{"id":89746,"date":"2026-09-25T19:38:49","date_gmt":"2026-09-25T16:38:49","guid":{"rendered":"https:\/\/gerhardus.ro\/?p=89746"},"modified":"2026-09-25T19:38:49","modified_gmt":"2026-09-25T16:38:49","slug":"der-heilige-gerhard-legte-den-grund-fuer-einen-starken-glauben-dioezesanwallfahrt-nach-tschanad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerhardus.ro\/de\/der-heilige-gerhard-legte-den-grund-fuer-einen-starken-glauben-dioezesanwallfahrt-nach-tschanad\/","title":{"rendered":"\u201eDer heilige Gerhard legte den Grund f\u00fcr einen starken Glauben\u201c \u2013 Di\u00f6zesanwallfahrt nach Tschanad"},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\">Am 24. September waren die B\u00e4nke der wundersch\u00f6nen und eindrucksvollen r\u00f6misch-katholischen Kirche von Cenad\/Tschanad, auf die die \u00f6rtliche Gemeinschaft mit Recht stolz ist, von Pilgern aus den Pfarreien der Di\u00f6zesen Temeswar und Szeged-Csan\u00e1d besetzt. Es war das Hochfest des heiligen Gerhard, des ersten M\u00e4rtyrerbischofs des ehemaligen Bistums Tschanad, des Schutzpatrons der Di\u00f6zese Temeswar und der Kirche von Tschanad.<br \/>\nDie heilige Messe wurde von S.E. Josef Csaba P\u00e1l, Di\u00f6zesanbischof von Temeswar, am Altar der Kirche gefeiert, der eigentlich der steinerne Sarkophag ist, in dem die sterblichen \u00dcberreste des heiligen Gerhard eine Zeit lang ruhten. Konzelebriert wurde die Heilige Messe von 60 Priestern aus den beiden Di\u00f6zesen. Die Zahl der Pilger belief sich auf etwa 500. Neben dem gemeinsam gelebten Glauben kehrten viele Gl\u00e4ubige nach der heiligen Messe noch einmal in die Kirche zur\u00fcck, um in Stille vor der Reliquie des ersten M\u00e4rtyrerbischofs unserer Di\u00f6zese zu beten, die an diesem Festtag von Domherr Tam\u00e1s Bene, dem Pfarrer der Gemeinde Tschanad, auf dem Altar aufgestellt worden war.<br \/>\nIn seinem Gru\u00dfwort an die Anwesenden sagte der Di\u00f6zesanbischof: \u201eDie Heiligen sind ein Licht f\u00fcr uns. Der heilige Gerhard versammelt uns auch heute, nach fast 1000 Jahren, hier in dieser Kirche und hilft uns, Gott zu begegnen. Danken wir Ihm daf\u00fcr, dass Er uns den heiligen Gerhard geschenkt hat, und folgen wir seinem Beispiel.\u201c<br \/>\nAn der heiligen Messe konzelebrierten aus der Di\u00f6zese Szeged-Csan\u00e1d Msgr. Lajos Kond\u00e9, Pastoralvikar und Pfarrer der Kathedrale von Szeged, gemeinsam mit einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe von Priestern dieser Di\u00f6zese sowie P. M\u00e1rton G\u00e1l SDS, Provinzial der \u00d6sterreich-Rum\u00e4nischen Provinz der Salvatorianer. Am Altar dienten die Diakone Mihai Kiss und Mario Karnel. An der heiligen Messe nahm auch Herr Andrei-Codru\u021b Ti\u021ba, B\u00fcrgermeister der Gemeinde Cenad\/Tschanad teil.<br \/>\nGemeinsam mit den Pilgern kam auch eine Gruppe des Malteser Hilfsdienstes aus Ungarn, Fliale Mak\u00f3, nach Tschanad. F\u00fcr die musikalische Gestaltung der heiligen Messe sorgte der Kirchenchor; an der Orgel spielte der Kantor Emil Dumitresc aus der Pfarrei Temeswar II-Fabrikstadt. An der heiligen Messe nahm auch eine Gruppe Jugendlicher unter der Leitung von Herrn Lucian Oprea (Kulturverein \u201ePusta\u201c, Tschanad) teil, die wundersch\u00f6ne Trachten der ungarischen und deutschen\/schw\u00e4bischen Volksgruppen trug. Ebenso war eine Gruppe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der Allgemeinschule der Gemeinde Tschanad anwesend.<br \/>\nDie Botschaft des Evangeliums wurde bei diesem Fest vom Diakon Mihai Kiss verk\u00fcndet.<br \/>\nIn seiner in ungarischer, deutscher und rum\u00e4nischer Sprache gehaltenen Homilie erkl\u00e4rte Domherr Nikola Lau\u0161, Direktor der Bisch\u00f6flichen Kanzlei, dass \u201edie Heiligen und M\u00e4rtyrer uns jenen Impuls geben, den wir brauchen, um zu erkennen, dass wir nicht f\u00fcr uns selbst leben und zu etwas Gr\u00f6\u00dferem geschaffen sind. Wenige Worte verm\u00f6gen den Reichtum zu beschreiben, den uns unser heiliger Bischof Gerhard hinterlassen hat. Dieser Reichtum ist nicht nur ein historischer, fast 1000 Jahre alter. Er ist ein pastoraler Reichtum f\u00fcr jeden Priester, nicht nur f\u00fcr die Priester dieser Di\u00f6zese, denn er erz\u00e4hlt uns von einem Hirten, der keine Angst hatte, an einen unbekannten Ort zu kommen und bei null anzufangen. Er ist ein Hirte, der bei seinem Volk bleibt und sich um es k\u00fcmmert. Gleichzeitig ist er ein geistlicher Reichtum f\u00fcr jeden Gl\u00e4ubigen, denn das letzte Wort geh\u00f6rt weder der Angst noch der Krankheit, sondern Gott. F\u00fcr uns, die Gl\u00e4ubigen dieser Di\u00f6zese, ist dieser M\u00e4rtyrer einer jener Heiligen, f\u00fcr die wir besonders dankbar sein d\u00fcrfen. Denn obwohl er in schwierigen Zeiten lebte, gelang es ihm mit gro\u00dfem Mut und gro\u00dfer Beharrlichkeit, gerade in dieser Gegend, zu der auch wir heute geh\u00f6ren, und dar\u00fcber hinaus, die Grundlagen f\u00fcr einen starken und lebendigen Glauben zu legen. Er suchte und k\u00e4mpfte mit gro\u00dfem Eifer daf\u00fcr, den christlichen Geist im Bewusstsein und in den Herzen der Menschen zu wecken \u2013 ein Bem\u00fchen, dessen Echo bis in unsere Tage widerhallt.\u201c<br \/>\nNach der heiligen Messe segnete S.E. Josef Csaba P\u00e1l, Di\u00f6zesanbischof von Temeswar, den Kirchweihbaum, der im Hof der Pfarrei Cenad\/Tschanad aufgestellt worden war. Dort waren die Pilger und Mitglieder der \u00f6rtlichen Gemeinschaft zu einer Agape eingeladen. Pfarrer Tam\u00e1s Bene hatte gemeinsam mit den Mitgliedern der Gemeinde Gulasch in sieben Kesseln zubereitet. Wie die \u201eK\u00f6che\u201c berichteten, hatten die Vorbereitungen bereits am Nachmittag des Vortages des Festes des heiligen Gerhard begonnen und wurden am 24. September in den fr\u00fchen Morgenstunden fortgesetzt.<br \/>\nDer Tradition entsprechend wurde des heiligen Gerhard bereits am Abend des 23. September im Rahmen einer feierlichen Vesper gedacht, die um 18.00 Uhr von Msgr. Johann Dirschl, Domprobst und Generalvikar, im Temeswarer St.-Georgs-Dom, der r\u00f6misch-katholischen Kathedrale von Temeswar, in Anwesenheit der Mitglieder des Domkapitels gefeiert wurde. F\u00fcr die musikalische Gestaltung sorgte Herr R\u00f3bert Bajkai-F\u00e1bi\u00e1n, der Domorganist. Zahlreich vertreten waren die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie die Lehrkr\u00e4fte des r\u00f6misch-katholischen Theologischen Lyzeums Gerhardinum.<br \/>\nAuch in der Di\u00f6zese Zrenjanin\/Gro\u00dfbetschkerek wurde der heilige Gerhard mit einer Pontifikalmesse geehrt, die ebenfalls am 24. September am Nachmittag in der Kathedrale zum heiligen Johannes Nepomuk gefeiert wurde. Hauptzelebrant war S.E. L\u00e1szl\u00f3 B\u00f6cskei, Di\u00f6zesanbischof von Gro\u00dfwardein und Vorsitzender der Rum\u00e4nischen Bischofskonferenz. Seitens der Di\u00f6zese Temeswar nahmen S.E. Martin Roos, emeritierter Bischof, und Pfarrer Dr. Attila Kozovits, Pfarrer von Neusimand und Sanktanna, teil. Bei dieser Feier wurde auch der Geburtstag des Di\u00f6zesanbischofs von Zrenjanin\/Gro\u00dfbetschkerek, S.E. Mirko Stefkovi\u0107, gefeiert.<\/p>\n<p><strong>Pressestelle der Di\u00f6zese Temeswar<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Foto: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.1642528357916899&amp;type=3&amp;locale=ro_RO\">www.facebook.com<\/a><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-89746 gallery-columns-2 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"817624875_1642516084584793_1974224094344090424_n\" data-caption=\"\" 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