Am 25. August dieses Jahres fand in Petschka zum zweiten Mal das Jugendlager für Jugendliche aus dem Erzdekanat an der Marosch statt. Das Thema des diesjährigen Camps lautete: „Der junge Mensch: Produkt eines Glücksrads oder Frucht eines Plans Gottes?“


Der Tag begann mit einer Heiligen Messe in der Petschkaer römisch-katholischen Kirche zur Allerhl. Dreifaltigkeit, der S.E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Timișoara, vorstand und bei der Priester aus der dem Erzdekanat an der Marosch und aus Temeswar konzelebrierten. Der Bischof sprach den Jugendlichen über die göttliche Vorsehung, über Gott, der sich um alles kümmert, was er geschaffen hat, und deshalb auch für uns sorgt. Der Bischof sagte den jungen Leuten: „Nichts ist Zufall. Alles im Leben geschieht aus einem bestimmten Grund!“ Wir müssen offen dafür sein, Gott in unser Leben zu lassen und die göttliche Vorsehung mit und in uns wirken zu lassen. Die Heilige Messe wurde durch den Kinderchor von Petschka verschönert.
Das Tagesprogramm wurde auf der örtlichen Büffelfarm fortgesetzt, wo Pfr. Daniel Dumitru, Seelsorger zu Temeswar II. Fabirkstadt alle Anwesenden begrüßte und das Lager mit einem Spiel eröffnete, das von Schw. Erika-Maria, Schönstätter Marienschwester, vorgestellt wurde.
Die Vorträge wurden auf Ungarisch von Schw. Erika-Maria und auf Rumänisch von Pfr. Daniel Dumitru gehalten. Sie sprachen über die Vorsehung Gottes in unserem Leben. „Die göttliche Vorsehung ist kein «Babysitter»: Gott kennt uns sehr gut und weiß, wozu jeder von uns fähig ist und was wir tun können. Der heilige Augustinus sagt uns, dass wir tun müssen, was wir können, und dann Gott um Hilfe bitten für das, was wir nicht tun können. Aber wir dürfen nicht schummeln. Wenn wir nicht unseren Teil tun, dann können wir auch nicht erwarten, dass Gott seinen Teil tut (…) Nichts ist zufällig, Zufälle sind eigentlich Gottes Art, in unserem Leben zu wirken!“
Pfr. Daniel sprach parallel dazu auch über Berufung und „Einberufung“ in Gottes-Team. „Gott ruft auch uns in sein Team. Er ruft Dich an… er beruft Dich, er nennt Dich beim Namen, damit Du in seinem Team spielst. Jesus lädt uns heute ein: FOLLOW ME! Das heißt, dass sie seine ergebenen Jünger werden sollen. Wir müssen nicht nur FANS, sondern JÜNGER, NACHFOLGER Christi sein!“
Nach dem Mittagessen präsentierten die Jugendlichen die Ergebissen ihrer Arbeit, die sie in Kleingruppen getan haben. Die Aufgabe bestand aus einem Situations-Spiel, das auf der Grundlage des angehörten Vortrags erfunden wurde. Der Nachmittag endete mit Spielen.
Die Jugendlichen danken den Organisatoren: dem Diözesanjugendzentrum des Bistums Temeswar, Pfr. Daniel Dumitru und Schw. Erika-Maria, Schönstätter Marienschwester, Pfr. Árpád Király, Ortspfarrer zu Arad-Schega und Erzdechant des Erzdekanats an der Marosch und die begleitenden Priester. Und nicht zuletzt Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar, der den ganzen Tag im Camp anwesend war.

Pressestelle der Diözese Temeswar