27.09.2026
11:00 - 12:15
Während des Ersten Weltkriegs flohen im August 1916 Tausende von Familien aus dem Szeklerland vor den vorrückenden feindlichen Truppen zu Fuß oder mit Pferdewagen in die inneren Regionen Ungarns. Rund 20.000 Personen ließen sich vorübergehend in verschiedenen Ortschaften des Komitats Hajdú nieder, in der Hoffnung, bald in ihre Heimat zurückkehren zu können. Die Stadt Hajdúnánás nahm 3.200 Szekler Flüchtlinge auf. Zum Gedenken an diese gelebte Solidarität hat die römisch‑katholische Pfarrei Hajdúnánás in ihrem Pfarrgarten ein Denkmal errichtet und organisiert gemeinsam mit der Stadt jedes Jahr den Gedenktag der Szekler Flüchtlinge. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Sonntag, dem 27. September, statt. Die feierliche Heilige Messe wird um 11:00 Uhr von S. E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, zelebriert.


