{"id":87208,"date":"2026-05-26T18:21:41","date_gmt":"2026-05-26T15:21:41","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=87208"},"modified":"2026-06-21T19:00:59","modified_gmt":"2026-06-21T16:00:59","slug":"heimattage-der-banater-schwaben-in-ulm-am-pfingstfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/heimattage-der-banater-schwaben-in-ulm-am-pfingstfest\/","title":{"rendered":"Heimattage der Banater Schwaben in Ulm am Pfingstfest"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1-2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-full wp-image-87193 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1-2.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1-2.jpg\" alt=\"\" width=\"526\" height=\"701\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27526%27%20height%3D%27701%27%20viewBox%3D%270%200%20526%20701%27%3E%3Crect%20width%3D%27526%27%20height%3D%27701%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1-2-200x267.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1-2-225x300.jpg 225w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1-2-400x533.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1-2.jpg 526w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 526px) 100vw, 526px\" \/><\/a>Am <strong><u>23. und 24. Mai<\/u><\/strong><u> <strong>2026<\/strong><\/u> \u2013 am <strong><em>Pfingstfest<\/em><\/strong> \u2013 fanden traditionell, jedes zweite Jahr, die <strong>Heimattage der Banater Schwaben in<\/strong> <strong>Ulm<\/strong>. Der Heimattag, der heuer unter dem Motto: \u201eHeimat im Herzen \u2013 Zukunft pr\u00e4gen\u201c stattfand, verbindet dabei bew\u00e4hrte Programmpunkte mit neuen Angeboten und r\u00fcckt Ulm einmal mehr in den Mittelpunkt des banatschw\u00e4bischen Gemeinschaftslebens. Den Auftakt machte am Pfingstsamstag das Donauschw\u00e4bische Zentralmuseum, das ab 10 Uhr kostenlose F\u00fchrungen durch die Dauerausstellung und die Donau-Ausstellung angeboten hat. Am Nachmittag traten gegen\u00fcber dem Ulmer Rathaus Trachtengruppen der Deutschen Banater Jugend und Trachtengruppen sowie Jugendgruppen des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat auf: In diesem Jahr war die Banat-Ja-Gruppe aus Neuarad dabei. Begleitet wurde das Programm vom Original Banater Echo unter der Leitung von Manuel Ries. Anschlie\u00dfend empfing Ulms Oberb\u00fcrgermeister Martin Ansbacher Vertreter der Landsmannschaft und der Jugendgruppen im Rathaus, bevor der Festzug zum Auswandererdenkmal am Donauschwabenufer zog und dort ein Kranz niedergelegt wurde. Di\u00f6zesanarchivar Dr. Claudiu C\u0103lin sprach hier die Festrede. Um 19 Uhr lud die Gruppe \u201eLustige Schwaben\u201c zu einem \u201eSchwowische Owed\u201c ins Donauschw\u00e4bische Museum ein, w\u00e4hrend im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm ein europ\u00e4ischer Jugendbegegnungsabend geplant wurde. Am Pfingstsonntag fand das gro\u00dfe Treffen in der Donauhalle statt. Vor dem Geb\u00e4ude spielte die Original Donauschw\u00e4bische Blaskapelle Reutlingen unter Johann Fr\u00fchwald, im Foyer wurde eine Ausstellung zu 75 Jahren seit der Deportation in den B\u0103r\u0103gan er\u00f6ffnet, die von Dr. Swantje Volkmann und Walter Ton\u021ba gestaltet wurde. Zu den G\u00e4sten z\u00e4hlte auch Silviu Sarafolean, Vorsitzender des Verbandes der ehemaligen B\u0103r\u0103gan-Deportierten aus Temeswar. Um 10 Uhr fing die Pfingstmesse mit Heimatpfarrer Paul Kollar als Hauptzelebrant, Pfr. Ioan C\u0103d\u0103rean (Lippa-Neudorf) und Pfr. Markus Krastl als konzelebranten an. Das Hochamt wurde musikalisch von der Original Donauschw\u00e4bischen Blaskapelle Reutlingen begleitet, Fahnenabordnungen und Trachtenpaare zogen feierlich ein. Im Anschluss folgten Gru\u00dfworte und Ansprachen aus Politik und Gesellschaft. Aus dem Banat, seitens des Bistums Temeswar, beteiligten sich Pfr. Ioan C\u0103d\u0103rean (Lippa-Neudorf) und Di\u00f6zesanarchivar Dr. Claudiu C\u0103lin, so auch der neugew\u00e4hlte Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, Benjamin Neurohr und der Vorsitzende des Demokratischen Forums des Deutschen im Banater Bergland, Erwin Josef \u021aigla an den Heimattagen in Ulm. Am Nachmittag bot der Heimattag in Halle und Nebenr\u00e4umen ein kulturell dichtes Programm: Dr. Hertha Schwarz sprach \u00fcber die Entstehung der Namen deutscher Siedlungen im Banat im 18. Jahrhundert, die AG Tracht pr\u00e4sentierte ihr neues Buch zu den Frauensonntagstrachten der Banater Schwaben, und Dr. Hildegard Zappel stellte ihr Kochbuch \u201eBanater Lieblingsgerichte\u201c vor. Auch die Literatur kam nicht zu kurz: Katharina Kilzer stellte auf dem \u201egr\u00fcnen Sofa\u201c die aus Glogowatz stammende junge Schriftstellerin Betty Boras vor, die aus ihrem Deb\u00fctroman gelesen hat. Auf der B\u00fchne zeigten die Jugendgruppen Volkst\u00e4nze, f\u00fcr Tanzmusik sorgten die Weinbergmusikanten unter Gerhard Wetzler; ab 18 Uhr spielte \u201eAkustik 3\u201c unter Hans Pfleger zum Tanz auf. Erg\u00e4nzt wurde das Heimattag-Geschehen durch Informationsst\u00e4nde von Vereinen, Institutionen und Verlagen sowie durch ein breites gastronomisches Angebot. Die Landsmannschaft der Banater Schwaben lud alle Besucherinnen und Besucher herzlich ein, die Feiertage in Ulm als Fest der Begegnung, der Erinnerung und der gelebten Gemeinschaft zu verbringen, so der Bundesvorstand.<br \/>\nIm Folgenden wiedergeben wir die Festrede des Di\u00f6zesanarchivar Dr. Claudiu C\u0103lin, die am Samstag, dem 23. Mai, vor dem Auswandererdenkmal gehalten wurde.<\/p>\n<p><strong><em>Heimat im Herzen \u2013 Zukunft pr\u00e4gen!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Erster B\u00fcrgermeister Martin Bendel,<br \/>\nSehr geehrter Herr Bundesvorsitzender Peter Dietmar Leber,<br \/>\nSehr geehrte Vertreter des Konsulats Rum\u00e4niens, der Landsmannschaften, Kreisverb\u00e4nde, Heimatortsgemeinschaften,<br \/>\nSehr geehrte Damen und Herren, liebe Landsleute von Nah und Fern!<\/p>\n<p>Dieses Jahr darf das Motto unseres Treffens \u2013 hier an der Donau \u2013 drei Substantive und ein Verb zusammenbringen: <strong><em>die Heimat, das Herz und die Zukunft bzw. pr\u00e4gen<\/em><\/strong>. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der in seinem Leben diese Worte nicht bewusst oder unbewusst zusammen in einem Gedanken oder in einem Satz benutzt hat! Und f\u00fcr uns ist heute die Donau der sch\u00f6ne blaue, staubfreie Weg, der dieses Motto von hier bis zum Schwarzen Meer bringt!<br \/>\nAls Vertreter der Di\u00f6zese Temeswar \u2013 zusammen mit Pfr. C\u0103d\u0103rean \u2013 m\u00f6chte ich aber darauf hinweisen, dass das Banat und unsere Lokalkirche \u2013 unsere neue\/alte Heimat \u2013 sich auf das 1000-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Di\u00f6zese Tschanad vorbereiten. Historische Ausstellungen, Begegnungen zwischen Jugendlichen, Priestern und unterschiedlichen Konfessionen, Gebet und Gesang, Austausch \u2013 all dies charakterisiert diese Vorbereitung, die sich auf f\u00fcnf oder sogar sechs Jahre erstreckt.<br \/>\nEins wird uns aber klar: Das Banat hatte eine reiche, manchmal atemberaubende Geschichte auch vor dem gl\u00fccklichen Moment seiner Befreiung im Jahr 1716. Und <strong><em>deutsche Leute<\/em><\/strong> waren \u2013 zusammen mit Madjaren, Slawen, Rum\u00e4nen und noch einigen, die wir heute nicht mehr genau kennen \u2013 auch damals ein ganz wichtiger Bestandteil der Kirche, der Kultur und der Bev\u00f6lkerung des Banats. Der Heilige Gerhard, ein Benediktinerm\u00f6nch aus Venedig, kam auf einem nicht gerade einfachen Weg um das Jahr 1000 nach Ungarn und 1030 ins Banat. Von Gott gerufen, von Gott begleitet! Er kam aus <strong><em>seiner alten Heimat<\/em><\/strong>, die er bestimmt in seinem Herzen mittrug, um den Glauben, die Kirche und unsere Zukunft zu gestalten. Mit ihm kamen zw\u00f6lf weitere Benediktiner aus Martinsberg\/Pannonhalma und aus mehreren Kl\u00f6stern, darunter zwei deutschsprachige: <strong><em>Heinrich<\/em><\/strong> und <strong><em>Walter<\/em><\/strong>, die in der neuen Heimat bzw. in der neuen Di\u00f6zese Gesang, Liturgik und Sprachlehre unterrichteten. Sie gestalteten damals mit Herz und Glauben die Zukunft unserer Glaubenskultur und unserer Spiritualit\u00e4t und sind zugleich die ersten von den geschichtlichen Quellen klar erw\u00e4hnten Deutschen auf dem Gebiet des Banats und des heutigen Rum\u00e4niens.<br \/>\nVon der Arader Gegend bis ins Banater Bergland entfaltete sich ein buntes, an Ortschaften, Kl\u00f6stern, Institutionen und Einrichtungen reiches Banat&#8230; Unter den neuen Bewohnern unseres Landstrichs, die der damalige ungarische K\u00f6nig oft herlockte, waren damals schon Ansiedler, S\u00f6ldner, M\u00f6nche, Verwaltungsangestellte deutscher, slawischer, madjarischer, franz\u00f6sischer, spanischer und italienischer Herkunft. Auch sie hatten einmal eine alte Heimat, die sie mit ins Herz, ins Banat brachten, um dort mit Talent, Treue und sogar Hingabe eine neue Zukunft f\u00fcr ihre Familien und f\u00fcr die neue Heimat aufzubauen.<br \/>\nDie T\u00fcrkenherrschaft ist im Banat, und nicht nur dort, meistens mit Schrecken, Zerst\u00f6rung, Tod, Verfolgung und Vertreibung verbunden&#8230; In der Ausstellung, die wir heuer in der Temeswarer Domkirche zeigen \u2013 \u00fcber die Zeit von 1552 bis 1716 \u2013, befinden sich viele Geschichten von Menschen und Orten aus der damaligen Schreckenszeit. Darunter aber auch die des jungen Studenten aus Rekasch, wohl ein Schokatze \u2013 <strong><em>Lorenzo Toma\u0161evi\u0107<\/em><\/strong>, der den Weg nach Loretto in Italien wagte, dort studierte und 1653 als Priester zu seiner Gemeinde zur\u00fcckkam. Noch mehr: Seine Gemeinde baute inzwischen eine Kirche zur <strong><em>Aufnahme Mariens in den Himmel<\/em><\/strong> \u2013 dies durfte man nur am Rande der Ortschaft tun \u2013 eine Kirche, die am selben Tag gesegnet wurde und seine Primiz beherbergte. In diesem Fall war die Heimat ein Ort, den man im Herzen durch die Welt trug, um in dieselbe Heimat zur\u00fcckzukehren und dort die Zukunft weiter zu pr\u00e4gen!<br \/>\nAber auch unter den t\u00fcrkischen Besatzern gab es gen\u00fcgend Beispiele, die das Banat bald schon auch als ihre Heimat definierten: In Hannover, auf dem Neust\u00e4dter Friedhof bzw. vor dem Eingang, steht ein Grabstein mit folgender (adaptierter) Inschrift: \u201e<em>Der im Jahr 1685\/86 aus <strong>Temeschwar<\/strong> rekrutierte Spahi <strong>Mehmed<\/strong> \/ starb nach acht Jahren Gefangenschaft (&#8230;) \/ die Gnade Gottes m\u00f6ge \u00fcber ihn kommen, \/ der seiner Seele auf immer die Erkenntnis (Gottes) gebe.<\/em>\u201c Wie wichtig musste f\u00fcr diesen Ritter Temeschwar gewesen sein, dass er es als seinen Herkunftsort klar nannte und es sogar auf seinem Grab einmei\u00dfeln lie\u00df! Das bedeutet nicht weniger als: <em>Heimat im Herzen!<\/em><br \/>\nDie Reise unserer Vorfahren, nach 1716, mit den Ulmer Schachteln bis Wien und dann auf langen, schweren Wegen bis in die Banater Heide und ins Banater Bergland ist f\u00fcr uns der wichtigste Moment unserer Geschichte. Damals war die schwer gepr\u00fcfte Di\u00f6zese schon siebenhundert Jahre alt. Die Geschichte der Banater Schwaben und Berglanddeutschen fing aber erst an, geschrieben zu werden, gestalten zu werden! Was f\u00fcr die Siedler neue Heimat und Versprechen eines neuen, besseren Lebens war, bedeutete f\u00fcr die Kirche, f\u00fcr das alte Tschanader Bistum, eine Wiedergeburt! Mit den Ansiedlern kamen auch Priester, Ordensleute oder sogar Bisch\u00f6fe. Sie begleiteten ihre Herde, sie st\u00e4rkten sie im Glauben und in der neuen Aufgabe: <em>das Banat, die neue Heimat, zu gestalten! <\/em>Pfarrer <strong>Franz Lukas de Buisson<\/strong> stammte aus der Bischofsstadt Bamberg und diente eine Zeit lang in Temeswar als Zeremoniar des Bischofs Falkenstein. Dann \u00fcbernahm er die Pfarrei Russowa an der Donau, die leider 1737\u20131738 von den T\u00fcrken zerst\u00f6rt wurde. Pfarrer und Gl\u00e4ubige flohen bis Neuarad und lie\u00dfen das meiste ihrer Habe zur\u00fcck. Einige blieben mit ihrem Pfarrer in Neuarad, der sp\u00e4ter als Dechant auch in Guttenbrunn und Lippa t\u00e4tig war. In schweren Zeiten verstanden diese Menschen, weiterzumachen, weiterzuarbeiten und eine neue Zukunft nach Krieg und Zerst\u00f6rung zu gestalten!<br \/>\nNach dem Zweiten Weltkrieg und nach der Zerst\u00f6rung versuchten auch die meisten unserer Eltern und Gro\u00dfeltern, ihre Zukunft zu gestalten! Trotz brauner Pest, roter Verfolgung, Flucht, Deportation und Ausreise bis weit, weit nach Frankreich, Brasilien und \u00dcbersee blieb der Banater Schwabe oder Berglanddeutsche treu der Aufgabe seiner Vorfahren: Mit der Banater Heimat im Herzen haben viele die Zukunft ihrer Kinder, ihrer Familien \u00fcberall in der Welt gestaltet! Man kann oft traurig werden, wenn man die Zersplitterung des Banats nach 1919, die Vertreibung oder die Flucht nach 1944\u20131945 und die Auswanderung Tausender und Abertausender von Landsleuten w\u00e4hrend der kommunistischen Regime und bis 1990\u20131992 vor Augen h\u00e4lt. Das Gl\u00fcck und der Friede vieler Landsleute wurden damals von den gottlosesten Diktaturen der Geschichte zerst\u00f6rt. Nun leben aber die Nachkommen der Siedler, die das Ufer der Donau in Ulm vor dreihundert Jahren verlie\u00dfen, auf mehreren Kontinenten und bauen dort ihre Zukunft auf. Einige sind noch im rum\u00e4nischen Banat geblieben &#8230; leider viel weniger im serbischen Banat. Flei\u00df, Glaube, ja Hartn\u00e4ckigkeit und Treue bewegen sie, ihre Kultur und Identit\u00e4t zu bewahren. In Deutschland leben jetzt die meisten von ihnen. Die Landsmannschaft, die Heimatverb\u00e4nde und all ihre kulturellen Einrichtungen tragen weiter, nicht nur im Herzen, die Erbschaft der irgendwann neuen, aber zugleich alt gewordenen Heimat Banat und gestalten die Zukunft, die Identit\u00e4t der kommenden Generationen hier &#8230; wieder am Ufer der alten, blauen Donau. In \u00d6sterreich, Frankreich, Brasilien, Argentinien, Kanada oder in den Vereinigten Staaten leben, arbeiten, feiern, singen und beten auch viele Nachkommen unserer Landsleute. Ob sie regelrechte Wunder in der Landwirtschaft zustande bringen oder durch ihre kulturellen Einrichtungen den Namen ihrer alten Heimat \u00fcberall bekannt machen, tragen sie das Motto ihrer Vorfahren weiter:<strong><em> Heimat im Herzen \u2013 Zukunft pr\u00e4gen!<\/em><\/strong><br \/>\nAls Di\u00f6zesanarchivar muss ich mit Bewunderung feststellen, dass es in den letzten Jahren immer mehr Personen aus \u00dcbersee gibt, die nach den Tauf-, Ehe- oder Sterbeeintragungen ihrer Vorfahren fragen. Es gibt viel Interesse seitens der Nachkommen der Ausgewanderten, es gibt manchmal auch Besuche aus \u00dcbersee, bei denen sogar nach Verwandten und noch im Banat lebenden Familienmitgliedern gefragt wird. Und manchmal gibt es sogar gl\u00fcckliche Begegnungen, ja eine Art Wiedersehen nach Generationen!<br \/>\nBischof emeritus Martin Roos \u2013 der uns alle, heute begr\u00fc\u00dft \u2013 benutzte einmal in einer Predigt bei den Heimattagen in Temeswar folgendes Zitat: \u201e<strong><em>Mach dir die Fremde zur Heimat, aber lass deine Heimat dir nie zur Fremde werden!<\/em><\/strong>\u201c &#8230;denn nur mit der Heimat im Herzen kann man die Zukunft gestalten! Der Glaube, die Wurzeln und der Zusammenhalt sind die Kraft eines jeden Neubeginns!<\/p>\n<p><strong><em>Herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit!<\/em><\/strong><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-87208 gallery-columns-3 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"704287326_1523079159861820_5493069680480533780_n\" data-caption=\"\" 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