Der Priestersenat des Bistums Temeswar trat am Dienstag, dem 15. Februar, um 10 Uhr im Bischöflichen Ordinariat, in Temeswar, unter dem Vorsitz von Bischof Josef Csaba Pál zusammen. Diesmal wurde – im ersten Teil des Treffens – über die bisherigen Ergebnisse des synodalen Prozesses auf Diözesanebene berichtet. Eingeladen waren die Leiter der diözesanen Sektion des Synodalen Pfads, Dekane und Erzdekane, ein Vertreter der Ordensleute, der geistlichen Bewegungen und Kirchenverbände, Mitarbeiter der Jugend-, Erwachsenen- und Familienpastoration sowie des Pressebüros. Einige der Teilnehmer waren Online verbunden.
Bischof Josef Csaba Pál eröffnete die Sitzung mit dem Gebet des synodalen Weges und übergab das Wort dem Pastoralvikar Zsolt Szilvágyi, der die Anwesenden bat, ihre bisherigen Erfahrungen zusammenzufassen.
Es berichteten: für das Familienpastoralbüro Schw. Tari M. Böbe, Schönstätter Marienschwester; Pfarrer Tibor Szabó, Diözesanjugendseelsorger; P. István Barazsuly, Salvatorianer, verantwortlich für die Ordensgemeinschaften; Csaba Váncsa, Kaplan von Temeswar-Fabrikstadt, Leiter der Pressebüros; Pfarrer Zoltán Kocsik, Direktor des Katholischen Lyzeums „Gerhardinum“; stellvertretend für die kirchlichen Verbände berichtete Grün Herbert, Geschäftsführer des Diözesan-Caritasverbands. Anschließend fassten die anwesenden Dechane sowie die ordentlichen Mitglieder des priesterlichen Senats die Erfahrungen der Diözesanetappe des Synodalen Pfads zusammen.
Dem Berichten zufolge haben sich in einigen Kirchengemeinden zusätzlich zu den bestehenden Gruppen (Kirchenrat, Chor, Rosenkranzgruppe, Jugendgruppe) weitere, neue gebildet (z. B. eine Gruppe von Lehrern und Unternehmern). Gläubige nehmen die vorgeschlagenen Themen im Allgemeinen mit Interesse und Offenheit an. Am römisch-katholischen Gymnasium „Gerhardinum“ werden, zum Beispiel, neben den Lehrkräften auch Eltern und Schüler in Gespräche zu den synodalen Themen einbezogen. Im Rahmen des Caritasverbandes fassen neun Verantwortliche die Ergebnisse der Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen Sozialdienste zusammen. Domherr Árpád Király, Pfarrer von Arad- Schega berichtete, dass bei der Sitzung des Dekanats an der Marosch Ede Csont, Pfarrer von Tuschnad, Koordinator des Synodalprozesses in der Erzdiözese Karlsburg eingeladen war.
Abschließend dankte Diözesanbischof Pál den Pfarrern und weltlichen Leitern für ihre bisherige Arbeit und bat um Gottes Segen für die weiteren Anlässe des synodalen Prozesses. Im weiteren Verlauf der Sitzung erörterten die Mitglieder des priesterlichen Senats verschiedene Verwaltungsthemen.

Pressebüro der Römisch-Katholischen Diözese Temeswar