„Die Eucharistische Kette“ in der Fastenzeit wurde erstmals im Jahr 2021 vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) ins Leben gerufen. Damals feierten die Mitglieder des CCEE an zuvor festgelegten Tagen die Heilige Messe für die Seelen der Opfer von COVID‑19 und für deren Familien. Diese auf kontinentaler Ebene koordinierte Initiative wurde auch in den folgenden Jahren fortgesetzt. Ab 2023 jedoch wurden die Heiligen Messen für den Frieden gefeiert. In diesem Jahr beten die europäischen Bischöfe für einen unbewaffneten und entwaffnenden Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land. Rumänien war im Rahmen der „Eucharistischen Kette“ für den 20. März d.J. vorgesehen.
So feierte am Freitag, dem 20. März d.J., im Hohen Dom zum hl. Georg, der römisch‑katholischen Kathedrale von Temeswar, S.E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, um 18.00 Uhr die Heilige Messe für den Frieden. Konzelebranten waren Domherr Nikola Lauš, Direktor der Bischöflichen Kanzlei, und Pfr. Augustin Bărbuț, Seelsorger von Temeswar IX. Marienheim. Die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe übernahmen Herr Róbert Bajkai‑Fábián, Organist der Kathedrale, sowie Herr Cosmin Pelics, Kantor und Chorleiter des Chores „Laudate Dominum“ aus Rekasch.
In seiner einleitenden Ansprache sagte der Diözesanbischof: „In dieser Heiligen Messe beten wir für den Frieden mit jener Seele, mit der eine Mutter, ein Vater oder ein junger Mensch betet, die dort leben, wo Krieg herrscht, oder jene, die leiden und täglich in Gefahr sind. Mit diesem Vertrauen und dieser Intensität wollen auch wir für den Frieden beten.“
In seiner Predigt sprach der Hirte der Diözese darüber, dass Kriege niemals auf den Schlachtfeldern beginnen, sondern in den Herzen der Menschen. „Wenn wir mit uns selbst, mit Gott und in unseren Beziehungen zu den Menschen im Reinen sind, bedeutet das, dass wir in Frieden leben. So können auch wir dazu beitragen, dass dort, wo wir sind, Frieden herrscht. Wenn wir in kleinen Kreisen, zum Beispiel in der Familie oder am Arbeitsplatz, keine Gemeinschaft des Friedens aufbauen, können wir nicht hoffen, dass es in der Welt Frieden geben wird. Wenn du willst, dass Frieden herrscht, dann baue ihn mit einem Herzen, das vom Frieden erfüllt ist.“
Im Laufe des Monats März und in den ersten Apriltagen wird die „Eucharistische Kette“ in Ländern wie Schottland, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Schweiz, der Türkei, Lettland, der Ukraine und Ungarn fortgesetzt.

Pressestelle des Bistums Temeswar