Am 22. August 2020, am liturgischen Gedenktag Unserer Gottesmutter Maria, Königin des Himmels, weihte S. E. Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar, in der Basilica Minor von Maria Radna, die zwei Diakonen Ionuc-Vasile Hojda, der in Ungarisch Sankt-Martin (Sânmartinul Maghiar, Filiale der Pfarrei Otelek, Kreis Temesch) aufgewachsen ist und Piry Radulov, aus der Pfarrei Breștea (Kreis Temesch) zu Priestern. Der Diözesanbischot – der zu diesem Anlaß zum ersten Mal seit seiner Konsekration und Ernennung neue Priester für das Bistum weihte – unterstrich in seiner Einleitung zur Hl. Messe die Wichtigkeit der Priesterweihe, auch wenn diese unter besonderen Bedingungen, wegen der Pandemie, stattfinden muss.
Der Oberhirte unterstrich zugleich, daß die Diözese heute ihre Dankbarkeit Gott gegenüber zum Ausdruck bringt, für die zwei neue Berufungen, den Priesteramtskandidaten für ihre positivie, großherzige Antwort, auf den Ruf des Herrn, aber auch ihren Familien, den Eltern und Großeltern, den Pfarr- und Filialgemeinden und allen, die sie all diese Jahre unterstützt, erzogen, begleitet und für sie gebetet haben.
In der Basilika, wegen den sanitären, geltenden Normen, konnten nur die Familienangehörigen der Priesteramtskandidaten, ein Teil des Diözesanklerus, Gäste und Gläubigen aus ihren Herkunftsgemeinden und aus den Gemeinden, wo sie im praktischen Jahrgang aktiviert haben, anwesend sein. Viele andere wohnten der hl. Messe vor der Basilika bei. Somit konnten die strengen sanitären Regelungen eingehalten werden.
Die Homilie wurde durch die Vorstellung der Kandidaten einfeführt. Diesen Teil nahm Domkapitular Nikola Lauš, Kanzleidirektor vor, indem er die zwei Diakonen dem Bischof vostellte. Der Bischof wandte sich in seiner Homilie an die Priesteramtskandidaten mit den Worten des Hl. Papstes Paul VI.: er unterstrich dass in der heutigen Welt, die Priester mehr lebendige Beispiele als Lehrer sein müssen, dass sie gute, beispielhafte Männer für das Volk werden sollen. Der Bischof beschrieb die Rolle des Priesters während der Jahrhunderten und kam zur Schlußfolgerund dass die Welt von heute Aposteln braucht, die stets unterwegs sein müssen um das Feuer des Glaubens un den Herzen der Menschen anzünden sollen. Ihr Beispiel, ihre Lehre müssen andere entflammen, müssen andere motivieren, um für den Glauben zu leben und zu arbeiten, sagte der Bischof.
Am Ende der Hl. Messe dankte Bischof Pál den Eltern, den Lehrern und Professsoren der neuen Priester, für ihre Mühe: dem Römisch-Katholischen Lyzeum Gerhardinum und der Theologischen Hochschule von Alba Iulia/ Karlsburg – wo sie studierten, sowie all ihren Begleiretn und Erziehern, bis auf dem Tag der Priesterweihe.
Nach dem Pontifikalamt wurden auch die Pastorationsstellen der neuen Priestern bekannt gegeben: der Primiziant Ionuc-Vasile Hojda, wird als Pfarrverweser die Römisch-Katholische Pfarrei Orawitza, unter direkter Begleitung und Aufsicht des Dekans von Karasch, Pfr. Veniamin Pălie aus Reschitza, Maria Schnee, übernehmen.
Der Primiziant Piry Radulov, wird als Pfarrverweser die Römisch-Katholische Pfarrei Neu-Moldowa, unter direkter Begleitung und Aufsicht des Dekans von Karasch, Pfr. Veniamin Pălie aus Reschitza, Maria Schnee, übernehmen.
Csaba Váncsa











