{"id":89505,"date":"2026-09-08T16:42:26","date_gmt":"2026-09-08T13:42:26","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=89505"},"modified":"2026-09-15T09:25:58","modified_gmt":"2026-09-15T06:25:58","slug":"unter-der-obhut-der-schutzheiligen-die-heilige-rosalia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/unter-der-obhut-der-schutzheiligen-die-heilige-rosalia\/","title":{"rendered":"Unter der Obhut der Schutzheiligen \u2013 Die heilige Rosalia"},"content":{"rendered":"<p>Im <em>Ungarischen Katholischen Lexikon<\/em>, aber auch im \u00e4hnlichen deutschen Lexikon, findet man unter dem Begriff \u201eSchutzheiliger\u201c folgende Definition: \u201eSchutzheiliger, Patron, Patronin: ein Heiliger \/ eine Heilige, der bzw. die von einem Volk, einer Di\u00f6zese, einem Ort oder einer juristischen Person mit Zustimmung des Heiligen Stuhls als himmlischer Schutzpatron gew\u00e4hlt wird. Bei Kirchen handelt es sich um den Titelheiligen, zu dessen Ehren der Hauptaltar geweiht ist und unter dessen Schutz sich gew\u00f6hnlich das betreffende Kloster oder die betreffende Einrichtung befindet.\u201c Der Titel einer Kirche (lateinisch <em>titulus ecclesiae<\/em>) bezeichnet \u201eeine g\u00f6ttliche oder geschaffene Person (Heiliger), zu deren Ehren eine Kirche geweiht oder nach der sie benannt ist. Neben einer solchen Person kann der Titel einer Kirche auch ein ihr zugeh\u00f6riges g\u00f6ttliches Geheimnis sein\u201c.<br \/>\nDie Verehrung der heiligen Rosalia, deren Schutz von den Gl\u00e4ubigen in vergangenen Jahrhunderten w\u00e4hrend der Pest und anderer Epidemien angerufen wurde, fasste in der Barockzeit auch im Banat Fu\u00df. Ihre Statue befindet sich auf der Dreifaltigkeitss\u00e4ule (Pests\u00e4ule) am Domplatz in Temeswar, zusammen mit weiteren Schutz- und Pestheiligen (dem heiligen Karl Borrom\u00e4us, dem heiligen Sebastian und dem heiligen Rochus). Im Hohen Dom zum Hl. Georg, der r\u00f6misch-katholischen Kathedrale, erscheint die Gestalt der heiligen Rosalia auf dem Gem\u00e4lde des ersten Seitenaltars auf der rechten Seite beim Eingang in die Kirche, ebenfalls zusammen mit den bereits erw\u00e4hnten Heiligen.<br \/>\nLaut dem Schematismus von 1913 gab es auf dem Gebiet der Di\u00f6zese Tschanad auch einige der heiligen Rosalia geweihte Kapellen, beispielsweise in Szeged, in Temeswar, die Anfangs zur Pfarrei Josefstadt, sp\u00e4ter Elisabethstadt, geh\u00f6rte, sowie in Gertjanosch. Die einzige Kirche des Bistums, die sich unter dem Schutz der heiligen Rosalia befindet steht in Sekeschut; sie ist eine Filialkirche der Pfarrei Perjamosch, wo die Gemeinde am Sonntag, dem 6. September, das Kirchenpatrozinium feierte. Das Fest der heiligen Rosalia wird im r\u00f6misch-katholischen Kalender am 4. September begangen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-large wp-image-89408 aligncenter\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-1024x859.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-1024x859.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"859\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271024%27%20height%3D%27859%27%20viewBox%3D%270%200%201024%20859%27%3E%3Crect%20width%3D%271024%27%20height%3D%27859%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-200x168.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-300x252.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-400x336.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-600x503.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-768x644.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-800x671.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-1024x859.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729-1200x1007.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/5729.jpg 1523w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eDie heilige Rosalia ist ein Beispiel f\u00fcr Einfachheit\u201c<\/strong><br \/>\nAuf Einladung von Diakon Mihai Kiss, dem Pfarrverweser der Pfarrei Perjamosch, wurde die Festmesse zum Kirchenpatrozinium um 17.00 Uhr von Pfarrer Adalbert J\u00e4ger, Domherr, Dechant und Pfarrer von Temeswar VI Fratelia, in der Kirche gefeiert, die laut der Inschrift \u00fcber dem Eingang im Jahr 1840 erbaut wurde. Bei der heiligen Messe konzelebrierten P. Artur Prenkiewicz OFMConv, Pfarrer von Arad-Zentrum, P. Cristian Tiba OFMConv, Kaplan der Pfarrei Arad-Zentrum, Pfarrer Augustin B\u0103rbu\u021b aus Temeswar IX Marienheim, Pfarrer Attila And\u00f3, aus Gro\u00df-Sanktnikolaus, sowie Pfarrer Martin J\u00e4ger, aus Pankota. Am Altar dienten die Diakone Mihai Kiss und Ladislaus Piklor. F\u00fcr die musikalische Gestaltung der heiligen Messe sorgte der Chor \u201eFeh\u00e9r Tulip\u00e1n\u201c (Weisse Tulpe) aus Petschka. Auch der Kinderchor der \u00f6rtlichen Gemeinde sang im Gottesdienst.<br \/>\nAnl\u00e4sslich des Patroziniums wurde w\u00e4hrend der heiligen Messe der neue Altartisch gesegnet. Gleichzeitig wurde die Innenausstattung der Kirche durch eine neue Kanzel und ein neues Prozessionskreuz bereichert.<br \/>\nIn seinen einleitenden Worten begr\u00fc\u00dfte Pfarrer Adalbert J\u00e4ger die Mitglieder der Gemeinde sowie die Vertreter der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden: Herrn Gheorghe Grad, B\u00fcrgermeister der Gemeinde Sekeschut, und Herrn Tam\u00e1s P\u00e9r\u00f3, Vizepr\u00e4sident des Kreisrats Arad. Anschlie\u00dfend erinnerte Pfarrer J\u00e4ger auch an die der heiligen Rosalia geweihte Kapelle im Temeswarer Stadtteil Elisabethstadt, die im Jahr 1962 von der kommunistischen Machtherrschaft abgerissen wurde.<br \/>\nIn seiner auf Ungarisch gehaltenen Homilie sagte P. Artur Prenkiewicz OFMConv: \u201eIm 21. Jahrhundert zeigt das Beispiel der heiligen Rosalia dem Menschen von heute, wie wahre Werte gesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnen, denn ihr Leben war von Selbstverleugnung und Liebe zu Christus gepr\u00e4gt. Im 21. Jahrhundert werden viele Menschen vom Wunsch nach schnellem Erfolg und Anerkennung angetrieben. Im Gegensatz dazu lehrt uns das Beispiel des Lebens der heiligen Rosalia, dass innerer und seelischer Frieden nicht aus dem entsteht, was wir besitzen, sondern oft aus Verzicht, Einfachheit und der Beziehung zu Gott. Wir k\u00f6nnten sagen, dass die heilige Rosalia ein Beispiel f\u00fcr Einfachheit, geistige St\u00e4rke und mutige Entscheidungen ist.\u201c<br \/>\nIn seiner auf Rum\u00e4nisch gehaltenen Homilie sprach P. Cristian Tiba OFMConv. \u00fcber das Leben der heiligen Rosalia und betonte: \u201eDie Pest. Wenn wir dieses Wort h\u00f6ren, erschaudern wir, denn die Pest ist eine schreckliche Krankheit, und die Pandemie hat im 14. Jahrhundert Millionen von Menschen in Europa das Leben gekostet. Doch es gibt noch eine andere Pest, die Seelen t\u00f6tet und auch heute noch ihr Unwesen treibt, nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Diese Pest zeigt sich in der heutigen Gesellschaft in verschiedenen Formen: Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber dem Willen Gottes, geistliche Lauheit, Verh\u00e4rtung des Herzens, Entfernung von den heiligen Sakramenten, Egoismus, Neid, Verleumdung. Diese \u201aParasiten\u2018 f\u00fchren zum Tod der Seele. Das st\u00e4rkste Gegenmittel ist Gott selbst, der in der heiligen Eucharistie mitten unter uns ist.\u201c<br \/>\nAm Ende der heiligen Messe dankte Diakon Mihai Kiss den Familien und Wohlt\u00e4tern f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung und ihr Engagement bei der Organisation und Durchf\u00fchrung des Patronatsfestes. Die br\u00fcderliche Agape, zu der alle Anwesenden eingeladen waren, fand im Kulturheim von Sekeschut statt.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload wp-image-89411 alignleft\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-682x1024.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"503\" height=\"755\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27503%27%20height%3D%27755%27%20viewBox%3D%270%200%20503%20755%27%3E%3Crect%20width%3D%27503%27%20height%3D%27755%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-200x300.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-400x600.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-600x900.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-682x1024.jpg 682w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-768x1152.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-800x1200.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/r.jpg 1045w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 503px) 100vw, 503px\" \/><\/a>Angaben zur Kirche<\/strong><br \/>\nLaut dem im Jahr 1900 herausgegebenen <em>Schematismus<\/em> der Di\u00f6zese Tschanad (S. 158) hei\u00dft es: \u201eIn Sz\u00e9kes\u00fat capella in honorem S. Rosaliae V. sumtibus Comitis Francisci Szap\u00e1ry et e fundatione Joannis Nunkovits a. 1838\u20131840 aedificata, a. vero 1865 liberalitate Alexandri Bonnaz Episcopi condam Csan\u00e1diensis et Simeonis L(iber). B(aro). Sina restaurata.\u201c In der \u00dcbersetzung: \u201eIn Sekeschut (Sz\u00e9kes\u00fat) wurde die zu Ehren der heiligen Rosalia, der Jungfrau, errichtete Kapelle in den Jahren 1838\u20131840 auf Kosten des Grafen Franz Szap\u00e1ry und aus der Stiftung von Johann Nunkovits erbaut und im Jahr 1865 durch die gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung des ehemaligen Bischofs von Tschanad, Alexander Bonnaz, und des Barons Simon Sina restauriert.\u201c<br \/>\nIn einem Inventar aus dem Jahr 1869, das sich im Di\u00f6zesanarchiv des Bistums Temeswar befindet und die Ausstattung der Kirche von Sekeschut betrifft, verzeichnet der Pfarrer Franciscus Bilszky Folgendes: \u201eIV. Supellectilis varia (Verschiedene M\u00f6belst\u00fccke und bewegliche G\u00fcter): Crux processionalis lignea; Armarium in sacristia; Altare cum Imagine S. Rosaliae; Candelabra lignea 6, ex <em>pakfong<\/em> 2; Candelabra ex <em>pakfong<\/em> in sacristia; Crux lignea cum Crucifixo in ara; Cathedra lignea colorata et inaurata\u201c. In der \u00dcbersetzung: \u201eIV. Verschiedene M\u00f6belst\u00fccke und bewegliche G\u00fcter: Prozessionskreuz aus Holz; Schrank in der Sakristei; Altar mit dem Bild der heiligen Rosalia; sechs Leuchter aus Holz, zwei aus Alpaka (=Neusilber); Leuchter aus Alpaka in der Sakristei; Holzkreuz mit Kruzifix auf dem Altar; bemalter und vergoldeter Holzstuhl (Kathedra).\u201c<br \/>\nAus diesem Inventar geht hervor, dass sich zu jener Zeit auf dem Hauptaltar ein Gem\u00e4lde der heiligen Rosalia und keine Statue befand, wie es auch heute der Fall ist. Bei diesem Gem\u00e4lde handelt es sich h\u00f6chstwahrscheinlich um jenes, das heute an der linken Wand des Kirchenchors h\u00e4ngt.<\/p>\n<p><strong>Historische Daten<\/strong><br \/>\nIn seinem Werk mit dem Titel <em>Magyarorsz\u00e1g geographiai sz\u00f3t\u00e1ra \/ Geographisches W\u00f6rterbuch Ungarns<\/em>, das im Jahr 1851 in Budapest erschien, erw\u00e4hnt der Autor Elek F\u00e9nyes Folgendes: \u201eSz\u00e9kes\u00fat, ein rum\u00e4nischer Marktflecken im Komitat Temesch, liegt an der Landstra\u00dfe, die Arad mit Torontal verbindet, in einer Entfernung von 2 1\/2 Meilen. Der Ort z\u00e4hlt 150 deutsche Katholiken und 2359 rum\u00e4nische Einwohner orthodoxen Glaubens, deren Frauen verschiedene Arten von Stoffen und Kleidermaterialien weben. Hier befinden sich eine alte, imposante orthodoxe Kirche mit einer sch\u00f6n gestalteten Innenausstattung, drei orthodoxe Priester sowie eine elegante katholische Kapelle, katholische und orthodoxe Schulen und ein gut gef\u00fchrtes Wirtshaus. (\u2026) Nicht weit von der Stadt entfernt befinden sich die Brauerei und die Brennerei des Gutshofs. Im gesamten Gemeindegebiet sind die Weiden sehr ertragreich, und es wird reichlich Heu gewonnen. Die B\u00e4che Galambos und Aranka durchflie\u00dfen das Gebiet. Der Ort h\u00e4lt drei Jahrm\u00e4rkte ab: am 27. Januar, 27. Juni und 4. September; au\u00dferdem findet jeden Donnerstag ein Wochenmarkt statt. Der derzeitige Besitzer des Gutshofs ist Baron Gy\u00f6rgy Szina.\u201c<br \/>\nIn einem anderen Buch mit dem Titel <em>CODEX DIPLOMATICUS TRANSSYLVANIAE \/ ERD\u00c9LYI OKM\u00c1NYT\u00c1R<\/em> (Budapest, 2014), Band IV, der die Jahre 1360\u20131372 umfasst, wird unter der Nummer 523 ein Dokument vom 25. August 1366 zitiert, in dem K\u00f6nig Ludwig I. von Ungarn die Urkunde des siebenb\u00fcrgischen Kapitels vom 19. Mai 1359 abschreibt, in der der Ortsname Secusigiu in der Form \u201eZekulzegh\u201c erscheint: \u201eAm 25. August 1366 (VIII. Kalendas Septembris, im 25. Jahr) schreibt K\u00f6nig Ludwig I. \u2013 auf Bitte von P\u00e9ter, dem Sohn von Mih\u00e1ly aus Jara, Magister und Vizewoiwoden von Siebenb\u00fcrgen \u2013 die Urkunde des siebenb\u00fcrgischen Kapitels vom 19. Mai 1359 (CDTrans III, Nr. 1073) in privilegierter Form ab und erteilt zugleich seine Zustimmung zu deren Inhalt. Die Urkunde betrifft den Tausch der Besitzungen Legen (Komitat Klausenburg) und Toty (Komitat Bihar) sowie zweier M\u00fchlen am Fluss <em>Moros<\/em>, im Grenzgebiet des Ortes <em>Zekulzegh<\/em>. Die Urkunde wurde von Mikl\u00f3s (Nikolaus), Erzbischof von Esztergom (Strigoniensis \/ Gran), Erbgraf und k\u00f6niglichem Kanzler, ausgestellt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Eine junge Frau adeliger Herkunft wird zur Schutzheiligen<\/strong><br \/>\n\u00dcber das Leben der heiligen Rosalia finden wir im <a href=\"https:\/\/www.heiligenlexikon.de\/BiographienR\/Rosalia_von_Palermo.html\"><em>\u00d6kumenischen Heiligenlexikon<\/em><\/a> folgende Angaben: \u201eGeboren: um 1130 in Palermo, Italien. Verstorben: am 4. September 1170 (?) auf dem Monte Pellegrino bei Palermo, auf Sizilien, in Italien. Rosalia soll, einer sp\u00e4t entstandenen \u00dcberlieferung zufolge, die Tochter des Grafen Sinibald, des Herren der Besitzungen Quisquina und Monte delle Rose, gewesen sein. Ihre Jugend verbrachte sie am Hof des sizilianischen K\u00f6nigs Roger II. im Normannenpalast als Hofdame von Beatrix von Rethel. Der Legende zufolge rettete eines Tages ein Mann namens Baldwin den K\u00f6nig vor einem Tiger, der ihn angegriffen hatte, und der K\u00f6nig versprach ihm zum Dank die Hand Rosalies. Am Vorabend der Hochzeit jedoch sah Rosalia im Spiegel das Antlitz Jesu Christi, erinnerte sich an den Glauben, den sie bereits seit ihrer Kindheit gelebt hatte, und verlie\u00df deshalb im Alter von 15 Jahren den Palast und ihr Elternhaus, um der Heirat zu entgehen. Sie wurde Nonne im Basilianerinnenkloster Santissimo Salvatore in Palermo, das nach der R\u00fcckeroberung der Stadt von den Muslimen im Jahr 1072 gegr\u00fcndet worden war. Da ihre Eltern und ihr Verlobter unabl\u00e4ssig versuchten, sie nach Hause zur\u00fcckzubringen, zog sich Rosalia der \u00dcberlieferung zufolge um das Jahr 1150 als Einsiedlerin in eine H\u00f6hle bei Santo Stefano Quisquina am Monte delle Rose zur\u00fcck, dem Berg, der heute ihren Namen tr\u00e4gt, in der N\u00e4he von Bivona. Von 1162 bis zu ihrem Tod lebte sie in einer Grotte auf dem Monte Pellegrino bei Palermo. Wahrscheinlicher ist, dass Rosalia sich zur\u00fcckzog, weil sie gezwungen war, vom k\u00f6niglichen Hof zu fliehen, nachdem K\u00f6nig Wilhelm I. von Sizilien im Jahr 1156 einen Aufstand des normannischen Adels mit harten Ma\u00dfnahmen niedergeschlagen hatte: Unter diesen Umst\u00e4nden wurde ihr Vater wegen Verschw\u00f6rung hingerichtet und die Familie ihres Besitzes beraubt.<br \/>\nDie ersten Anzeichen der Verehrung Rosalies finden sich im 12. Jahrhundert in Kalabrien.<br \/>\nRosalia wurde im Jahr 1630 von Papst Urban VIII. in das <em>Martyrologium Romanum<\/em> aufgenommen. Sie ist die Patronin der St\u00e4dte Palermo, Santo Stefano Quisquina und Bivona sowie der gesamten Insel Sizilien. Sie wird gegen die Pest angerufen.\u201c<br \/>\nDas Beispiel der heiligen Rosalia ist auch heute noch aktuell: Die Einfachheit des Lebens, der Mut, sich f\u00fcr Christus zu entscheiden, und das Vertrauen auf Gott k\u00f6nnen dem modernen Menschen Orientierung geben. Unter dem Schutz ihrer heiligen Patronin ist die Gemeinschaft von Secusigiu dazu berufen, dieses Glaubenszeugnis zu bewahren und weiterzugeben.<\/p>\n<p>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-89505 gallery-columns-2 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"12 k\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k.jpg'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271500%27%20height%3D%271125%27%20viewBox%3D%270%200%201500%201125%27%3E%3Crect%20width%3D%271500%27%20height%3D%271125%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-1024x768.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/12-k.jpg 1500w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"in k\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k.jpg'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271500%27%20height%3D%271125%27%20viewBox%3D%270%200%201500%201125%27%3E%3Crect%20width%3D%271500%27%20height%3D%271125%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-1024x768.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-200x150.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-400x300.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-800x600.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/in-k.jpg 1500w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Ungarischen Katholischen Lexikon, aber auch im \u00e4hnlichen deutschen Lexikon, findet man unter dem Begriff \u201eSchutzheiliger\u201c folgende Definition: \u201eSchutzheiliger, Patron, Patronin: ein Heiliger \/ eine Heilige, der bzw. die von einem Volk, einer Di\u00f6zese, einem Ort oder einer juristischen Person mit Zustimmung des Heiligen Stuhls als himmlischer Schutzpatron gew\u00e4hlt wird. 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