Das diesjährige Adventstreffen der Jugendlichen des Erzdekanats an der Marosch fand am 6. Dezember in der römisch-katholischen Pfarrei von Kischineu an den Kreisch, unter dem Motto: „Die Zeit ist ein Schatz“ statt. Das Programm begann mit einer heiligen Messe, die von Pfarrer Zoltán György aus Arad-Gai, Jugendpastoralreferent, zelebriert wurde. Konzelebriert haben die Priester, die die Jugendlichen begleiteten: Domherr Árpád Király, Erzdechant und Pfarrer von Arad-Schega, Pfarrer Lóránd Máthé aus Dorobanți, Pfarrer Dr. László Bakó aus Iratoșu, Pfarrer János Varga aus Ineu sowie Pfarrer János Kapor aus Kischineu an den Kreisch. Am Altar diente auch der ständige Diakon Péter Baum. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kinderchor „Angyalkürt“ aus Petschka unter der Leitung von Tünde Balta-Taics, der mit seinem Gesang die Botschaft des Festes den Teilnehmern vermittelte. Während der hl. Messe entzündeten die Jugendlichen die zweite Kerze des Adventskranzes.

Die Botschaft dieser Kerze wurde von zwei Jugendlichen überbracht: „Diese Kerze symbolisiert die Hoffnung, dass es keine so tiefe Dunkelheit gibt, die das Licht nicht besiegen könnte. Die Hoffnung auf das Kommen des Messias ruft uns dazu auf, zu vertrauen, dass Gott mit uns ist und uns auch in den Schwierigkeiten des Lebens an der Hand hält. Vertrauen, dass auch wir fähig sind, besser zu werden. Bitten wir Gott, dass diese Hoffnung unsere Herzen erfüllt und auch im Alltag bestehen bleibt.“
In seiner Predigt sprach Diakon Péter Baum über den Wert der Zeit und darüber, wie wichtig es ist, sie gut einzuteilen und Gott zu widmen, damit wir die kostbaren Minuten, die Gott uns schenkt, nicht verschwenden. „Der liebe Gott hat euch täglich 86.400 Sekunden geschenkt. Er gibt euch Zeit, und es liegt an euch, ob ihr diese Zeit zu einem wahren Schatz macht oder nicht. Jedes Mal, wenn der Chor oder die Ministranten in der Kirche dienen, wird ihre Zeit zu einem Schatz. Jedes Mal, wenn ihr anderen helft, wird auch eure Zeit zu einem Schatz“ – wandte sich der Prediger an die Jugendlichen.
Am Ende der hl. Messe, nach dem Schlusssegen, kam als Überraschung der heilige Nikolaus, der den Jugendlichen Geschenke verteilte. Pfarrer János Kapor, der den Nikolo zu diesem Treffen eingeladen hatte, dankte den Salvatorianerpatres aus Temeswar dafür, dass sie geholfen hatten, den Sack des heiligen Nikolaus, der mit weißem Bart, rotem Mantel, Mitra und Bischofsstab erschien, mit vielen guten Dingen zu füllen. Pfr. János Kapor bedankte sich auch bei Frau Elke Steimle, Herrn Willibald Käshammer und dessen Mutter für ihre Unterstützung.
Anschließend wurden die Jugendlichen in der Atmosphäre von Adventsliedern mit heißem Tee und Gebäck bewirtet. Sie teilten ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema des Tages in gemeinsamen Spielen und Kleingruppenaktivitäten. Schließlich konnte jeder ein kleines Teelicht bemalen. Das geistliche Programm endete mit Gebet und Liedern im Licht dieser Kerzen. Vor der Heimreise wartete ein köstliches Abendessen auf die Teilnehmer.

Boglárka Boros, Arad-Schega