Diese Invokation war auf einer Kirchenfahne gestanden, das die Mitglieder der kirchlichen Karmelitischen Bewegung der Diözese Temeswar und der griechisch-katholischen Bruderschaft des Skapuliers von Temeswar trugen, die am 16. Juli d.J., dem Fest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel, nach Maria Radna gepilgert waren. Die feierliche Heilige Messe wurde von Domherr Nikola Lauš, Leiter der Diözesankanzlei, ab 11.00 Uhr zelebriert. Pfr. Martin Jäger, Seelsorger in Pankota und Pfr. Ioan Chișărău von der griechisch-katholischen Pfarrei „Maria, Königin des Friedens“ in Temeswar konzelebrierten – Pfr. Chișărău verkündete das Evangelium dieses Festes. Die Organistin der Basilika, Frau Andreea Bodroghi, sorgte für die musikalische Umrahmung der Heiligen Messe, während Antonio Leonard Agigheoleanu auf der Violine begleitete.
In seiner Predigt sagte Kanzleidirektor Lauš: „Wir sind heute in diesem Jubiläumsjahr der Hoffnung nach Maria-Radna gekommen, um unsere himmlische Mutter zu ehren. Ich möchte, dass wir auf die Mutter Gottes auf dem Berg Karmel als Zeichen unserer christlichen Hoffnung schauen. Eine Pilgerreise ist eine besondere Art, im Glauben zu wachsen, unsere Hoffnung zu erneuern und unsere Liebe zu Gott zu vertiefen. Zugleich ist sie auch ein betendes Wiedersehen mit anderen Pilgern. Wie Papst Benedikt XVI. sagte: „Maria ist die offene Tür zu Gott“. Ein amerikanischer Priester schrieb im Zusammenhang mit dem heutigen Fest: „Wenn wir mit Vertrauen das Skapulier der Muttergottes vom Berg Karmel tragen, kommen wir zu der tiefen Erkenntnis, dass wir nie allein sind. Unsere himmlische Mutter ist wirklich bei jedem Schritt auf dem Weg zum Himmel mit uns. Wenn wir das Skapulier Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel vertrauensvoll tragen, mögen wir unsere Liebe zu Maria als unsere Mutter, unsere Lehrerin, unsere Führerin, unsere Begleiterin, unsere Beschützerin, unser starkes Schild und diejenige, die unser Leben, unsere Süße und unsere Hoffnung ist, erneuern. Bitten wir demütig, aber auch vertrauensvoll um die Fürsprache unserer himmlischen Mutter, dass sie uns in unserem Leben inspirieren und helfen möge.“
Am Ende der Heiligen Messe lud Pfr. Ioan Chișărău die Anwesenden ein, der Bruderschaft des Skapuliers Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel beizutreten, wenn sie dies nach der Heiligen Messe tun möchten. „Es gibt sieben Feste, an denen man das Heilige Skapulier empfangen kann, und dieses ist eines davon. Wir haben Skapuliere vorbereitet, und der Empfang erfolgt nach dem vom Heiligen Stuhl genehmigten Ritus“ – präzisierte Pfr. Chișărău.
Vor dem Schlußsegen beteten die Pilger das Vaterunser und die anderen vorgeschriebenen Gebete, sowohl für Priesterberufungen in der römisch-katholischen Diözese Temeswar und der griechisch-katholischen Diözese Lugosch, als auch auf Intention des Heiligen Vaters, des Papstes, um einen vollkommenen Ablass zu erhalten.
„Das Skapulier ist im Wesentlichen ein Mantel. Derjenige, der es empfängt, ist durch sein Engagement mehr oder weniger eng mit dem Karmeliten-Orden spirituell verbunden. Das Skapulier oder das Mäntelchen ist genau der Miniaturmantel dieses Ordens, der, um im Gehorsam gegenüber Jesus Christus zu leben, die geistliche Erfahrung der Vertrautheit mit der hl. Jungfrau Maria: Schwester, Mutter und Vorbild symbolisiert. Die Verbundenheit mit der karmelitischen Familie und die Vertrautheit mit Maria haben einen grundlegenden gemeinschaftlichen und kirchlichen Charakter, denn Maria hilft allen ihren Kindern – wo und wie auch immer sie leben -, in Jesus den Weg zum Haus des Vaters zu finden. So ist das Skapulier das kleine Zeichen des großen Ideals des Karmels: die Vertrautheit mit Gott und die Freundschaft unter den Jüngern“ – heißt es auf der Website Königin des Karmels.
Pressestelle der Diözese Temeswar













