{"id":83092,"date":"2026-02-11T19:09:20","date_gmt":"2026-02-11T17:09:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=83092"},"modified":"2026-02-11T20:00:10","modified_gmt":"2026-02-11T18:00:10","slug":"jubilaeen-des-jahres-2026-im-leben-unserer-dioezese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/jubilaeen-des-jahres-2026-im-leben-unserer-dioezese\/","title":{"rendered":"Jubil\u00e4en des Jahres 2026 im Leben unserer Di\u00f6zese"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr 2026 bringt zahlreiche Jubil\u00e4en mit sich, die den Glauben und das geistliche Erbe unserer Gemeinschaften sowie die jahrhundertealte Geschichte dieser Di\u00f6zese wiederspiegeln. Die Jahrestage der Gr\u00fcndung und Neuordnung der Pfarreien, die Gedenktage des Baus und der Weihe unserer Kirchen sowie jene Ereignisse der Vergangenheit, die diese Region geformt haben, laden uns ein, mit Dankbarkeit auf die wichtigen Momente unserer Geschichte zur\u00fcckzublicken und dieses Erbe weiterzutragen. Die folgende Zusammenfassung hat das Ziel, diese bedeutenden Ereignisse in Erinnerung zu rufen.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1046 = 980 Jahre seit dem Martyrium des hl. Gerhard, des ersten Bischofs der Di\u00f6zese Tschanad.<\/strong> Im Jahr 1046, in einer unruhigen Zeit, forderten einige ungarische Rebellen die R\u00fcckkehr zum Heidentum und die Zerst\u00f6rung der christlichen Kirche. Die Bisch\u00f6fe des Landes versammelten sich in Ofen (Buda), um den neuen Herrscher davon abzuhalten, diesen Forderungen nachzugeben. Am 24. September 1046 wurde Gerhard von den Rebellen gefangen genommen, gesteinigt und get\u00f6tet; sein K\u00f6rper wurde von einem Felsen in die Donau geworfen \u2013 von dem H\u00fcgel, der heute seinen Namen tr\u00e4gt: dem Gell\u00e9rtberg\/ Gerhardsberg.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1156 = 870 Jahre seit dem Baubeginn der Propsteikirche des hl. Martin von Tours in Orod<\/strong>, dem heutigen Glogowatz\/Vladimirescu im Kreis Arad, in Anwesenheit von K\u00f6nig Andreas II. und K\u00f6nigin Jolande de Courtenay.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1226 = 800 Jahre seit dem Tod des hl. Franz von Assisi<\/strong>, des Gr\u00fcnders des Ordens der Minderen Br\u00fcder \u2013 der Franziskaner \u2013, die bereits zu Lebzeiten des Heiligen auf dem Gebiet unserer Di\u00f6zese pr\u00e4sent waren. Im Jahr <strong>1926<\/strong> \u2013 also vor <strong>100 Jahren<\/strong> \u2013 wurde anl\u00e4sslich des 700. Todestages des hl. Franz von Assisi in Radna, auf dem H\u00fcgel hinter dem Kloster, seine Marmorstatue errichtet, zusammen mit sechs weiteren Statuen von Heiligen des Franziskanerordens: der hl. Klara, der hl. Agnes, der hl. Elisabeth, des hl. Antonius von Padua, des hl. Johannes von Capestrano und des hl. Ludwig IX., K\u00f6nig von Frankreich.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1526 = 500 Jahre seit der Schlacht bei Moh\u00e1cs<\/strong>, in der die Armee des K\u00f6nigreichs Ungarn \u2013 unterst\u00fctzt von weiteren europ\u00e4ischen Streitkr\u00e4ften \u2013 unter der F\u00fchrung des jungen K\u00f6nigs Ludwig II. von der zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegenen Armee des Osmanischen Reiches besiegt wurde, die von Sultan S\u00fcleyman I. (dem Pr\u00e4chtigen, bzw. dem Gesetzgeber) angef\u00fchrt wurde. Auf dem Schlachtfeld fanden sowohl der erst 20\u2011j\u00e4hrige K\u00f6nig Ludwig II. als auch \u2013 neben mehreren anderen Bisch\u00f6fen und Erzbisch\u00f6fen \u2013\u00a0<strong>Franciscus de Chahol<\/strong>, Bischof von Tschanad, den Tod.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1716 = 310 Jahre seit der Befreiung der Festung Temeswar und dem Beginn der Wiederbelebung des pastoralen Lebens in der Stadt und in der gesamten Di\u00f6zese.<\/strong><\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1726 = 300 Jahre seit der Wiedererrichtung der r\u00f6misch\u2011katholischen Pfarrei Karaschowa.<\/strong> Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung der Pfarrei finden wir im p\u00e4pstlichen Zehntregister von 1333.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1736 = 290 Jahre seit der Grundsteinlegung der St.-Georg-Doms, der r\u00f6misch\u2011katholischen Kathedrale von Temeswar.<\/strong>\u00a0Am 6. August 1736 legte Adalbert Eusebius Anton Baron von Falkenstein, Bischof von Tschanad, in Temeswar den Grundstein f\u00fcr eine neue Kathedrale der Di\u00f6zese. Der Bau der Kathedrale stand unter dem Patronat von Kaiser Karl VI. und Maria Theresia, die die bedeutendsten Ingenieure ihrer Zeit nach Temeswar entsandten.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1736 = 290 Jahre seit der Gr\u00fcndung der r\u00f6misch\u2011katholischen Pfarrei in Ghiorok.<\/strong>\u00a0Im Schematismus der Di\u00f6zese wird pr\u00e4zisiert, dass der Ort im Jahr 1736 mit Ungarn aus Siebenb\u00fcrgen, aus dem Szeklerland sowie aus den Komitaten Tschanad und B\u00e9k\u00e9s besiedelt wurde, dazu mit einigen deutschen Familien.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1741 = 285 Jahre seit der Gr\u00fcndung der r\u00f6misch\u2011katholischen Pfarrei in Dognatschka.<\/strong><\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1751 = 275 Jahre seit der Weihe der r\u00f6misch\u2011katholischen Kirche \u201eHl.\u00a0Franz von Assisi\u201c in Deutsch-Saska.<\/strong><\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1756 = 270 Jahre seit der Grundsteinlegung und dem Baubeginn der Basilika Maria Radna.<\/strong> Das Kirchenschiff ist 56,2 m lang und 19,8 m breit, wobei es sich im Altarraum auf 9,3 m verengt. Die H\u00f6he des Schiffes betr\u00e4gt 20,6 m, die des Altarraums 18,8 m. Die T\u00fcrme \u2013 die zuletzt fertiggestellt wurden \u2013 erhielten <strong>1911<\/strong> (vor <strong>115 Jahren<\/strong>) ihre heutige H\u00f6he und messen nun 67 m. Das Gew\u00f6lbe des Kirchenschiffs ist in f\u00fcnf Segmente unterteilt. \u00dcber dem Hochaltar befindet sich ein Fresko, das die Aufnahme der Gottesmutter Maria mit Leib und Seele in den Himmel darstellt; es wurde 1762 vom Wiener K\u00fcnstler Ferdinand Schie\u00dfl gemalt.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1756 = 270 Jahre seit der Wiedererrichtung der r\u00f6misch\u2011katholischen Pfarrei in Neu-Moldowa.<\/strong>\u00a0Die Pfarrei bestand bereits zwischen 1726 und 1737 in Alt-Moldowa und wurde um das Jahr 1756 an ihrem heutigen Standort neu gegr\u00fcndet. Die dem hl. Johannes dem T\u00e4ufer geweihte Kirche wurde zun\u00e4chst in den Jahren 1777\u20131778 erbaut, jedoch 1788 in Brand gesetzt. 1791 wurde sie wieder aufgebaut, dann 1848 erneut zerst\u00f6rt und niedergebrannt. Im Jahr 1852 erfolgte der erneute Wiederaufbau.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1766 = 260 Jahre seit der Gr\u00fcndung mehrerer r\u00f6misch\u2011katholischer Pfarreien unter dem Tschanader Bischof Franz Anton Graf Engl von und zu Wagrain:<\/strong> Billed, Sackelhausen (heute Filiale der Pfarrei Temeswar V. Mehala), Sch\u00f6ndorf (heute Filiale der Pfarrei Lippa), Neudorf (heute von der Pfarrei Lippa betreut), Hatzfeld, Maria\u2011Tschiklova (Wallfahrtsort, heute Filiale der Pfarrei Orawitz), Gro\u00dfsanktnikolaus, sowie die Pfarreien Opowa, Homolitz, Jabuka\/Apfeldorf, Startschowa (Star\u010devo) und Kuvin, die sich heute auf dem Gebiet der Di\u00f6zese Gro\u00df-Betschkerek\/ Zrenjanin in Serbien befinden.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1786 = 240 Jahre seit der Gr\u00fcndung der r\u00f6misch\u2011katholischen Pfarrei Bakowa<\/strong>, sowie der folgenden Pfarreien: <strong>Darowa<\/strong> (heute Filiale der Pfarrei Lugosch), <strong>Gro\u00df-Scham<\/strong> (heute Filiale der Pfarrei Gataja), <strong>Ebendorf<\/strong> (heute Filiale der Pfarrei Lugosch), <strong>Moritzfeld<\/strong> (heute Filiale der Pfarrei Gataja), <strong>Wetschehausen<\/strong> (heute Filiale der Pfarrei Lugosch). Dies geschah w\u00e4hrend der Amtszeit des Tschanader Bischofs\u00a0<strong>Emerich Christovich<\/strong>\u00a0in Temeswar.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1836 = 190 Jahre seit der Gr\u00fcndung der r\u00f6misch\u2011katholischen Pfarrei Doroban\u021bi<\/strong>, in einer Ortschaft, die ab 1818 mit ungarischen Familien besiedelt wurde.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1851 = 175 Jahre seit der Gr\u00fcndung der r\u00f6misch\u2011katholischen Pfarrei Mailat.<\/strong> Die Siedlung entstand 1820 auf dem Gut T\u00faregyh\u00e1za durch die Ansiedlung ungarischer katholischer Tabakbauern.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1851 = 175 Jahre seit dem Bau der Pfarrkirche in Turnu<\/strong>, die zu Ehren des<strong> Hochfestes Kreuzerh\u00f6hung<\/strong>\u00a0geweiht wurde.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1851 = 175 Jahre seit der Errichtung der \u00f6ffentlichen Kapelle in Nadrag<\/strong>, die dem Fest\u00a0<strong>\u201eName der Heiligen Jungfrau Maria\u201c<\/strong>\u00a0geweiht war. In den Jahren 1927\u20131928 wurde an gleicher Stelle die jetzige Pfarrkirche mit demselben Patrozinium errichtet.<\/p>\n<p><strong>2026 \u2013 1851 = 175 Jahre seit der Amtseinf\u00fchrung von Bischof Alexander Csaj\u00e1ghy<\/strong>, der am 11. April ernannt und am 26. Oktober zum Bischof der Di\u00f6zese Tschanad mit Sitz in Temeswar konsekriert wurde.<\/p>\n<p><strong>1951 \u2013 2026 = 75 Jahre seit der Deportation in die B\u0103r\u0103gan\u2011Steppe<\/strong>, von Familien und Personen aus den an der jugoslawischen Grenze gelegenen Ortschaften der Kreise Temesch, Karasch\u2011Severin und Mehedin\u021bi. Aus der Di\u00f6zese Temeswar wurden auch zwei Priester deportiert:\u00a0<strong>Pfr.<\/strong>\u00a0<strong>L\u00e1szl\u00f3 T\u00fary und Pfr. Zolt\u00e1n Buding<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>1951\u20132026 = 75 Jahre seit dem vom atheistisch-kommunistischen Regime inszenierten Prozess<\/strong> gegen Bischof Dr. h.c. Augustin Pacha, den geheim-konsekrierten Bischof Dr. Adalbert Boros, den geheim-konsekrierten Bischof von Bukarest Josef Schubert und die anderen Mitglieder der \u201ePacha-Gruppe\u201c. Der nach Vorgaben aus Moskau inszenierte Prozess fand vom 10. bis 17. September 1951 in Bukarest vor einem Milit\u00e4rgericht statt, wobei zehn Angeklagte, denen \u201eSpionage zugunsten des Vatikans\u201c vorgeworfen wurde, verurteilt wurden.<\/p>\n<p><b><span lang=\"HU\">Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/span><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2026 bringt zahlreiche Jubil\u00e4en mit sich, die den Glauben und das geistliche Erbe unserer Gemeinschaften sowie die jahrhundertealte Geschichte dieser Di\u00f6zese wiederspiegeln. 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