„Canticum laudis pro Resita – 250“
Zahlreiche Initiativen des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen (DFBB) und des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ schmiedeten sich bis jetzt in diesem Jahr rund um das Jubiläum Reschitza 250. Das soll bis Jahresende so weitergehen, denn es gibt so manches, das vorläufig noch in den Gedanken weilt, doch auf Ausführung wartet. Eine der zuletzt gefassten Initiativen diesbezüglich war die am Sonntag, dem 16. Mai, gestartete Konzertreihe auf der Wegenstein-Orgel in der römisch-katholischen „Maria Schnee“ Kirche, die unter dem Motto „Canticum laudis pro Resita – 250“ stattfindet. An jedem dritten Sonntag, von Mai – Oktober 2021, soll jeweils ab 18 Uhr ein Orgelkonzert, teilweise auch mit Gesangbegleitung stattfinden. Die Reihe der Konzerte geht weiter: am 19. September wird Dr. Franz Metz aus München in der „Maria Schnee“ Kirche Reschitza konzertieren. Protagonisten des ersten Konzertes waren die Reschitzaer Cristian Roșoagă, Christine Maria Surdu und Patrick Paulescu (an der Orgel), sowie Georg Colța und Christine Maria Surdu (Gesang). Am Sonntag, dem 20. Juni fand dann das zweite Konzert mit den beiden jungen Organisten Denis Moldovan (Absolvent der Musik- und Theater-Hochschule der West-Universität Temeswar, zurzeit als Organist an der Katharinen-Kirche – Temeswar I) und Krisztián Kelemen (Student an der Musik-Fakultät innerhalb der Universität Szeged in Ungarn und Organist an der Elisabeth-Kirche-Temeswar III) statt.
Das Konzert Nr. 3 wurde am 18. Juli vom Organisten Viorel Ciurtin bestritten. Er wirkt als Lehrer am Kunstkolleg ,,Sabin Drăgoi“ Arad sowie als Organist in der Temeswarer Reformierten Kirche „Neues Millennium“. Im Repertoire des Konzertes standen Werke von Giovanni Gabrieli, Girolamo Frescobaldi, Niccolo Moretti, J.S. Bach, Alex Pașcanu, John Williams und Colin Mawby, wie auch eine eigene Komposition: „Das Gute oder das Böse“. Das am Festtag Mariä Himmelfahrt organisierte vierte Konzert, am 15. August, hatte im Mittelpunkt die Klausenburger Organistin Zsuzsa Csengeri-Kostyák. Sie stammt aus einer in Siebenbürgen bekannten und geschätzten Musikerfamilie, ist Mitglied des Kammerorchesters Heilige Cäcilia in Klausenburg, Stadt, wo sie auch Orgel und Klavier am „SigismundToduță“ Musikkolleg unterrichtet.
Innerhalb des Konzertes in Reschitza spielte sie an der Wegenstein-Orgel Werke von D. Buxtehude, J.S. Bach, J. Brahms, F. Mendelssohn-Bartholdy und Th. Dubois. Starker Applaus und Dankesworte der Organisatoren folgten – die gastgebende Pfarrei, der Initiator DFBB, der Lions Club Onix Reschitza und der Metarsis-Kulturverein Reschitza belohnten die Protagonisten dieser Orgelkonzerte, dem Jubiläum Reschitza 250 gewidmet.
Von Erwin Josef Țigla
Erschienen in: Banater Zeitung, Wochenblatt für Temesch, Arad und das Banater Bergland, 29. Jahrgang/Nr. 1431, Mittwoch, 1. September 2021, S. III.





