Gemäß dem vorab herausgegebenen Programm des Diözesanjugendzentrums, zwischen dem 4.-6. Februar d.J. hätte ein Kurs für Gruppenleiter im Bildungshaus Marienheim stattfinden müssen. Aufgrund der ungünstigen Entwicklung der epidemiologischen Situation, wurde der Kurs jedoch am Freitag, dem 4. Februar, auf einer Online-Plattform zwischen 16:30 bis 17:30 Uhr auf Ungarisch und von 18:00 bis 19:00 Uhr auf Rumänisch abgehalten.
Die große Zahl junger Interessenten an der diözesanen Gruppenleiterausbildung überraschte auch diesmal die Organisatoren. Thema des Treffens war die Heilige Schrift, denn das Wort Gottes steht auch heuer im Mittelpunkt des Pastoraljahres in der Diözese Temeswar.
Obwohl das Treffen auf der Online-Plattform Zoom stattfand, war es sehr interaktiv. Im ersten Teil stellte Tibor Szabó, der Jugendpfarrer der Diözese, einige allgemeine Konzepte über die Bibel vor. Dann übergab er Daniel Dumitru, Pfarrer in Temeswar-Fabrikstadt, dem Jugendleiter des Erzdekanats an der Marosch, das Wort, der viel ausführlicher über die Heilige Schrift sprach.
Pfarrer Daniel eröffnete seine Rede mit einem Zitat des hl. Isidor von Sevilla: „Wenn wir beten, sprechen wir zu Gott, aber wenn wir die Bibel lesen, spricht Gott zu uns.“ Dann ermutigte er die jungen Leute: „Der Herr braucht auch heute noch junge Leute in seiner Kirche, deshalb ist es wichtig, dass wir auf sein Wort hören. Liebe Jugendliche, der Herr braucht euch. Und heute ruft er euch alle auf, ihm in seine Kirche zu folgen und Missionare zu sein. Junge Menschen sind wie ein Feld, das bebaut werden kann, wenn wir uns dem Sämann Jesus anvertrauen und ihm nachfolgen.“
Danach präsentierte Schw. Alexandra Văcaru von der Kongregation der Schwestern der heiligen Ioana Antida ein Video, in dem junge Menschen voller Glauben den Animateuren erzählten, was die Heilige Schrift für sie bedeutet und wie sie sich auf ihre Lehren bezieht.

Ladislau Pota, Tekmek-Gruppe