Dimension dieser Ereignisse eindrucksvoll unterstreicht.<br \/>\nHeute, mehr als acht Jahrzehnte sp\u00e4ter, verpflichten uns diese Dokumente zu verstehen, dass das Leiden keine ethnische Zugeh\u00f6rigkeit kannte und dass die Deportation keinen Unterschied machte zwischen Deutschen, Rum\u00e4nen, Ungarn, Juden, Serben, Tschechen oder Polen. Alle waren Opfer eines repressiven Systems, das die Identit\u00e4t in eine Schuld verwandelte.<\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige Monate vor dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa (9. Mai 1945) unterzeichnete am 16. Dezember 1944 Josef Wissarionowitsch Stalin, Generalsekret\u00e4r der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, den Erlass Nr. 7161 des Staatsverteidigungskomitees der Sowjetunion mit folgendem Inhalt: Das Staatsberteidigungskomitee der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken beschlie\u00dft: Die Mobilisierung und Internierung zur Arbeitsleistung in der UdSSR [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":82360,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[66],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82424"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=82424"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82424\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":82425,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82424\/revisions\/82425"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=82424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=82424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=82424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}