Vom 24. bis 26. September 2024 war die Griechisch-Katholische Diözese Lugosch Gastgeber der Herbsttagung der Konferenz der Katholischen Bischöfe Rumäniens (CER/KBR), die in der Casa Calfelor / Gesellenhaus – Kolping in Temeswar stattfand. Den Vorsitz führte der Vizepräsident der KBR, Seine Exzellenz Aurel Percă, Erzbischof und Metropolit von Bukarest. Am letzten Tag der Vollversammlung, dem 26. September, wurde um 8.00 Uhr die Abschlussmesse im lateinischen Ritus in der Pfarrkirche zur Heiligsten Jungfrau Maria – Millennium in Temeswar II. Fabrikstadt gefeiert. Für die musikalische Gestaltung sorgten Herr Emil Dumitresc, der Kantor dieser Kirche, und Frau Csilla Dumitresc.
In seiner Predigt sagte der Hauptzelebrant, S.E. Aurel Percă: „Wir sind neugierig Jesus zu sehen, wir sind neugierig, Jesus zu begegnen. Und wenn wir ihm begegnen, begnügen wir uns dann damit, sein Bild zu bewundern, oder müssen wir uns seiner Botschaft nähern? Im Neuen Testament gibt es mehrere Momente, in denen die Menschenmenge sich fragt: „Wer ist dieser Mann?“ Jesus selbst fragt die Jünger: „Wer sagt ihr, dass ich bin? Und auch heute fragen sich viele: Wer ist Jesus? Und wenn wir Jesus näher kommen wollen, um sein Leben und seine Botschaft zu verstehen, müssen wir immer unsere Existenz analysieren. Jesus zu sehen bedeutet vor allem, zu Jesus zu beten. Und zu Jesus zu beten bedeutet, unser Leben in Ordnung zu bringen“.
Am Ende des Pontifikalamtes dankte S.E. Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar, Seiner Exzellenz Ioan Călin Bot, Bischof von Lugosch, für die Organisation der Herbsttagung der Bischofskonferenz, den anwesenden Bischöfen und Priestern für die gemeinsame Feier der Hl. Messe und den Gläubigen, die gekommen waren, um gemeinsam zu beten und die Gnade Gottes zu erbitten.

Pressestelle der Diözese Temeswar