26.01.2025
Egész napos


Vor 80 Jahren, im Jahre 1945, begann die Verschleppung in die Sowjetunion, zur Zwangsarbeit, der Banater katholischen Berglanddeutschen durch die damaligen Machthaber. Anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation finden in mehreren Orten Gedenkveranstaltungen, Heilige Messen und Totenandachten nach folgendem Programm statt:

 

1945-2025: 80 Jahre seit dem Beginn der Russlanddeportation

 

  1. Januar 2025

– Um 10:00 Uhr, Domkirche zum Hl. Georg, Temeswar: Hochamt in deutscher Sprache, für die Opfer der Russlanddeportation. Zelebrant: S.E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar.

– Um 11:30 Uhr, Denkmal, „Adam Müller-Guttenbrunn“-Haus Temeswar: Blumenkranzniederlegung beim Denkmal und Begegnung im „Adam Müller-Guttenbrunn“-Haus.

– Um 9:00 Uhr, römisch-katholische „Allerheiligste Dreifaltigkeit“-Kirche Alt-Sadowa: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 9:30 Uhr, römisch-katholische „Kreuzerhöhungs“-Kirche Orawitza: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 10:00 Uhr, römisch-katholische „Unbefleckte Empfängnis“-Kirche Orschowa: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 10:00 Uhr, römisch-katholische „Unbefleckte Empfängnis“-Kirche Karansebesch: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 10:00 Uhr, römisch-katholische „Maria Königin“-Kirche Ferdinandsberg: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 10:30 Uhr, römisch-katholische „Maria Schnee“-Kirche Reschitza: Heilige Sonntagsmesse in deutscher Sprache, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 11:00 Uhr, römisch-katholische „Unbefleckte Empfängnis“-Kirche Deutsch-Bokschan: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 12:00 Uhr, am Vorplatz der römisch-katholischen „Unbefleckte Empfängnis“-Kirche Deutsch-Bokschan: Gebetsandacht für die verstorbenen Russlanddeportierten beim Denkmal.

– Um 11:30 Uhr, römisch-katholische „Allerheiligste Dreifaltigkeit“-Kirche Steierdorf: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 15:00 Uhr, römisch-katholische „Maria Geburt“-Pfarrkirche Dognatschka: Heilige Sonntagsmesse, in der auch für die verstorbenen Russlanddeportierten gebetet wird.

– Um 15:45 Uhr, Hof der römisch-katholischen „Maria Geburt“-Pfarrkirche Dognatschka: Andacht für die verstorbenen Russlanddeportierten beim Denkmal der Deportierten.

 

  1. Januar 2025

– Um 12:00 Uhr, Galerie der Kulturbehörde des Kreises Karasch-Severin, Reschitza: Dokumentationsausstellung zum Thema: 30 Jahre Russlanddeportierten-Denkmal in Reschitza.

– Um 16:00 Uhr, Deutsches Jugend-, Dokumentations- und Kulturzentrum / Deutsche „Alexander Tietz“-Bibliothek Reschitza: Philatelie-Ausstellung zum Thema Russlanddeportation, aus der Sammlung von Norbert Blistyar (aus Steierdorf, heute in Deutschland).

Kunstausstellung der Reschitzaer Künstler Anton Ferenschütz (*10.11.1927, Reschitza- †25.04.2018, Bielefeld / Deutschland) und Franz Binder (*14.11.1924, Steierdorf – †11.11.2004, Reschitza).

Rundtischgespräch „Die Deportationen und ihre Geschichten“, mit Teilnehmern aus dem Banater Bergland. Mit der Teilnahme von Cornelia Fetea, Vorsitzende des Kreisfiliale Karasch-Severin des Vereins der ehemaligen politischen Häftlinge Rumäniens, und von Ivan Schnabel, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Reschitza.

Musikalische Umrahmung: der „Franz Stürmer“-Chor (Dirigentin: Elena Cozâltea).

– Um 20:15 Uhr, Studio des „Banat TV“-Senders Reschitza: TV-Sendung: „Reisender ohne Ticket“. Fernseh-Livesendung mit Oberst Valentin Homescu (Moderator) und seinen Gästen: Cornelia Fetea, Vorsitzende der Kreisfiliale Karasch-Severin des Vereins der ehemaligen politischen Häftlinge Rumäniens, Ivan Schnabel, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Reschitza und Erwin Josef Ţigla.