{"id":89698,"date":"2026-09-20T22:29:55","date_gmt":"2026-09-20T19:29:55","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=89698"},"modified":"2026-09-21T16:56:38","modified_gmt":"2026-09-21T13:56:38","slug":"interdioezesanes-jugendtreffen-in-szeged","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/interdioezesanes-jugendtreffen-in-szeged\/","title":{"rendered":"Interdi\u00f6zesanes Jugendtreffen in Szeged"},"content":{"rendered":"<p>Am Samstag, dem 19. September, fand das zweite Interdi\u00f6zesane Jugendtreffen statt, diesmal in Szeged. Das erste wurde im vergangenen Jahr, 2025, in der Di\u00f6zese Temeswar in Tschanad organisiert und richtete sich an Jugendliche aus den drei Nachfolgedi\u00f6zesen des mittelalterlichen Bistums Tschanad\/Csan\u00e1d, das im Jahr 1030 vom heiligen Stephan gegr\u00fcndet wurde: der Di\u00f6zese Zrenjanin\/Gro\u00dfbetschkerek, der Di\u00f6zese Szeged-Csan\u00e1d und der Di\u00f6zese Temeswar. Die Veranstaltung stand im Zeichen der gemeinsamen geistlichen Vorbereitung auf das 1000-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Gr\u00fcndung des Bistums Tschanad, das die Gl\u00e4ubigen auf dem Gebiet der alten Di\u00f6zese, die nach dem Ersten Weltkrieg in drei Teile geteilt wurde, im Jahr 2030 gemeinsam feiern werden.<\/p>\n<p><strong>\u201eWir hei\u00dfen unsere G\u00e4ste herzlich willkommen\u201c<\/strong><br \/>\nMit diesen Worten, die auf einer Leinwand an der Wand der Mehrzwecksporthalle des Sportkomplexes \u201eSzent Gell\u00e9rt F\u00f3rum\u201c in Szeged projiziert wurden, wo das interdi\u00f6zesane Jugendtreffen stattfand, wurden die Teilnehmer von den Gastgebern begr\u00fc\u00dft.<br \/>\nF\u00fcr das diesj\u00e4hrige Treffen hatten sich insgesamt 420 Teilnehmer angemeldet. Laut Pater Elias Ohoiledwarin SVD kamen aus der Di\u00f6zese Zrenjanin (Gro\u00dfbetschkerek) 35 Jugendliche, die mit einem Reisebus und mehreren Pkw anreisten. Aus der Di\u00f6zese Temeswar kamen etwa 150 Personen. Unter der Leitung von Domherr Zsolt Szilv\u00e1gyi, Pastoralvikar, Domherr Zolt\u00e1n Kocsik, Direktor des R\u00f6misch-Katholischen Theologischen Lyzeums \u201eGerhardinum\u201c, Schwester Erika M\u00e1ria Bukovics, Sch\u00f6nstatt-Marienschwester und Di\u00f6zesanreferentin f\u00fcr Jugendpastoral, Pfr. Zolt\u00e1n Gy\u00f6rgy, Pfarrer von Arad-Gai, Melinda Baum, Referentin f\u00fcr Jugendpastoral, sowie des Lehrers und Chorleiters Iustin C\u0103lin machten sich zwei Reisebusse und drei Kleinbusse auf den Weg. Ihnen schlossen sich aus mehreren Pfarreien \u00f6rtliche Priester und Jugendliche an, die mit Pkw und Kleinbussen anreisten.<br \/>\nDie Mehrheit der Teilnehmer kam aus dem Gebiet der Di\u00f6zese Szeged-Csan\u00e1d.<br \/>\nDas Treffen begann mit einer Prozession, bei der die Jugendlichen aus Serbien, Rum\u00e4nien und Ungarn unter der Leitung von Pfr. Levente Serf\u0151z\u0151, Pfarrer von Szeged-Fels\u0151v\u00e1ros und Bischofsvikar f\u00fcr das Bildungswesen, singend gemeinsam in die ger\u00e4umige Sporthalle einzogen, in der f\u00fcr alle Platz war. Anschlie\u00dfend \u201eergriffen\u201c auf der in der Mitte der Halle aufgebauten B\u00fchne die Band \u201eJelenl\u00e9t\u201c aus Szeged und der von Lehrer Iustin C\u0103lin geleitete Jugendchor \u201eHarmonia Christi\u201c aus Temeswar das Wort. Mit ihren religi\u00f6sen Liedern schufen sie die Atmosph\u00e4re f\u00fcr die ersten Momente des Treffens.<\/p>\n<p><strong>\u201eWir laufen auf das Ziel zu\u201c (vgl. Phil 3,14)<\/strong><br \/>\nIn der Sporthalle wurden die Teilnehmer zun\u00e4chst auf Ungarisch und Rum\u00e4nisch von Pfr. Daniel Dumitru, Pfarrer von Temeswar II Fabrikstadt und Verantwortlicher f\u00fcr die Jugendpastoral in der Di\u00f6zese Temeswar, begr\u00fc\u00dft, der zugleich als Moderator durch das Treffen f\u00fchrte.<br \/>\n\u201eWir sind heute aus drei Di\u00f6zesen zusammengekommen: Szeged-Csan\u00e1d, Gro\u00dfbetschkerek und Temeswar. Das Motto des heutigen Treffens lautet: \u201aWir laufen auf das Ziel zu\u2018. Einige suchen bereits nach bekannten Gesichtern, andere nehmen vielleicht zum ersten Mal an einem solchen Treffen teil. Aber ganz gleich, woher du gekommen bist \u2013 wir freuen uns, dass du hier bist. Lasst uns den Wunsch haben, einander kennenzulernen, den Mut, mitzumachen, und die Offenheit, das anzunehmen, was Gott f\u00fcr uns vorbereitet hat. Wir k\u00f6nnen damit beginnen, einander kennenzulernen, denn f\u00fcr ein L\u00e4cheln braucht man keinen \u00dcbersetzer. Wir danken allen, die diesen Tag vorbereitet haben, und all jenen, die heute mitarbeiten, damit wir gemeinsam hier sein k\u00f6nnen. Und nun lade ich euch ein, uns gemeinsam auf den Weg zum Ziel, zu unserem gemeinsamen Ziel, zu machen\u201c, sagte Pfr. Daniel Dumitru, der anschlie\u00dfend das Tagesprogramm vorstellte.<br \/>\nIm Laufe des Vormittags nahmen die Anwesenden an Lobpreiszeiten mit Gesang und Musik teil, gefolgt von Katechese und Zeugnissen. Nach dem Mittagessen standen Gruppent\u00e4nze, sportliche Aktivit\u00e4ten, kreative Workshops sowie die M\u00f6glichkeit zur Beichte auf dem Programm. Der Tag endete mit einer feierlichen Pontifikalmesse.<br \/>\nAuf die Frage unseres Presseb\u00fcros erkl\u00e4rte Pfr. Levente Serf\u0151z\u0151, Mitglied des Organisationsteams, dass die Planung des Treffens bereits im Fr\u00fchjahr begonnen habe:<br \/>\n\u201eSp\u00e4ter, etwa zu Beginn des Sommers, trafen wir uns erneut. Dabei w\u00e4hlten wir das Motto aus, legten das Programm fest und verteilten die konkreten Aufgaben. Im August besprachen wir das gesamte Programm im Detail. Und hier vor Ort begannen wir im August mit den eigentlichen Vorbereitungen \u2013 von Details wie der Frage, ob wir eine Stufe f\u00fcr die B\u00fchne ben\u00f6tigen, bis hin zur Einteilung der Freiwilligen. Nat\u00fcrlich waren die Wochen unmittelbar vor dem Treffen die intensivsten.<br \/>\nAn der Organisation und Durchf\u00fchrung beteiligten sich fast drei\u00dfig junge Freiwillige, von denen viele auch jetzt hier anwesend sind. Gleichzeitig haben sich, wenn man auch die Erwachsenen mitz\u00e4hlt, insgesamt etwa hundert Personen durch Mitarbeit oder ehrenamtlichen Dienst eingebracht. Auch die Mitglieder der Ch\u00f6re sind allesamt ehrenamtlich t\u00e4tig.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u201eGott hat sein Werk an dir noch nicht vollendet\u201c<\/strong><br \/>\nDie Katechese wurde von Pfr. Amanso Brendan Chika, Pfarradministrator und geb\u00fcrtig aus Nigeria, gehalten, der der breiten \u00d6ffentlichkeit als Pfr. Brendan bekannt ist.<br \/>\nDie Meditation begann mit der Schilderung einer ganz allt\u00e4glichen Situation, n\u00e4mlich der Geschichte vom Kauf eines moderneren Markentelefons. Pfr. Brendan erz\u00e4hlte aus eigener Erfahrung, wie er ein schlechtes Gesch\u00e4ft gemacht hatte: Er tauschte sein gut funktionierendes Telefon gegen ein gebrauchtes Ger\u00e4t ein, das zwar von einer bekannten Marke war, sich jedoch als defekt erwies. In diesem Zusammenhang bemerkte er: \u201eRichte deinen Blick immer auf das Ziel, das du erreichen m\u00f6chtest! Du kennst deine Tr\u00e4ume: Du m\u00f6chtest Arzt werden, du m\u00f6chtest Lehrer werden. Du wei\u00dft auch, was du daf\u00fcr tun musst. Du wei\u00dft, dass du lernen und flei\u00dfig sein musst. Und bleib auf dein Ziel konzentriert. Lass nicht zu, dass andere, weniger wichtige Dinge dich ablenken.\u201c<br \/>\nAls Pfr. Brendan auf die Geschichte mit dem Telefon zur\u00fcckkam, sagte er: \u201eDas erste Problem war, dass ich anderen erlaubt habe, mein Ziel zu bestimmen. Ich bin der Masse gefolgt. Und dasselbe gilt auch dann, wenn wir uns damit rechtfertigen, dass andere bestimmte Dinge tun. Nur weil andere l\u00fcgen, bedeutet das nicht, dass dies ein Beispiel ist, dem man folgen sollte. Nur weil andere nicht ehrlich sind, kannst du ehrlich sein. Nur weil manche in eine bestimmte Richtung gehen, bedeutet das nicht, dass auch du in dieselbe Richtung gehen musst. Wenn du dich st\u00e4ndig mit anderen vergleichst, geht deine Individualit\u00e4t verloren.\u201c<br \/>\nIm Zusammenhang mit einer weiteren pers\u00f6nlichen Erfahrung betonte Pfr. Brendan, dass viele Menschen zu ihm kommen und sagen, Gott werde ihnen ihre S\u00fcnden nicht vergeben. \u201eSowohl in der Heiligen Schrift als auch unter den Heiligen finden wir Menschen, die nicht vollkommen waren. Es gab einen Moment in ihrem Leben, in dem sie einen Fehler gemacht haben. Aber nachdem sie einen Fehler gemacht hatten, dachten sie nicht: Es ist eben so, wie es ist, und was auch immer geschehen mag, sondern sie korrigierten ihre Fehler. Und das ist der Unterschied. Im Laufe deines Lebens wirst auch du Fehler machen. Aber wenn du einen Fehler machst, wenn du etwas tust, das nach deinem Gewissen nicht richtig ist, wenn du wei\u00dft, dass du damit bereits eine Grenze \u00fcberschritten hast, dann fasse dich wieder und mach dich erneut auf den Weg. Bitte um Vergebung. So wie wir es bei der Heiligen Beichte sagen: \u201aIch nehme mir fest vor, mit Gottes Hilfe nach dem Guten zu streben, die S\u00fcnde und die Gelegenheiten zur S\u00fcnde zu meiden.\u2018 Es ist so einfach. Du darfst nicht zulassen, dass es irgendein Missverst\u00e4ndnis zwischen dir und dem guten Gott gibt. Denn Gott hat sein Werk an dir noch nicht vollendet. Deine Aufgabe ist es, auf das Ziel ausgerichtet zu bleiben, der eingeschlagenen Richtung zu folgen und, wie der heilige Paulus geschrieben hat: \u201aIch strebe dem Ziel zu, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.\u2018\u201c<br \/>\nNach der Katechese berichteten Gergely Kiss aus der Di\u00f6zese Szeged-Csan\u00e1d und Roxana Mitric\u0103 aus der Di\u00f6zese Temeswar \u00fcber das, was Glaube, die Nachfolge Jesu und Gemeinschaft f\u00fcr sie bedeuten.<br \/>\nNach dem Mittagessen konnten die Jugendlichen an verschiedenen Freizeitaktivit\u00e4ten teilnehmen. Zus\u00e4tzliche Kalorien konnten beim Gruppentanz, Fu\u00dfballspielen, Laufen oder Spazierengehen abgebaut werden. Im Zelt der Berufungen erwarteten Ordensleute aus verschiedenen Gemeinschaften die Interessierten zu Gespr\u00e4chen und zum Durchbl\u00e4ttern von B\u00fcchern; die Geschickteren konnten sich auch im Auff\u00e4deln von Perlen versuchen. Auch der Spielplatz wurde gut besucht.<br \/>\nWer ein geistliches Gespr\u00e4ch oder die Heilige Beichte w\u00fcnschte, hatte vor der Heiligen Messe die M\u00f6glichkeit dazu, und zwar an einem eigens daf\u00fcr eingerichteten Ort.#<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-scaled.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload size-large wp-image-89645 aligncenter\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-1024x499.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-1024x499.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"499\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271024%27%20height%3D%27499%27%20viewBox%3D%270%200%201024%20499%27%3E%3Crect%20width%3D%271024%27%20height%3D%27499%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-200x98.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-300x146.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-400x195.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-600x293.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-768x375.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-800x390.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-1024x499.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-1200x585.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/fr-7-1536x749.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eDas Ziel selbst ist Jesus Christus\u201c<\/strong><br \/>\nAn der abschlie\u00dfenden Heiligen Messe des Treffens nahmen drei Bisch\u00f6fe, zw\u00f6lf Priester und mehrere Diakone aus den Di\u00f6zesen Zrenjanin\/ Gro\u00dfbetschkerek, Szeged-Csan\u00e1d und Temeswar teil. Hauptzelebrant war Seine Exzellenz Mirko \u0160tefkovi\u0107, Bischof von Zrenjanin\/ Gro\u00dfbetschkerek. Konzelebriert haben Seine Exzellenz L\u00e1szl\u00f3 Kiss-Rig\u00f3, Bischof von Szeged-Csan\u00e1d, Seine Exzellenz Josef Csaba P\u00e1l, Bischof von Temeswar, sowie die anwesenden Priester.<br \/>\n\u201eLiebe Jugendliche, heute habt ihr euch gemeinsam auf die Suche gemacht, aber das Ziel ist weder dieses Treffen noch das Ende dieses Tages. Das Ziel selbst ist Jesus Christus. Jetzt, in der Heiligen Messe, versammelt Er uns und n\u00e4hrt uns. Er gibt uns die Kraft, weiterzumachen und auch morgen auf das gesetzte Ziel zuzulaufen\u201c, sagte der Bischof von Zrenjanin in seinen einleitenden Worten.<br \/>\nIn seiner Homilie erw\u00e4hnte Seine Exzellenz L\u00e1szl\u00f3 Kiss-Rig\u00f3, Di\u00f6zesanbischof von Szeged-Csan\u00e1d, dass die \u201eHeiligen-Gerhard-Jugendtage\u201c in Szeged auf eine f\u00fcnfzigj\u00e4hrige Tradition zur\u00fcckblicken. Die erste Ausgabe wurde 1976 veranstaltet und wird seither jedes Jahr gefeiert.<br \/>\n\u201eIm heutigen Evangelium sagt Jesus: \u201aWer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.\u2018 Es ist eine grundlegende Forderung, dass ein Mensch Charakter hat und nicht feige ist, auch dann nicht, wenn er Schwierigkeiten gegen\u00fcbersteht, und dass er nicht versucht, den leichteren Weg zu w\u00e4hlen, indem er seine Freunde im Stich l\u00e4sst, seine Meinung verleugnet oder demjenigen den R\u00fccken kehrt, dem gegen\u00fcber er treu sein sollte.<br \/>\nWenn wir sagen, dass wir gl\u00e4ubige Menschen sind, h\u00e4ngen wir keiner Ideologie an. Wir geh\u00f6ren Jesus von Nazareth an, Ihn kennen wir, mit Ihm stehen wir in Beziehung. Und wir werden Ihn nicht verleugnen, Ihm nicht den R\u00fccken kehren \u2013 f\u00fcr keinen Vorteil und auch nicht wegen irgendeines Nachteils. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Alltag und in unserem Umfeld mutig Zeugnis f\u00fcr Jesus Christus und f\u00fcr unsere Zugeh\u00f6rigkeit zu Ihm geben und dabei auch Schwierigkeiten auf uns nehmen \u2013 und nicht isoliert leben und uns vor den anderen verstecken, nur damit uns nichts passiert, wir nicht verspottet werden oder man von uns sagt, wir seien keine modernen Jugendlichen, wir seien nicht im Trend oder dies sei nicht die Welt und das Denken von heute\u201c, sagte der Bischof von Szeged-Csan\u00e1d.<br \/>\nIn seiner Predigt auf Rum\u00e4nisch erinnerte Seine Exzellenz Josef Csaba P\u00e1l, Bischof von Temeswar, auch an die Gestalt des heiligen Gerhard:<br \/>\n\u201eIch habe mich gefragt: Was stand wohl im Mittelpunkt des Lebens des heiligen Gerhard? Was hat er am meisten verk\u00fcndet, was wollte er uns vermitteln? Denn er ist bis heute zu einem Licht geworden. Nach fast 1000 Jahren ist er noch immer ein Licht f\u00fcr uns. Wie konnte er zu einem Licht werden? Ich m\u00f6chte drei Dinge hervorheben, aber alle drei sprechen von Vers\u00f6hnung.<br \/>\nDer heilige Gerhard hat die Vers\u00f6hnung mit unseren Mitmenschen vermittelt. Als Jesus hier auf Erden lebte, sagte er: \u201aWie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben!\u2018 Wenn wir uns nicht mit unseren Mitmenschen vers\u00f6hnen, sind wir in den Augen Gottes nicht wohlgef\u00e4llig.<br \/>\nDer zweite Gedanke ist die Vers\u00f6hnung mit Gott durch die Heilige Beichte. Der dritte Gedanke ist die Vers\u00f6hnung mit uns selbst. Das Wichtigste ist, dass wir uns bewusst machen, dass Gott uns so liebt, wie wir sind. Er kennt uns am besten, und trotz unserer Fehler schenkt Er uns Seine Barmherzigkeit und Seine Liebe.\u201c<br \/>\nAm Ende der Heiligen Messe dankte Pfr. Levente Serf\u0151z\u0151, Bischofsvikar, den drei Bisch\u00f6fen f\u00fcr die Feier der Heiligen Messe, den Mitgliedern des Organisationsteams und allen Mitarbeitern des Komplexes \u201eSzent Gell\u00e9rt F\u00f3rum\u201c, die bei der Vorbereitung des Treffens geholfen hatten, der Band \u201eJelenl\u00e9t\u201c und dem Chor \u201eHarmonia Christi\u201c, die die Veranstaltung mit Musik und Gesang begleiteten, Pfr. Brendan f\u00fcr die Katechese, Gergely Kiss und Roxana Mitric\u0103 f\u00fcr ihre Zeugnisse sowie den Freiwilligen der \u201eKarolina\u201c-Schule und den Koordinatoren der sportlichen Aktivit\u00e4ten am Nachmittag f\u00fcr ihre Vorbereitung und Unterst\u00fctzung.<br \/>\n\u201eUnser gr\u00f6\u00dfter Dank gilt euch, die ihr hier anwesend wart, an diesem Treffen teilgenommen habt und Anteil an der Feier und am Erbe des heiligen Gerhard habt. Das Jubil\u00e4umskreuz, das im vergangenen Jahr die Gemeinschaften der Di\u00f6zese Temeswar besucht hat, wird im kommenden Jahr in verschiedene Pfarreien und Schulen der Di\u00f6zese Szeged-Csan\u00e1d weiterreisen und dort auf Pilgerschaft gehen. Im kommenden Jahr treffen wir uns am 18. September in der Di\u00f6zese Zrenjanin, in Mu\u017elja\u201c, schloss Pater Levente Serf\u0151z\u0151 seine Ansprache.<\/p>\n<p><strong>\u201eIn unserem Herzen ist Platz f\u00fcr alle\u201c<\/strong><br \/>\nAm Ende des Treffens erkl\u00e4rte Seine Exzellenz Mirko \u0160tefkovi\u0107, Bischof von Zrenjanin, auf die Frage des Presseb\u00fcros der Di\u00f6zese Temeswar, dass die Jugendlichen beim Treffen in Mu\u017elja herzlich willkommen sein werden.<br \/>\n\u201eWir werden alles tun, was in unserer Macht steht, damit diese Veranstaltung sowohl f\u00fcr unsere G\u00e4ste als auch f\u00fcr die Jugendlichen der Di\u00f6zese Zrenjanin zu einem sch\u00f6nen Erlebnis wird. Es stimmt, dass wir in der Diaspora leben und zahlenm\u00e4\u00dfig weniger sind, aber unser Herz ist gro\u00df genug, und darin ist Platz f\u00fcr alle.<br \/>\nIn Mu\u017elja gibt es hinter der Kirche ein Sch\u00fclerwohnheim mit einem gro\u00dfen Saal, der sich f\u00fcr die Organisation eines Treffens dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung eignen wird. Auch die Schule befindet sich in der N\u00e4he. F\u00fcr uns, die wir in der Diaspora leben, ist es eine St\u00e4rkung und ein gro\u00dfes Geschenk, dass das Treffen im kommenden Jahr bei uns stattfinden wird. Gleichzeitig ist dies f\u00fcr die Jugendlichen, die zahlenm\u00e4\u00dfig weniger sind \u2013 vielleicht gibt es in einer Gemeinschaft nur zwei oder drei von ihnen \u2013, eine Quelle der Kraft und eine Ermutigung\u201c, erkl\u00e4rte der Bischof von Zrenjanin\/ Gro\u00dfbetschkerek.<br \/>\nIm Hinblick auf die Zukunft der katholischen Jugendlichen erkl\u00e4rte der Di\u00f6zesanbischof L\u00e1szl\u00f3 Kiss-Rig\u00f3 von Szeged-Csan\u00e1d:<br \/>\n\u201eDie Jugend und jeder Mensch auf der Welt haben eine Zukunft, wenn sie das Evangelium h\u00f6ren und mit offenem Herzen annehmen. Nat\u00fcrlich liegt es in der Verantwortung vieler, daf\u00fcr zu sorgen, dass es m\u00f6glichst viele Menschen erreicht. Auch in unseren eigenen Gesellschaften haben wir eine Sendung im Hinblick auf Evangelisierung, Katechese und die Weitergabe des Glaubens.<br \/>\nDie Heilige Messe gemeinsam mit so vielen Jugendlichen zu feiern, ist zweifellos eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung. Aber Jesus hat gesagt: \u201aWo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.\u2018 Jetzt sind vierhundert Jugendliche aus drei Di\u00f6zesen zusammengekommen, was selbstverst\u00e4ndlich eine gro\u00dfe Freude ist. Aber vergessen wir nicht, dass Jesus Seine Kirche nicht f\u00fcr statistische Jahrb\u00fccher gegr\u00fcndet hat. F\u00fcr Ihn ist jeder Mensch wichtig und einzigartig.<br \/>\nWir hoffen, dass immer mehr Jugendliche das Wort des Evangeliums h\u00f6ren. Wir versuchen, dabei nach unseren M\u00f6glichkeiten zu helfen.\u201c<br \/>\nDrei Di\u00f6zesen, drei L\u00e4nder, ein gemeinsames Erbe und eine einzige Kirche, in der es auch heute Jugendliche gibt, die einander suchen und wiederfinden.<\/p>\n<p><strong>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/strong><\/p>\n<p><strong>Fotos:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.1637649798404755&amp;type=3\">www.facebook.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-89698 gallery-columns-2 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"1\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1.jpg'><img width=\"1024\" height=\"573\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-1024x573.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%272048%27%20height%3D%271145%27%20viewBox%3D%270%200%202048%201145%27%3E%3Crect%20width%3D%272048%27%20height%3D%271145%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-1024x573.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-200x112.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-300x168.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-400x224.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-600x335.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-768x429.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-800x447.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-1024x573.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-1200x671.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1-1-1536x859.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"2\" data-caption=\"\" href='https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1.jpg'><img width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large lazyload\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%272048%27%20height%3D%271365%27%20viewBox%3D%270%200%202048%201365%27%3E%3Crect%20width%3D%272048%27%20height%3D%271365%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-1024x683.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-200x133.jpg 200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-400x267.jpg 400w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-800x533.jpg 800w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/gerhardus.ro\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2-1-1536x1024.jpg 1536w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag, dem 19. September, fand das zweite Interdi\u00f6zesane Jugendtreffen statt, diesmal in Szeged. Das erste wurde im vergangenen Jahr, 2025, in der Di\u00f6zese Temeswar in Tschanad organisiert und richtete sich an Jugendliche aus den drei Nachfolgedi\u00f6zesen des mittelalterlichen Bistums Tschanad\/Csan\u00e1d, das im Jahr 1030 vom heiligen Stephan gegr\u00fcndet wurde: der Di\u00f6zese Zrenjanin\/Gro\u00dfbetschkerek, der Di\u00f6zese Szeged-Csan\u00e1d [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":89642,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[66],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89698"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89698"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89699,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89698\/revisions\/89699"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}