Gemäß dem Diözesanprogramm der Begegnungen, die Gespräche über die Synodalität enthalten sollen, folgten auf Einladung Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, am Samstag, dem 28. Februar d.J., Priester, Religionslehrer, Katecheten und Jugendgruppenleiter der Einladung zum Diözesanjugendzentrum, um über Punkt 61 des Abschlussdokuments der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode (2021–2024) zu sprechen. Darin heißt es: „Die Kirche kann nicht synodal sein ohne den Beitrag der Kinder, die Träger eines missionarischen Potenzials sind, das es zu schätzen gilt. Ihre Stimme wird von der Gemeinschaft gebraucht. Wir müssen den Kindern zuhören und uns dafür einsetzen, dass alle in der Gesellschaft ihnen zuhören, insbesondere diejenigen, die politische und pädagogische Verantwortung tragen. Eine Gesellschaft, die nicht in der Lage ist, Kinder willkommen zu heißen und für sie zu sorgen, ist eine kranke Gesellschaft.“
An dem Treffen um 17.00 Uhr nahmen 42 Personen teil, die sowohl in Pfarreien als auch in Schulen oder Jugendgruppen tätig sind. Die Teilnehmenden kamen aus den Pfarreien Temeswar III. Elisabethstadt, Temeswar IV. Josefstadt, Temeswar VI. Fratelia, Temeswar IX. Marienheim, Reschitza I., Orschowa, Eibenthal, Großsanktnikolaus, Lowrin, Breschtea (mit Tätigkeit auch in Gataja), Detta (mit Tätigkeit auch in Denta), Altbeschenowa, Busiasch, Klokotitsch, Petschka (mit Tätigkeit auch in Arad), Slatina a.d. Temesch, Neusentesch, sowie aus dem Bartók-Béla-Lyzeum Temeswar, dem Gerhardinum-Lyzeum, dem Banater Nationalkollegium, der Kolping-Banat Gemeinschaft und dem Neokatechumenalen Weg. Anwesend waren außerdem Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar und Verantwortlicher für Katechese, Pfarrer Zoltán Kocsik, Direktor des Gerhardinum-Lyzeums, Dechant Adalbert Jäger, Pfarrer von Temeswar VI. Fratelia, Pfarrer Eugen Vodila, von Busiasch und Bakowa, Pfarrer Lajos Máthé, von Neusentesch, Pfarrer Ionuc Hojda, von Neumoldowa, Pfarrer Milan Mihai Sima, von Klokotitsch, sowie Kaplan Ovidiu Virag aus Lugosch.
Die Fragen, auf die man gemeinsam Antworten gesucht hat, lauteten: Was können wir mehr für die Kinder tun? Und Was wollen wir künftig anders oder besser machen?
In seinem einführenden Wort sprach Bischof Josef Csaba Pál über den synodalen Pfad und die drei Schlüsselbegriffe: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung. Er betonte auch die Bedeutung des (Zu)Hörens im Heiligen Geist.
Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in fünf Gruppen über die gestellten Fragen und hoben unter anderem hervor:
- die Bedeutung eines angenehmen Umfelds, damit der Religionsunterricht ein schöner Moment wird, zu dem die Kinder gerne zurückkehren;
- die aktive Einbindung der Eltern in die Aktivitäten mit den Kindern, da der Glaube in der Familie durch Gebet und authentisches Leben weitergegeben wird;
- die Beteiligung der Kinder an Aktivitäten und kleinen Diensten in der Pfarrgemeinde: aktives Mitwirken in der Hl. Messe durch Gesang, Gebet, Zeugnisse, Teilnahme an der hl. Beichte, an Feiern im Advent und in der Fastenzeit sowie an karitativen Aktionen;
- dass Religion nicht nur ein Schulfach ist; die Aufgabe des Religionslehrers oder Katecheten ist es, die Kinder näher zu Jesus zu führen, ihnen zuzuhören, aufmerksam zu sein, ihnen zu helfen, wenn sie darum bitten, und sie ohne Vorurteil anzunehmen; der Religionsunterricht kann ein Raum des echten Dialogs sein, nicht nur eine Unterrichtsstunde;
- die Bedeutung der Zeit mit Gott im Gebet und in der Meditation, aus der nicht nur Ideen, sondern auch Ermutigung für schwierige Momente erwachsen; auch im Religionsunterricht sollte Zeit für das Gebet vorgesehen werden, damit die Katechese Evangelisierung ist und nicht nur Wissensvermittlung;
- die Berufungspastoral: Kinder sollen wissen, was die Berufung zum Priestertum oder zur Familie bedeutet;
- die Notwendigkeit einer altersgerechten Sprache sowie der Einsatz von Spielen und Beispielen aus dem realen Leben;
- die Bedeutung eines persönlichen Feedbacks der Kinder.
Es gibt Pfarreien, in denen verschiedene Kinder- und Jugendgruppen regelmäßig gemeinsame Treffen organisieren. Eine solche Zusammenarbeit besteht zwischen den Gemeinden Petschka, Dorobanți und Iratoșu, wo in den vergangenen Jahren Ministrantentreffen stattfanden. Ebenso planen drei Gemeinden des Erzdekanats Banater Bergland – Orschowa, Eibenthal und Eșelnița/Jeschelnitza – monatliche thematische Workshops für Kinder und Jugendliche: Im März wird der hl. Josef gefeiert, im April findet ein Markt mit biblischen Speisen statt, im Sommer Pilgerfahrten und eucharistische Anbetung, im September der Bibelmonat, im Oktober der Rosenkranzmonat, im November lernen die Jugendlichen über die Heiligen, und im Dezember bereiten sie sich auf das Hochfest der Geburt des Herrn vor.
Zum Schluss kündigte der Diözesanbischof das nächste Treffen für den Monat Mai an.
Das Treffen endete mit einem Gebet.
Pressestelle der Diözese Temeswar















