Vor einem Jahr, im Monat März, traf sich im Bischöflichen Ordinariat S. E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, mit 16 Männer, die im Rahmen des von der Römisch-Katholischen Diözese Temeswar in den Jahren 2020–2023 organisierten Ausbildungskurses den Akolythen-Dienst gewählt haben. Bei jenem Treffen wurde vereinbart, nach sechs Monaten bzw. nach einem Jahr gemeinsam eine Auswertung ihres Dienstes vorzunehmen. So folgten nach einem Jahr, am Donnerstag, den 12. März d. J., 14 Akolythen der Einladung des Diözesanbischofs.
An dem Treffen nahmen Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, Pfarrer Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, sowie jene Priester teil, die gemeinsam mit den Akolythen aus ihren Pfarreien angereist waren: Pfarrer Veniamin Pălie, Erzdechant, Pfarrer zu „Maria Schnee“ in Reschitza I, Diözesanverantwortlicher für die Ausbildung der Akolythen und Ständigen Diakone; Pfarrer Árpád Király, Erzdechant, Pfarrer von Arad-Schega; Pfarrer Dumitru Daniel aus Temeswar II Fabrikstadt; Pfarrer Zoltán Máthé, aus Temeswar V Mehala; Pfarrer Szilárd Vodila, aus Busiasch und Bakowa; Pfarrer Lajos Máthé, aus Dumbrăvița/ Neusentesch; Pfarradministrator Francisc Lisi, aus Lugosch. Ebenfalls anwesend waren Akolythen aus den Pfarreien Temeswar I Innere Stadt, Temeswar VI Fratelia, Temeswar VII Freidorf, Temeswar IX Marienheim, Slatina an der Temesch, Perjamosch und Orawitza.
Nach dem vom Diözesanbischof gesprochenen Gebet zu Beginn des Treffens stellten die Akolythen nacheinander die Tätigkeiten vor, in die sie sich im Laufe des liturgischen Jahres in ihren jeweiligen Gemeinden einbringen. Die meisten betonten, dass die anfängliche Nervosität Dank der Herzlichkeit und Offenheit, mit der sie aufgenommen wurden, sowie der Motivation, Wertschätzung und Initiativen seitens der Gläubigen schnell verflogen sei. Aus den Berichten der Anwesenden ergab sich ein sehr reiches und vielfältiges Bild der Aktivitäten in den verschiedenen Gemeinden – von großen Stadtpfarreien bis hin zu kleinen Gemeinschaften in weniger bevölkerten Orten. Die Akolythen engagieren sich unter anderem in der Leitung gemeinsamer Gebete in der Kirche, der Kreuzwegandacht, im Wortgottesdienst, Lectio divina, Gesprächen zur Synodalität, der Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf die Erste Heilige Kommunion und Firmung, dem Gebet der Vesper, Gebeten auf dem Friedhof an Allerheiligen sowie in außerordentlichen Treffen unter der Woche.
Auch die anwesenden Priester sprachen Worte des Dankes für den hingebungsvollen Dienst der Akolythen. Viele betonten, dass ihre Tätigkeit die Solidarität in den Gemeinden stärkt und den Gläubigen bewusst macht, wie sehr sich auch Laien in das liturgische Leben einbringen können.
Zum Abschluss sagte der Diözesanbischof: „Ich danke dem barmherzigen Gott für euren Dienst. Am wichtigsten ist eure lebendige Beziehung zu Jesus Christus und das Zeugnis, das aus dieser Beziehung hervorgeht und das ihr der Welt zeigt. Zugleich bitte ich jene von euch, die verheiratet sind, darauf zu achten, genügend Zeit mit eurer Familie zu verbringen, denn euer erster Dienst ist der Dienst in der Familie.“
Dieses Treffen hat erneut deutlich gemacht, wie wertvoll der Dienst der Akolythen für das Leben unserer Gemeinden ist und welchen unverzichtbaren Beitrag sie zur Stärkung des Glaubens und der kirchlichen Gemeinschaft leisten.
Pressestelle des Bistums Temeswar











