Zwischen dem 9. und 10. Januar fand in der Pfarrei Arad-Gai das nächste Treffen des zweiten Jahres der Familienakademie statt. Wie jedes Mal begann das Programm mit einem gemeinsamen Abendessen. Dieser Moment gehört zu den schönsten Teilen unserer Zusammenkünfte: Die Ehepaare teilen miteinander die Erlebnisse, die sie seit ihrem letzten Treffen gemacht haben. Die Gespräche während des gemeinsamen Essens helfen dabei, anzukommen, aufeinander einzustimmen und sich auf die Aufgaben vorzubereiten, denen sie sich am nächsten Tag stellen müssen.
Auf das Abendessen folgte ein Spiel („Strauß“), das den Ehepaaren weiterhalf, sich bewusst zu werden, „wo sie stehen“: an der Schwelle zum Jahr 2026. Der erste Abend endete – wie gewohnt – mit einer Dankbarkeitsrunde.
Im Gegensatz zum ersten Jahr, in dem die persönliche Entwicklung der ehelichen Beziehung der Teilnehmer im Mittelpunkt stand, liegt im zweiten Jahr der Familienakademie der Schwerpunkt auf der Weitergabe der Wissenschaft der Beziehungsentwicklung. Die Aufgabe des aus Großwardein angereisten Ehepaars Kovács wird es sein, die Gruppenmitglieder durch alle Feinheiten der Vortragskunst zu begleiten.
Nach einer kurzen Erinnerungseinheit und einem einführenden Vortrag erhielten die Ehepaare die Aufgabe, eine fünfminütige Präsentation zu einem selbstgewählten Thema zu erstellen und dabei die erlernten Gesichtspunkte anzuwenden. Die Vorträge wurden äußerst vielfältig: Sie handelten von der bedingungslosen Annahme, davon, wie man mit den Kindern betet, von Toleranz, Kommunikation sowie davon, wie man die Ehe „warten“ kann.
Indem sie einander aufmerksam zuhörten, beobachteten die Teilnehmer den jeweiligen Vortragsstil, die Stärken oder auch die Schwächen, Sie entwickelten neue Ideen, bewerteten diese nacheinander und gaben konstruktives Feedback zu den vorgebrachten Vorschlägen. Die Beiträge des Mentorenehepaars waren besonders wertvoll, da sie auf langjährigen Erfahrungen beruhen.
Nach dem Mittagessen lernten die Ehepaare die Apostolische Bewegung Schönstatt näher kennen, anschließend schlossen sie den Tag mit einer Dankbarkeitsrunde und einer heiligen Messe in der der Seligen Gisela geweihten Pfarrkirche von Arad-Gai ab.
Wieder einmal liegt ein inhaltsreiches und lehrreiches Wochenende hinter uns. Ein herzliches Dankeschön an alle, die auch zu diesem Anlass beigetragen haben! Vergelt’s Gott! – fassten die Teilnehmenden am Ende des Treffens zusammen.
Bernadett Péter












