22.11.2025
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Das St. Gerhards-Werk, veranstaltet am 22. November 2025 in Sindelfingen bei Stuttgart, im „Haus der Donauschwaben“, eine eintägige kultur-geschichtliche Tagung zu dem Thema „Religiöses Leben in Nachkriegszeit und Diktatur“. Nachdem im Mai dieses Jahres auf der Kulturtagung des St. Gerhards-Werks das „Religiöse Leben zwischen den beiden Weltkriegen“ und die Auswirkungen auf die „Schwaben“ in den Fokus genommen wurden, fährt die Kulturtagungsreihe chronologisch mit der Periode des Eisernen Vorhangs fort.
Die Eröffnung der Tagung findet um 9 Uhr mit einer Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Rainer Bendel, Stuttgart und Robert Pech M. A., Leipzig, Koordinator der Veranstaltung. Aus dem Banat beteiligen sich an die Kulturtagung – diesmal mit Themen, die online präsentiert werden – Dr. Claudiu Călin (Diözesanarchivar, Temeswar) mit dem Vortrag: „Drei Schicksale katholischen Ordensleute im Bistum Temeswar im Kommunismus“ und Dr. Raluca Nelepcu (Journalistin bei der „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“, Temeswar): „Ein abgebrochener Neubeginn: Die Notre-Dame-Schwestern im Nachkriegsrumänien zwischen Seelsorge und staatlichem Verbot“. Mit einem interessanten Thema, ebenfalls aus dem Banat, bzw. aus dem kommunistischen Rumänien, beteiligt sich die in Serbien lebende Dr. Réka Miklós (Kunstuniversität Graz, Ferenc Gál Universität, Szeged): „Gesangbuchredaktion hinter dem Eisernen Vorhang. Die Gotteslob-Ausgabe für Rumänien“, ein Thema, welches die Musikologin u.a. im Diözesanarchiv Temeswar dokumentierte.


