Müde, aber sehnsüchtig auch den zweiten Tag unseres Betriebsausflugs – organisiert, als praktische Übung, Austausch und Teamarbeit, vom Römisch-Katholischen Bistum Temeswar für die Mitarbeitet des Büros für die Familien- und Erwachsenenpastoration, des Diözesanjugendzentrums und des Pressebüros – fortzusetzen, treffen wir in Klausenburg ein.

Die erste Haltestelle unserer Reise, in der ersten Hälfte des Tages, war Klausenburg, wo wir viel Neues erfahren und lernen wollen. Zuerst besuchten wir den römisch-katholischen Verbum-Verlag, wo das katholischen Wochenblatt ”Vasárnap”, die Monatsschrift ”Keresztény Szó” und unterschiedliche Bücher herausgegeben werden.

Am Nachmittag besuchten wir das Kloster der Franziskaner (Ordo Fratrum Minorum, d.h. „Orden der minderen Brüder“) in Klausenburg um Erfarhungen in der Jugend- und Studentenarbeit, aber auch im charitativen Bereich auszutauschen. Nach diesem Moment, besuchten wir unsere griechisch-katholischen Mitbrüder, wo wir mit viel Wärme und mit offene Arme empfangen wurden. S.E. Claudiu Pop, griechisch-katholischer Bischof von Klausenburg-Neuschloß/Cluj-Gherla präsentierte uns die Eparchie und sprach über die St.-Josefs-Kapelle, wo wir uns alle befanden. Danach fand ein Austausch in drei Gruppen statt: Familienpastoration, Jugendpastoration und Media. Alle drei Gruppen arbeiteten und dachten gemeinsam um besser, effizienter in der eigenen Diözese/Eparchie zu agieren. Das Treffen wurde mit einem Gebet abgeschloßen, im Rahmen dessen dem Heiligen Geist wir die gemeinsam verrichtete Arbeit gedankt wurde.

Den Morgen des dritten Tages begannen wir mit einer Hl. Messe im Rahmen deren wir alles in Gottes Händen  gelegt haben, was wir gelernt, was wir erfahren haben, aber auch alles was wir als Projekte der Zukunft verwirklichen wollen. Nach der Eucharistiefeier, im ersten Teil des Tages, wurde das Thema präsentiert: Was bedeutet für die Menschen die Heilige Schrift? Die Teilnehmer legten darauf Zeugnis über ihr spirituelles Reichtum, welches sie aus der Lektüre des Wortes Gottes schöpfen. Danach, sprach Bischof Josef Csaba Pál über den Geist der neuen Bischofssynode, die 2023 in Rom, unter dem Motto: Synodalität, Gemeinschaft, Teilnahme,Mission stattfinden wird. Das Itinerarium der Synode bedeutet der Weg der Kirche; dieser geist will die Geschichte mit den Augen des Glaubens lesen und in ihr den Geist Gottes zu entdecken. Als Mitglied des synodales Volkes ist ein jeder von uns berufen die Zeichen der Zeiten im lichte des Evangeliums zu lesen und das Evangelium im Lichte der Zeichen der Zeiten. Es folgten wieder Kleingruppengespräche: für Familienpastoration, für Jugendpastoration und für Media. Der Weg der Synode wurde besprochen, bzw. über die Möglichkeiten diesen Weg in unserer Diözese zu implementieren. Es wurde ebenfalls beschloßen, auch das nächste Pastoraljahr 2022-2023 der Heiligen Schrift zu widmen, so dass man das Wort Gottes vertiefen, verinnerlichen kann und es besser verstehen zu können. Dies schenkt uns eine bessere Urteilskraft die Inspirationen des Heiligen Geistes zu erkennen.

Ermutigt und mit entflammte Herzen, von all dem was wir gelernt und gehört haben, fuhren wir nach Hause. Auch viele praktische Ideen wurden besprochen, Ideen die wir im Rahmen unserer zukünftigen Tätigkeiten ins Leben setzen wollen, in der Hoffnung auf einer besseren internen und inter-diözesanen Kommunikation und Zusammenarbeit.