{"id":86174,"date":"2026-05-06T18:54:01","date_gmt":"2026-05-06T15:54:01","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=86174"},"modified":"2026-05-06T19:04:38","modified_gmt":"2026-05-06T16:04:38","slug":"lebendiges-erbe-erinnerungen-an-bischof-aron-marton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/lebendiges-erbe-erinnerungen-an-bischof-aron-marton\/","title":{"rendered":"Lebendiges Erbe \u2013 Erinnerungen an Bischof \u00c1ron M\u00e1rton"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-86156 alignright\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-710x1024.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-710x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"338\" height=\"487\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27338%27%20height%3D%27487%27%20viewBox%3D%270%200%20338%20487%27%3E%3Crect%20width%3D%27338%27%20height%3D%27487%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-200x289.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-208x300.jpg 208w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-400x577.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-600x866.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-710x1024.jpg 710w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-768x1108.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-800x1154.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron-1064x1536.jpg 1064w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Marton-Aron.jpg 1131w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 338px) 100vw, 338px\" \/><\/a>\u00dcber den Diener Gottes \u00c1ron M\u00e1rton, Bischof von Siebenb\u00fcrgen, wurde bereits viel geschrieben: Historiker, Archivare, Theologen und Zeitzeugen haben die Ereignisse seines Lebens in B\u00fcchern, Studien und Dokumentenb\u00e4nden festgehalten. Der Reichtum und die Vielfalt dieser Literatur zeigen schon f\u00fcr sich, welch au\u00dfergew\u00f6hnliche Gestalt er f\u00fcr Siebenb\u00fcrgen im 20. Jahrhundert und f\u00fcr die katholische Kirche in unserem Lande war. Und doch gibt es Erinnerungen, die nirgendwo sonst zu finden sind als im Herzen jener Menschen, die ihm pers\u00f6nlich begegneten.<br \/>\nDiese Interviewreihe, die im Rahmen des <strong><em>\u00c1ron\u2011M\u00e1rton\u2011Jahres<\/em><\/strong> (am 18. Februar dieses Jahres von der Abgeordnetenkammer durch ein Gesetz verabschiedet, das zuvor den Senat passiert hatte, wodurch das Jahr 2026 zum \u201eBischof-M\u00e1rton-\u00c1ron-Jahr\u201c erkl\u00e4rt wurde, um den 130. Jahrestag der Geburt des Bischofs zu begehen), entstanden ist, m\u00f6chte keine neuen historischen Daten hinzuf\u00fcgen und kein weiteres Kapitel zu den bestehenden Monografien bieten. Vielmehr will sie jenes pers\u00f6nliche Erbe bewahren, das nur das menschliche Ged\u00e4chtnis bewahren kann: die W\u00e4rme eines H\u00e4ndedrucks, den ermutigenden Blick, das Gewicht eines Wortes oder Satzes, die pr\u00e4gende Kraft einer Begegnung.<br \/>\nJede Erinnerung ist einzigartig \u2013 und gerade deshalb bergen diese Interviews besondere Sch\u00e4tze. Nicht, weil sie neue Informationen liefern, sondern weil sie zeigen, wie \u00c1ron M\u00e1rtons Gestalt in denen weiterlebt, die ihn aus der N\u00e4he erlebten. Wie er auf sie wirkte, was sie von ihm lernten, was f\u00fcr ein Mensch er f\u00fcr sie war. Und wie sie ihn heute, Jahrzehnte sp\u00e4ter, mit Respekt, Dankbarkeit und Zuneigung im Ged\u00e4chtnis bewahren.<br \/>\nJede einzelne Erinnerung ist ein einmaliges Zeugnis, ohne das unser gemeinsames Ged\u00e4chtnis \u00e4rmer w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>Interview mit Martin Roos, emeritiertem Bischof von Temeswar<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-85618 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-683x1024.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"390\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27260%27%20height%3D%27390%27%20viewBox%3D%270%200%20260%20390%27%3E%3Crect%20width%3D%27260%27%20height%3D%27390%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-200x300.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-400x600.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-600x900.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-683x1024.jpg 683w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-768x1152.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-800x1200.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n-1200x1800.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/678765168_1493880412781695_5336712912558633568_n.jpg 1365w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a>Seine Exzellenz Martin Roos, emeritierter Bischof von Temeswar, wurde am 17. Oktober 1942 in Knees\/Satchinez, Kreis Temesch, geboren. Er begann sein Theologiestudium 1961 am R\u00f6misch-Katholischen Theologischen Institut in Alba Iulia \/ Karlsburg, wo er zuvor die Kantorenschule absolviert hatte. Von 1962 bis 1969 studierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule zu K\u00f6nigstein im Taunus, Deutschland. Am 3. Juli 1971 wurde er von Bischof Dr. h. c. Carl Joseph Leiprecht zum Priester f\u00fcr die Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart geweiht. Nach den Ereignissen von Dezember 1989 kehrte er mit Erlaubnis des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, damals Dr. Walter Kasper, in die Di\u00f6zese Temeswar zur\u00fcck. Am 20. Juli 1990 ernannte ihn Bischof Sebastian Kr\u00e4uter, der damalige Di\u00f6zesanbischof von Temeswar, zum Direktor der Bisch\u00f6flichen Kanzlei. Am 28. August 1999 wurde der Priester Martin Roos zum Bischof von Temeswar geweiht. Am Freitag, den 4. Februar 2011, verlieh ihm die Theologische Fakult\u00e4t zu Fulda (Hessen) die Ehrendoktorw\u00fcrde im Fachbereich Katholische Theologie.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u2013 Hochw\u00fcrdigster Herr Bischof, was sind Ihre ersten Erinnerungen an Bischof \u00c1ron M\u00e1rton?<\/strong><br \/>\n\u2013 Ich begegnete ihm zum ersten Mal, als ich nach dem Abschluss der Kantorenschule die Aufnahmepr\u00fcfung f\u00fcr das Theologiestudium in Karlsburg ablegte. Bis dahin hatte ich ihn nur in der St. Michaels-Kathedrale gesehen. Doch 1961, als wir uns f\u00fcr das Theologiestudium bewarben, erlebten wir ihn pers\u00f6nlich. Wir trafen den Bischof im Garten, denn seit dem Fr\u00fchjahr 1957 war er erneut seiner Freiheit beraubt. So stand er unter Hausarrest und durfte das Gel\u00e4nde der Bischofsresidenz nicht verlassen; daher konnte er uns weder im Seminar noch in der Kantorenschule aufsuchen. Er konnte nur unterrichten, indem die Theologiestudenten zu ihm in den altehrw\u00fcrdigen Bischofspalast kamen. So traten wir Bewerber als Kurs im bisch\u00f6flichen Garten zur Aufnahmepr\u00fcfung an.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Hat er auch Sie unterrichtet?<\/strong><br \/>\n\u2013 Uns, den Studenten des ersten Semesters, nicht. Das zweite Mal sah ich Bischof M\u00e1rton, als ich mich von ihm und vom Seminar verabschiedete. Nach dem Zweiten Weltkrieg war mein Vater in Kriegsgefangenschaft geraten und schlie\u00dflich nach Kanada ausgewandert. Meine Mutter und ich beantragten mehrfach die Ausreisegenehmigung bevor wir diese im Oktober erhielten. Also nahm ich Abschied vom Bischof in seinem Arbeitszimmer.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Wie reagierte er auf diese Nachricht?<\/strong><br \/>\n\u2013 Er versicherte mir sein Gebet, schenkte mir ein Andachtsbildchen und entlie\u00df mich mit dem Wunsch, weiterhin von mir zu h\u00f6ren, ich solle ihm schreiben. Und ich schrieb ihm zu Weihnachten, zu Ostern. Ich schrieb ihm auch, als ich \u2013 inzwischen in Deutschland, wo ich mein Theologiestudium fortsetzte \u2013 zur Priesterweihe zugelassen wurde. \u201eMein lieber Sohn!\u201c, antwortete er am 28. Juni 1971 \u2013 \u201eDein Brief vom 18. Juni hat mir doppelte Freude bereitet. Zuerst, weil du dich wieder gemeldet hast. Dann, weil du am 3. Juli das Sakrament der Priesterweihe empf\u00e4ngst und am 11. Juli deine Primiz in der Heimat deiner Eltern feiern wirst. An beiden Festtagen werden wir im Geist bei dir sein und f\u00fcr dich beten. Wir bitten den Heiligen Geist, dir beizustehen, damit du in der treuen Dienstbereitschaft Christi, des ewigen Hohenpriesters, viele unsterbliche Seelen zu ihm f\u00fchren oder bei ihm bewahren kannst. Wir w\u00fcnschen dir ein langes und segensreiches priesterliches Wirken und senden dir unsere herzlichen Gr\u00fc\u00dfe.\u201c Unterzeichnet: \u00c1ron M\u00e1rton.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-large wp-image-86159 aligncenter\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-1024x677.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-1024x677.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"677\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271024%27%20height%3D%27677%27%20viewBox%3D%270%200%201024%20677%27%3E%3Crect%20width%3D%271024%27%20height%3D%27677%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-200x132.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-300x198.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-400x265.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-568x376.jpg 568w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-600x397.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-768x508.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-800x529.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-1024x677.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-1200x794.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s-1536x1016.jpg 1536w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2s.jpg 1737w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><br \/>\nIn einem weiteren Brief vom 10. M\u00e4rz 1972, der auf Deutsch verfasst war, erhielt ich ebenfalls Hinweise von Bischof \u00c1ron M\u00e1rton:<br \/>\nLieber Martin!<br \/>\nDeine lieben Zeilen von 19. Februar habe ich erhalten und danke f\u00fcr Deine Aufmerksamkeit und f\u00fcr Deine M\u00fche. Ja, es ist so: wir freuen uns, so oft wir einen lieben Brief erhalten, dann aber zerbrechen wir oft unseren Kopf, wie wir darauf eine w\u00fcrdige Antwort schreiben sollen.<br \/>\nMach Dich keine Vorw\u00fcrfe, dass Du die ungarische Sprache nicht mehr so sprichst, wie Du sie bei uns gelernt hast. Eins aber kann ich aus Deinem Brief mit Freuden feststellen: dass der g\u00f6ttliche Same, den Deine ehemaligen Professoren in Deine Seele gelegt haben, auf einen guten Boden gefallen sind. Wenn Du ihnen daf\u00fcr dankbar bist, ist sch\u00f6n; vergiss nicht sie in Deine Gebete einzuschlie\u00dfen, so oft Du f\u00fcr Deine Wohlt\u00e4ter betest. Einige von ihnen sind schon in der\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ewigkeit.<br \/>\nEs freut mich zu wissen, dass Du Deine Arbeit im Weingarten\u00a0 des Herrn begonnen hast, und zwar unter der F\u00fchrung eines guten Pfarrers. Du opferst viele Stunden auch f\u00fcr die christliche Erziehung der Jugend auf. Diese Arbeit verlangt viele M\u00fche und Geduld, sie bereitet aber auch sehr viel Freude. Ich m\u00f6chte Dich bei der Erziehung der Jungen auf die\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Worte des hl. Paulus aufmerksam machen: \u201eErmahne die j\u00fcngeren M\u00e4nner zu edlem Mass in allen Dingen. Du selbst zeige Dich als Vorbild in der Verwirklichung des Guten, durch Lauterkeit in der Lehre, w\u00fcrdigen Ernst und gediegene, unwiderlegliche Redeweise\u2026 Handle in Rede, Zuspruch und Beweisf\u00fchrung mit ganzer Entschiedenheit: niemand soll geringsch\u00e4tzig von dir denken k\u00f6nnen.\u201c (An Titus Kap. 2.)<br \/>\nIch danke Dir nochmals f\u00fcr Deinen Bericht, so wie auch f\u00fcr die beigelegten sch\u00f6nen Bilder und w\u00fcnsche zu Deiner pastoralen Arbeit Gottes reichsten Segen.<br \/>\nAlba Iulia, den 10. M\u00e4rz 1972<br \/>\nA. M\u00e1rton, Bischof<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die war die erste handgeschriebene Karte, die ich von ihm erhielt \u2013 am 25. M\u00e4rz 1964 \u2013, mit einer Darstellung des Karlsburger Doms und einem Ostergru\u00df. Und wann immer ich sp\u00e4ter als Theologiestudent oder als Priester nach Hause kam, besuchte ich ihn. Er lud mich zum Mittagessen ein, und wir sprachen \u00fcber meinen Werdegang und meine Arbeit. Er war immer sehr interessiert.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Was hat Sie an Bischof \u00c1ron M\u00e1rton besonders beeindruckt?<\/strong><br \/>\n\u2013 Zum Beispiel, wie er mich und jene, die er kannte, auf unserem Lebensweg begleitet hat. Das war eine gro\u00dfe Ermutigung. Ich bin sehr dankbar f\u00fcr diese Begegnungen. Es gibt auch eine pers\u00f6nliche Begebenheit, die seine Aufmerksamkeit auf mich zuf\u00e4llig gelenkt hat. Als er 1971 zur Firmung nach Simeria (Fischdorf \/ Pischky) im Kreis Hunedoara\/Eisenmarkt kam, begegnete er beim Mittagmahl meinem Gro\u00dfonkel gleichen namens \u2013 Martin Roos -, der als Maschienenbauingenieur in Pisky lebte. Bischof Aaron erinnerte sich sofort meiner und erz\u00e4hlte meinem Gro\u00dfonkel von mir voll des Lobes, von den alten Onkel, Bruder meines v\u00e4terlichen Gro\u00dfvaters, \u00fcberaus gefreut hat. So hat Bischof M\u00e1rton uns stets im Auge behalten. An seiner Beerdigung konnte ich leider nicht teilnehmen. Damals konnte man nur mit Visum ins Land einreisen, und ich erfuhr auch nicht rechtzeitig von seinem Tod.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Wir danken Ihnen f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-86174 gallery-columns-3 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"1s\" data-caption=\"\" 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